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Osttief

Kapitän

  • »Osttief« ist der Autor dieses Themas

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1

Donnerstag, 11. Juli 2019, 01:39

Rettungsmittel in der Praxis

Moin, gerade wird ja aus traurigem Anlaß wieder mal das Thema Rettungswesten und Lifelines diskutiert. Daraus resultiert meine Frage, die übrigens nicht so ketzerisch gemeint ist wie sie evtl. klingt.
Gibt es hier im Forum jemanden der aus eigener praktischer Erfahrung berichten kann wie das Zeug in der Praxis zur Rettung nach erfolgtem MOB beigetragen hat? So inklusive wieder an Bord holen? Ich meine damit Unfälle im Seebereich bei schlechtem Wetter. Und stelle die Frage um mich als bekennendem Rettungswestenmuffel ggfs zum Sichereren bekehren zu lassen.
Wie schon erwähnt, dies soll keine Provokation der Sicherheitsfans darstellen.
Osttief

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Das schönste am Segeln sind die Abende im Hafen...

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2

Donnerstag, 11. Juli 2019, 02:56

Da ich die meiste Zeit Einhand unterwegs bin ziehe ich bei Welle oder schlechtem Wetter die Weste an und pick mich ein.
Bei glatter See im Sonnenschein im Cockpit trage ich keine, besonders nicht bei Hitze. Selbst die Automatikwesten sind mir dann recht unangenehm.

Es gab vor kurzem einen Blogeintrag der Dänischen Segelunion, da wurde berichtet dass die meisten tödlichen Unfälle bei moderatem oder gar ruhigem Wetter passiert sind und jemand über Bord gegangen ist. Das wurde als Anlass genommen wieder auf Rettungswesten aufmerksam zu machen. Ist ja auch gut und richtig, aber wenn man, wie ich von mir selbst behaupte, ein ausgezeichneter Schwimmer ist, dann sollte man auch ohne Weste im Sommer nicht nach 20 Minuten untergehen.

Also "keine Rettungsweste" als Erklärung der meisten tödlichen Segelunfälle alleine finde ich zu kurz gedacht. Ich finde jeder der sich aufs Wasser begibt, egal ob auf einer Yacht oder im Schlauchboot, sollte mindestens mal das Schwimmsportabzeichen in Silber haben, mal mit Kleidung geschwommen sein und mal 30 Minuten am Stück in verschiedenen Stilen ohne Pause schwimmen können.

Ja, klar hilft das nicht wenn man vom Großbaum ausgeknockt wird, aber gutes schwimmen ist ein nicht unwesentlicher Faktor der ebenso wichtig ist. Man kann 2 Kilometer an Land schwimmen wenn das Boot weg ist und auch mit Weste wesentlich besser über Wasser bleiben.

Für mich der praktischske Fakt von Rettungswesten sind halt die Tragegriffe bzw. der Harness selbst. Und im Falle von Ohnmacht wenigstens eine Chance zu bekommen.

3

Donnerstag, 11. Juli 2019, 07:53

Also nach den Gespräche bei meinem Törn sind diese Hilfsmittel alle ganz nett zu haben, wenn man jedoch einen 80 kg schweren, nassen Kartoffelsack aus dem Wasser ziehen möchte, ist das quasi unmöglich. So lange derjenige noch Kraft hat mitzuhelfen soll es wohl machbar sein, bei jemandem, der völlig entkräftet oder gar bewusstlos ist, gehen die Chancen hingegen gegen Null.

Mit der Rettungsweste soll man übrigens gar nicht schwimmen, Sinn der Sache ist, möglichst kräfteschonend über Wasser gehalten zu werden. So wenig wie möglich bewegen ist da die Devise.

