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Magermix

Offizier

  • »Magermix« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 228

Bootstyp: 45ft Alu-One-Off, 30qm-Binnenkieler

Heimathafen: Flensburg

Rufzeichen: DKJD

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1

Samstag, 25. Mai 2019, 10:01

Keflavik, Island

Moin zusammen,

Hat jemand Erfahrungen mit den 3 Häfen in Keflavik und war schon mal dort? Mich interessiert vor allem welche Wassertiefen dort sind. In Navionics werden nur um die 2m oder weniger angezeigt, was für mein Schiff zu wenig wäre. In Keflavik ist der internationale Flughafen, was für die An- und Abreise praktischer wäre als Reykjavik, wo es tief genug ist.

schöne Grüße
Chris

Sander 850

Admiral

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2

Samstag, 25. Mai 2019, 12:41

https://www.youtube.com/watch?v=PAvmDE0_…YNm2Ut&index=49

Ich würde ihn mal fragen. Kannst ja einfach unten in die Kommentare schreiben. Selbst wenn er es nicht weiß, kennt er vielleicht jemand vor Ort.

Übrigens ein sehenswerter Kanal.

Magermix

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3

Mittwoch, 19. Juni 2019, 17:29

Keflavik ist zum Vergessen

war vor 2 Tagen dort. Hatte überlegt, wegen der Nähe zum int. Flughafen, dort das Schiff für 10Tage liegen zu lassen. Garnicht an denken! Keinerlei Infrastruktur, reiner Fischerihafen mit verrosteten Spundwänden, Pollern und Ringen, dazu im hinteren Teil untief mit großen Steinen, die auch bei Niedrigwasser nicht zu sehen sind. Wir sind gleich wieder abgehauen und bei 7 mit zum Schluß 54kn nach Reykjavik gekreuzt.
Dort ist es nur graduell besser. Es gibt zwar Schimmstege mit Wasser und Strom vor der Konzerthalle, dort ist aber bei derartigen Windstärken ein ordentliches Rodeo zu beobachten. Betrieben wird das ganze vom örtlichen Yachtclub, den man jedoch für die schöne Konzerthalle seines Clubhauses beraubt hat. Um eine Baugenehmigung für ein neues streitet man sich noch heute. Toiletten, Duschen Waschmaschinen gibt es in drei Containern auf der Mole, die auch als „Clubhaus“ fungieren. Kosten 2500ISK/m/Tag, Strom zusätzlich 1600ISK/Tag.
Diesel gibt es zwar im Hafen auf der anderen Seite, aber nur für Fischer mit besonderer Karte. Braucht man Diesel, muß man über den Club einen Tankwagen ordern.
Wie also überall auf Island: Sportboote sind Raritäten, entsprechend hat es dafür kaum ein taugliches Angebot. Ersatzteile, Beschläge oder Leinen zu beschaffen, ist schwieriger als in Südamerika. Wer dahin fährt, sollte ein sehr gut und redundant ausgerüstetes Schiff mit großen Tankkapazitäten und guter Stromversorgung haben. Besonders in den Westfjorden ist es sehr einsam, aber unglaublich schön. Die Coastguard kümmert sich um einen. Man wird angerufen und um einen Travelreport gebeten. Die Frage nach woher und wohin gehört dazu. Wenn dann das AIS-Signal mal für ein paar Stunden fehlt, schmeißen die gleich das große Rad an und starten eine Suchaktion. Das kann ggf. teuer werden. Man sollte also besser einen Klasse A- Transponder an Bord haben.

Goode Wind
Chris

4

Mittwoch, 19. Juni 2019, 18:11

war 2014 dort und bin direkt weiter zur Hauptstadt.

Es war dort alles mit Fischern belegt, kein Hafenmeister zu finden und per Telefon nicht zu erreichen. Die olle Spundwand bei entsprechender Tide ist mir auch noch gut in Erinnerung (alles andere war belegt)

Nähe zum Flughafen - geht von Reykjavik auch gut per Bus.

Rainer - von der Tongji
www.sy-tongji.de

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