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21

Montag, 11. Februar 2019, 10:02

böse Zungen behaupten das die Schiffe eh autonom fahren

Halte ich bei Revierfahrt für völligen Blödsinn.

Frage: War die beschädigte Fähre überhabt am Anleger festgemacht? Üblicherweise legen die Hafenfähren in Hamburg an, in dem sie sich mit dem Querstahl gegen den Anleger drücken. Leinen werden nicht ausgebracht.

Falls auch hier keine Leinenverbindung bestand, könnte die Fahre durch die starke Hecksee (siehe Video) hin-und her geworfen worden sein. Aber auch dies ist nur eine Spekulation.
Gewendet wird erst, wenn die Möwen am Strand auffliegen ;)

beautje

Lotse

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22

Montag, 11. Februar 2019, 15:08

Und dann bleibt da noch die Frage: Hatte die Fähre an der Elbseite Fender ausgebracht? Ich mein so wegen guter Seemannschaft und Päckchenlieger und so... :verstecken:

kassebat

Stowaway

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23

Montag, 11. Februar 2019, 15:09

Hatte die Fähre an der Elbseite Fender ausgebracht?


Päckchenlieger


Wahrscheinlich ja, denn sonst hätte Evergreen doch nicht angelegt :kopfkratz:
Handbreit
Torsten
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Winston Churchill wurde zu seiner Goldenen Hochzeit gefragt, ob er je an Scheidung gedacht hätte.
Antwort: An Scheidung nicht, aber öfter an Mord !

24

Montag, 11. Februar 2019, 19:00

Halte ich bei Revierfahrt für völligen Blödsinn.

... kämest du aus der Branche und würdest du den Ausbildungsstand der Besatzungen kennen, dann würdest du meinen Satz verstehen :)

Beiträge: 690

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25

Montag, 11. Februar 2019, 19:51

Wenn Du Branchenkenner bist, dann sorge doch Mal für Aufklärung.

Du meinst also, im Revier läuft das Schiff auf Autopilot und der Kapitän sitzt im Kartenraum und spielt mit dem Lotsen Schach? Aufgrund seiner schlechten Ausbildung verliert er die Partie natürlich. ?(
Gewendet wird erst, wenn die Möwen am Strand auffliegen ;)

26

Montag, 11. Februar 2019, 21:41



Frage: War die beschädigte Fähre überhabt am Anleger festgemacht? Üblicherweise legen die Hafenfähren in Hamburg an, in dem sie sich mit dem Querstahl gegen den Anleger drücken. Leinen werden nicht ausgebracht.

Falls auch hier keine Leinenverbindung bestand, könnte die Fahre durch die starke Hecksee (siehe Video) hin-und her geworfen worden sein. Aber auch dies ist nur eine Spekulation.


Doch die bringen bei längeren Liegezeiten zumindest eine Leine aus. Die Finkenwerder bediente ja zu dem Zeitpunkt die Esteschifffahrt, daher fährt sie nicht im Kurztakt. So eine Hecksee schmeißen die großen nicht, die fahren zu langsam, was wohl auch das Problem war.
Schade um die Fähre, mit der bin ich oft gefahren....

Gernegroß

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27

Montag, 11. Februar 2019, 22:32

könnte die Fahre durch die starke Hecksee (siehe Video) hin-und her geworfen worden sein.

Die Hecksee war es nicht. Auf den Bildern ist eindeutig zu sehen das auch die BB Seite der Fähre beschädigt ist. Zum Zweiten hat es nach Aussage der WSP nur Lackschäden an dem Container gegeben.
Wenn die Hecksee die "Finkenwerderer" getroffen hätte, wäre sie wohl eher auf den Bullen und wieder abgerutscht. Sie hat aber Schäden die darauf schließen lassen das sie auf die Seite und dann gegen die Pontonkante gedrückt worden ist.
Legastheniker sind auch nur Menschen (mit Rechtschreibproblemen)


Zitat Helmut Schmidt:"Der Terrorismus hat auf Dauer keine Chance, denn gegen den Terrorismus
steht nicht nur der Wille der staatlichen Organe, gegen den Terrorismus
steht der Wille des gesamten Volkes.
Dabei müssen wir alle trotz unseres Zornes einen kühlen Kopf behalten"

Brynja

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Hanser

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29

Dienstag, 12. Februar 2019, 09:12

Schöne Visualisierung!

