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1

Sonntag, 19. Mai 2019, 17:42

Wo hin mit dem Boot?

Früher war das einfach. In Laufweite zum Atlantik, keine Frage. Heute suche ich einen Liegeplatz mit guter Anbindung aus dem Kreuz Frankfurt, Stuttgart, Saarbrücken. Der TGV nach Frankreich bietet sich an. Doch für lange Wochenenden muss die Tide passen. Die passt selten.

Ich wäre für eine Empfehlung dankbar, wo wir unser Boot mit guter Anbindung (Zug, Flug) im Mittelmeer unterbringen können. Wir denken an 10 - 12 mal pro Jahr in unterschiedlichen Mengen (Tagen).

Italien, Frankreich, Spanien, Slowenien wären die Idee.

Wer macht so etwas? Liegeplatzkosten sind nicht so das Thema. Anreise- und Abreisezeit ist entscheidend.

Danke für eure Erfahrungen.

Paul

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »TooOldToDieYoung« (19. Mai 2019, 19:07)


Solpat

Smutje

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Heimathafen: Baden-Baden

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2

Sonntag, 19. Mai 2019, 18:00

Marina Dalamtien in Sukosan/Kroatien

Hallo Paul,

ist zwar jetzt nicht explizit auf Deiner Wunschliste enthalten, dennoch eine Möglichkeit:

Marina Dalamtien in Sukosan/Kroatien. Der Flughafen Zadar ist 14 km entfernt (15 Min. Fahrzeit). Die moderen Marina ist großzügig gestaltet und bietet alle annehmlichkeiten inkl. eigenen Supermarkt, Tankstelle und Restaurant für die Proviantisierung. Nach meinen Überlegungen einer der bestmöglichen Ausgangshäfen in Kroatien unter den von Dir genannten Bedingungen..Die Erreichbarkeit des Flughafens Zadar sollte von vielen deutschen Flughäfen aus möglich sein.

MfG
Oliver

ugies

Salzbuckel

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3

Sonntag, 19. Mai 2019, 18:09

Von Frankfurt aus fliegt die Lufthansa nach Rom, genauer Fiumicino. Es gibt hier eine Menge Liegeplätze.
SF-Stander 5,00 € inkl. Versand
PN oder E-Mail an ugies.
Adresse angeben.
Stander kommt per Post mit offener Rechnung.
Überweisung und gut ;).

4

Sonntag, 19. Mai 2019, 19:21

Fiumicino sieht vielversprechend aus. Die Nähe zu Rom ist natürlich ein super Attribut. In einer Stunde im Zentrum. Sehr schön. Liegt dort jemand der hier unterwegs ist?

5

Sonntag, 19. Mai 2019, 19:23

der @Abyss: lag / liegt dort
ciao

Andreas

ugies

Salzbuckel

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6

Sonntag, 19. Mai 2019, 19:33

In einer Stunde im Zentrum.


... und die Bahfahrt kostet 7,00 € als Tagesticket. Das beinhaltet dann auch den gesamten Nahverkehr in Rom und in Ostia. Allerdings wollte der Taxifahrer mich mit 60 € rasieren als ich per Flugzeug hier ankam. Ich habe dann den Bus genommen . Das geht nämlich auch. Der normale Satz für die Taxifahrt vom Porto Turistico di Roma, das ist so ähnlich wie Schilksee in Kiel finden wir, ist 30 €. Man kann das Taxi vorbestellen.
Es gibt hier viele Häfen.
SF-Stander 5,00 € inkl. Versand
PN oder E-Mail an ugies.
Adresse angeben.
Stander kommt per Post mit offener Rechnung.
Überweisung und gut ;).

