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Spook

Leichtmatrosin

  • »Spook« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 43

Wohnort: Sylt

Schiffsname: Flipper

Bootstyp: Kolibri IV mit Paddel und Segel

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1

Donnerstag, 8. November 2018, 10:26

Nachteile eines Gaffelsegel

Moin Moin,

ich habe derzeit 3 Boote, die mich interessieren, eines davon hat ein Gaffelsegel . Mögt Ihr mir mal Eure geschätze Meinung dazu kund tun? Sonst ist das Boot super duper in Schuss, einen Hauch zu teuer aber ich habe ja noch nicht versucht zu verhandeln...dann ist natürlich das Budget zu 100% weg....
Mit sonnigen Grüßen von der Insel Sylt

Spook & Anhang

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Spook« (8. November 2018, 11:07)


F28

Salzbuckel

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2

Donnerstag, 8. November 2018, 10:36

eines davon hat ein Gaffsegel

"Gaffsegel" kenne ich nicht.
Meinst Du ein Gaffelsegel??
Gruß
F28

3

Donnerstag, 8. November 2018, 10:41

1. Es hängt bei einem Gaffelsegel von der Größe ab, da mehr Gewicht hochzuziehen ist. Dabei sind in der Regel 2 Fallen zu bedienen.
2. Bei einer Sloop fällt dann auch noch die Bedienung von Backstagen an.

Aber das müssen keine ausgesprochenen Nachteile sein, wenn die Bedienelemente gut ausgelegt und komfortabel erreichbar sind.

Henning

Salzbuckel

Beiträge: 3 566

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4

Donnerstag, 8. November 2018, 10:43

Dafür müsste man schon den Bootstyp kennen. Moderne Konstruktionen stehen dem Bermudarigg in nichts nach. Bei deinem Budget geht es allerding bestimmt um einen älteren Entwurf.
Sonst fällt mir als Nachteil das höhere Gewicht im Rigg durch die Gaffel ein. Wenn das Rigg ein Toppsegel hat, gibt es halt ein Segel mehr, was bedient werden muss.
Vorteile: Man kann auf jedem Kurs reffen und Vorteile bei achterlichen Winden
Versteckt den Rum! :sparrow:


"Das Dumme an Zitaten aus dem Internet ist, dass man nie weiß, ob sie wahr sind."
(Leonardo da Vinci)

da darf man auch schon mal ein bisschen ein mulmiges Gefühl haben während der Nordfriese noch draußen Uno spielt :-)

5

Donnerstag, 8. November 2018, 10:47

Ich habe auf einem gaffelgetakelten Schiff angefangen. Und empfand es recht mühselig. Piek und Klaufall, Backstagen, ganz genau. Viel zu tüdeln. Zu klassischen Holzbooten passt das natürlich gut, aber trimm- und speedmäßig hatten wir nichts gerissen (26 Fuß).
Dansk sejlunion

grauwal

Admiral

Beiträge: 816

Schiffsname: lebhaft

Bootstyp: Aquanaut 1000

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6

Donnerstag, 8. November 2018, 10:49

…...Nachteile eines Gaffsegels....


Darf ich auch etwas zu den Vorteilen sagen?

Gaffelsegel sind handlich, aerodynamisch gut, leicht zu trimmen, leicht aufzutuchen, haben nach dem Dippen des Pikfalls eine geringe Durchfahrthöhe (Das Segel bleibt komplett angeschlagen, auch das Klaufall bleibt belegt), …. Außerdem sieht es bei traditionellen Booten gut aus.
Für diese Vorteile muss man mit hohem Topgewicht bezahlen.

Je nach seglerischen Ambitionen und bevorzugtem Revier lohnt es diesen Nachteil in kauf zu nehem.

Gruß Franz
halber Wind reicht völlig

Henning

Salzbuckel

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7

Donnerstag, 8. November 2018, 10:52

Niedrigerer Segeldruckpunkt ist in einem windigen Revier auch ein Vorteil.

Bin jetzt aber ruhig, wurde ja nur nach Nachteilen gefragt! :D
Versteckt den Rum! :sparrow:


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da darf man auch schon mal ein bisschen ein mulmiges Gefühl haben während der Nordfriese noch draußen Uno spielt :-)

8

Donnerstag, 8. November 2018, 11:02

Korrektur, die TE hat nach der Meinung gefragt.

Die Auffassung von grauwal teile ich, und das mit dem höheren Topgewicht stimmt ja auch nur dann, wenn die Gaffel gesetzt deutlich unter dem Masttop bleibt. Es gibt Gaffeln, die gehen viel höher und erlauben damit ein geringeres Mastgewicht.

Andere geben dafür viel Geld für ein Squarehead, Achterstagheber und Dyneema aus. :D

9

Donnerstag, 8. November 2018, 11:05

Ein wichtiger Nachteil wurde m.E. noch nicht ausreichend gewürdigt:
Die Gaffel kann (vor allem, wenn sie aus Vollholz gefertigt ist und nicht aus Kohlefaser) in der Welle ganz schön hin-und herschlagen (insbesondere beim Setzen und Bergen). Je nach Gewicht kann man sie dann kaum noch bändigen.
Aber das ist natürlich vor allem von der Größe anhängig (der Gaffel, nicht des Boots).
Ob mich das vom Kauf eines Gaffelbootes abhalten würde? Ich glaube eher nicht. Aber die Entscheidung muss jeder selbst treffen (körperliche Fitness, Risikobereitschaft, Crew etc).
Gibt es vielleicht auch Tricks oder technische hilfsmittel, das Pendeln der Gaffel in den Griff zu kriegen?
Schöne Grüße,
Roman
A ship in a harbour is safe, but that is not what ships are built for !

