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41

Freitag, 8. Februar 2019, 10:02

möchte ich, dass mir die Profis helfen und nicht die zufällig vorbeikommende Laienspieltruppe.
tja; mir wäre es vollkommen EGAL wer mich rettet wenn ich in Not wäre ... aber die Vorlieben sind von Segler zu Segler andere.
Ein Franzose und ein Deutscher stehen am Strand.
Da geht der Franzose los und ruft "Sieh! Ich kann über das Wasser laufen!"
Da murmelt der Deutsche "nicht mal schwimmen kann der..."

42

Freitag, 8. Februar 2019, 10:21

Hi,

die Moral der Geschichte? Wenn Du wirklich eher in dicht befahrenen Revieren (und dazu gehören halt die Küstenbereiche) unterwegs bist würde ich eine AIS PLB durchaus für ausreichend halten.
Ob das 12, 6 oder 30 sm sind ist dabei zweitrangig, die Befahrensdichte ist´s zum einen und ob einhand oder Crew. Im zweiten Fall ist AIS-PLB m.M. nach auch ausreichend.


Wichtiger wäre mir persönlich aber die Vorsorge gegen überbordgehen. Dazu hält der Handel reichlich Varianten der diversen Gurt und Sicherungssysteme bereit.

Grüße

Andreas
ja, davon mal ausgegangen..... :thumb:


Lifeline ist bei entsprechendem Wetter am Mann(Boot)




:Laie_22:

Andreas29

Salzbuckel

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43

Freitag, 8. Februar 2019, 10:25

was aus meiner Sicht ganz klar gegen diese AIS-Dinger spricht: Wenn ich ins Wasser falle -und das ist bei 25 Grad, Windstille und Sonne ja eher unproblematisch - blöd wird's ja im Frühling und Herbst bei Wind und Welle auf der Ostsee:

Dann möchte ich, dass mir die Profis helfen und nicht die zufällig vorbeikommende Laienspieltruppe. Gerade abseits der Hauptsaison ist man schnell mal allein auf weiter Flur unterwegs.


Hi.

mir wäre es wichtiger, dass meine Restcrew in der Lage ist mich schnell und sicher wiederzufinden, wenn sich mich -im Wasser treibend- aus den Augen verloren hat.

Bis die Profitruppe durch eine EPIRB-PLB alarmiert und vor Ort ist bist du mindestens ein kritischer Hypothermiepatient und die Restcrew kann Dich leider mangels geeignetem Empfangsequipment nicht wiederfinden.

Aber jeder wie er mag.

Grüße

Andreas
Jahrzehntelang haben sie die Kriegsgeneration gefragt, wie das alles passieren konnte.
Jetzt glauben sie jeden Mist aus dem Internet, schimpfen auf die Lügenpresse, verachten das Politikerpack, pöbeln gegen Flüchtlinge,
verunglimpfen den Rechtsstaat und wählen eine "Alternative für Deutschland".
So passiert das!

Kokopelli

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44

Freitag, 8. Februar 2019, 13:12

Mir wären die Profis schon etwas lieber als die Laienspieltruppe... :click-me:
Denken ist wie googeln - nur krasser!

Andreas29

Salzbuckel

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45

Samstag, 9. Februar 2019, 12:30

Hi

in dem Bericht steht drin, dass sie die POB zunächst wg diverser Probleme (u.A. kaputte bzw. ungeeignete Badeleiter) nicht an Bord bekamen und dann aus den Augen verloren. Hier hätte ein AIS Dings zumindest den Kontaktverlust verhindern können.

Das Problem an Bord zurückzukommen ist ein anderes. Da hilft primär keine PLB.

Grüße

Andreas
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46

Sonntag, 10. Februar 2019, 09:41

Hallo,
was empfehlen die "Experten" in dieser Runde denn dem Charterskipper? Eine mitgebrachte PLB (406MHz) kann ja nicht über die MMSI der Charteryacht zugeordnet werden. Wird sich die Rettungsleitstelle überhaupt ernsthaft darum kümmern?
Außerdem heißt es im Anmeldeformular zur "Ship Station List" der Bundesnetzagentur ganz am Ende sinngemäß:
PLBs (406MHz) können in Deutschland nicht registriert werden. Notfallalarmierungen durch PLBs sind in der bestehenden Rettungskette innerhalb der BRD nicht vorgesehen. Bei PLBs, die von einer ausländischen Verwaltung registriert wurden, ist nicht sichergestellt, dass die zuständige Rettungsleitstelle bei einer Notfallalarmierung informiert wird!?
Da alarmiere ich doch lieber die eigene Crew, und bleib bei der AIS/DSC-Lösung. Hier kann ich die MMSI der Charteryacht auch selbst eintragen.
Grüße vom Kugelblitz