7

Sonntag, 19. Mai 2019, 19:43

Hallo Paul,

ist zwar jetzt nicht explizit auf Deiner Wunschliste enthalten, dennoch eine Möglichkeit:

Marina Dalamtien in Sukosan/Kroatien. Der Flughafen Zadar ist 14 km entfernt (15 Min. Fahrzeit). Die moderen Marina ist großzügig gestaltet und bietet alle annehmlichkeiten inkl. eigenen Supermarkt, Tankstelle und Restaurant für die Proviantisierung. Nach meinen Überlegungen einer der bestmöglichen Ausgangshäfen in Kroatien unter den von Dir genannten Bedingungen..Die Erreichbarkeit des Flughafens Zadar sollte von vielen deutschen Flughäfen aus möglich sein.

MfG
Oliver



Bin ich, mit Verlaub, völlig anderer Meinung: Komplett synthetische und gigantische Parallelwelt ohne jedes Flair, weit weg vom Ort, die Sanitäranlagen mit den Glaswänden zum Atriumhof sind das Einzige, was ich an DER Marina anziehend (eher ausziehend) fand. Im näheren Flughafenbereich von Zadar gibt es Alternativen, ortsnah mit Hafenflair, wenn man auf so etwas Wert legt.
An der Tanke gabs dann zu allem Überfluß noch das nicht genullte Zählwerk...
So unterschiedlich sind die Eindrücke!
Gruß Thomas


z. Zt. bootloser Künstler

8

Sonntag, 19. Mai 2019, 21:53

Danke! Kroatien ist nun auch nicht ein Ziel meiner Wahl. Die Rom Idee hat mich erst einmal gepackt.

9

Montag, 20. Mai 2019, 13:02

Die Marinas am Tiber machen allesamt ein großes Geheimnis um ihre Konditionen. Die Anrufe meiner Tochter, in perfektem Italienisch wurden bestens bedient. Bei der Anfrage nach dem Preis wurden Maße abgefragt und die Nationalität bzw. Flagge. Hier wurde im Gespräch schnell klar, für nicht Italiener gelten wohl andere Preise die man so pauschal nicht mitgeteilt bekommt. Ich warte nun auf die Bestätigung der Anfrage. Das habe ich so noch nirgends erlebt. Aber den Kopf stecke ich höchstens in eine Backskiste.

Orage

Admiral

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Schiffsname: Orage

Bootstyp: Bianca 111

Heimathafen: Toulon, Frankreich

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10

Freitag, 24. Mai 2019, 20:50

Mein Schwager hat sein Boot in Empuriabrava und fliegt (günstig) mit Ryanair von Baden Airport nach Girona oder (nicht ganz so günstig) von F a. M. nach Barcelona.

Die Costa Brava (CB) ist ein abwechslungsreiches, anspruchsvolles und noch relativ günstiges Revier. Balearen, Korsika, Sardinien, Sizilien und Cote d´ Azur sind neben Barcelona und den reizvollen Calas der CB gut erreichbar (sagen mein Schwager und ich, der schon mal mitgesegelt ist...).

11

Freitag, 24. Mai 2019, 21:21

Venedig?
Flughafen, ICE-Anbindung. Tolle Stadt wenn man es schafft dem Touristentrubel zu entkommen.

12

Dienstag, 28. Mai 2019, 10:05

La Grande-Motte, 15 km / 15 min vom Flughafen Montpellier. Falls es da gerade nichts gibt, evtl. im benachbarten Grau du Roi. Wegen der Tagesthermik recht windsicher. wenn man nicht zu denen gehört, die ab Windstärke 5 den Orkan ausrufen, auch relativ sturmarm im Vergleich zur Nordsee. Die Cote ist um die Ecke, Spanien nicht weit, Korsika 2 Tage entfernt. Insgesamt ein schönes großes Revier, in dem man immer eine, zum Wind passende Tour findet. Die Carmargue wird im Vergleich zu anderen Regionen nördlichen MM relativ selten von Unwettern heimgsucht. Regen kommt und zieht weiter. Liegeplatzkosten sind nicht so das Thema, aber dort sehr erschwinglich,

Chris

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Heimathafen: Kiel

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13

Mittwoch, 29. Mai 2019, 23:51

Entschuldigung wenn ich jetzt hier störe, aber ich bin echt neugierig:

In den letzten Monaten gehen viele Tausende von Kindern und Jugendlichen und Erwachsenen auf die Straße für den Klimaschutz.
Es bahnt sich eine gigantische Verkehrswende an, die Energiewende läuft bereits.
Ich kenne jede Menge junge Familien, die sich bewusst gegen Autos, Flüge u.ä. entscheiden.

