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21

Donnerstag, 30. Mai 2019, 20:58

Gibt es nette Yachthäfen in der Nähe von Pisa?
Wäre vielleicht auch ein gutes Eck? Flughafen & Bhf.
Stückchen weiter nördlich für allfällige Autofahrten.
Florenz & Toskana. :). Gen Korsika & Sardinien gut gelegen.

Mussi1975

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22

Donnerstag, 30. Mai 2019, 21:20

Valencia. LH und Ryanair fliegen mehrmals (5-7 mal) am Tag von Frankfurt. Flughafen in Valencia ist 7 S/U- Bahn Stationen vom Hafen entfernt.

Es gibt drei Häfen in Valencia. Der günstigste ist Valenciamar. Marina Norte in der La Marina de Valencia der teuerste, aber am besten gelegene.

13x5m gibt es in Valenciamar für 2722 brutto im Jahr.
LG und immer eine handbreit Wasser unterm Kiel!

Maik

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mussi1975« (30. Mai 2019, 21:33)


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23

Montag, 10. Juni 2019, 21:56


Wenn man für sich ein Boot im Mittelmeer stationiert und damit plant, da jedes Jahr so 10 bis 12.mal hinzufliegen,
denkt man da über so Sachen wie Umweltschutz nach?



Lieber Herr ........... ,

nicht jeder genießt das Privileg, direkt am Liegeplatz seines Segelbootes zu wohnen (so wie Du an der Kieler Förde und ich seinerzeit als Student in der Bülowstraße in Kiel, wo das Boot im Olympiahafen zum Hinspucken entfernt war...).

Familie, Beruf und Karriere erfordern oftmals einen Ortswechsel, der insgesamt in jeder Hinsicht der Persönlichkeitsbildung förderlich sein kann...(ich habe oft diejenigen bedauert, die in ihrem Stall bleiben mussten...).

10-12 x Fliegen/Jahr ist mE nicht so dramatisch oder umweltschädlich; einige meiner Kollegen absolvieren dieses Pensum monatlich (was dann selbstverständlich grenzwertig ist...).

sent from my iPhone


Zum Thema Nennung von Klarnamen und was ich davon halte, hast Du eine PN.

Was dein Argument angeht:
Ich habe gefragt, ob man im oben genannten Fall über so Dinge wie Klimaschutz u.ä. nachdenkt.
Was hat mein Wohnort mit dieser Frage zu tun?
Ob ich nun in Bottrop im Hobbykeller oder am Strand von Tuvalu sitze - fällt die Antwort anders aus?

Und viele Tausend Segler in Deutschland segeln auf Binnenrevieten.
Übrigens auch freiwillig, sogar aus unserem Kieler Verein.
Um zu segeln, muss in Deutschland niemand in einen Flieger steigen.

Der TO möchte eine Segelyacht im Mittelmeer betreiben.
Das ist das Thema. Nix anderes. Ich verurteile das nicht.
Es wäre nicht meine Entscheidung, aber der TO hat sich ja geäussert.
Aber lasst uns bitte nicht so tun, als wenn Erholung und Seelenheil es erfordern, ständig den Flieger zu benutzen.

Ob irgendjemand beruflich ständig fliegen muss, hat damit übrigens auch nix zu tun.
Das Argument zerlegt dir meine minderjährige Nichte, die bei Fridays for Future mitmacht, in kleine Stücke.

Und was du persönlich als schlimm oder weniger schlimm erachtest, interessiert die Natur gar nicht.
Die Wissenschaft sagt uns: es bleiben kaum noch zehn (10) Jahre für radikale Lösungen.
Nicht Jahrzehnte, Jahre. Sonst geht es richtig schief.

Die einen wollen jetzt etwas tun.
Die anderen reden sich alles schön und finden ihr Leben gerade ganz bequem.

Holger

nixxe

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24

Dienstag, 11. Juni 2019, 12:35


Wenn man für sich ein Boot im Mittelmeer stationiert und damit plant, da jedes Jahr so 10 bis 12.mal hinzufliegen,
denkt man da über so Sachen wie Umweltschutz nach?



