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1

Freitag, 9. August 2019, 22:11

Themen des gewerblichen Skipperns

Hallo,

besteht Interesse, sich hier über die verschiedenen Themen des gewerblichen Skipperns auszutauschen? Es gibt ja doch so einige Fragestellungen, die nur dann aufkommen, wenn man zahlende Gäste mit auf eine Segelreise nimmt. Ich fang mal an mit ein paar Themen, die mir schon so vorgekommen sind:

1) Zu Beginn der Reise:
- Einige Veranstalter lassen ihre Gäste eine Crewvereinbarung unterschreiben. Wie haltet Ihr es damit?
- Wie sucht Ihr jemanden aus dem Kreis Eurer Gäste aus, dem Ihr rasch ein paar Basics beibringt, falls Euch selbst etwas passiert?
- Wie moderiert/managt Ihr das Zusammenwachsen der Gruppe? Beim gemeinsamen Einkauf? Kennenlernrunde?

2) Während der Reise:
- Wie geht Ihr mit unversöhnlichen Vorstellungen um? Veganer vs. Fleischfan, Restaurantesser vs. Selbstkocher, Sauberkeitsfanatiker vs. Dreckspatz, Vielsegler vs. Buchtenhopper, Langschläfer vs. Frühaufsteher etc.
- Mit der Bordkasse gibt es öfter mal Stress wenn einige sehr sparsam leben und andere gerne teuer essen und trinken und es sich gönnen. Was empfehlt Ihr da Euren Gästen? Greift Ihr dann ein?
- Wie schätzt Ihr ein, wem von Euren Gästen Ihr welche Tätigkeiten an Bord zutrauen könnt? Wer steigt beim Anlegen über? Wer geht bei Seegang aufs Vorschiff?

3) Am Ende der Reise:
- Ermutigt und unterstützt Ihr die Gäste, Adressen und Fotos (z. B. über Dropbox) auszutauschen?
- Einige Veranstalter lassen die Gäste für Schäden am Schiff haften, auch wenn der Skipper sie verursacht hat. Was habt Ihr da so schon selbst erlebt?
- Beim Erstellen der Meilennachweise kann man mehr oder weniger genau vorgehen. Da gibt es ja ggf. auch Erwartungen, die man evtl. nicht erfüllen möchte. Was habt Ihr da schon erlebt?

Wären das Themen für dieses Forum? Es würde mich freuen, wenn wir uns hierzu austauschen könnten.

Viel Spaß beim Segeln,

Florian
:segeln:

reinglas

Bootsmann

Beiträge: 134

Wohnort: Berlin

Schiffsname: demnächst: "THEA"

Bootstyp: GFK-Kajütboot (Hai 590)

Heimathafen: Berlin Spandau /Johannisstift

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2

Samstag, 10. August 2019, 00:07

gewerbliches Segeln

Segeln ist doch nicht nur das "Vorsichhinsegeln". Das mache ich - auf den Binnenrevieren Brandenburg/Berlin und MeckPom mit einem "kleinen" Kleinkreuzer (19"). Segeln ist viel mehr.
Mich interessiert alles um's Segeln. Auch Frachtensegeln ist in Kommen. Ungemein viel Euros und Dollars, Gehirnschmalz und Energie werden eingesetzt, um das Segeln weiterzuentwickeln.
Die Besessenheit ist beeindruckend. Der Entwicklungstrend macht mich nicht ängstlich aber doch ein wenig besorgt. Mit 18 musste ich den "Zauberlehrling" von Goethe auswendig lernen. Es hat lange gedauert bis ich die Sinnhaftigkeit erkannte. Soll der Mensch alles tun, was er kann oder soll er sich viel mehr an Notwendigkeit und Dringlichkeit orientieren?

Du zählst Punkte auf, die das Segeln betreffen, mir aber nicht bewußt waren - interessant allemal. Das Problem hier im Forum ist, dass nicht selten ein sehr scharfer Blick für's Unwsentliche spürbar ist, der Blick für's Wesentliche dafür um so getrübter ist. Meinungen werden manchmal zu Tatsachen oder sogar zu Naturgesetzen erklärt und nicht als "nur Meinung". Es wird so für den "durchlesenden Segler" mühselig, klüger zu werden. Mühsal soll aber der Preis für Wissen sein.