Ich kenne Familien, die echt hart an der Müllvermeidung arbeiten.
Die nächste schlechte Nachricht kommt von den Wissenschaftlern, die uns gerade die Folgen des Artensterbens erklären.
Und so weiter und so fort...

Wenn man für sich ein Boot im Mittelmeer stationiert und damit plant, da jedes Jahr so 10 bis 12.mal hinzufliegen,
denkt man da über so Sachen wie Umweltschutz nach?
Ist das ein Faktor in den Überlegungen?

Bitte nicht missverstehen, ich möchte nur wissen, ob man das aktuelle Geschehen ausblendet.
Oder ob man da tatsächlich drüber nachdenkt und eben eine entsprechende Entscheidung trifft.
Das würde mich tatsächlich interessieren.

Holger

ex-express

Seebär

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Bootstyp: Dehler 35 SV

Heimathafen: Flensburg

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14

Donnerstag, 30. Mai 2019, 00:24

Good post!

Orage

Admiral

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Schiffsname: Orage

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Heimathafen: Toulon, Frankreich

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15

Donnerstag, 30. Mai 2019, 01:42


Wenn man für sich ein Boot im Mittelmeer stationiert und damit plant, da jedes Jahr so 10 bis 12.mal hinzufliegen,
denkt man da über so Sachen wie Umweltschutz nach?



Lieber Herr Rövensthal :) ,

nicht jeder genießt das Privileg, direkt am Liegeplatz seines Segelbootes zu wohnen (so wie Du an der Kieler Förde und ich seinerzeit als Student in der Bülowstraße in Kiel, wo das Boot im Olympiahafen zum Hinspucken entfernt war...).

Familie, Beruf und Karriere erfordern oftmals einen Ortswechsel, der insgesamt in jeder Hinsicht der Persönlichkeitsbildung förderlich sein kann...(ich habe oft diejenigen bedauert, die in ihrem Stall bleiben mussten...).

10-12 x Fliegen/Jahr ist mE nicht so dramatisch oder umweltschädlich; einige meiner Kollegen absolvieren dieses Pensum monatlich (was dann selbstverständlich grenzwertig ist...).

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16

Donnerstag, 30. Mai 2019, 08:30

Alles gute Posts, vom ersten bis zum letzten. Falls sich die Zeiten mal ändern hat Montpellier auch einen Bahnhof, an dem TGV halten. Mainz - Montpellier (oui.sncf) dauert mindestens 9h und kostet z.Zt. zwischen 200 und 450 €. 9h im Auto wären sportlich und man kann dabei als Fahrer ganz sicher nicht lesen. Das hört sich immer noch nicht so fürchterlich attraktiv an, aber denen stehen 60 bis 80€ Maut, 2x volltanken, Wertverlust für 1000 km (!) und mit etwas Pech ein französischer Knollen gegenüber. Immerhin fährt man im TGV über Paris.



sent from my C64 with with firefox-app

17

Donnerstag, 30. Mai 2019, 08:50


10-12 x Fliegen/Jahr ist mE nicht so dramatisch oder umweltschädlich; einige meiner Kollegen absolvieren dieses Pensum monatlich
Nicht ernst gemeint, oder? Lesen Deine Kinder und Enkel hier mit?

88markus88

Salzbuckel

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Bootstyp: Sailart 24

Heimathafen: Edersee

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18

Donnerstag, 30. Mai 2019, 08:53

Montpellier

Montpellier, La Grande Motte - daran habe ich keine so guten Erinnerungen... Hochhausarchitektur direkt am Meer :( Da hat mir Damp noch besser gefallen.
OK, als reiner Liegeplatz und Abgangspunkt evtl. OK. Und wenn man noch halbwegs umweltfreundlich ohne zu Fliegen hinkommt - umso besser...

