Sie sind nicht angemeldet.

Werbung

Boote kaufen

Windstärken

Windstärkentabelle

Hallo Besucher, willkommen im Segeln-Forum! Hier kannst Du Dich registrieren, um unser Forum in seiner vollen Pracht genießen zu können! - Weitere Infos zur Registrierung - Login für Mitglieder -

41

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 10:11

Nanana.
Wir Segler sollten den weiten Horizont schätzen und der hört nicht am Bugkorb des eigenen Kahns auf.
Es gibt Menschen, die Traditionssegler oder Vereinsyachten auf See führen wollen. Sie übernehmen damit unterwegs Verantwortung für größere Crews, darunter fast immer auch Trainees. Tatsächlich stellen sie einen großen Anteil an den Kursteilnehmern.
Denen schreiben die Eigner dieser Schiffe, möglicherweise auch (und sei es implizit) Versicherungen sowie im Falle von Traditionsseglern der Gesetzgeber diese Qualifikationen vor.

Gruß
Andreas

Hanser

Salzbuckel

Beiträge: 3 893

Wohnort: am Bodensee

Schiffsname: Jacaranda

Bootstyp: Küstenkreuzer

  • Nachricht senden

42

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 10:14

Der DSV ist hier also als Bashing-Gegner vermutlich nicht der richtige Adressat.

@Quallenschubser, ist ja ehrenhaft, dass du den DSV aus dem Feuer nehmen willst.

Mit dem DSV trifft es aber nicht den falschen: Wenn überhaupt dann nur mit sich selbst beschäftigt. Als Lobbyist für den "normalen" Segler, also Fahrtensegler, Binnensegler (also nicht: Regattasegler), ein absoluter Ausfall. Aber selbst bei den namhaften internationalen Races bekommt der DSV nichts an Support hin.

Wenn die Prüfungsbedingungen Blödsinn sind, dann wäre es normalerweise längst Sache des Verbandes, dagegen an zu gehen ...
Volker

43

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 10:35

@Quallenschubser, ist ja ehrenhaft, dass du den DSV aus dem Feuer nehmen willst.
Das war überhaupt nicht meine Intention. Mein leichtfertig geschriebener Satz ist nicht durch Fakten gedeckt und erzeugte prompt Reaktionen in die falsche Richtung.
Sowas kann man zu dritt beim Bier in der Kneipe absondern, aber nicht im Netz. Daher ist eine Korrektur geboten, die Du leider gleich wieder abgewertet hast, wenngleich das sicher keine böse Absicht war.
Wenn der DSV in die Schusslinie gehört, nehme ich darauf auch keinerlei Rücksicht. Aber hier wäre es vermutlich ungerechtfertigt. Ob der DSV in unserem Sinne darauf hinwirkt, die Prüfungsinhalte zu reformieren, wissen wir übrigens überhaupt nicht. Vielleicht tut er es. Frage dort doch mal selbst nach, bevor Du hier Unterstellungen absonderst. Name und Durchwahl des Ansprechpartners kannst Du bei mir per PN erfragen.

Gruß
Andreas

beautje

Lotse

Beiträge: 1 599

Schiffsname: Livv

Bootstyp: Winner 10.10

Heimathafen: Workum NL

  • Nachricht senden

44

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 10:53

Was regt ihr euch auf?
Mann braucht nur den Sportbootführerschein mehr nicht.

Alles andere ist Quatsch mit Soße.

Rechtlich gesehen hast Du sicher recht, Norbert. Dieses Argument verdrängt aber einen wichtigen Aspekt, den Andreas hier schon eingebracht hat:

Das didaktische Problem unserer SHS Kurse: Es gibt Teilnehmer, die sich damit auf die Prüfung vorbereiten wollen. Andere auf das pragmatische Blauwassersegeln - der Schein ist ihnen ziemlich egal. Vielleicht nehmen sie spaßeshalber einen Anlauf für die Prüfung (wenn man es schon mal gelernt hat, schadet es sicher nicht...). Beide Motivlagen belegen den selben Kurs. Ein Spagat.