Lieber Herr ........... ,

nicht jeder genießt das Privileg, direkt am Liegeplatz seines Segelbootes zu wohnen (so wie Du an der Kieler Förde und ich seinerzeit als Student in der Bülowstraße in Kiel, wo das Boot im Olympiahafen zum Hinspucken entfernt war...).

Familie, Beruf und Karriere erfordern oftmals einen Ortswechsel, der insgesamt in jeder Hinsicht der Persönlichkeitsbildung förderlich sein kann...(ich habe oft diejenigen bedauert, die in ihrem Stall bleiben mussten...).

10-12 x Fliegen/Jahr ist mE nicht so dramatisch oder umweltschädlich; einige meiner Kollegen absolvieren dieses Pensum monatlich (was dann selbstverständlich grenzwertig ist...).

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Zum Thema Nennung von Klarnamen und was ich davon halte, hast Du eine PN.

Was dein Argument angeht:
Ich habe gefragt, ob man im oben genannten Fall über so Dinge wie Klimaschutz u.ä. nachdenkt.
Was hat mein Wohnort mit dieser Frage zu tun?
Ob ich nun in Bottrop im Hobbykeller oder am Strand von Tuvalu sitze - fällt die Antwort anders aus?

Und viele Tausend Segler in Deutschland segeln auf Binnenrevieten.
Übrigens auch freiwillig, sogar aus unserem Kieler Verein.
Um zu segeln, muss in Deutschland niemand in einen Flieger steigen.

Der TO möchte eine Segelyacht im Mittelmeer betreiben.
Das ist das Thema. Nix anderes. Ich verurteile das nicht.
Es wäre nicht meine Entscheidung, aber der TO hat sich ja geäussert.
Aber lasst uns bitte nicht so tun, als wenn Erholung und Seelenheil es erfordern, ständig den Flieger zu benutzen.

Ob irgendjemand beruflich ständig fliegen muss, hat damit übrigens auch nix zu tun.
Das Argument zerlegt dir meine minderjährige Nichte, die bei Fridays for Future mitmacht, in kleine Stücke.

Und was du persönlich als schlimm oder weniger schlimm erachtest, interessiert die Natur gar nicht.
Die Wissenschaft sagt uns: es bleiben kaum noch zehn (10) Jahre für radikale Lösungen.
Nicht Jahrzehnte, Jahre. Sonst geht es richtig schief.

Die einen wollen jetzt etwas tun.
Die anderen reden sich alles schön und finden ihr Leben gerade ganz bequem.

Holger


Holger: was hast du Recht!!!!
Fliegen ist mit das Schlimmste für das Klima, danach kommen wohl schon Kreuzfahrtschiffe.

danke für diesen Beitrag! :klatschen:
Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.

nixxe

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25

Dienstag, 11. Juni 2019, 12:43


Wenn man für sich ein Boot im Mittelmeer stationiert und damit plant, da jedes Jahr so 10 bis 12.mal hinzufliegen,
denkt man da über so Sachen wie Umweltschutz nach?


Familie, Beruf und Karriere erfordern oftmals einen Ortswechsel, der insgesamt in jeder Hinsicht der Persönlichkeitsbildung förderlich sein kann...(ich habe oft diejenigen bedauert, die in ihrem Stall bleiben mussten...).



Uuuha. Persönlichkeitsbildung durch Ortswechsel. Oder eher wegen Kontoverdichtung und Frauchens Heimat?
Karriere gegen Heimat? Neeee..... niemals. Ich hab sowas auch in der Familie. Küstenkinder, die nach Mittelerde abgewandert sind und immer mit dem Flugzeug zum Boot müssen. Luxus. Und in meinen Augen Wahnsinn. Und sie wollen nur eines: zurück.
Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.