Fragen eines in der Beziehung unterbelichteten Südstaatlers:

- Was kann man aus der Position des Schleppers herauslesen? Zieht der oder versucht er das Heck rumzudrücken und schiebt das Heck des Potts an die Fähre?
- Wer haftet denn? Ist für so einen Pott Lotsenpflicht oder darf der alleine machen was er für richtig hält?

Volker

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30

Dienstag, 12. Februar 2019, 09:14

Elblotse war an Bord zusammen mit dem Kapitän.

Die Animation zeigt krassen Drift, aber der wurde ja schon im Ursprungsartikel genannt. Verstehe nicht wie man hier jetzt unbedingt einen dicken haufen Internet-Kot auf die Besatzung legen möchte.

Sieht einfach danach aus dass nach der Biegung zu zögerlich korrigiert worden ist, aus welchem Grund auch immer. Mit der Nase im Wind seitlich durchs Fahrwasser driften ist sicherlich auch nicht die gewünschte option gewesen. Zudem ist das Teil 400m lang, da hält man den Knopf fürs Bugstrahlruder nicht 2 Sekunden gedrückt und schon wirbelt man durch die Boxengasse...

Bisschen zu wenig korrigiert, mit oder ohne Hilfe des Schleppers, bei bisschen zu viel Wind. Mehr sehe ich erstmal nicht.

kassebat

Stowaway

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31

Dienstag, 12. Februar 2019, 09:21

@Hanser:

Hallo Volker,

zu 1 kann ich zumindest die Pressemeldungen inhaltlich zitieren:

"Jetzt kommt heraus: Der Schlepper „ZP Boxter“ fuhr nur zur Kontrolle am Heck des Containerschiffs. Polizeisprecher Daniel Ritterskamp: „Der Schlepper hatte nach bisherigen Erkenntnissen keine Leinenverbindung zum Containerschiff.“

Warum fuhr der XXL-Pott bei Sturm ohne Schlepp-Sicherung?

Ein HPA-Sprecher: „Für abgehende Schiffe mit 400 Metern Länge gilt, dass sie als Mindestanforderung einen Begleitschlepper haben müssen, der auch mit gelöster Verbindung zum Schiff fahren darf.“

Wer haftet ist sicherlich erst nach der offiziellen Ermittlung genau zu sagen, derzeit wird gegen den Kapitän ermittelt.
Ob der Lotse mit in der Haftung ist kann ich nicht genau sagen, ich meine, das der Lotse den Kapitän nur berät und in sofern letztendlich der Kapitän verantwortlich ist, da bin ich mir aber nicht ganz sicher.
Handbreit
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Hanser

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32

Dienstag, 12. Februar 2019, 10:16

Danke Torsten, @kassebat!

Keine Leinenverbindung zum Schlepper heißt also, dass der im Zweifel nur drücken kann. Dann war er also keine Hilfe für die Fähre - insbesondere, weil er sich zum fraglichen Zeitpunkt in Luv (zur Elb-Mitte hin) vom Containerschiff befand.

Volker

kassebat

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33

Dienstag, 12. Februar 2019, 10:22

Hallo Volker,

ja das ist so richtig.

Es ist ein nicht unerheblicher preislicher Unterschied, ob ein Schlepper nur in Stand By mitfährt oder halt angepickt hat.

Stand By ist halt billiger :oops:
Handbreit
Torsten
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34

Dienstag, 12. Februar 2019, 10:30

da hält man den Knopf fürs Bugstrahlruder
Egal wie lang dein Schiff ist. Ein Bugstrahler bringt bei den Geschwindigkeiten rein gar nichts.

35

Dienstag, 12. Februar 2019, 12:05



- Wer haftet denn? Ist für so einen Pott Lotsenpflicht oder darf der alleine machen was er für richtig hält?

Volker

In den "Sailing Directions North Sea" steht zur Lotsenpflicht:

1. Pilotage on the River Elbe is compulsory for the following vessels:
a. Tankers carrying gas, chemicals, petroleum or petroleum products in bulk.
b. Unloaded tankers, if not cleaned, degassed or completely inerted after having carried petroleum, petroleum products or chemicals with a flashpoint below 35°C.
c. Other vessels of 90m loa or more, or 13m beam or more.