Es soll Menschen geben, die einen Kurs tatsächlich deshalb belegen, weil sie etwas lernen wollen. Weil sie zwar gern mal im blauen Wasser unterwegs sein wollen, sich aber in verschiedenen Aspekten noch unsicher fühlen.
Zahlreiche SFler haben in den letzten Jahren von ihren Erfahrungen mit der RYA-Ausbildung berichtet. Ich glaube die meisten von Ihnen hatten genau diese Intention: Etwas zu lernen, das sie wirklich brauchen. Der Schein ist eher Beiwerk bzw. Motivationshilfe, um sich auch Dinge reinzuprügeln, die vielleicht weniger Spaß machen.
Genau das zeigt aber, dass offenbar die Ausbildung in Deutschland an den Bedürfnissen der Zielgruppe vorbei geht. Schlimmer noch: Diese Entwicklung zeigt, dass diejenigen, die wirklich in entsprechende Reviere wollen, die englische Ausbildung vorziehen, weil sie sich davon wirklich relevanten Wissenszuwachs versprechen. Hin und wieder schlage ich mich auch schon mit dem Gedanken rum. Rein aus Interesse, nicht weil ich vorhätte um die Kaps zu jagen... Da erscheint auch mir die RYA interessanter als die Navigation des letzten Jahrhunderts.

Rüm Hart

Motorsegler-Versäger

Beiträge: 6 792

Wohnort: Emsland

Schiffsname: Rüm Hart

Bootstyp: Sirius 310 DS

Heimathafen: Warns, Stormvogel

Rufzeichen: DG3578

MMSI: 211545290

  • Nachricht senden

45

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 12:02

Der SKS ist demnach der größte Quatsch und dient nur der Einnahmengarantien diverser Yachtschulen und dem DSV.
Das würde ich nicht unterschreiben. Zumindest in meinem Fall war es so, dass mein SBF nur auf einem Motorboot stattgefunden hatte, der SKS dagegen auf einem Segler. Wäre mir nicht zumindest die Jollensegelei aus Jugendjahren geläufig gewesen, wäre ich beim SKS zum ersten Mal auf einem Segelboot gewesen. Und ich kann für mich durchaus sagen, dass ich dabei gut was gelernt habe.

Da erscheint auch mir die RYA interessanter als die Navigation des letzten Jahrhunderts.
Ich weiß wie Du's meinst, Klaas. Aber nicht dass sich hier ein Missverständnis einschleicht: zumindest bei meiner YM Ausbildung (2014) auf dem Solent waren die non-GPS-Skills gefragt - und zwar ausschließlich. Das Plötterchen an Bord war pfui, strictly forbidden ... (wurde natürlich heimlich doch mal kurz angeworfen ... :) ).

Ansonsten teile ich die Begeisterung für die englische Art der Ausbildung. Zwei Aussagen, die ich damals kurz nach der Prüfung abgelassen hatte, gelten immer noch:
1. 100% dessen was wir in den vorbereitenden Theorie-Wochenenden gepaukt hatten wurde tatsächlich auch später in der Praxiswoche gebraucht. 100 %!
2. Es war die anstrengendste Ausbildung - inkl. meiner beruflichen - die ich in meinem Leben gemacht habe. Ok, inhaltlich und die mir nicht soooo geläufige Sprache, aber vor allem wegen der Begleitumstände: sehr wenig Schlaf und räumliche Enge mit einer zusammengewürfelten Crew. (Aber dabei spielt sicher auch meine 2014 nicht mehr vollständig vorhandene gesundheitliche Fitness eine große Rolle.)

Gruß, Manfred
Rüm Hart Blog: KLICK
Sirius Forum: KLONG

beautje

Lotse

Beiträge: 1 599

Schiffsname: Livv

Bootstyp: Winner 10.10

Heimathafen: Workum NL

  • Nachricht senden

46

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 12:11

Manfred @Rüm Hart:, ich bin auch nicht davon ausgegangen, dass die da nach Plotter fahren. Es gibt neben Deinem ja verschiedene Erfahrungsberichte hier, die alle ähnlich lauten.
Ich halte das Arbeiten mit Papierkarten, mit terrestrischer Navigation und im Offshore wahrscheinlich auch (!!) mal einen Sextanten für wichtig, allein um bestimmte Dinge besser zu verstehen.
Die Frage, die Du vermutlich beantworten kannst: Was davon und in welchem Umfang? Ich vermute mal, der Sextant wird nicht in dem Umfang und dermaßen puristisch (=ohne Hilfsmittel) behandelt wie es BS bei der SHS-Ausbildung beschreibt.
Und wo wir schon dabei sind: Was war für dich persönlich der ausschlaggebende Punkt, den Yachtmaster zu machen und nicht den SSS oder SHS?