19

Donnerstag, 30. Mai 2019, 10:46

Entschuldigung wenn ich jetzt hier störe, aber ich bin echt neugierig:

In den letzten Monaten gehen viele Tausende von Kindern und Jugendlichen und Erwachsenen auf die Straße für den Klimaschutz.
Es bahnt sich eine gigantische Verkehrswende an, die Energiewende läuft bereits.
Ich kenne jede Menge junge Familien, die sich bewusst gegen Autos, Flüge u.ä. entscheiden.

Ich kenne Familien, die echt hart an der Müllvermeidung arbeiten.
Die nächste schlechte Nachricht kommt von den Wissenschaftlern, die uns gerade die Folgen des Artensterbens erklären.
Und so weiter und so fort...

Wenn man für sich ein Boot im Mittelmeer stationiert und damit plant, da jedes Jahr so 10 bis 12.mal hinzufliegen,
denkt man da über so Sachen wie Umweltschutz nach?
Ist das ein Faktor in den Überlegungen?

Bitte nicht missverstehen, ich möchte nur wissen, ob man das aktuelle Geschehen ausblendet.
Oder ob man da tatsächlich drüber nachdenkt und eben eine entsprechende Entscheidung trifft.
Das würde mich tatsächlich interessieren.

Holger
Die Sinnfrage stellt sich ab und an...
Dürfen / wollen wir die Umwelt zum Erwerb / Erhalt unseren Wohlstands nutzen / verbrauchen?
Ist die Umwelt zur Freizeitgestaltung da? Gibt es Privilegien für Teilgruppen der Gesellschaft?
Arbeiten wir, um zu Leben (... und zu genießen) oder leben wir, um zu arbeiten (und den Wohlstand von wem auch immer zu mehren).

In diesem Zusammenhang gibt es sehr viele offene Fragen. Ist es ethisch vertretbar, Flughäfen auszubauen oder neue Gewerbegebiete zu schaffen?
Wie sieht es mit Monokulturen und mit Golfplätzen aus, mit Yachthäfen aber auch mit Kreuzfahrtterminals...

Wir stehen (leider) vor der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit den sich ergebenden Fragen.
Jan

20

Donnerstag, 30. Mai 2019, 20:37

Das fließt in den Entscheidungsweg ein. Die Marinas in Rom liegen bei über 7.000,- pro Jahr. In Frankreich bekomme ich das für die 1/2. Das kenne ich aber durch und durch. Venedig ist wundervoll aber aussenrum gibt es recht wenig. Die Tiber Marinas schauen wir uns in einer Woche an. Mal sehen wie das da so ist.

Flug sind 420 kg CO2 pro Person und Strecke. Auto sind es ca. 300 kg für 2 Personen pro Strecke. TGV gibt es keine Daten. In Frankreich per AKW.

Ich fliege seit Jahren nicht mehr beruflich. Normalerweise wären es 1-2Flüge pro Woche. Das habe ich vor rund 15 Jahren abgestellt und bin seit dem Bahncard 100 Kunde und habe das Videoconferencing bei uns etabliert. Aber gerade die Jungen Kollegen finden es total klasse wenn sie jede Woche irgendwo hinfliegen dürfen. Noch eine Woche Arbeit!!!

Ich „besitze“ heute übrigens mehrere tausend Bäume in verschiedenen Aufforstungsgebiete diversester (Regen)wälder. Immer dort wo wir ein Patenkind haben. Als Polster für das Gewissen.

Jetzt 10-12 Flüge (es geht nur um ein Jahr) habe ich mir als gerade noch ok ausgedacht. Aber das lässt mich alles schon nachdenken. Vielleicht bleiben wir noch in TGV Nähe und brechen 2020 von Frankreich auf.

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