Zur Haftung: Nach meiner Einschätzung ist der Schiffsführer immer die letzte Instanz und für das Schiff verantwortlich, selbst wenn eine Lotse an Bord ist.

Gruß Ralf

36

Dienstag, 12. Februar 2019, 12:08

Tja, ohne jetzt mit eigener Erfahrung aus der Großschiffahrt gesegnet zu sein...

aber nehmen wir an, die bei Ankerherz abrufbare Rekonstruktion sei wahrheitsgetreu.

1. Starkwind mit stürmischen Böen aus S-SW, also ziemlich genau Seitenwind bei enormer Windangriffsfläche.
2. Nach dem Einlaufen in das Hauptfahrwasser hält das Schiff ganz offensichtlich zuerst einige Minuten stark nach Bb vor. Möglicherweise mehr als erforderlich, denn nach Teufelsbrück wird der Vorhaltekurs offenbar vollständig zurückgenommen - das Schiff fährt jetzt, als gäbe es keinen Seitenwind. Das andere Extrem. Ich war genau zu der Zeit auf der Elbchaussee nach Wedel zum Boot unterwegs und erinnere für diesen Tag zunehmende Schauertätigkeit und auch Schauerböen. Also sehr variabler Wind - Grundwind ca. 5 Bft, in Schauern stürmisch. Das wiederum könnte bedeuten, dass es keinen konstant "richtigen" Vorhaltewinkel gegeben hat.
3. Zwischen Teufelsbrück und dem Mühlenberger Hafen (wenige hundert Meter vor dem HADAG-Anleger Bulln in Blankenese) steuert das Schiff parallel zum Fahrwasser, gerät dabei aber zusehends an dessen Rand. Möglicherweise sogar nicht ganz unbeabsichtigt, denn es gibt zu dieser Zeit auch zwei Gegenkommer im Fahrwasser. In dieser Periode fährt es auch aus der Abdeckung der Airbus Montagehallen, die es allerdings erheblich überragt.
4. Unmittelbar vor dem HADAG-Anleger Bulln erkennt man an Bord offenbar, dass der Passierabstand knapp wird, steuert erneut auf nach Bb und dreht das Heck dabei zwangsläufig in den Bulln.
5. Ist die Animation wirklich lagegetreu, kann man auch folgendes ablesen: ohne Aufsteuern wäre es mit sehr großer Wahrscheinlichkeit zwar zu einem knappen Passierabstand zu Fähre und Bulln, nicht jedoch zu einer Berührung gekommen. Die Frage ist allerdings, ob man überhaupt noch vom Fahrwasserrand freigekommen wäre, wenn man das Passieren des Bulln kaltblütig ausgesessen und erst danach aufgesteuert hätte, denn der liegt ziemlich genau auf dem Fahrwasserrand. Würde mich nicht wundern, wenn die mit dem Heck bereits eine Furche durch den Grundgezogen hätten, es allerhöchste Eisenbahn vor dem Festkommen war, und um dies zu vermeiden, das Touchieren der Fähre unvermeidbar geworden war.

Wir kennen das alle aus engen Häfen mit unseren Booten; das Grundprinzip ist das Gleiche. Ist bei Seitenwind man erstmal zu weit in Lee, wird ein freikommen ohne Berührung kaum noch möglich.
Und: es muss beschleunigt werden. Mit Fantasie kann man aus den Abgasen des ablaufenden Schiffes im NDR-Video auch eine Erhöhung der Drehzahl herauslesen.

Schätze, mögliche Steuerfehler kann man in Nuancen messen und vielleicht war die Crew so enge Reviere nicht gewohnt.
Zuweilen ist es eben Pech - gerade in sehr engen Revieren.

Bin gespannt, was die Untersuchung ergibt. Denn das Ganze hat ja auch noch eine Kehrseite. 50m aus dem Track zu geraten, ist für ein so großes Schiff sicherlich leicht mal geschehen. Wenn bereits geringfügige Steuer- und Schätzfehler oder Varianzen in der Windeinwirkung solche Konsequenzen haben, welche hohen oder höchsten Anforderungen an die Crew muss man eigentlich stellen? Und kann man das realistischerweise? Auf diesen Anlegern halten sich häufig viele Menschen auf, selbst Gastronomie gibt es dort.
Ein Riesen-Glück, dass nicht mehr passiert ist.