Edit: Ach ja, falls ich da falsch verstanden wurde: Ich gehe nicht davon aus, dass die Ausbildung der RYA einfacher ist, als in Deutschland. Die Schwerpunkte liegen aber vermutlich anders.

Winterfalke

Kap Hornier

Beiträge: 10 306

Wohnort: Niederösterreich

Bootstyp: gecharterte 30 - 34ft.

Heimathafen: Adria

  • Nachricht senden

47

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 12:42

Ich halte das Arbeiten mit Papierkarten, mit terrestrischer Navigation und im Offshore wahrscheinlich auch (!!) mal einen Sextanten für wichtig, allein um bestimmte Dinge besser zu verstehen.

Ist sicher nie ein Fehler. ;) Ich glaube, das TO mit BS als Medium zielte mehr darauf ab, wie essentiell dieser Teil einer Ausbildung bei der Prüfung später herangezogen wird. Ich weiß heute auch nicht mehr, wie ein Stromdreieck berechnet bzw. erstellt wird. Beim Fahrtensegeln auf der Adria war das bisher auch noch nicht notwendig und ich habe meine Zweifel, ob ich das überhaupt jemals wieder machen muss. Bei der Prüfung haben sie schon drauf geschaut, dass das alles richtig gemacht wird.
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

foxausrhens

Offizier

Beiträge: 160

Wohnort: Koblenz

Schiffsname: Fuchur

Bootstyp: Dehler 34

  • Nachricht senden

48

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 14:11

BS stellt nicht alles Infrage

BS stellt ja nicht die Scheine im Ganzen in frage, sondern zweifelt an deren Inhalt. Ich finde damit trifft er genau den Kern.
Amtlich brauchen tut man nur den SBF See, abgesehen von gewerblichen Tätigkeiten und genau hier liegt die Krux, man hat darüber eine Kaskade von Scheinen aufgebaut die alle in irgendeiner Form durch unterschiedliche Lerninhalte ihre Berechtigung suchen.
Und da ist man meiner Meinung nach, einfach zu weit gegangen. (|

Ich persönlich fände es besser man hätte auf so Dinge wie SKS SSS SHS verzichtet und hätte daraus einen großen Aufbauschein gemacht und als Voraussetzung für den gleich auch einen SRC oder sogar LRC verlangt und eine brauchbare Mindestseemeilen Anzahl.

Astronavigation mag ja interessant sein aber als Lehrinhalt für einen Schein ist das schon eine ganz schöne Liebhaberei.

Ich habe selbst in meinem Leben nur eine A-Schein & Binnenschein den SBF See und ein SRC gemacht, ich erinnere mich noch an meine praktische Prüfung vor etwa 15 Jahren zum SBF See, bei der sagte der Prüfer (der mich schon lang kannte) zu mir was soll ich dir noch über das Segeln , Anlegen etc. erzählen, wahrscheinlich kannst du mir mehr über das segeln beibringen.
Das ist dann halt so wenn man mit 9 Jahren das erste mal in einem Segelboot sitzt und dann bis zum Alter von 20 Jahren jedes Wochenende auf einer Regatta, Jugendlager, etc. verbringt. Später jede frei Minute auf dem Surfbrett in NL steht, in den Ferien den elterlichen Stahlverdränger in die engste Box sauber einparkt, usw. kurz gesagt mit einem Boot unter dem verlängerten Rücken groß wird.

Dann macht im Fazit Bootfahren kein Problem, klar wenn man ein Neues hat muss man sich dran gewöhnen aber Kopfzerbrechen hat man dann nicht mehr.

Ich will damit sagen Erfahrung ist durch nichts auf der Welt zu ersetzen.

So ein Schein sollte hauptsächlich theoretisches Wissen vermitteln und dazu im praktischen vielleicht ein paar Fähigkeiten die Sinn machen und die man nicht einfach selbst lernt beim segeln.

Deswegen fände ich es gut wenn es um zeitgemäße Navigation in all möglichen Anwendungsfeldern (Gezeiten, etc) geht und auch die Anwendung in der Praxis geübt wird. Sowie im Praktischen um richtiges segeln und damit meine ich vernünftiger Segeltrimm, das richtige umgehen mit Segeln die nicht so häufig genutzt werden wie einem Spi.

Astronavigation gehört mit Sicherheit nicht dazu und da hat BS völlig recht.