Hier mal ein Beitrag der Deutschen Gesellschaft für Maritime Medizin. Interessant für alle dürfte sein, dass aus medizinischer Sicht bereits Wassertemperaturen von 25° als kalt angesehen werden.

https://www.deutsche-flagge.de/de/redakt…alte-wasser.pdf

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Leberkassemmel« (11. Juli 2019, 08:07)


Sander 850

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4

Donnerstag, 11. Juli 2019, 08:22

Ich denke ein sehr wichtiges Rettungsmittel ist das Funkgerät mit eingebautem GPS. Wo selbst der unerfahrenste Segler nur auf den Knopf drückt und der Notruf inkl. exakter Position geht raus.

jugocaptan

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5

Donnerstag, 11. Juli 2019, 09:47

Ich denke ein sehr wichtiges Rettungsmittel ist das Funkgerät mit eingebautem GPS. Wo selbst der unerfahrenste Segler nur auf den Knopf drückt und der Notruf inkl. exakter Position geht raus.


Klar, die erfrorene Person bei kaltem Wasser findet man dann leichter. R E T T U N G S G U R T ! ! ! Kurz eingepickt!!!!
Herzlichen Gruß - Peter Jc. :jugo:

6

Donnerstag, 11. Juli 2019, 10:06

Hallo,
ich hatte ja schon hier Beitrag den Kurs in Neustadt empfohlen. Dort wird man von sehr erfahrenen Ausbildern geschult und kann die Rettungsmittel z. T. selbst ausprobieren. Danach sieht und diskutiert man vieles ganz anders als vorher.
Viele Grüße,
Florian
:segeln:

Sander 850

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7

Donnerstag, 11. Juli 2019, 10:15

Ich denke ein sehr wichtiges Rettungsmittel ist das Funkgerät mit eingebautem GPS. Wo selbst der unerfahrenste Segler nur auf den Knopf drückt und der Notruf inkl. exakter Position geht raus.


Klar, die erfrorene Person bei kaltem Wasser findet man dann leichter. R E T T U N G S G U R T ! ! ! Kurz eingepickt!!!!


Die Person erfriert hoffentlich gar nicht weil die Suchmannschaften wenig Zeit mit der Suche verlieren. Ein GPS fähiges Funkgerät steht übrigens mit einem Rettungsgurt in keinem Alternativverhältnis :rolleyes:

Und bei z.B. einem verletzten an Bord - Skipper stürzt Niedergang runter und ist nicht ansprechbar - ist es auch von Vorteil wenn die exakte GPS Position gleich mitgeteilt wird.

Gruß
Chris

reinglas

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8

Donnerstag, 11. Juli 2019, 10:16

Rettungsweste

... auch Fahrradfahrer empfinden einen Helm als unangenehm - Motorradfahrer auch - besonders bei Hitze. Helme sind keine Rettungsmittel, sonder bieten Schutz gegen Kopfverletzungen. Knochenbrüche, Hautabschürfungen und Prellungen verhindert man damit nicht.
Als "Alleinunterhalter" auf einem Boot sollte sich die Frage nach einer Rettungsweste erst gar nicht stellen.
Der Staat macht das Tragen von Rettungswesten auf Sportbooten noch nicht zur Pflicht und erwartet aber den verantwortungsbewußten Segler. Die Fähigkeit, Schwimmen zu können, macht doch eine Rettungsweste nicht überflüssig. Der erwähnte Notrufknopf als "Beitrag für die1.Hilfe per Fernbedienung" war sicherlich satirisch gemeint.

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9

Donnerstag, 11. Juli 2019, 10:33

Das ist richtig, gut schwimmen können ersetzt natürlich keine Rettungsweste. Und meine liegt, wenn ich sie mal nicht anhabe, immer griffbereit.

Aber vom ablegen bis zum anlegen permanent tragen? Nö. In der Flaute ohne Schwell kommt das Ding ab. Warum? Weil ich sie dann nicht brauche bzw die Gefahr über Bord zu gehen bei den Konditionen als äußerst gering einschätze.

Beim Fahrradfahren trage ich Helm, meistens, beim spazieren gehen nicht. Und wenn ich mit 2-3 Knoten daherdümpel, eben ohne Weste im Cockpit.

Ist doch alles eine Sache des Bewusstseins, sich der Gefahren bewusst machen. Ich finde ich habe für mich einen guten Kompromiss gefunden.

