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pf

SF-Schiffsbarde

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61

Donnerstag, 16. Mai 2019, 16:02

Dat is janz einfach.

Ein Stegnachbar hat eine Southerly -ich mein 115er erste Serie. Die war ihm auf dem IM auch zu lahm. Also hat er sich einen 2m längeren Mast gekauft, neue Segelgarderobe und ist jetzt top zufrieden :D Dabei hat er mir dann auch mal erzählt, dass er vorher ne 28er Phantom hatte, der er auch mit anderem Rigg zum Leichtwindlauf verholfen habe (und ein paar weiteren Modifikationen).

Längerer Mast erlaubt mehr Segelfläche und damit dann auch bessere Leichtwindeigenschaften :P
...und nur wer wagt, gewinnt das Leben...

Peter


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62

Donnerstag, 16. Mai 2019, 16:11

.... viele Werften bieten ja aus gutem Grund von vorne herein höhere "Binnenriggs" an... Handbreit...! F.

63

Donnerstag, 16. Mai 2019, 16:16

Für ein 5-6t schweres, 8,6m langes Stahlschiff wird die Werft sicher kein Binnenrigg angeboten haben. Wer segelt binnen so ein Schiff.
Auch mit Spi oder Gen wird es nicht wesentlich schneller werden.

Gruß Odysseus

pf

SF-Schiffsbarde

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64

Donnerstag, 16. Mai 2019, 16:22

Die Frage ist, wie hoch das aktuelle Rigg ist, also über Wasser. Denn im Ijsselmeerbereich gibts ja noch die magische 12m Brückengrenze, unter der man gerne bleibt, damit man durch bestimmte Brücken (Hollandse Brug u.a.) durchkommt, die ja teilweise nicht zu öffnen sind (Randmeere zum Markermeer z.B.).

Irgendetwas ist halt immer...
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Peter


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65

Donnerstag, 16. Mai 2019, 16:26

Naja, einem 8,6m langen Schiff mit wie hier sehr viel Masse sollte ein ca. 11m- hohes Rigg schon gut zu Gesicht stehen können. Handbreit...! F.

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66

Donnerstag, 16. Mai 2019, 16:35

Man kann nun mal nicht einfach so auf ein schweres Boot lustig Mastlänge und Segelfläche vergrössern.
Das kann nur Sinn machen wenn es noch merkliche Reserven beim aufrichtenden Moment gibt.

Holger

67

Donnerstag, 16. Mai 2019, 16:36

Vielleicht ist er ja so hoch? Oder stand das schon irgendwo?

Gruß Odysseus

Sander 850

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68

Donnerstag, 16. Mai 2019, 16:39

Besten Dank für den neuen Input. Kannte die Unterschiede mit A1 A2 usw. so noch gar nicht.

Hier die Seite finde ich sehr hilfreich:

https://www.diekow-segel.de/gennaker.html

Der A2 scheint gut zu dem zu passen was ich mir vorstelle.

Ich muss sagen, dass ich das IM fast erschreckend klein finde :D

Von daher habe ich gar nichts dagegen langsam unter Segeln unterwegs zu sein. Um mal die Phrase zu bringen:

Der Weg ist das Ziel :P

Beim Segeln stimmts. Von daher brauche ich gar kein Boot was mich schneller von A nach B bringt.

Wenn die Segel stehen, ich mein Bierchen habe und das Boot von alleine läuft dann passt das. Ob jetzt mit 3 oder 5 Knoten ist mir dann auch egal.

Vom Platz her sind wir mit unserem Raumwunder eigentlich auch top zufrieden.

Am Wind ist es etwas mau, aber die Segel sind auch ziemlich ausgelutscht.

Aber das kann man ja auch ändern.


An der V Max kann ich auch nicht viel machen. Mast verlängern ok - aber ist ja ein großer Aufwand. Nen längerer Baum mit nem geteilten Achterstag würde mich noch reizen.


Im Prinzip passt das Boot aber schon ganz gut. Klar so ne Dragonfly Trimaran würde ich auch nehmen :rolleyes:

Aber ich denke für den Anfang wäre erst mal ein vernünftiges Leichtwindsegel eine schöne Ergänzung.

Irgendwo mal nen Spi aushleihen und ausprobieren sehe ich allerdings eher nicht. Ich müsste erst mal einen finden und dann wäre ich damit alleine wahrscheinlich doch überfordert.

Für mich hat sich herauskristallisiert dass ich Richtung Gennacker tendiere. Denn könnte man ja erst mal ausprobieren und dann möglicherweise erst mal probieren ohne Hilfsmittel damit klar zu kommen. Ne Rolle oder nen Schlauch wird man ja noch nachrüsten können.