gelan

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47

Sonntag, 10. Februar 2019, 10:43

Ich möchte so schnell wie möglich aus dem Wasser, ob Profis, Tanker, Segelkollegen oder es meine Frau ist, ist mir egal! Dazu ist wenn man mit Crew und in dichtbefahrten Gewässer unterwegs ist ein AIS PLB sehr gut geeignet, am nähesten ist ja sowieso das Boot von dem man gefallen ist.
Nun zurück zum Thema, bei neuen Geräten bin ich eher vorsichtig und warte erstmal ab bis genügend Test vorhanden sind, ich selber bin ja nicht in der Lage sowas zu testen.
Wenn es noch für diese Saison sein soll, dann gibt es ja etablierte PLB‘s für fast das gleiche Geld https://www.wetsuitoutlet.de/2019-ocean-…cB&gclsrc=aw.ds
Über den Wind können wir nicht bestimmen,
aber wir können die Segel richten.
(Weisheit der Wikinger)

Handbreit Georg

48

Sonntag, 10. Februar 2019, 11:05

Ich möchte so schnell wie möglich aus dem Wasser, ob Profis, Tanker, Segelkollegen oder es meine Frau ist, ist mir egal! Dazu ist wenn man mit Crew und in dichtbefahrten Gewässer unterwegs ist ein AIS PLB sehr gut geeignet, am nähesten ist ja sowieso das Boot von dem man gefallen ist.
Nun zurück zum Thema, bei neuen Geräten bin ich eher vorsichtig und warte erstmal ab bis genügend Test vorhanden sind, ich selber bin ja nicht in der Lage sowas zu testen.
Wenn es noch für diese Saison sein soll, dann gibt es ja etablierte PLB‘s für fast das gleiche Geld https://www.wetsuitoutlet.de/2019-ocean-…cB&gclsrc=aw.ds
Die angesprochene "MOB1" hatte ich zuerst wegen ihrer Größe auch als Favoriten im Visier. Wurde im Yacht-Test aber nicht so gut bewertet. Der Auslösemechanismus ist wohl zu störanfällig.

gelan

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49

Sonntag, 10. Februar 2019, 11:09

Ich möchte so schnell wie möglich aus dem Wasser, ob Profis, Tanker, Segelkollegen oder es meine Frau ist, ist mir egal! Dazu ist wenn man mit Crew und in dichtbefahrten Gewässer unterwegs ist ein AIS PLB sehr gut geeignet, am nähesten ist ja sowieso das Boot von dem man gefallen ist.
Nun zurück zum Thema, bei neuen Geräten bin ich eher vorsichtig und warte erstmal ab bis genügend Test vorhanden sind, ich selber bin ja nicht in der Lage sowas zu testen.
Wenn es noch für diese Saison sein soll, dann gibt es ja etablierte PLB‘s für fast das gleiche Geld https://www.wetsuitoutlet.de/2019-ocean-…cB&gclsrc=aw.ds
Die angesprochene "MOB1" hatte ich zuerst wegen ihrer Größe auch als Favoriten im Visier. Wurde im Yacht-Test aber nicht so gut bewertet. Der Auslösemechanismus ist wohl zu störanfällig.
Danke für die Info!
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Handbreit Georg

spliss

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50

Sonntag, 10. Februar 2019, 16:16

Hallo,
was empfehlen die "Experten" in dieser Runde denn dem Charterskipper? Eine mitgebrachte PLB (406MHz) kann ja nicht über die MMSI der Charteryacht zugeordnet werden. Wird sich die Rettungsleitstelle überhaupt ernsthaft darum kümmern?
Außerdem heißt es im Anmeldeformular zur "Ship Station List" der Bundesnetzagentur ganz am Ende sinngemäß:
PLBs (406MHz) können in Deutschland nicht registriert werden. Notfallalarmierungen durch PLBs sind in der bestehenden Rettungskette innerhalb der BRD nicht vorgesehen. Bei PLBs, die von einer ausländischen Verwaltung registriert wurden, ist nicht sichergestellt, dass die zuständige Rettungsleitstelle bei einer Notfallalarmierung informiert wird!?
Da alarmiere ich doch lieber die eigene Crew, und bleib bei der AIS/DSC-Lösung. Hier kann ich die MMSI der Charteryacht auch selbst eintragen.
Grüße vom Kugelblitz