Grisu100

Bootsmann

Beiträge: 129

Wohnort: Portsmouth, Virginia

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3

Samstag, 10. August 2019, 03:37

Auch Frachtensegeln ist in Kommen. Ungemein viel Euros und Dollars, Gehirnschmalz und Energie werden eingesetzt, um das Segeln weiterzuentwickeln.
Ein spannendes Thema. Das wäre wahrscheinlich einen eigenen Sammlung von Threads wert. Angefangen beim Sky Sail über Leute mit Nostalgie, die alte Segeler für den Frachtverkehr wiederbeleben wollen, bis hin zu Entwicklern, die moderen Segelschiffe des 21. Jahrhunderts entwickeln wollen, die wohl mit den Segelern des 19. oder 20. Jahrhunderts nichts mehr zu tun haben

Tri4Fun

Smutje

Beiträge: 22

Wohnort: Westfalen

Bootstyp: Trailer Trimaran

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4

Samstag, 10. August 2019, 07:55

Ich lese mal interessiert mit, denn die Fragestellung entspricht zu 100% der Praxis. Bin selber Skipper mit Katamaran in Thailand und nehme hin und wieder "Gäste" mit. Mit den Erlebnissen und Anekdoten ließe sich Bücher schreiben.

5

Samstag, 10. August 2019, 12:25

@Tri4Fun: Magst Du interessante Erfahrungen mit uns teilen? Vielleicht können wir so voneinander lernen?
:segeln:

6

Samstag, 10. August 2019, 21:30

Okay, dann gebe ich folgende Erfahrung eines Kollegen wieder: Er skipperte eine Gästecrew, die aus Ehepaaren bestand. Nach nicht allzu langer Zeit störte es einen der Männer, dass die Frauen oder zumindest seine Ehefrau den Skipper bewunderten, dem alles an Bord so herrlich gelang, mit was sich die anderen sonst so schwer taten. Manche Männer haben da sehr feine Antennen, was Quantität und Qualität der Aufmerksamkeit angeht, die sie von den Frauen ihrer Gruppe erhalten ;-). Also begann dieser "Gast", den Skipper schlecht zu reden und sogar Dinge an Bord zu sabotieren, so dass auch dem Skipper Dinge misslangen und er wie ein Idiot aussah. Tipp von diesem Kollegen: Sieh zu, dass Deine Gäste in Feindschaft zu Dir vereint sind. Dann hast Du Ruhe. Wie seht Ihr das?
:segeln:

reinglas

Bootsmann

Beiträge: 134

Wohnort: Berlin

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Bootstyp: GFK-Kajütboot (Hai 590)

Heimathafen: Berlin Spandau /Johannisstift

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7

Sonntag, 11. August 2019, 00:30

schlechtes Drehbuch

Hallo,
hast du auch eigene Erfahrungen ? Es wird viel Mist verfilmt. Das Drehbuch nimmt kein Filmemacher geschenkt. Ist das auf einen Kreuzfahrer passiert ? ;)

Tamako

Leuchtturmwärter

Beiträge: 57 671

Wohnort: Tief im Südwesten der Republik

Schiffsname: TAMAKO

Bootstyp: Hanse 411

Heimathafen: Heiligenhafen - Ortmühle

Rufzeichen: DNQN

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8

Sonntag, 11. August 2019, 07:56

Hervorragender Tip !! Ein Skipper der das Modell der feindseligen Atmosphäre an Bord konsequent durchzieht, der braucht sich über die Crew keine großen Gedanken machen, denn die bleibt dann automatisch weg
Mens sana in Campari Soda