Auch wäre die Grundlagen eines Dieselmotors zu verstehen und bei diesem auch kleinere Schäden zu beheben vielleicht wertvoller als das Wissen um die Astronavigation.

Und man muss nicht bei jedem Schein ein neues ein MOB Manöver fahren.

Sorry, aber da kommt bei mir leider der Verdacht auf das es nur noch ums verdienen geht mit den Scheinen, was es in der Form auch in anderen Sportarten gibt, die Taucher die einen PADI Schein gemacht haben kennen das zu genüge.
Zu mir meinte mal ein Dive-instructor, Padi wäre die Abkürzung für "put all dollars inside".

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »foxausrhens« (5. Dezember 2018, 14:22)


Spaßbremse

Offizier

Beiträge: 217

Bootstyp: Bavaria 41

Heimathafen: Kieler Förde

Im Marktplatz: 1

  • Nachricht senden

49

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 14:38

Ich kenne das als: Put Another Dollar Inside. Weil, es hört nie auf. :) Das Lernen.
Ich habe das allerdings bei PADI an einer sinnvollen Stelle beendet und bei den Sportbootscheinen ebenso.
Wobei Sinn und Unsinn natürlich für jeden woanders liegen. Witzig finde ich, wie hartnäckig sich in solchen Diskussionen immer wieder das Gerücht nach oben kämpft, die Versicherung könnte nicht zahlen, wenn man nicht den Supidupi-Schein hätte.
Gruß, Norman

Rüm Hart

Motorsegler-Versäger

Beiträge: 6 792

Wohnort: Emsland

Schiffsname: Rüm Hart

Bootstyp: Sirius 310 DS

Heimathafen: Warns, Stormvogel

Rufzeichen: DG3578

MMSI: 211545290

  • Nachricht senden

50

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 14:53

Ich vermute mal, der Sextant wird nicht in dem Umfang und dermaßen puristisch (=ohne Hilfsmittel) behandelt wie es BS bei der SHS-Ausbildung beschreibt.
Nein, der Sextant hatte bei unserem (zusammen mit Klaus13) YM offshore keine Rolle gespielt, der kam nicht vor. Keine Ahnung, ob das allgemein gilt. Wäre mal interessant von anderen zu hören.

Und wo wir schon dabei sind: Was war für dich persönlich der ausschlaggebende Punkt, den Yachtmaster zu machen und nicht den SSS oder SHS?
Ok, ich hatte ja wie gesagt den SKS genossen und in dessen praktischen Teil durchaus auch viel gelernt. Aber spätestens da wurde mir klar, dass der Theorieteil nicht unerheblich mit Überflüssigem belastet gewesen war. Von der englischen Ausbildung hatte ich immer gehört, dass die da ganz anderes herangehen, befreit von Theorieballast und mit erfrischend anderer Methodik - ohne dass ich Genaueres gewusst hätte oder mich mit Konkretem belastet hätte.

Außerdem gab es da noch den Plan, ein Jahr später (2015) ein halbes Jahr Auszeit zu nehmen und die Ostsee (überwiegend) allein zu besegeln. Der YM konnte doch nur eine gute Vorbereitung darauf sein.

Und drittens die sprachliche Herausforderung. Zwar spreche ich regelmäßig Englisch, aber an dieser Stelle gab und gibt es sehr wohl Entwicklungspotenzial ...

Das beschreibt wohl so insgesamt die Motivations-Gemengelage. Ich kann mir nicht verkneifen meine diesbezüglichen Einträge in meinem Blog anzubieten (mach ich jedes Mal bei diesem Thema :D ...). Theorie 1, Theorie 2 und schließlich die Praxiswoche mit Prüfung. Dort kann man auch noch ein paar Infos zu den Inhalten finden.

Gruß, Manfred
Rüm Hart Blog: KLICK
Sirius Forum: KLONG

Winterfalke

Kap Hornier

Beiträge: 10 306

Wohnort: Niederösterreich

Bootstyp: gecharterte 30 - 34ft.

Heimathafen: Adria

  • Nachricht senden

51

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 15:01

Witzig finde ich, wie hartnäckig sich in solchen Diskussionen immer wieder das Gerücht nach oben kämpft, die Versicherung könnte nicht zahlen, wenn man nicht den Supidupi-Schein hätte.