Keine Ahnung, was die Experten meinen. 406Mhz kann man in England registrieren. Der Weg der Datenzuordnung durchs MRCC muß nicht klappen / kann dauern. Hab vor der Einkaufsentscheidung mal mit Cospas-Sarsat gemailt. Deswegen dann die "direktdeutsche" Lösung: Daten und Notfallkontakte sind beim Hersteller hinterlegt und MRCC hat jederzeit Zugriff. Bin ja auch nur schiffloser Charterer. Mit ner App wird der DSC-Ruf der MOB vor Fahrtantritt auf die aktuelle Schiffs-MMSI eingestellt. Beim surfen hilft mir DSC dann nicht, weil nur closed Loop (kein all ships call) . Dann bleibts bei AIS.

Alles hat Vor- und Nachteile.
spliss

edit: stimmt nicht ganz, ich kann die MMSI meiner Handfunke eintragen, die ich meiner Sonnenanbeterin an die Strandliege bammele.. :D
Holt groß das Dicht !
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Sail67

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51

Sonntag, 10. Februar 2019, 17:03

In England kann mann eine MMSI als ship portable licenses bekommen. Die ist nicht an ein Schiff gebunden. Ich glaube im Antrag muss Mann nur sagen, dass man häufiger in England ist, damit mann als Ausländer die License bekommt.

52

Sonntag, 10. Februar 2019, 17:49

Glaub nicht, dass nach dem BREXIT noch ein EU-Bürger in Großbritannien irgendwas registrieren kann. Wir wollen die Engländer ja auch bei GALILEO aussperren.
Ohne Zuordnung einer PLB (406MHz) zu einer registrierten MMSI wird die Sache problematisch. Bei einer massenhaften Verbreitung der relativ preiswerten Geräte steigt die Anzahl der Fehlalarme, und es endet so wie bei den 121 MHz-Bojen. Wenn der SAR-Heli die "unbemerkt" über Bord gegangene Rettungsweste mit PLB findet, ist es keiner gewesen...
Hier muss die ITU tätig werden. Wird wohl noch einige Tage dauern...
Grüße vom Kugelblitz

jonas R

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53

Sonntag, 10. Februar 2019, 18:39

Reichweite

N´Abend,

hab diese Reichweitenkritik zu den Produkten (AIS/DSN) aus den diversen Schulungen noch nicht ganz verstanden:
Wenn ich z.B. mit einem rescueME MOB1 (AIS/DSC) über Bord gehe, dann fängt es doch sofort an zu senden und wartet nicht erst, bis es außer Reichweite ist.
Und dann hat doch meine "Restcrew" oder andere pot. Retter auch meine Postion sofort und dauerhaft auf deren AIS Empfängern, oder sehe ich das falsch? Wenn man die Abdrift des Überbordgegangenen mal außer Acht lässt, kann man gezielt hinfahren.

Und wäre nicht auch eine DSC Handfunke genauso gut geeignet? https://www.icomeurope.com/produkt/ic-m93d-euro/
Ok, etwas teurer als eine rescueME aber man kann damit auch mehr machen.
Grüße Jonas

spliss

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54

Sonntag, 10. Februar 2019, 19:02

hallo Jonas,

für diese Fragen ist das der falsche fred,

Deine Fragestellungen lassen Zweifel an der ernsthaften Beschäftigung mit dem Thema aufkommen.

Es gibt keine Reichweitenkritik, was ist DSN?

Hast Du schon einen Funkschein? Wer hat Dich geschult?

Die Trainer der Funkschulen sind primär am Gelingen der Prüfung interessiert.

spliss
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55

Sonntag, 10. Februar 2019, 19:11

sorry, ich wollte DSC schreiben.
"Reichweitenkritik" im Sinne der unten beschriebenen Zitate hier aus diesem "fred":
Im Rahmen meiner SRC Schulung wurden auch PLBs und EPIRBs durchgesprochen. Der Schulungsleiter hat selber Tests mit den AIS PLBs durchgeführt. Bei Wellengang, wenn der MOB im Wellental ist, hört die Reichweite bei den AIS PLBs schon bei wenigen hundert Metern auf.
Das einzig Richtige für die professionelle Hilfe ist z.B. die rescueME PLB1 von Ocean Signal mit Satelittenübertragung und 121.5 Mhz Funkpeilung für Nahpeilung z.B. durch Suchflugzeuge
Von den AIS gestützen Dingern hielt der garnichts. Im Zweifel empfängt das Signal keine Sau.
Bevor ich ein AIS PLB benutzen würde, würde ich mir meine DSC Handfunke umschnallen, da würde ich sogar erkennen, das eine Küstenfunkstelle oder Rettungsdienst meinen Mayday Call bestätigt hat und könnte ggfs. mit denen noch reden. :D

und ja, ich bin dabei mich ernsthaft mit diesem Thema zu beschäftigen, auch wenn ich noch mitten drin und nicht am Ende bin.