Wenn der Windstärke 2-5 abdeckt dann wäre das ja schon mehr als ich brauche.

Aber vielleiocht zum Abschluss noch ein anderer Gedanke.

Wenn man jetzt ein zweites Vorstag hätte, könnte man dann nicht mit Kuttertakelung zwei Segel fahren uns so auf etwa die gleiche Fläche wie mit dem Gennacker kommen?

Auf das vordere Vorstag eine große Genua aus leichtem Tuch und auf dem zweiten Vorstag dann noch ne Fock?

Alles auf Rolle? Dann wäre man ja immer super unterwegs.

Beich Leichtwind alles ausrollen. Bei mittlerem Wind nur die Genua. Bei Starkwind nur die Foch und bei Sturm bleibe ich im Hafen :D

(wobei ich sogar ein Sturmsegel an Bord habe :rolleyes: )

Wäre das ein Ansatz den man weiter verfolgen könnte? Oder würde die Fock bei 2 Windstärken null bringen - was ich befürchte?

Wenn man dann schon beides hat, dann könnte man ja spätestens noch den Baum verlängern da sich dann die Segelflächen wieder etwas ausgleichen. Wobei man dann wahrscheinlich noch ein paar Stahlplatten an den Kiel schweißen kleben müsste um weniger Lage zu haben.

Gruß
Chris

P.S. Masthöhe inkl. Antenne ist jetzt schon 12,30 oder 12,50 m. Müsste ich nachmessen :|

pf

SF-Schiffsbarde

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69

Donnerstag, 16. Mai 2019, 17:05

Hallo Chris,

teste erstmal Deine Segelskills unter verschiedenen Bedingungen des Bootes. Da hab ich auch über die Jahre lernen müssen:

Zu viel Schräglage kann an ausgelutschten Segeln liegen. Da ist dann das arme Boot nicht schuld.
Ruderdruck und Schräglage nehmen ab, wenn menn rechtzeitig die Großschot öffnet oder refft. Ohne Geschwindigkeitsverlust. Bei uns ist der beste Speed bei 15° Lage, 20° bremst schon merkbar.

Aber da ist jedes Boot und jedes Rigg anders, da hilft nur testen, testen, testen.
...und nur wer wagt, gewinnt das Leben...

Peter


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smaugi

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70

Donnerstag, 16. Mai 2019, 17:56

Für mich hat sich herauskristallisiert dass ich Richtung Gennacker tendiere. Denn könnte man ja erst mal ausprobieren und dann möglicherweise erst mal probieren ohne Hilfsmittel damit klar zu kommen. Ne Rolle oder nen Schlauch wird man ja noch nachrüsten können.

Zur Sicherheit möchte ich mich wiederholen: Da du ein topgetakeltes Rigg hast, kann eine Rolleinrichtung kompliziert werden, da die Gennakerrolle oben schon einen Abstand zur Fockrolle haben muss. Der Gennaker rollt bei einem Top Down Furler eben etwas fluffiger auf und kann sich schnell mit der Genua/Fock vertüddeln. Unten benötigst du ja sowieso dann einen 1/2 m Abstand zum Fockroller.
Fazit: erstmal nur mit Schlauch oder halt klassisch mit Beutel planen.
Tschüss
Christian

jusifo

Admiral

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71

Freitag, 17. Mai 2019, 01:39

Das mit den zwei segeln was du beschreibst nennt sich passatsegeln und wurde Dir hier schon erklärt. Nur platt vorm Laken
LG julian

frank_x

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72

Freitag, 17. Mai 2019, 08:33

Nee, das was er beschreibt nennt sich Kuttersegel mit einem Innenstag - also ungefähr so wie auf dem angehängten Bildern - auch wenn ... die Basis bei uns etwas anders ist und die Segel auch nicht wirklich parallel gesetzt werden können da der Abstand zwischen den vorderen Anschlagpunkten zu klein ist.


Das mit den zwei segeln was du beschreibst nennt sich passatsegeln und wurde Dir hier schon erklärt. Nur platt vorm Laken
»frank_x« hat folgende Dateien angehängt:
  • fr4.jpg (613,04 kB - 6 mal heruntergeladen - zuletzt: 17. Mai 2019, 12:54)
  • BP-Do-3.jpg (226,45 kB - 2 mal heruntergeladen - zuletzt: 17. Mai 2019, 12:54)

jusifo

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73

Freitag, 17. Mai 2019, 10:58

Aber er will die ja beide Gleichzeitig fahren oder? Da hätte ich jetzt auf Passat getippt? So oder so hat er jetzt die Info. Danke für das Teilen der tollen Bilder.
LG julian

Sander 850

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74

Freitag, 17. Mai 2019, 11:08


75

Freitag, 17. Mai 2019, 11:42



Eine echte Kuttertakelung (mit gleichzeitig gesetzten Segeln) wird bei 8.5m eng auf dem Vordeck. Oder schwebt Dir eher so etwas vor: http://reinke-yacht.de/pages/system1.htm#semicutter

Sander 850

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76

Freitag, 17. Mai 2019, 12:00

Weiß nicht Rifter, Reacher auch alles wieder neue Begriffe.