Schön, dass man Dich so leicht erheitern kann. :)
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

Spaßbremse

Offizier

Beiträge: 217

Bootstyp: Bavaria 41

Heimathafen: Kieler Förde

Im Marktplatz: 1

  • Nachricht senden

52

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 15:37

Du warst nicht explizit gemeint, aber nachdem ich jetzt nochmal zurückgeblättert habe; Du könntest Dich angesprochen fühlen. :D
Gruß, Norman

Yachtcoach

St. Lubentius des Forums

Beiträge: 6 430

Wohnort: mittendrin

Schiffsname: wechselt und daher auch nicht wie Frauennamen auf den Arm tötowiert

Bootstyp: Ja ...sagt man von mir....

Im Marktplatz: 3

  • Nachricht senden

53

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 15:45

Lasst euch einen Sextanten zu Weihnachten schenken !

Das ist zumindest eine schöne marinierte Deko !

Was YACHT und BS anbetrifft, so springen da viele genau auf den Marketingwagen, den Del.Klasing losgeschickt hat :rolleyes:
Sowohl die YACHT, als Herr BS und auch all die schönen Kursbücher werden von Del.Klas. verkauft.
Da Herr Schenk über lange Zeit nichts mehr von sich hat hören lassen (verlagsmäßig) und die Astro-Navigation
auch, sich in ihren Grundzügen eher wenig verändert hat ....
muss also neue Werbung, veröffentliche statement etc. etc. her ? Das nennt man Promotion für zu erwartende Bestseller ? ;(

Den das Thema Prüfungen - notwendig oder nicht - ist uralt und hinlänglich behandelt.
Wer gerne lernt, kann sich all das reinziehen, andere wollen es do-it-youself machen und viele hätten gerne eine APP, die das alles übernimmt.
Es ist auch oft die übliche Diskussion konsumaffiner Usenden (schön genderkorrekt) ob man sebst an sowas Spaß hat,
oder doch lieber per Knopfdruck das digital machen läßt.
Manche tun so, als seien sie während des Segelns dauern im Stress und hätten keine Zeit für manuellen Sextantengebrauch ?
Jeder kann, keiner muss..... ?

so what. Mal wieder viel Lärm um nichts ?
:rolleyes:
ja...der redet und schreibt auch ungefragt....wer wissen will was....liest da :


http://www.my-seaside.net/html/kolumne.html . ... -.....QUERULANT= https://blog650.wordpress.com ... - ......HORIZONTE = https://blog35215.wordpress.com ......-........http://www.wassersport-pool.info ..[/align]

Xtefan

Offizier

Beiträge: 369

Wohnort: Hamburg

Heimathafen: Kiel

  • Nachricht senden

54

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 15:50

Ich find ja Abstimmungen mit den Füßen ganz gut:
Vergesst den SHS doch einfach. Keine Nachfrage heißt auch keine Relevanz.
Grüße,
Stefan

55

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 15:51

Ansonsten teile ich die Begeisterung für die englische Art der Ausbildung. Zwei Aussagen, die ich damals kurz nach der Prüfung abgelassen hatte, gelten immer noch:
1. 100% dessen was wir in den vorbereitenden Theorie-Wochenenden gepaukt hatten wurde tatsächlich auch später in der Praxiswoche gebraucht. 100 %!
2. Es war die anstrengendste Ausbildung - inkl. meiner beruflichen - die ich in meinem Leben gemacht habe.


@Rüm Hart: Du musst durch eine gute Schule gegangen sein, Manfred.

:D :D :D
RYA-Ausbildung in Theorie und Praxis: www.under-sail.eu

56

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 17:09

Schon erstaunlich was manche aus dem Beitrag von Schenk heraus bzw. hineinlesen. So z.B. das Schenk etwas gegen das machen von Segelscheinen hätte, oder prinzipiell deren Sinn anzweifeln würde.
Ich zitiere: „Egal, was man von Bootsführerscheinen hält, wir sind uns doch einig, dass Sportschiffer, also Segler und erst recht Motorbootfahrer möglichst gut ausgebildet sein sollten. Ich hab jedenfalls ein besseres Gefühl, wenn ein anderer Segler im Hafen bei mir längsseits gehen will und ich weiß, dass er solche Manöver "im Schlaf" beherrscht oder wenn ich mit anderen einen mehrtägigen Segeltörn auf dem Atlantik absolviere und die was von ihrem Handwerk verstehen.
Ein probates Mittel, die Ausbildungsqualität zu fördern, ja zu steigern, ist die "Mühle" des Erwerbs eines Scheins. Ich sehe den Hauptzweck eines Bootsführerscheins nicht darin, dass der Inhaber sich nun fein ausweisen kann, wenn er eine schöne Yacht anchartern möchte, sondern darin, dass der, der ein solches Papier erwerben will, gezwungen ist, sich ausbilden zu lassen. Am besten sollte er in einer der vielen anerkannt guten Ausbildungsstätten geschult werden, um die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten zur Führung einer Yacht sodann in einer Prüfung nachweisen zu können.“