Grüße, Jonas

gelan

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56

Sonntag, 10. Februar 2019, 20:00

sorry, ich wollte DSC schreiben.
"Reichweitenkritik" im Sinne der unten beschriebenen Zitate hier aus diesem "fred":
Im Rahmen meiner SRC Schulung wurden auch PLBs und EPIRBs durchgesprochen. Der Schulungsleiter hat selber Tests mit den AIS PLBs durchgeführt. Bei Wellengang, wenn der MOB im Wellental ist, hört die Reichweite bei den AIS PLBs schon bei wenigen hundert Metern auf.
Das einzig Richtige für die professionelle Hilfe ist z.B. die rescueME PLB1 von Ocean Signal mit Satelittenübertragung und 121.5 Mhz Funkpeilung für Nahpeilung z.B. durch Suchflugzeuge
Von den AIS gestützen Dingern hielt der garnichts. Im Zweifel empfängt das Signal keine Sau.
Bevor ich ein AIS PLB benutzen würde, würde ich mir meine DSC Handfunke umschnallen, da würde ich sogar erkennen, das eine Küstenfunkstelle oder Rettungsdienst meinen Mayday Call bestätigt hat und könnte ggfs. mit denen noch reden. :D

und ja, ich bin dabei mich ernsthaft mit diesem Thema zu beschäftigen, auch wenn ich noch mitten drin und nicht am Ende bin.

Grüße, Jonas
Hallo Jonas,
Nicht einschüchtern lassen, hast ja beim 2ten Mal DSC geschrieben, wenn man mitliest kann man ja das als Tipfehler schon erkennen :D
Denke deine Frage ist Berechtigt und ne richtige Antwort wirst du aber leider nicht bekommen. Aussage stammt ja von einem “Lehrer“, dieser hat aber nur seine Meinung kundgetan, lieber an richtige Test halten und sich mit der Materie beschäftigen.
Außerdem nach jedem Wellental kommt ein Wellenberg (falls das wirklich so ist mit der Reichweite), dann kann man ja ausrechnen wie sich die Reichweite vergrößert ;)
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Handbreit Georg

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57

Sonntag, 10. Februar 2019, 20:17

Danke!
Dachte halt, dass wenn man selbst Test durch führt, dann hat das schon was. Also besser geht es eigentlich nicht. Und wenn er dann zu dem Schluss kommt, dass es eben unzureichend ist, dann frage ich mich schon, ob es die richtige Technik ist. Wir gehen vom schlechtesten Fall aus, also Welle nicht Badewanne...
Grüße, Jonas

Sail67

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58

Sonntag, 10. Februar 2019, 23:16

Hallo
Ich melde mich zu dem Thema nochmal, weil meine Aussage nochmals diskutiert wurde. Mein sogenannter Lehrer ist kein Wald und Wiesen Prüfer/ Lehrer der am Biggesee gesegelt hat und meinte er könnte jetzt Prüfungen im SRC machen, geschweige ist er irgendein Funktionär der meint Prüfer spielen zu wollen. Ich sage das jetzt so krass, weil ich es erschütternd finde wie hier Annahmen, Vermutungen und Halbwissen an den Tag gelegt wird, das es mir graut.
Die Aussagen über AIS PLBs kommen von einem, der mehr als 300.000 Seemeilen auf dem Buckel hat, der Ocean Yachtmaster Instructor, Sea Survival Instructor nach ISAF ist und viele andere Qualifikationen hat und den PLB Test selber durchgeführt hat mit der holländischen Küstenrettung zusammen.