9

Sonntag, 11. August 2019, 12:09

Hallo @reinglas: Natürlich habe ich auch eigene Erfahrungen und ich dachte, das sieht man aus meinen eingangs gestellten Fragen. Aber was ich mit meinen Gästen bisher erlebt habe, ist weniger spannend zu erzählen, denn eigentlich habe ich nur positive Erfahrungen gemacht: Gäste bringen Musikinstrumente, Gesangbücher und tolle Laune mit an Bord und wir haben eine super Woche mit bester Stimmung zusammen; Riesenglück mit einem der Gäste, der Frühaufsteher und begnadeter Hobbykoch ist und jeden Morgen ein fantastisches Bordfrühstück zaubert; wissbegierige Gäste, die wirklich Segeln lernen wollen während des Urlaubstörns; Gäste zaubern spontan Geburtstagsküchlein für Gast; Gäste besorgen Teile im Baumarkt und reparieren das Schiff und noch vieles mehr. Bei mir haben sich schwierige soziale Situationen bisher vor allem auf das Essen (Veganer vs. Fleischfan; Restaurant vs. Kochen an Bord), verschiedene Sauberkeitsbedürfnisse, auffallende Zurückhaltung beim Kochen und Spülen sowie Problemen einzelner Gäste mit der Enge und der Gruppensituation sowie auch zu stark egozentrische Gästen zu tun. Aber eben nichts so wirklich Erzählenswertes ...
:segeln:

10

Montag, 12. August 2019, 09:24

zu 1.) Die Crewvereinbarung kannst Du dir schenken. Die ist das Papier nicht wert, auf dem sie steht. "Jemandem schnell die Basics beibringen" ist auch nur ein Wunschtraum. im Ernstfall wäscht der Stress alles weg. Eine Kennenlernrunde ist unverzichtbar. Ansonsten moderiere ich das Sozialverhalten der Crew nur wenig.

zu 2.) Die Veganer essen halt vegan, die Carnivoren Fleisch. Wo ist das Problem? In den letzten 10 Jahren hatte ich übrigens exakt einen Veganer an Bord. Die gehen anscheinend nicht so häufig segeln. Wenn die Lebensgewohnheiten sehr unterschiedlich sind, zahlt halt jeder im Restaurant selbst. Aufs Vorschiff gehe ich bei Seegang selbst, außer ich bin mir sehr sicher, dass ein anderer der Sache gewachsen ist. Ansonsten bin ich Optimist und lasse die Leute schon mal machen. Erst wenn Gefahr droht greife ich ein. Den Konflikt zwischen Saubermännern und Dreckspatzen entschärfe ich, indem ich selbst das Schiff sauber halte. Das gehört halt auch zum Job. Der Skipper ist nicht dafür da, sich von der Crew bedienen zu lassen.

zu 3.) Wenn die sich austauschen wollen, werden sie es tun. Was geht mich das an? Die Crew wird nur für Schäden herangezogen, die sie wirklich selbst produziert hat. Über Bord geschickte Winschkurbeln oder das hemmungslose Verdrecken von Kabinen sind Beispiele dafür. Der Verschleiß des Schiffes durch den normalen Betrieb geht auf die Rechnung des Veranstalters. An Bruch ist der Skipper schuld, nicht die Crew. Meilenbestätigungen werden wohlwollend aber korrekt ausgestellt.


Insgesamt habe ich ausgesprochen wenig Probleme mit den Crews. Das ist alles nicht so tragisch, wie es teilweise dargestellt wird. Ein Skipper, der laufend Probleme mit seinen Crews hat, sollte mal in einer ruhigen Stunde über sich selbst nachdenken.

11

Montag, 12. August 2019, 10:21

Moin,

am Anfang habe ich viel Kojencharter betrieben. Man muss ja erstmal lernen, wie das alles geht. Dabei habe ich ganz viele Mitsegler kennengelernt, nette wie auch unnette. Die Lösung oben, Bordkasse nur für Liegegebühren, Diesel und Nahrung an Bord halte ich für gut, wenn die Crew zu unterschiedlich ist.
Normal ist bei einem Wochentörn, dass am ersten und am letzten Abend Essen gegangen wird. Das sollte/könnte über Bordkasse gedeckt werden. Ob mit oder ohne Getränke kann jede Crew selbst entscheiden.
Ich bin auch schon mal nicht mit gewesen im Restaurant. Dann ist das eben so. Habe ich so für mich entschieden.