10

Donnerstag, 11. Juli 2019, 10:56

Du dümpelst bei Null Welle und Sonnenschein rum. Ohne Weste.
Und dann:

Dann mangelt Dich ne Schnellfähre über, die Du nicht gesehen hast, weil hinter Fock versteckt.

Und dann: liegst Du trotz Null Welle und kaum Wind ohne Rettungsweste im Bach.

Wenn ich immer lese: Bei gutem Wetter keine Weste... Ich weiß nicht. Kriegt Ihr alle Ausschlag von der Weste? Beisst Die? Klemmt die die Blutzufuhr zum Kopf ab?
Anderes Thema, auch gerne gelesen: der Anker ist zu klein. Macht aber nichts. Nutze ihn nur bei gutem Wetter zum Kaffepäuschen.

Meint Chris!

11

Donnerstag, 11. Juli 2019, 10:58

Gibt es hier im Forum jemanden der aus eigener praktischer Erfahrung berichten kann wie das Zeug in der Praxis zur Rettung nach erfolgtem MOB beigetragen hat? So inklusive wieder an Bord holen?
Ja,
bin ja nun schon eine Zeit auf dem Wasser. War selbst über Bord, hatte mehrere MüB-Fälle und war auch bereits in Hilfeleistungen involviert. Dazu Training in Neustadt.
Meine Erkenntnis aus allem ist, dass es keine Patentrezepte für alle Boote, Reviere, Crewkonstellationen gibt.
Deshalb verdrehe ich immer die Augen, wenn man sich hier Totschlagargumente um die Ohren schlägt.

1.
Im normalen Bordalltag kann MüB nicht zu 100 % verhindert werden. Nur wer das wirklich ausschließen kann, mag auf Lifebelt ohne Rettungsweste zurückgreifen. MüB ist de facto wohl auch, am Lifebelt außenbords zu hängen.
2.
Rettungsweste. Ich war ohne über Bord, war anfangs nicht unkritisch, bis ich mich berappelt habe. Seither trage ich fast immer Weste.
3.
Welche Rettungsweste? Glaubensfrage. Alle MüB-Fälle konnten kurzfristig und mit Eigenmitteln gelöst werden. Dabei muss die Person im Wasser mitwirken können. Auf hiesigen Revieren Regattawesten oder 150N-Westen, damit hat es immer geklappt. Eine aufgeblasene Rettungsweste ist grundsätzlich bei der Bergung schon immer hinderlich, weshalb wir bei sportlichem Segeln mit erhöhtem Risiko eines Fehltritts - vulgo auf Regatten - häufig Regattawesten benutzen. Fast alle in der Crew haben deshalb zwei Westen.
4.
Spraycap: Hat mich im Test bei hoher Welle durchaus überzeugt. In der Masse der Brot-und-Butter Törns halte ich sie für verzichtbar.
5.
Schrittgurte: Klingen theoretisch überzeugend, hat sicherlich mit Körperbau, Westentyp und Einstellung der Gurte zu tun. Für mich/meine Weste verzichtbar. Für andere nützlich bis hilfreich. Ich kenne jedoch Menschen, die sich gestört fühlen und die ihre Weste deshalb nicht konsequent tragen. Das soll nicht sein.
6.
An Bord Kommen über Badeleiter: Je nach Badeleiter geht das ohne Weiteres. Wir haben vor wenigen Wochen bei 6 Bft und kabbeligen Wasser/kurzer Elbwelle ein Kind darüber trotz fortgeschrittener Erschöpfung geborgen. War kein Problem; das Kind allerdings beweglich und leicht, konnte gut aus dem Cockpit unterstützt werden. Auch hier: keine Pauschalen, hängt von Boot, Badeleiter und Person im Wasser und ihrer Konstitution ab.
7. Alternative dazu (auch ernstfallgeprüft): Boot beidrehen, dadurch Freibord in Lee reduzieren, dort Person im Wasser aufnehmen.
8. Reling: Solange sie jemanden am Überbordgehen hindert, ist sie nützlich. Ist aber erst jemand im Wasser, muss sie überwunden werden. Unser aktuelles Boot hat erst gar keine, das davor hatte im Cockpit auspickbare Rückengurte. Wer über das Heck aufnimmt, kann sich dort etwas überlegen.
Idealerweise sollte die Reling IRGENDWO WEGGENOMMEN WERDEN KÖNNEN!
Mit aufgeblasener Weste durch den unteren Zug gewürgt werden zu müssen, ist ganz großer Mist.
9.
Hebezeugs: habe ich im Ernstfall nie verwendet, nur im Test. V.a. für hochbordige Boote. Wer sich irgendwelche Taljen/Gimmicks anschafft, sollte die einmal vollständig von vorn bis hinten auf dem eigenen Boot durchgetestet haben und sich auch vergewissern, dass die gesamte(!!) Crew im Ernstfall damit richtig und zügig umgehen kann.
10.
Körperliche Konstitution: das A und O...