26

Dienstag, 11. Juni 2019, 13:04

Manch eine(r) lebt auch auf der Straße und ist damit glücklich. Wahrscheinlich kann das jemand, der direkt am Wasser wohnt gar nicht verstehen. Man hat Seglergene aber ist weit entfernt von der Küste oder man ist gerne in den Bergen aber wohnt in Friesland. Die Umweltdiskussion ist sicherlich ein wichtiges Thema aber die Lebensrealität schaut eben oft anders aus. Und nicht jeder will oder kann einfach sagen nö, ich bleb hier auch wenns nur Stütze gibt. Aber dann gegen das Kapital auf die Straße gehen. Ok, ein anderes Thema.

Ich würde, in der Situation des TOTDY einfach umziehen. Dann ist man aber am Boot und die Kinder sind 1.000 Kilometer weit weg (kann auch gut sein :-) ). Oder die Freunde oder die Geliebte. Es ist heute eben nicht mehr alles zu zentriert. Finde das gut aber auch dann wieder nicht. Schaten und Licht usw. :-)

27

Dienstag, 11. Juni 2019, 21:12

Sorry für OT und mit Zitierfunktion komm ich auch nicht klar....noch eine Anmerkung zum Beitrag von @ronja-express:
10Jahre für radikale Lösungen, sonst geht es richtig schief.....
An welche Lösungen denkst Du denn ? Und wie in 10 Jahren umsetzen ?
Umwälzende Veränderungen benötigen sicher mehr Zeit - oder eine Ökodiktatur ( und damit meine ich ausdrücklich NICHT die Grünen ) . Wäre sicher auch das Ende für unser Plastik - und Giftfarbenhobby.
Inhaltlich bin nicht weit weg von Dir - aber mit Weltuntergangsszenario drohen ? Nee, nee, gab's schon zu häufig.
Gruß aus dem Nordwesten
Franz

ugies

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28

Dienstag, 11. Juni 2019, 21:32

Dieser Artikel auf Spiegel Online macht vielleicht nachdenklich. Er ist eine schöne Parabel auf das angesprochene Szenario. Und nein, einen leichten, schnellen Ausweg weiß ich auch nicht.
SF-Stander 5,00 € inkl. Versand
PN oder E-Mail an ugies.
Adresse angeben.
Stander kommt per Post mit offener Rechnung.
Überweisung und gut ;).

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29

Dienstag, 11. Juni 2019, 21:48

Franz, ich glaube, wir sind hier viel zu weit Off topic.
Meine Schuld, sorry.

Wenn das diskutiert werden soll - keine Ahnung, wie sinnvoll das ist - sollte das woanders stattfinden.
Denke ich jedenfalls.

Holger

30

Dienstag, 11. Juni 2019, 21:49

Dieser Artikel auf Spiegel Online macht vielleicht nachdenklich. Er ist eine schöne Parabel auf das angesprochene Szenario. Und nein, einen leichten, schnellen Ausweg weiß ich auch nicht.
DIe Parabel ist lesenswert. Dennoch, nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. Die Parabel unterstellt einen Piloten - wir sind in einem derartigen Flugzeug, in dem
- im Cockpit ca. 200 Piloten an den Steuerhörnern und Gashebeln in alle Richtungen zerren
- Im Passagierraum laufend neue Passagier hinzukommen - woher auch immer
- man sich nicht einig ist, ob einen ein unvorhergesehener Aufwind doch noch auf die Landebahn trägt....
- eventuell handelt es sich nicht um ein Leck, sondern um eine defekte Sonde....
- usw.
Jan

Sander 850

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31

Dienstag, 11. Juni 2019, 23:35

Bis Post 13 ein sehr lesenswerter Thread. Dann wird er mutwillig von Holger zerstört.

Wenn es dich so sehr interessiert warum jemand gerne sein Boot am Mittelmeer hat, warum machst du nicht einen eigenen Thread auf?

Muss man mit seinen moralinsauren Posts die Themen anderer User überfrachten?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sander 850« (11. Juni 2019, 23:48)


cmingus

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32

Mittwoch, 12. Juni 2019, 06:45

Bis Post 13 ein sehr lesenswerter Thread. Dann wird er mutwillig von Holger zerstört.

