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Beiträge: 967

Bootstyp: Albin Express

Heimathafen: Kiel

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21

Donnerstag, 8. November 2018, 14:54

Ah, das ist ja wirklich mal ein Statement von einem Kleinkreuzer... :D
Ich mag so etwas ja, weil es so hübsch anders ist.

Ich spekuliere mal:
Das Gaffelsegel macht in der Größe wahrscheinlich nicht allzu viel aus.
Das Boot ist auch vom U-Schiff her kein Boot zum Aufkreuzen / Höhe kneifen,
also wird ein kleiner Verlust an Höhe am Wind durch das Rigg nicht viel Unterschied machen.

Dazu ist das Boot so klein, dass die auftretenden Kräfte (Gewicht der Gaffel beim Segelsetzen usw.) nicht viel ausmachen.
Auch das Toppgewicht wird wohl weniger Unterschied machen als der,
den die Crew erzeugt wenn sie auf der falschen Cockpitseite sitzt.

Dafür wird man sicher oft an der Pier / im Hafen Gegenstand der Bewunderung sein... :D
Aber wie gesagt, ist jetzt alles nur Vermutung von mir.

Franz du hast Recht.
In Holland haben wir übrigens recht häufig etwas ähnliches gesehen (was aber anscheinend viel teurer ist):
North Beach 24. Die fand ich auch sehr hübsch.
Und da ist das Ruderblatt wohl noch etwas mehr freigeschnitten.

Holger

22

Donnerstag, 8. November 2018, 14:57

Kaufen!
Absolutes Traumboot!


Das stimmt zwar, aber probiere das vorher aus. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass die Gaffel beim Crabber 26 nicht so ganz einfach zu handeln ist, rein aufgrund des Gewichtes. Da braucht man schon etwas Kraft, vor allem dann wenn es mal etwas rauher ist, auch unter Sicherheitsaspekten nicht zu vernachlässigen. Der Crabber 22 ist um einiges kleiner und leichter, aber das heisst nichts. Ich bin fast 2 Meter groß und habe entsprechend Kraft, da macht das nix. Bei einer etwas zierlicheren Person bzw. einem Kind sieht das ganz anders aus.

Schau es Dir genau an und probier es aus.

Gruss,
Wolfgang
RYA-Ausbildung in Theorie und Praxis: www.under-sail.eu

Henning

Salzbuckel

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Bootstyp: kurzes Patscheboot mit Kinderrigg

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23

Donnerstag, 8. November 2018, 15:22

Mangelnde Höhe wird im Wattenmeer übrigens durch schnippeln übers Wattenhoch wettgemacht. Trotzdem heißt es dann First Ship Home vor den tiefgehenden Kielbooten.
Versteckt den Rum! :sparrow:


"Das Dumme an Zitaten aus dem Internet ist, dass man nie weiß, ob sie wahr sind."
(Leonardo da Vinci)

da darf man auch schon mal ein bisschen ein mulmiges Gefühl haben während der Nordfriese noch draußen Uno spielt :-)

24

Donnerstag, 8. November 2018, 15:53

Habe selbst längere Jahre eine Gaffel auf meinem Hauptboot gehabt und habe jetzt auch wieder 2 Boote mit.
So wie die Segler von hochgetakelten Booten sowas insgesamt besser finden, sehen die Gaffelsegler halt dort Vorteile. Es liegt heute ja nicht daran, dass sie nicht wüssten, wo man ein hochgetakeltes Boot kaufen kann, oder dass ihnen das Geld dafür fehlt - eher umgekehrt.
Die Vorteile die ich sehe, betreffen aus technischer Sicht ausschließlich das Fahrtensegeln. Einiges wurde genannt, das wichtigste in meinen Augen, dass man keinen Aufschießer fahren muss und man für gewöhnlich oder bevorzugt das Groß auf Am-Wind-Kurs setzt, wenn schon ein oder zwei Vorsegel stehen, weil das Boot dann ruhiger liegt. Mache ich bei hochgetakelten Booten möglichst auch und fahre denn kurz einen Beinaheaufschießer. Gerade bei viel Welle ist ein Gaffelsegler dann aber im Vorteil, weil man nicht das Gestampfe hat, sondern auf Halbwind oder minimal höher in aller Ruhe sein Segel setzt. Falsche Richtungen zum Setzen gibt es zwar nur wenige, aber falsch ist auch da schlecht.
Die Gaffel kann (vor allem, wenn sie aus Vollholz gefertigt ist und nicht aus Kohlefaser) in der Welle ganz schön hin-und herschlagen (insbesondere beim Setzen und Bergen). Je nach Gewicht kann man sie dann kaum noch bändigen.