Gruß
Andreas

Kokopelli

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37

Dienstag, 12. Februar 2019, 12:12

Hamburger Abendblatt meldet heute, dass der Schlepper keine Leinenverbindung mehr hatte, wie ja oben bereits erwähnt. Die Fähre sei beim Anlegen erwischt worden, hatte also ebenfalls keine Leinenverbindung zum Anleger.

Einwände von "mal eben die Geschwindigkeit erhöhen" um die Manövrierfähigkeit zu stärke, sind wohl aus SpoBo-Fahrersicht plausibel, nur hat das mit der Realität eines der größten Containerschiffe nichts, gar nichts zu tun. Und die Eingangsfrage nach der Seemannschaft... ach, lassen wir das!

Jedenfalls sind bei Stade bereits Behördenvertreter an Bord gegangen und fahren bis Rotterdam mit. Inzwischen sollen sie nicht nur den Kapitän vernommen haben, sondern auch Daten aus dem Schiffsdatenschreiber und andere gesichert haben.
Denken ist wie googeln - nur krasser!

excos48

Lotse

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38

Dienstag, 12. Februar 2019, 12:19

Tja, ohne jetzt mit eigener Erfahrung aus der Großschiffahrt gesegnet zu sein...
... ist deinem Beitrag nichts Wesentliches hinzuzufügen :good2:

Man könnte jetzt mit Bank-Effekt, Squat etc anfangen, aber das ginge zu weit und wird in einer Untersuchung diskutiert werden, im Simulator nachgespielt etc.

Gruss
excos48

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39

Dienstag, 12. Februar 2019, 12:38

@Quallenschubser, genau so!

Sachlich, logisch und ohne spitzen eine wiederspruchsfreie Hypothese hingelegt. mehr muss nicht gesagt werden, den Rest werden die Ermittler herausfinden. So hätte der thread anfangen müssen, nicht mit der Annahme eines Fahrerflüchtigen Riesenschiffs welches nur mit Mühe und Not von der Wasserschutzpolizei auf der Flucht gestoppt werden konnte :-)

Kokopelli

Kap Hornier

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40

Samstag, 16. Februar 2019, 10:41

Hamburger Abendblatt von heute:

Zitat:
Ermittler: Kollision auf der Elbe war ein Navigationsfehler

HAMBURG Zwar sind die Ermittlungen noch nicht vollständig abgeschlossen: Doch die Kollision des 400-Meter-Containerriesen „Ever Given“ mit der Hadag-Fähre „Finkenwerder“ am Anleger Blankenese ist nicht aufgrund eines technischen Fehlers passiert.

Die Auswertung der Daten des Schiffsschreibers, der Funk- und Radaraufzeichnungen habe ergeben, dass „technisches Versagen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auszuschließen“ ist, wie Polizeisprecher Daniel Ritterskamp erklärt.

Wind oder fehlende Leinenverbindung zwischen Schlepper und „Ever Given“ schließt die Wasserschutzpolizei als Grund für die Beinahe-Katastrophe ebenfalls aus: Sämtliche Auflagen für das Auslaufen des Schiffes seien eingehalten worden. Die Beamten kommen nach jetzigem Stand zu dem Schluss, dass „fehlerhafte Navigation“ die Kollision ausgelöst hat, so Ritterskamp weiter.

Auf wen genau der fatale Fahrfehler zurückzuführen ist, steht noch nicht fest. Auch, ob nun ein Strafverfahren gegen den Kapitän der „Ever Given“ oder gegen die ihn begleitenden Lotsen eingeleitet wird, könne noch nicht gesagt werden, da noch nicht alle Beteiligten befragt werden konnten.


Als Konsequenz aus dem Unfall wurde eine neue sogenannte schifffahrtspolizeiliche Verfügung erlassen: Schiffe, die länger als 371 Meter sind, müssen ab sofort auch beim Auslaufen aus dem Hafen eine Leinenverbindung mit einem Schlepper halten. Bisher galt das nur beim Einlaufen.
Zitat Ende
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