Wenn es dich so sehr interessiert warum jemand gerne sein Boot am Mittelmeer hat, warum machst du nicht einen eigenen Thread auf?

Muss man mit seinen moralinsauren Posts die Themen anderer User überfrachten?
Verstehe die Kritik nicht. Der Klimabezug war von Anfang an der sogenannten Elefant im Raum, wenn man die Diskussion hier liest. Holger hat es nur als erster konkret angesprochen. Denke auch, dass man niemandem Moral vorwerfen muss, davon gibt es im Zweifel zu wenig. Zumal er das Thema ja sehr vorsichtig und ohne Vorwürfe formuliert hat.

33

Mittwoch, 12. Juni 2019, 07:45

Moin,

ich auch nicht. Der Klimabezug war das erste, was mir zu dem Thema einfiel als ich das Eingangsposting las. So konziliiant wie Holger kann ich aber nicht, also habe ich mich stattdessen einfach rausgehalten - und mich hinterher gewundert, dass es etliche Posts bis Holger gab, ohne dass jemand den Gedanken wenigstens in die Abwägung brachte.
Ich weiß, wie gemein das ist für Segler(innen), die nicht an schiffbarem Wasser wohnen. Aber es hilft alles nichts. 10-12x pro Jahr zum Segeln zu fliegen ist nichts anderes als - idiotisch.
Wissen wir auch alle, sonst würden die Reaktionen auf derartige Themen nicht so gereizt ausfallen. Den TO nehme ich ausdrücklich aus; er tut an anderer Stelle mehr als wir übrigen hier und wägt für sich ab, während die normale Attitüde eher Verdrängung sein dürfte und da haben wir alle unsere Leichen im Keller, die einen mehr, die anderen weniger.
Aber auch der TO wägt auf zu hohem Niveau und das ist leider das Problem. Die geplanten Flüge entsprechen umgerechnet etwa einer Vermehrfachung der Jahreskilometer meines Dienstwagens, die ohnehin über dem Durchschnitt eines typischen Autofahrers liegen und an deren sukzessiven Reduzierung ich arbeite. Aus meiner Perspektive - und ich gehöre mit meinem ökologischen Fußabdruck lange nicht zu den Guten - ein abwegiges Unterfangen. So kann man es auch sehen und ich fürchte, wenn wir uns ehrlich machen, muss man es leider so sehen.

Was die Diskussion stellenweise auch zeigte: Fliegen ist weil steuerlich privilegiert viel zu billig. Wäre es im Vergleich zu anderen Verkehrsträgern fair besteuert, könnte das bereits helfen und solche Topics hätten sich möglicherweise erledigt.
Aber hey, das wissen wir auch alle - und zwar schon immer. Ryan Air 19,99 - wie bescheuert ist das denn, dachten wir, freuten uns und flogen die Dinger für jeden Sch....
Ok, bin schon weg.

Grüße
Andreas

34

Mittwoch, 12. Juni 2019, 09:33

Also idiotische würde ich nennen, dass täglich Spezialisten Mit Skill A von Hamburg nach München fliegen, während andere Spezialisten mit Skill A von München nach Hamburg. Oder man zum Shoppen nach New York fliegt um dann in den selben Läden wie in Frankfurt einzukaufen. Oder das man partout ein europäisches Flugzeug bauen muss und die Teile dafür unter enormen umweltbelastenden Transporten zwischen den Werken transportiert.

Ich habe ausdrücklich "(Zug, Flug)" geschrieben. Nach einer elendig quälenden Diskussion über Dinge die relativ feststehen: Fliegen schadet der Umwelt, Zugfahren in z.B. Frankreich ebenfalls, nur auf andere Art. Da wird das Fliegen angeprangert aber in der Diskussion um alternative Antriebe vehement am Diesel fest geklebt.