Dass die Gaffel rumschlug, ist mir nie passiert. Selbst im ärgsten Sturm haben wir eine Fock als erstes gesetzt und als letztes geborgen. Dazu kommt, dass manche Boote mit stark gerefften Gaffelsegeln ohne Fock sehr luvigerig sind. Das betrifft Boote, bei denen im letzten Reff nur noch ein fast gleichschenkliges Dreieck vom Großsegel stehen bleibt. Der Vorteil des kürzeren Mastes bei Sturm wird heute meistens dadurch ausgeglichen, dass man einen relativ geesehen doch schwereren Holzmast fährt.

Kann ja auch etwas mit Steilgaffel o.ä. sein, oder? Das verhält sich ja evtl. etwas anders

So sagt man und so ist es wohl auch. Eine englische Hochgaffel, wie es sie beim Starboot gab, ist einer Hochtaklung kaum unterlegen. Dass die Neueren besser kreuzten, liegt auch an anderen Rigg-Änderungen, die es gleichzeitig gab. Eine kurze relativ flache Gaffel imitiert ein Squarecut-Segel bzw. ist die prähistorische Steinzeitversion davon.
Meistens hat man bei Gaffelsegeln zwei Falls. Es gibt eine Methode mit einem Fall, aber die funktioniert eher mäßig. Dem Ideal des Segelns auf Knopfdruck steht die Gaffel etwas entgegen. Elektrisches Rollreff oder ähnliches kann man logischerweise vergessen, auch nachträglich keine Chance.


Cornish Crabber 22 – Kaufen! Absolutes Traumboot!

Da muss ich schlucken, obwohl ich sie schön finde. Die Verarbeitung ist legendär, was man selbst als ehemaliger Marieholmsegler zugeben kann, seetüchtig und stark gebaut ist sie auch ... aber gar nicht schnell. Das liegt weniger an der Gaffel, die bei anderen Booten andere Vortriebskräfte entfacht, sondern am Rumpf.

Es gibt zwei Boote, die relativ ähnlich performant und auch sonst gut vergleichbar sind: Die BM (16m2.nl) und die Randmeer, der Vorgänger der ersten Varianta. Gleich gut gesegelt ist die Randmeer auf der Kreuz schneller, sonst nicht. Nach einer Stunde Fahrt hat eine Randmeer mindestens 50 Meter gut gemacht. Das obwohl die BM sonst gleich schnell oder minimal flotter ist.

Chris

25

Donnerstag, 8. November 2018, 16:07

Moin,
schau hier mal rein

Gruß Uwe

HERR Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.
Psalm 90 Vers 12

26

Donnerstag, 8. November 2018, 17:10

Cornish Crabber 22, ich finde ein super Boot wenn es nicht auf den Speed ankommt. Durch den aufgeteilten Segelplan mit Fock, Klüver und Gaffelgroßsegel können sie mehr Wind ab und bieten gute Reffmöglichkeiten. Das etwas andere Segeln kann mann lernen, es macht auch spass sich mit diesen Booten zu beschäftigen. Höhe laufen ist bei den Booten nicht so doll, aber auch sie kommen auch nach luv. Der Diesel ist auf der Nordsee auch von Vorteil. Cornish Crabber sind sehr sabil gebaut, erfordern durch das Holz aber jedes Jahr etwas mehr aufmerksamkeit. Zum Handling: meine Mutter segelt mit über 80 Jahren immer noch ein kleines gaffelgetakeltes Boot aus England (Winkle Brig, 16 Fuss). Sie kommt einhand auf einem kleinen Binnensee super damit zurecht.

Ich würde den kleinen Craber probesegeln und bei gefallen kaufen.

Gruß
Peter

27

Donnerstag, 8. November 2018, 17:51

Cornish Crabber 22 – Kaufen! Absolutes Traumboot!

Da muss ich schlucken, obwohl ich sie schön finde. Die Verarbeitung ist legendär, was man selbst als ehemaliger Marieholmsegler zugeben kann, seetüchtig und stark gebaut ist sie auch ... aber gar nicht schnell.