Wie gesagt, Platz würde ich mir schaffen indem man einen Bugsprit anbringt. Mit dem Vorstag vom inneren Segel ein wenig runter gehen damit da ausreichend Platz ist.

Mit welcher Konfiguration man fährt wäre letztendlich egal. Wenn ein A2 Gennaker bis Windstärke 5 geht, würde man den vielleicht sogar auf Rolle am Bugsprit fahren und am inneren Vorstag ne kleine Fock für Windstärke 5-8.

frank_x

Salzbuckel

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77

Freitag, 17. Mai 2019, 12:36

Du musst Dein Schiff wirklich schon sehr lieben, wenn Du so etwas wie Bugspriet etc. anbauen möchtest auch wenn es dann nicht wirklich viel schneller wird ( dafür ist es einfach zu schwer )...

Fram

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78

Freitag, 17. Mai 2019, 12:45

Erfahrungen Parasail

Wir haben ein Parasail (der leichtere Bruder des Parasailor, auch von ISTEC). Unterschied: Geht auch bei weniger Wind, steht aber nicht ganz so stabil.
Grundsätzlich ist mein Eindruck, dass das Parasail etwas mehr Wind braucht, als ein Spi, um zu stehen. Ab 3 Knoten Wind ist aber alles ok. (ich habe mal gehört der Parasailor ab 5 Kn)

Du kannst das Segel fahren/anschlagen wie einen Spi. Es gibt aber noch weitere Möglichkeiten. (z.B. jede Seite mit 2 Schoten, eine ist jeweils ungenutzt/entspannt, die andere dient als Centerline bzw Schot, beim Shiften/Halsen wird dann auf die bisher entspannten Schoten gewechselt). Das ist unsere bevorzugte Variante.
ISTEC verkauft das Segel gerne als Kombi aus Spi und Gennaker, als Gennaker steht das Segel meist (aber nicht immer) noch ganz vernünftig, erzeugt aber deutlich weniger Vortrieb als die Genua. Das geht mal für 5-10 min, wenn man nicht Wechseln möchte, bringt aber dauerhaft auf entsprechenden Kursen nichts.
Der Stand ist wirklich gut und es funktioniert hervorragend für die kleine Fahrtenseglercrew. Dabei ist es aber auch kein Wunderwerk, manchmal braucht es auch hier etwas Geduld und Geschick, bis das Segel stabil steht. Wir sind mit einem Kind unterwegs und legen meist mehr Wert auf ein entspanntes Vorankommen als auf den letzten Zehntelknoten. Wenn das Segel einmal steht, kann es gut von einer Person gefahren werden, inkl etwas Trimm. Zum Setzen, für Manöver oder zum Shiften braucht es dann besser zwei Leute oder Autopilot. Wer einhand Spi oder Gennaker segelt, macht das aber natürlich auch damit.

jusifo

Admiral

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79

Freitag, 17. Mai 2019, 12:54

Den Gennaker kannst du war kurzfristig an der Rolle lassen musst ihn aber wieder abschlagen
Sonst schlägt der sich los
LG julian

80

Freitag, 17. Mai 2019, 12:58

Weiß nicht Rifter, Reacher auch alles wieder neue Begriffe.


Ach, die Begriffe sind älter als Ax oder Code 0 oder ... Der Reacher ist so halbwegs ein A1 (https://www.diekow-segel.de/gennaker.html), der Rifter vielleicht eher was in Richtung A2. Aber das sind ja keine DIN-Normen...

Wie gesagt, Platz würde ich mir schaffen indem man einen Bugsprit anbringt. Mit dem Vorstag vom inneren Segel ein wenig runter gehen damit da ausreichend Platz ist.
Du musst Dein Schiff wirklich schon sehr lieben, wenn Du so etwas wie Bugspriet etc. anbauen möchtest auch wenn es dann nicht wirklich viel schneller wird ( dafür ist es einfach zu schwer )...
Hmm, man kann den Bugsprit ja auch multifunktional nutzen. Und wenn dann vorne noch ein Anker dran baumelt, dann verbessern sich die Segeleigenschaften zwar auch nicht, aber der Bugsprit hat dann noch eine Begründung mehr.

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