Soweit im Schnelldurchgang.

Gruß
Andreas

Sander 850

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12

Donnerstag, 11. Juli 2019, 11:05

Du dümpelst bei Null Welle und Sonnenschein rum. Ohne Weste.
Und dann:

Dann mangelt Dich ne Schnellfähre über, die Du nicht gesehen hast, weil hinter Fock versteckt.

Und dann: liegst Du trotz Null Welle und kaum Wind ohne Rettungsweste im Bach.

Wenn ich immer lese: Bei gutem Wetter keine Weste... Ich weiß nicht. Kriegt Ihr alle Ausschlag von der Weste? Beisst Die? Klemmt die die Blutzufuhr zum Kopf ab?
Anderes Thema, auch gerne gelesen: der Anker ist zu klein. Macht aber nichts. Nutze ihn nur bei gutem Wetter zum Kaffepäuschen.

Meint Chris!


Sprichst Du mit mir ?(

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13

Donnerstag, 11. Juli 2019, 11:21

Ne, mit mir :-)

Aber wenn mich die Molslinie bei wenig Welle und Flaute einsaugt, dann habe ich was ganz grundlegend falsch gemacht. Rettungsweste ausziehen heißt nicht dass ich mein Hirn auch abgebe...

Natürlich stört die Weste genau so wenig wie ein Fahrradhelm, aber gleichmäßig braun werde ich damit nicht.

Können wir nicht einfach mal feststellen dass es Segeln und "Segeln" gibt? Ich trage die Weste schon auch sehr häufig im Cockpit bei wenig Welle und Wind, aber halt auch mal nicht wenn null bewegung im Schiff ist.
Ich bin alt genug zu wissen wann die Weste für mich nützlich sein kann.

Das ist Individuell verschieden und muss jeder für sich selbst ausmachen. Ich übertrage meine persönlichen Grenzen nicht auf andere. Lasse aber auch keine Möglichkeit aus anderen zu erklären dass ich kein lebensmüder Trottel bin der sich von Fähren plattwalzen lässt während er Einhand im Cockpit beim Podcast ohne Weste einnickt ;-)

kassebat

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14

Donnerstag, 11. Juli 2019, 11:26

Lasse aber auch keine Möglichkeit aus anderen zu erklären dass ich kein lebensmüder Trottel bin der sich von Fähren plattwalzen lässt während er Einhand im Cockpit beim Podcast ohne Weste einnickt ;-)


:lautlachen:
Handbreit
Torsten
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Winston Churchill wurde zu seiner Goldenen Hochzeit gefragt, ob er je an Scheidung gedacht hätte.
Antwort: An Scheidung nicht, aber öfter an Mord !

15

Donnerstag, 11. Juli 2019, 11:39

Serenity:

Natürlich kannst Du gerne ohne Weste "Segeln". Ich bin da mal nicht so... ;)

Habe versucht darzulegen, dass auch bei gutem Wetter was passieren kann.

Und dass ich keinen Grund erkenne, die Weste nicht anzulegen (es sei denn sie beisst mich)

Über-Bord Erfahrung hatte ich bisher nur Binnen mit dem Korsar.
Und ich kann sagen, es macht einen riesen Unterschied -wenn man die Kiste nach der Kenterung wieder aufrichten muss- zwischen Weste und keiner Weste.