Das ist ein berechtigter Einwand. Und Höhe laufen kann er auch nicht. Vielleicht sollte man der TE aus Sylt, wenn Sie denn da fahren möchte, nochmal deutlicher sagen, was das bedeutet.
Schon leichter Tidenstrom und etwas Wind gegenan, und man kreuzt rückwärts? Die Folge ist, dass man mit dem Boot im Watt mehr motort als segelt?

Bitte mal die Wattfahrer vor mit Hinweisen. :warten:

Henning

Salzbuckel

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Heimathafen: Bordelumsiel

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28

Donnerstag, 8. November 2018, 18:42

Der Wattfahrer an sich lupft das Schwert und kürzt über das hohe Watt, auf dem die Strömung nicht so groß ist, einfach ab, während der Kielbootfahrer im tiefen Wasser mit der stärkeren Strömung festhängt. Variabler Tiefgang sticht 5-10 Grad Höhe locker aus. Die Leisure, beide Plattbodenschiffe und ich können z.B. von unserem Hafen direkt nach Pellworm segeln, während die Boote mit mehr Tiefgang erst die Hever runter bis zum Fähranleger und dann den langen Priel zum Hafen fahren müssen. Wir fahren nach Hooge durchs Rummelloch und über Sandshörn, die anderen Boote müssen erst die Norderhever hoch und dann durch die Süderaue, immer mit dem Blick zur Uhr, ob im Hafen noch genug Wasser steht.
Versteckt den Rum! :sparrow:


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da darf man auch schon mal ein bisschen ein mulmiges Gefühl haben während der Nordfriese noch draußen Uno spielt :-)

29

Freitag, 9. November 2018, 11:58

Schon leichter Tidenstrom und etwas Wind gegenan, und man ...
... weiß, dass man die falsche Seite im Tidenkalender aufgeschlagen hat oder dass die Uhr stehen geblieben ist.
Bin jahrelang mit einem Plattboden in der holländiischen Wattensee gefahren und habe fast nie motort. Oft haben wir uns bei Flaute mit einer Tide von Texel nach Kornwerd oder umgekehrt ziehen lassen. Oder mit der Flut aufs Wattenhoch, irgendwie mit Segeln noch ein Stück weiter und mit einsetzender Ebbe auf der anderen Seite wieder runter. Als diese Boote entworfen wurden, gab es gerade mal die ersten Automobile mit Dampfmaschine. Apropos: Im ganz flachen Wasser hätte ich auch Bedenken wegen dem Kühlwasser gehabt. Das Kreuzen im flachen Wasser ohnehin und dann noch mit halb aufgeholtem Schwert ist was ganz anders als das Fahren in tieferem Wasser. Es ist wegen dem eigenen Sog etwa so, als hätte das Wasser eine geringere Dichte.

Viele, die über schlechte Kreuzeigenschaften klagen, machen es wie in der Segelschule auf einem ja meist hochgetakelten Boot: nehmen die Segel dicht und legen Kurs so an, dass nichts killt ... und warten darauf, dass sie nach Lee treiben oder rückwärts segeln oder dank eines exorbitanten Risses doch noch ein paar Knötchen vorwärts schaffen.
Man fährt aber wie auf einer Jolle oder einem Multi: Erst bringen wir den Kasten ins Laufen! (Das tun wir ohnehin immer, aber hier erst recht) Luven dann während etwa 2 min nach und nach an, so wie es sich gut anfühlt. Irgendeine Geschwindigkeitsanzeige (GPS/Log/...) ist gerade anfangs gut, um zu verfolgen wann der Einbruch kommt. Danach korrigieren wir das indem wir wieder etwas abfallen und alles ist gut. Gaffelsegel fährt man außerdem immer etwas lose, den Kurs immer etwas voller. Schaut nicht auf den Wendewinkel, sondern, dass Ihr vorwärts kommt. Der Rest kommt von alleine.

Chris

30

Freitag, 9. November 2018, 15:14

Na, jetzt wird die Wattsegelei mit Gaffelsegelei ziemlich gemischt. Meine Erfahrungen mit Gaffelsegeln sind nicht so wahnsinnig groß, aber immerhin vorhanden.
Hinsichtlich des CC würde ich mich der Warnung anschließen, dass die Dinger nicht gut segeln. Hat weniger mit dem Gaffelrigg zu tun. Wie besprochen, Gaffel hat Vor- und Nachteile. Ich hätte keine Scheu gegenüber einem Gaffelsegel.