Der Mensch wird weiterhin das tun was er in seiner wirtschaftlichen Situation kann. Wenn man es nicht kann ist die Hemmschwelle dies zu verteufeln sehr gering. Die Fridays for Future Kids haben gute Gründe auf die Straße zu gehen. Die Neandertaler hätten das auch gehabt, waren die CO2 Emissionen in der Steinzeit bzw. "kurz" davor weitaus höher. Da gab es aber noch Regenwälder in großem Umfang und nur 1/1.000.000 der Weltbevölkerung. Unsere Boote schaden massiv der Umwelt alleine indem sie gebaut werden und ein nicht beträchtlicher Teil unserer Exkremente in den Weltmeeren landen. Wir schaden! Siehe die Beiträge zu den Niederlanden. Wer es ernst meint, der hat kein Boot! Aber das ist ja aus der jeweiligen Sichtweise viel zu extrem gedacht. Was ist bitte extrem? Das unsere EU jeden Monat für ein paar Tage nach Straßbourg umzieht? Um dann dort an den Emissionswerten zu mäkeln?

Aber warum soll ich mich aufregen, jeder der hier den Finger hebt sollte in den Spiegel schauen und bei sich selbst beginnen. Im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Für die die sich interessieren, die Marinas in Rom waren schön aber für uns nicht akzeptabel. Das hat mehrere Gründe:

1. Grund ist tatsächlich die lange Anreise per Flugzeug + Bus + Taxi und das was dabei alles dazwischen kommen kann. Nein, nicht Ryanair. Niemals! Ein Ticket hat, Urlaubszeit sei Dank, rund 800,- pro Person gekostet plus CO2 Abgabe (und weitere 60 Bäume die uns gehören. Wir haben aktuell 1135 Bäume gepflanzt. Hat jemand mehr?). Man muss ja auch zum Flughafen kommen. Die ganze Reise ist dann auseinandergerissen und man kann die Zeit nicht sinnvoll nutzen. Hinzu kam bei uns ein technischer Defekt der uns knapp 2 Stunden auf dem Rollfeld gehalten und am Aussteigen gehindert hatte und das mit Horden vom Typus "Kegelverein". Plus der Pfingsten Auflauf des Flughafens - schrecklich diese Urlauber (Ironie).

2. Der Preis ist in einer Region in der ich nicht mehr bereit bin das Portemonnaie zu öffnen. Da geben ich mein Geld lieber für sinnvolleres aus. Kosten pro Jahr inkl. Yachtservice liegen bei € 12.000,-. Ich habe für ähnliches bisher immer unter € 6000,- also die Hälfte bezahlt (in FR). Ich weiß das es auch billiger geht wenn man auf einiges verzichten will.

3. Es gibt noch andere Regionen auf unserer Liste. Dazu gehört in jedem Fall Venedig, Toulon St. Georges sowie Quiberon (Atlantik). Und für die Retter des Planeten: Alles sehr bequem mit dem TGV erreichbar.

Es war aber alles in allem ein netter Ausflug. Die Kreditkartenabrechnung des Rom-Shoppings meiner Töchter steht allerdings noch aus.

Vor allem vielen Dank an Uwe (Ugies) für Deine Tipps.

nixxe

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35

Mittwoch, 12. Juni 2019, 09:50

Naja, meine Familie besteht u.a. aus Baumschulern...... da werden doch ne Menge gepflanzt..... :whistle2:

Aber diese Kosten..... das ist ja überdreht. Das geht wirklich günstiger. Aber da sind wir wieder beim Thema Breitensport in Nord- und Ostsee.... :hopp:
Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.

Sander 850

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36

Mittwoch, 12. Juni 2019, 10:16

Bis Post 13 ein sehr lesenswerter Thread. Dann wird er mutwillig von Holger zerstört.

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Muss man mit seinen moralinsauren Posts die Themen anderer User überfrachten?
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Ich kann dir genau sagen warum mich die Überhäufung mit Offtopic stört.

Da stellt einer ne sehr interessante Frage die gleich mehrere Aspekte hat.

Zum einen die Anreise, zum anderen die Bezahlbarkeit von Marinas im Mittelmeerraum.