Gerade bei kaltem Wasser, und wenn der erste und zweite Versuch nicht klappt. Einmal ist mir das ohne Weste passiert bei 16° Wassertemp.Und ich war noch keine 40Jahre alt und 20 kg leichter. Der dritte Versuch war der letzte. Da Verlassen einen ganz schnell die Kräfte.

Chris

Rüm Hart

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16

Donnerstag, 11. Juli 2019, 11:45

Ich erinnere mal daran, dass der TE nach praktischen Erfahrungen beim Gebrauch von Rettungsmitteln gefragt hat ...

Da hier Neptun sei Dank wohl nicht allzu viele darüber werden berichten können, empfehle ich einen Artikel aus der Yacht 13/2019, "Glück und Gott waren bei mir", S. 12 u. 13. Das ist ein Interview mit dem Glückspilz, der als Alleinsegler kürzlich auf der Osterems über Bord gegangen ist und an Land schwimmen konnte. Hat für mich so einige Denkanstöße gebracht.

Gruß, Manfred
Rüm Hart Blog: KLICK
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Sander 850

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17

Donnerstag, 11. Juli 2019, 11:47

Was ich am Ijsselmeer auch sehr selten sehe ist übrigens ein griffbereiter Rettungsring nebst Leine. Wir alle wissen, dass man selbst ein treibendes Boot als Schwimmer nicht mehr einholen kann wenn auch nur minimal Wind geht. Da wäre ein Rettungsring mit Leine nicht ganz verkehrt.

Unschlüssig bin ich noch wie hilfreich die Relingnetze sind.

Marinero

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18

Donnerstag, 11. Juli 2019, 12:31

Du dümpelst bei Null Welle und Sonnenschein rum. Ohne Weste.
Und dann:


Miktionssynkope !



:D (bekennender Leewant-Pinkler)

Orage

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19

Donnerstag, 11. Juli 2019, 13:21

:D (bekennender Leewant-Pinkler)

Lieber ne Ente an Bord:
»Orage« hat folgende Datei angehängt:
  • Ente.jpg (117,89 kB - 12 mal heruntergeladen - zuletzt: 29. Oktober 2019, 13:18)

Yachtcoach

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Schiffsname: wechselt und daher auch nicht wie Frauennamen auf den Arm tötowiert

Bootstyp: Ja ...sagt man von mir....

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20

Donnerstag, 11. Juli 2019, 14:35

Ist auch ein Rettungsmittel :ueberlegen:

es soll auch Segler geben, die einen Schrittgurt an der Weste haben, der dann beim Entfeuchten an der Reling stört.
Also - Weste aus - strahlendes Lächeln und..... Platsch.... der entsorgten Körperflüssigkeit hintansynkopiert. :cray2:
Es soll auch findige Segler geben, die zwar Westenvereigerer unterhalb von 3 Bft sind....

aber wenigstens am Body so ein Digit-Teil tragen..vonwegen "Motor aus, GPS-Position geben etc etc.
Falls es so ein Crew-Safettyteil ist, nützt es nix, wenn man solo im Bach liegt ?
Hab schon bei einem Bekannten gesehen, der sich quasi so ein "Totmanschaltung" gebaut hat - bzw. es war in der Erprobungsphase.

Wenn er, in einem bestimmten Zeitrahmen, nicht den Knopf drückte, kam ein Signal.
Wurde das nicht weggedrückt, startete ein Notrettungsprogramm z.B. Motor aus (falls an), 180° Kurswende (falls Autopilot an), Notruf, GPS-Positon etc etc...
Er hatte sich da verschiedene Versionen ausgetüftelt, wollte das auch auf bestimmte Wetter- bzw. Windsituationen fixieren.
Wäre für One-Hand-Segler wohl nicht verkehrt.
Hab nichts mehr von ihm gehört, da er ausgewandert ist und irgendwo in Asien zu Gange ist.
;)
btw.. als ich seinerzeit zur See fuhr, konnten etwa 75% der Sailors nicht schwimmen.

Weshalb sie meistens die Rettungsmittel etc. gut pflegten....

:D

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