Aber wenn es insgesamt darum geht, was für ein Boot es werden soll, womit fahren denn die Sylter so herum?
Das Leben ist die Fülle, nicht die Zeit

31

Freitag, 9. November 2018, 16:17

Es geht um eine Cornish Crabber 22!
ich habe derzeit 3 Boote, die mich interessieren, eines davon hat ein Gaffelsegel . Mögt Ihr mir mal Eure geschätze Meinung dazu kund tun? Sonst ist das Boot super duper in Schuss, einen Hauch zu teuer aber ich habe ja noch nicht versucht zu verhandeln...dann ist natürlich das Budget zu 100% weg....


Lag das Budget nicht bei max. 5000€ ?

Hm.... das scheint ja dann ein super, super Schnäppchen zu sein wenn ich mir so die Preise anschaue.
Dann wünsche ich viel Geschick beim Verhandeln!

Was ist das denn für ein Baujahr?

32

Freitag, 9. November 2018, 17:28

Cornish Crabber 22 – Kaufen! Absolutes Traumboot!

Da muss ich schlucken, obwohl ich sie schön finde. Die Verarbeitung ist legendär, was man selbst als ehemaliger Marieholmsegler zugeben kann, seetüchtig und stark gebaut ist sie auch ... aber gar nicht schnell. Das liegt weniger an der Gaffel, die bei anderen Booten andere Vortriebskräfte entfacht, sondern am Rumpf.



Jetzt muss ich mal fragen: hast Du das selber erlebt, dass die Crabber nicht schnell sind?

Ich kenne aus eigener Erfahrung nur den Crabber 26, der zwar größer ist, aber grundsätzlich von der Rumpfform keinen großen Unterschied hat. Im letzten Jahr hatte ich das Vergnügen zusammen mit @Klaus13: solch einen Crabber in Cornwall zu segeln. Man muss sich sicherlich an das Boot gewöhnen, es will nun mal anders gesegelt werden als neue Yachten. Aber wenn man den Dreh mal raus hat, dann ist der Crabber für diese Bootsgröße gar nicht mal so langsam, wir waren sogar ganz schön überrascht, wie schnell man das doch recht schwere Schiff (für diese Größe) auch bei weniger Wind sehr anständig zum laufen kriegt.

Am Wind-Kurse sind sicher nicht mit einer moderneren Yacht zu vergleichen, aber auch dort macht man durchaus Strecke. Das Schiff will allerdings enstprechend gesegelt werden, und es dauert sicher etwas, bis man sich dran gewöhnt hat. Rein seglerisch würde ich den Crabber tatsächlich für eine kleine Familie in Betracht ziehen, wenn es nicht um allzu sportliches Segeln geht. Es ist wie gesagt ein anderes Segeln. Aber es ist wirklich nicht so langsam wie viele es darstellen. Und der Vorteil des niedrigen und variablen Tiefgangs ist auch der, dass man grade im Watt sicherlich öfters abkürzen kann, wo andere einen Umweg fahren müssen. Es gibt aber andere Aspekte die man auch beachten muss: der Holzmast, die Gaffel, der Bugsprit ... all das will gehandelt und vor allem auch gepflegt werden. Aber wenn man das mag, dann sind das m.E. nach richtig gute Schiffe. das einzige Problem für mich beim Crabber 26 war die Toilette, da muss man sich mit fast 2 m Länge schon ordentlich verrenken, wenn man sein Hinterteil auf den Topf bugsieren möchte... aber auch nur wenn man so ein Riesenbaby ist, ansonsten geht auch das sicher ganz gut.
RYA-Ausbildung in Theorie und Praxis: www.under-sail.eu

33

Freitag, 9. November 2018, 21:00

@Spook
Wenn es ein Crabber/Shrimper (oder Gaffel allgemein) werden soll, und du einen solchen noch nie gesegelt hast, dann würde ich dir vorab eine Charter (zB www.waddeninzicht.com) oder eine Mitfahrt (zB https://www.segelvision.de) ans Herz legen, damit klar wird, wie sehr sich das Ganze von einem bekannten Segelboot unterscheidet. Ich hatte bereits das Vergnügen und ich vergleiche das mal mit dem Fahren eines LandRover ohne Servolenkung und anderen Komfort. Wenn du das ausschließlich und ohne Alternative hast, dann musst du das WIRKLICH WOLLEN.

Ist der Shrimper mit einem Kutterrig ausgerüstet, hat er also zwei Vorsegel (Genua und Fock)?

Henning

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34

Freitag, 9. November 2018, 21:24

Die Boote von Cornish Crabbers haben Rollvorsegel, soviel zum Thema Comfort. Das äußere Segel heißt Klüver und nicht Genua.