Spook

Leichtmatrosin

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10

Donnerstag, 8. November 2018, 11:08

eines davon hat ein Gaffsegel

"Gaffsegel" kenne ich nicht.
Meinst Du ein Gaffelsegel??
Danke, einmal falsch geschrieben wird es immer wieder auf falsch korrigiert, habe es jetzt nochmal verbessert , die Forensoftware mag mich heute nicht...
Mit sonnigen Grüßen von der Insel Sylt

Spook & Anhang

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Spook« (8. November 2018, 11:25)


excos48

Seebär

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11

Donnerstag, 8. November 2018, 11:12

Ich glaube ein Boot mit Gaffelsegel passt nicht wirklich zu den familiaeren- (meist Einhand + Kind + Hund) und seglerischen (Neustart) Rahmenbedingungen. :S

Gruss
excos48

Henning

Salzbuckel

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12

Donnerstag, 8. November 2018, 11:21

Ich glaube ein Boot mit Gaffelsegel passt nicht wirklich zu den familiaeren- (meist Einhand + Kind + Hund) und seglerischen (Neustart) Rahmenbedingungen. :S

Gruss
excos48

Warum?
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grauwal

Admiral

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13

Donnerstag, 8. November 2018, 11:33

…….. ganz schön hin-und herschlagen …….. das Pendeln der Gaffel in den Griff zu kriegen?
Schöne Grüße,
Roman


Nicht so tragisch, Roman.
Schaut man den Braune-Flotte-Schiffen beim Segelsetzen zu ist von bedenklichen Pendeln nichts zu sehen. Bei denen kommt verschärfend hinzu, dass Baum und Gaffel ungewöhnlich lang sind weil deren Segel eine sehr geringe Streckung haben, die Gaffel ist fast so lang wie der Mast und hat eine beachtliche Masse. Schwarzwaldtannen eben. Bei den riesigen Frachtschonern hatte man das Problem offensichtlich auch im Griff.

Ein weiterer Vorteil ist die Langlebigkeit. Wenn ein Bermudasegel längs sein Profil verloren hat, lässt sich das Gaffelsegel durch die Bendsel noch gut in Form halten. Dieser Vorteil hat jedoch bei der Einführung von Kunststofftuch seine Bedeutung verloren. Moderne Bermudariggs traten ihren Siegeszug mit der Einführung der formstabilen Kunstfasersegel an.

Gruß Franz
halber Wind reicht völlig

14

Donnerstag, 8. November 2018, 11:39

Ein Gaffelsegel macht in Böen oben allein etwas auf (ein Feature, das sonst nur bei sehr flexiblen Masten und gutem Trimm hinzubekommen ist. Gaffelsegel haben eher Vorteile bei raumen Kursen und Halbwind. Die Performance an der Kreuz ist etwas geringer.
Das Leben ist die Fülle, nicht die Zeit

15

Donnerstag, 8. November 2018, 11:42

Ein Gaffelsegel kann auch gesetzt werden, wenn der Wind aus der falschen Richtung kommt :rolleyes:
Aber auch das ist nicht unbedingt ein Nachteil...

Käpt'n Flint

Steuermann

Beiträge: 372

Wohnort: Stockholm

Bootstyp: IF-Båt / Gaffelketsch

Rufzeichen: SF4698

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16

Donnerstag, 8. November 2018, 13:38

Wenn die Gaffel bei wenig Wind und viel Welle schwingt, kann man sie mit der Gaffelgei, die an der Pik angeschlagen ist, dicht(er) holen.

Die geht entweder zum Deck - oder beim vorderen Segel eines Zweimasters auch zum Mast dahinter, sodass man hoch am Wind die Gaffel leichter dichtholen kann.
Err is human - Arr is pirate!

Beiträge: 969

Bootstyp: Albin Express

Heimathafen: Kiel

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17

Donnerstag, 8. November 2018, 13:52

Ohne jetzt Experte zu sein, aber sollte man nicht erstmal klären,
welche Form von Gaffelrigg hier gemeint ist?
Also lange/kurze/steile/ flache Gaffel.

Kann ja auch etwas mit Steilgaffel o.ä. sein, oder?
Das verhält sich ja evtl. etwas anders als das Rigg eines alten Loggers oder so.

Holger

Spook

Leichtmatrosin

  • »Spook« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 43

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18

Donnerstag, 8. November 2018, 14:19

Es geht um eine Cornish Crabber 22!
Mit sonnigen Grüßen von der Insel Sylt

Spook & Anhang

Henning

Salzbuckel

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19

Donnerstag, 8. November 2018, 14:34

Kaufen!
Absolutes Traumboot!
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20

Donnerstag, 8. November 2018, 14:48

……....

Kann ja auch etwas mit Steilgaffel o.ä. sein, oder?
……………..

Holger


Isset, Holger,
Die Anordnung ist vergleichbar der von 16² oder Falke, die Segelfläche wohl etwas größer. Ein sehr handliches Rigg.

Die Cornish Crabber ist eine Augenweide, jedenfalls für meinen Geschmack. Sehr an das Revier der englischen Rivers angepasst, für das Watt wie geschaffen. Das moderne Risse praktischer und schneller sind steht auf einem anderen Blatt.

Gruß Franz
halber Wind reicht völlig

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