Bisher gab es da keinen Streß. Schön ist es auch, wenn die "Kunden" den Törn so toll fanden, dass sie weiter im Kontakt bleiben wollen. Wenn dann der Skipper außen vor bleibt, weiß er, dass die vielleicht beim nächsten Mal ihr eigens Ding machen. Habe ich auch schon erlebt.
Gruß Jürgen

12

Montag, 9. September 2019, 19:52

Hallo,
ich bin gerade wieder zurück von zwei Skipperjobs (ein einwöchiges Skippertraining gegeben und einen einwöchigen Urlaubstörn durchgeführt) und habe super viel Spaß gehabt. Tolle Mitsegler, tolles Wetter, tolles Schiff, tolle Häfen bzw. Ankerplätze etc. Ich könnte gerade wieder losfahren!
Es wundert mich, dass hier im Forum so wenig Interesse besteht, diese Seite vom Segeln zu beleuchten und zu diskutieren. Dabei kann man doch so viel voneinander lernen, oder?
Viel Spaß beim Segeln wünscht
Florian
:segeln:

he geiht

Salzbuckel

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Heimathafen: Grauhöft

Rufzeichen: Moin

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13

Montag, 9. September 2019, 20:20

@FlummiSegler:
Moin Florian,
vermutlich Chartern die meisten oder haben eigene Boote.
Nur wenige holen sich ab und an ein Coach an Bord um zu sicherer zu werden,
über die in Frage kommenden Coache wird sich im Vorfeld informiert.
In keinem Deiner Beiträge habe ich Infos gesehen, wo und für wen Du Skipper Trainings durchführst,
vielleicht kommen deshalb so wenige Antworten.
Gruß Uwe

HERR Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.
Psalm 90 Vers 12

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Bootstyp: Charterbüchse

Heimathafen: Keine Ahnung

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14

Dienstag, 10. September 2019, 05:33

In keinem Deiner Beiträge habe ich Infos gesehen, wo und für wen Du Skipper Trainings durchführst

Ist ja auch nicht wirklich relevant, oder?

Für mich persönlich ist Toleranz und der Wille, gut miteinander auszukommen extrem wichtig!
Daran appeliere ich auch. Und ganz speziell daran, persönliche Befindlichkeiten mal eine Woche
aussen vor zu lassen und sich in eine Gemeinschaft von Menschen einzufügen, die vor allem
eines wollen: eine schöne und erlebnisreiche Zeit auf einem Segelboot zu verbringen. Und dazu
gehört, eine Gemeinschaft zu bilden, mit der man im Notfall überleben kann. So einfach!

All die Punkte, die du angeführt hast, sind in meinen Augen nur sekundär wichtig.
Wirklich wichtig ist deine eigene Persönlichkeit und vor allem Menschlichkeit, zu zeigen. Und
dazu gehört, neugierig, wohlwollend und tolerant zu sein, persönliche Defizite durchaus zu zeigen,
denn auch diese lassen sich für den Zusammenhalt einer Crew durchaus nutzen.

Weiter gehört für mich dazu, die Fähigkeiten eines jeden zu checken und ihn/sie demgemäß einzusetzen und
ihnen vielleicht das eine oder andere Mal etwas darüber hinaus abzuverlangen.

Lob zu verteilen sollte einem guten Skipper leicht fallen. Es muss nicht einmal überschwänlich
sein, denn ein simples „danke für‘s Kaffee machen“ oder ein „gut gemacht“ nach einem Manöver
reichen oft, um eine gute Stimmung in der Crew entweder herzustellen oder zu erhalten.

Um es auf die Basics herunterzubrechen: jeder Mensch will gesehen werden!!!!

Tatsächlich ist es aber auch so, dass Crewmitglieder beim Betreten des Bootes ihren eigenen
Willen und ihre Entscheidungskraft abgeben. Das habe ich oft erlebt und es meist als tragisch empfunden.
Natürlich weiß der Skipper mehr von der Materie Segeln und natürlich ist Leben und Dasein auf
einem Boot ist für viele Gäste ein vollkommen anderer Kosmos als ihre gewohnte Lebensumwelt.