EDIT: Noch ein Video vom Crabber 22: Alle Leinen ins Cockpit umgelenkt, Rollvorsegel, Traveller. Gut, es fehlen Winschen für die kleinen Vorsegel, die könnte man nachrüsten.
Versteckt den Rum! :sparrow:


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da darf man auch schon mal ein bisschen ein mulmiges Gefühl haben während der Nordfriese noch draußen Uno spielt :-)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Henning« (9. November 2018, 21:50)


35

Freitag, 9. November 2018, 22:10

Das äußere Segel heißt Klüver und nicht Genua.

Danke für die Belehrung. Ist zur Kenntnis genommen. Daher also nochmal:

@Spook:
Ist der Shrimper mit einem Kutterrigg ausgerüstet, hat also zwei Vorsegel?

Henning

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36

Freitag, 9. November 2018, 22:42

Sie spricht von einem Crabber 22. Die Shrimper 19, 21 und der Crabber 17 haben eine Sluptakelung, die Crabber 22, 24 und 26 haben eine Kuttertakelung.
Versteckt den Rum! :sparrow:


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Klaus13

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Heimathafen: 8308 PX Schokkerhaven, Niederlande

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37

Freitag, 9. November 2018, 23:10

Im letzten Jahr hatte ich das Vergnügen zusammen mit @Klaus13: solch einen Crabber in Cornwall zu segeln. .


Da darf ich dann auch nochmal einhaken. Ich war sogar sehr überrascht, wie gut sich der CC bei wenig Wind segeln ließ. Ich erinnere mich an die Rückfahrt von Fowey nach Falmouth. Strahlender Sonnenschein, aber kaum Wind. Mit uns eine kleine engl. Yacht, die hatte einen Genaker. Das hat ihr nichts genützt. Hier gezupft, dort getrimmt und wir waren auf und davon Dabei hatten weder Wolfgang (@TacXX:) noch ich jemals zuvor eine Gaffel getakeltes Boot gesegelt. Ich finde seither solche Boote toll. Das Problem mit der Toilette hatte ich aber auch, bin 191 cm groß. :D

Gruß Klaus
who fails to plan plans to fail

Spook

Leichtmatrosin

  • »Spook« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 43

Wohnort: Sylt

Schiffsname: Flipper

Bootstyp: Kolibri IV mit Paddel und Segel

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38

Samstag, 10. November 2018, 06:40

Grrrr....

Der Hafenmeister hatte sich vertan....ist ein Cornish Shrimper 19......wunderschön, toller Zustand, Preis würde passen, ist aber zu klein, heul, wir brauchen 3 Schlafplätze und ein Klo....so ein tolles Schiff.....
Mit sonnigen Grüßen von der Insel Sylt

Spook & Anhang

39

Samstag, 10. November 2018, 07:51

Moin,
schau Dir den Test doch mal an
https://www.yacht.de/yachten_jollen/testberichte/ein-echtes-stueck-cornwall/a99929.html
laut Zeichnung sind es vier Kojen dann habt Ihr eine Koje für Eure Klamotten frei.
Ob der Einbau eines Klos möglich ist müsst Ihr prüfen, Grundsätzlich sind Klos auf kleinen
Schiffen immer nur eine Notlösung.
Gib mal auf YouTube Cornish Shrimper19 ein wirklich schönes Boot.
Gruß Uwe

HERR Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.
Psalm 90 Vers 12

40

Samstag, 10. November 2018, 08:20

Der Hafenmeister hatte sich vertan....ist ein Cornish Shrimper 19

Ok, das ist keine Option. Die 19er ist ein schöner Daysailer, aber nichts für ne Crowd aus Mutti, Kind, Omi und Hund.

Lass den ganzen nostalgischen Quatsch beiseite und konzentriere dich auf die Fakten. Die sind in erster Linie: wenig Geld und somit keine Möglichkeit für Experimente. Das heißt, dass du das Boot bzw den Bootstyp entweder gut kennen solltest bevor du es kaufst, oder es muss (mehr oder weniger) über jeden Zweifel erhaben sein und bei Fehlgriff ohne Verluste und möglichst schnell wieder zu verkaufen sein.

Da du derzeit keines hast, das du kennst, würde ich den Omi-Bonus ziehen, mir eine Bank suchen, bei der jemand die Dispos vergibt der Ahnung vom Segeln hat, und mir dann eine Hallberg-Rassy 26 anschauen.

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