Er ist im Gegenteil der Meinung das eigentlich mehr Leute solche Scheine machen sollten. Und er glaubt auch eine Erklärung dafür zu haben warum sie das nicht tun. Mangelnde Praxisrelevanz und eine Überbewertung veralteter Verfahren. Zitat: "Die Melde- und Durchfallquoten schreien doch nach einem Segelschein, der den Erfordernissen der heutigen Praxis und nicht denen des letzten Jahrhunderts entspricht !" Und ich denke da hat er nicht ganz Unrecht, denn wenn ich freiwillig einen Schein mache, dann möchte ich auch, dass das Sinn macht was ich da pauke.
Es wäre doch eigentlich im Sinne des DSV sich da mal Gedanken zu machen. Merke, nicht jeder der dich lobt nützt dir, und nicht jeder der dich kritisiert schadet dir.
Ein Freund ist, wer Dich für gutes Schwimmen lobt, nachdem Du beim segeln gekentert bist.

foxausrhens

Offizier

Beiträge: 160

Wohnort: Koblenz

Schiffsname: Fuchur

Bootstyp: Dehler 34

  • Nachricht senden

57

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 17:41

Sorry Hafenmanöver lernt man durch fahren und nicht bei einem Schein, da lernt man nur die Grundlagen dieser und nicht mehr und dazu braucht es nicht so eine Kaskade an Scheinen.
Deswegen fände ich es gut wenn es nach dem SBF See nur noch einen Schein gäbe auf dem Niveau eines Yacht Master wie er in GB gemacht wird und nicht drei kleine die in Gänze wohl immer noch nicht den Umfang des Yacht Masters erreichen.
Der sollte dann auch zum gewerblichen Berechtigen und das war es.

spliss

Hafensänger

Beiträge: 549

Wohnort: Berlin

Rufzeichen: DD3489

  • Nachricht senden

58

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 17:51

@foxausrhens:

Ist es Dir entgangen, daß auch der YM nicht EIN Schein, sondern ebenso segmentiert wie in D ist?

coastal / offshore / ocean

spliss
Holt groß das Dicht !
Windvorhersage: 3 in Böen 2

foxausrhens

Offizier

Beiträge: 160

Wohnort: Koblenz

Schiffsname: Fuchur

Bootstyp: Dehler 34

  • Nachricht senden

59

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 17:55

@foxausrhens:

Ist es Dir entgangen, daß auch der YM nicht EIN Schein, sondern ebenso segmentiert wie in D ist?

coastal / offshore / ocean

spliss


Nein, ich fände das ja gut wenn das alles in einem Schein steckt. Ein Schein im gesamten Umfang nach dem SBF See und nicht eine Vielzahl.

Und diesen einem eben mit vernünftigen Inhalt

60

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 18:26

ein Schein? Auf welchem Niveau denn?
Legen wir den Yachtmaster Ocean als Standard fest, dürfte die Zahl der Absolventen dann sehr überschaubar sein:
2500 Seemeilen (die man für den Offshore braucht) plus ein Trip (Ocean-Passage) von mindestens 600 Meilen Länge, davon 200 Meilen mehr als 50 Meilen vom Land entfernt, Kringel segeln gilt nicht.

Counter:

Gezählt seit: 4. Februar 2014, 08:39, nur eingeloggte Mitglieder
 Zugriffe:   Hits heute: 1 444   Hits gestern: 2 484   Hits Tagesrekord: 5 297   Hits gesamt: 4 151 765   Hits pro Tag: 2 339,92 
 Seitenaufrufe:   Klicks heute: 10 731   Klicks gestern: 17 652   Klicks Tagesrekord: 154 353   Klicks gesamt: 33 652 078   Klicks pro Tag: 18 966,21 

Kontrollzentrum

Helvetia

Novosail

Professionelle Reinigung von Segeln und Bootsplanen