Das verwirrt manche Menschen und sie verlieren sich und können nicht einmal autonome Entscheidungen
treffen wenn es darum geht, in welcher Bar man am Abend versackt. Aber auch da kann man seine Leute
ermutigen, sich vom Skipper unabhängig zu machen (was er ja auch manchmal sehr genießt).

Long story short: solange Wohlwollen, Freundschaftlichkeit und Menschlichkeit vorhanden sind, klärt sich
alles andere oft von selbst.
LG, Christoph

Voyaging under sails is one of the most deeply satisfying experiences in life.

Orage

Seebär

Beiträge: 976

Wohnort: Hannover

Schiffsname: Orage

Bootstyp: Bianca 111

Heimathafen: Toulon, Frankreich

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15

Dienstag, 10. September 2019, 10:36

Ich empfehle zu diesem Thema dieses gute Buch; dort werden viele Fragen beantwortet und Anregungen gegeben. Der Titel ist etwas unscharf; es müsste "Der Charterskipper" heißen, denn zumeist werden Vorgänge und Probleme diskutiert, die Skipper mit Chartcrew betreffen.

https://www.delius-klasing.de/der-yachtskipper-10398

Ich selbst habe nur Erfahrung mit HgK, als Skipper. Da kommen oftmals ähnliche Probleme auf. Meine Erfolgsformel heißt: "Toleranz und Diplomatie". Es funktioniert aber nicht immer; in diesen Fällen wird auf "Holzhammer" umgeschaltet ;) .

MGuGB

Smutje

Beiträge: 11

Wohnort: Berlin

Bootstyp: Bavaria Cruiser 46

Heimathafen: Großenbrode

Rufzeichen: DF2728

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16

Freitag, 13. September 2019, 15:22

Das Thema ist sehr interessant

Hi Leute,

bin neu hier im Forum und habe schon so einige interessante Punkte entdeckt, das hier angedachte Thema halte ich schon für sehr wichtig. unabhängig der Tatsache, dass man nie auslernt, erst recht wenn es um nicht berechenbare Faktoren geht "Wetter und See". Ständig dem unkontrollierten Wandel dieser Elemente ausgesetzt, sollte doch jeder Interesse daran haben, seine Erfahrungen zu erweitern und auch auszutauschen. Wir haben uns jetzt eine eigene Segelyacht gekauft und suchen aktuell auch einen Co-Skipper um einfach wieder fit zu werden. Wir haben fast 20 Jahre nicht mehr gesegelt, bzw. aus beruflichen Gründen hierfür keine Zeit mehr gehabt, aber jetzt ......

Ich selbst hab von zwei Jahrzehnten viele Ausbildungstörns mitgemacht und wir hatten alle möglichen Leute an Bord, aber eigentlich nie Probleme. Nur einmal hatten wir eine junge Dame an Bord die schon bei platter See seekrank wurde und irgendwie sich recht offensichtlich das falsche Hobby ausgesucht hat, Sie verließ uns mitten im Törn in einem Hafen und fuhr wieder nach Hause, war sozusagen eine Selbstlösung. OK vor zwanzig Jahren waren alle an Bord zwischen 20 und 30, fit wie ein Turnschuh und zu allem bereit, Hauptsache wir konnten segeln und Erfahrung sammeln. Was hat sich zwischenzeitlich geändert (wenn man vom Turnschuh mal absieht), wir sind älter geworden, vielleicht ein bisschen weiser und wissen daher das man die alten Erinnerungen am besten durch Training wieder aktiviert, also brauchen wir ein Co-Skipper. Wir haben jetzt vier Wochen Erfahrung sammeln können mit unserer SY, in der kurzen Zeit habe ich einige Leute kennen gelernt die sich eigentlich auch mal durch einen Co-Skipper schulen lassen sollten, aber offensichtlich sind nicht alle wenn sie älter werden auch weiser geworden (sollte jetzt ein Witz sein).

Kurzum, ich betrachte das Thema als höchst interessant und werde hier sehr aufmerksam mit lesen... in der Hoffnung was zu lernen ;)


VG
GB

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