Ich - und vielleicht manch anderer Mitleser - wird sich einfach dafür interessieren was so eine Saison/Jahr Mittelmeer kostet. Ist zwar bei uns nicht geplant aber man könnte ja mal das Boot binnen ans MM überführen und dort mal 1-2 Jahre segeln. Einfach um mal ein neues Revier kennen zu lernen. Bis jetzt schien das ganze unbezahlbar und mit sehr viel Aufwand verbunden.

Leider findet man kaum Preise von Marinas im MM Raum, dieser Thread entwickelte sich da schon in eine interessante Richtung, es gab auch Insiderinfos von welchen Marinas man Abstand halten sollte und dass ein Ausländer mehr zahlt als ein Einheimischer.

Und dann kam Post 13. Der Thread wird jetzt mit 90 % Off Topic überfrachtet werden. Keiner wird mehr posten da er dann zumindest unterschwellig an den Klimasünder Pranger gestellt wird.

Folge: Thread unlesbar und alle die sich drauf gefreut hatten mal mehr über das Revier MM zu erfahren werden enttäuscht.

Besten Dank auch....

Chovihani

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37

Mittwoch, 12. Juni 2019, 10:42

Als (bisher) Mitleser beim Thema Marinas im MM Raum finde ich es gut, auch dabei mit dem Klima-Thema konfrontiert worden zu sein. MMn findet diese Konfrontation viel zu selten statt, insbesondere, wenn man einfach wie gehabt vor sich hinlebt und den Kopf in den Sand steckt, wenn das leidliche Thema in der heilen Yachtie-Welt unvermutet auftaucht.

Es ist keine Panikmache, es ist keine Moralpredigt, es ist die Wirklichkeit. Lassen wir uns damit konfrontieren, damit sich endlich was ändert.

Außerdem wurde die Sache mit den Preisen in Rom ja geklärt. Andere Infos kamen auch rüber. Also ist der Thread weder "zerstört" noch "unlesbar". Wenn es dich nervt, dann scroll doch einfach weiter.

Gern geschehen.
Take me back to my boat on the river...

nixxe

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38

Mittwoch, 12. Juni 2019, 10:48

Fürs "Verhunzen" sind wir seit etwa 2006 gut bekannt.
Meist wurde ja in den ersten 5-10 Beiträgen alles gesagt.

Im übrigen könnte man ja tatsächlich zunächst einmal chartern oder diesbezügliche Unternehmen nach den Preisen fragen, z.B. unseren Skipper Chris (Sarres Schockemöhle). Die haben da mehr Durchblick und Erfahrung und geben evtl. ein paar Daten weiter.

Und ..... das MM und viele deren Anrainerländer könnten uns ein bisschen bewundern für die Klimadiskussion. Mit dem Müll in der Öffentlichkeit scheint es ja auch schon besser zu laufen. Plastik im Meer wäre noch ein Thema......
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Sander 850

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39

Mittwoch, 12. Juni 2019, 11:11

Steht ja jedem zu einen eigenen Thread zu eröffnen um seinem Sendungsbewusstsein Ausdruck zu verleihen.

Und ich möchte weder im MM Chartern noch anderen Arbeit machen indem ich sinnlose Preisanfragen stelle noch mir Infos außerhalb des Forums holen.

Denke jedem auch dem Threadersteller ist die Klimadiskussion die seit Wochen in einer Endlosschleife in den Medien läuft, hinlänglich bekannt. Sehe da keinen Sinn drin da jetzt die Threads zu zerreden.

columbus488

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40

Mittwoch, 12. Juni 2019, 11:29


@Sander 850:
Nur mal zur Klarstellung, das Thema Klima wurde durch den TO selbst heringeholt, wer das nicht lesen möchte, kann ja die entsprechenden Threads überfliegen ... bis hin zur Ignorfunktion.
Also nutze es oder nicht, aber zerredet wird der Trööt vor allem durch deine Nörgelei.
C488 als Mod
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