Auch wenn die Info bisher nicht bekannt war, bin ich erstaunt wie manche hier eine Meinung sich bilden ohne die Fakten zu kennen oder eigene Tests gemacht zu haben.
Mir sträuben sich die Nackenhaare wenn ich lese: nach einem Wellental auch ein Wellenberg kommt, wo AIS ja funktinieren müsste. Wird dabei vergessen, das es Zeitslots gib, an denen ein AIS Sender überhaupt sendet? Der sendet ja nicht immer, da er dannn die Frequenz zumüllt. Im Zweifel sendet er nicht wenn er auf dem Wellenberg ist. AIS ist nie für Rettung konzipiert worden. Fakt. Die Notfunktion ist nachträglich spezifiziert worden, hat aber aus genannten Gründen systemseitige Schwächen.
Das einer AIS einer Satelittenkommunikation und Peilsenderfunktion für Suchflugzeuge vorzieht ist fahrlässig, in meinen Augen.

Ich vertraue den Aussagen dieser Person eher, als so manchem Könner und Experten hier im Forum.
Ich würde mich freuen wenn sich so mancher hier mal selbst hinterfragt und von mancher Selbstdarstellung absieht.

Möge der Shitstorm über mich einbrechen......just my 50cents...

Andreas29

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59

Montag, 11. Februar 2019, 07:45

Hi,

@Sail67: Warum Shitstorm?

Nur eine Anmerkung zu dieser Aussage: "Das einer AIS einer Satelittenkommunikation und Peilsenderfunktion für Suchflugzeuge vorzieht ist fahrlässig, in meinen Augen."
Darin liegt m.M. nach hier das Missverständnis. Es geht nicht darum, dass man das eine oder das andere als alleinig seeligmachend ansieht. Der beabsichtigte Einsatzzweck ist dabei ausschlaggebend.
Richtig, AIS war ursprünglich nicht für Rettung gemacht, es war aber auch ursprünglich nicht als Instrument zur Kollisionsverhütung gedacht.

Eine Sat-EPIRB-PLB hat durchaus ihre Berechtigung. Ich sehe aber ihren Einsatzzweck nicht primär darin eine POB wieder einzusammeln sondern als das was sie ist, eine kleine handliche EPIRB. Um eine POB zu retten ist die Alarmierungszeit und die Zeit bis dann auch ein Retter bei der POB ist (zu) lang. Das funktioniert vielleicht bei den von Dir genannten Profis weil die Trockentauchanzüge fahren, aber nicht bei den (Freizeit)Skippern, weil die i.d.R. nicht solche Thermoüberlebensanzüge fahren. Zudem ist die Restcrew (die ja eigentlich vor Ort ist und viel näher dran) zum zuschauen verdammt, weil sie weder die Positionsinfos noch das Homingsignal empfangen kann. Also kann sie nur -wenn die POB aus den Augen verloren wurde- klassische Suchmuster fahren. Dabei geht wertvolle Zeit verloren.
Wenn mir aber mittig auf der Nordsee der Kahn unterm Hintern abgesoffen ist, ich hoffentlich in meiner Rettungsinsel sitze, dann hole ich aus meiner Tasche den Sat-EPIRB-PLB, aktiviere den und werde knapp ein bis zwei Stunden später eingesammelt.

Eine AIS-PLB ist nicht dafür da eine landgestützte Rettungsmaschinerie anzukurbeln sondern primär der Restcrew auf dem Boot eine Position der POB zu übermitteln, damit man diese einfacher wiederfinden kann. Das tun diese PLBs auch mit im ungünstigen Fall nur wenigen hundert m Reichweite noch hinreichend gut.
Richtigerweise sendet AIS nur in Intervallen, aber diese decken sich selten mit der Wellenperiode. D.h.es wird durchaus Bursts geben, wo die POB auch mal auf dem Wellental herausgekommen ist.
Wenn dann noch auf den Plottern auf den Booten in der näheren Umgebung zusätzlich ein Alarm mit der Info zur POB aufläuft um so besser.
Wenn die Restcrew über Funk einen Mayday wg. der POB absetzt und dann in das Gebiet mehrere -auch Yachten- fahren kann jeder mit einem AIS Empfänger mit etwas Glück die genaue Positionsinfo der POB empfangen wenn nah genug dran und dann ggf. zur Rettung der POB beitragen

Grüße

Andreas
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60

Montag, 11. Februar 2019, 08:14

Ich glaube unsere unterschiedlichen Meinungen könnte die Industrie ganz einfach lösen:
Ein PLB mit :
-COSPAS/SARSAT(also EPIRB Funktionalität)
-AIS
-121,5 MHz Peilfrequenz
- und noch einen MayDay DSC Call an "All Ships"
und dann hoffen wir alle, das man als MOB gehört, gesehen und gerettet wird.
Das wäre doch die Lösung

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