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1

Sonntag, 15. September 2019, 17:33

Welche Bootslaenge und Gewicht für welche (kritische) Wellenhoehe?

Hallo zusammen

Im Schlauchboot wird es schneller unangenehm als auf einem Ozeanriesen. Wissen ja sogar die Landratten. Aber wenn ich nun in Seegebiete fahre wo ich weiss ich werde längere Zeit signifikanten Höhen von 1,2,3,4m ausgesetzt sein und muss ab und an auch die Brecher abkoennen die dann doppelt so hoch sind... Welche Boots groesse... Welche bugform wähle ich?
Ab welcher Wellenhoehe entsprechend zum Schiff muss ich anfangen vor den Wellen abzulaufen?
Ich weiss... Das Haengt natürlich auch an der Wellenlänge.
Ich meine hauptsächlich kurze steile wellen. Wie sie auch immer entstehen koennen durch Land oder untiefeneinfluss.

Gibt es dafuer eine faustformel?
Oder sogar richtige mathematische Mittel?

Es ist ja nicht zuletzt auch ein grosser wohlfuehlfaktir bei welchen Seegang es auf welchem Schiff noch angenehm zu reisen ist.
Gruss
Ralph

2

Sonntag, 15. September 2019, 18:31

Das kann man so pauschal nicht auf zwei Größen und ein Merkmal des Rumpfs reduzieren.

Es gibt kleine und große Boote, die tierisch viel abkönnen. Ganz wichtig, dass sie stark gebaut sind. Eine Untersuchung von Yachtunglücken hatte mal ergeben, dass damals 9 von 10 Booten nicht gesunken wären, wenn alle Luken, also auch das Schiebeluk und die Steckschotten gehalten hätten. Das war irgendein brit. Institut und Kielabwürfe oder übergroße gebrochene Fenster waren damals kein Thema.

Dann gibt es große Boote, die viel abkönnen und gleichzeitig etwas Komfort und Reisegeschwindigkeit bieten. Sind sie nicht stark gebaut, sollte man auf die heute ja sehr guten Wetterberichte achten.

Schließlich gibt es Merkmale, die einem Boot zu besseren Schlechtwettereigenschaften verhelfen. Wird in dem Buch "Beaufort 10 - was tun?" behandelt.

Fahr am besten im Oktober/November quer über die Nordsee und merke Dir die Boote, die Du dort siehst. Sie werden alle sehr gut sein. Ein Boot, das mit Mühe und Not die CE-Mindestanforderungen schafft, würde Dich schnell zu den Fischen schicken.

Chris

Bruk

Admiral

Beiträge: 945

Wohnort: Flensburg

Bootstyp: Marieholm 32E

Heimathafen: Augustenborg

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3

Sonntag, 15. September 2019, 18:56

Grundsätzlich gilt: Bootslänge=Wellenhöhe!

10m Boot: Wellen nicht höher als max. 10 m.

Emma Maersk (400 m): eben entsprechend!

Mal ernsthaft:

Wenn wir von Seetüchtigkeit reden, muss auch der Segler mit einbezogen sein. Was also macht das Boot mit mir, wenn ich mit ihm unterwegs bin. Nur auf die Konstruktion bezogen, kann ich ein 10m Boot genau so seetauglich machen wie ein 20 m Boot.

Meine 10 m Marieholm benimmt sich sehr komfortabel im Seegang. Aufgrund der wesentlich größeren Verdrängung, des größeren Rumpfvolumens, ist natürlich die Germania VI wesentlich seetauglicher, da dieses Schiff über ein wesentlich höheres Trägheitsmoment verfügt als meine Marieholm. Auf Langfahrt mit Schwerwetter bleibt die Crew deutlich länger fit. Obwohl die Konstruktionsmerkmale sehr ähnlich sind.

Es geht also um die Gesamtkonstruktion. X-Yachten, z.B., sind sehr auf Geschwindigkeit ausgerichtet. Aber natürlich liegt die X 61 deutlich ruhiger in der See als eine X79. Weshalb man mit einer X 61 mal eben locker nach Island brettern kann, während dieses Vorhaben, durchgeführt mit einer X 79, Bedenkenträger auf den Plan rufen wird.

Gruß

Klaus

he geiht

Salzbuckel

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Heimathafen: Grauhöft

Rufzeichen: Moin

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4

Sonntag, 15. September 2019, 19:09

Moin,
schau Dir mal diesen Test der Yacht an

Gruß Uwe

HERR Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.
Psalm 90 Vers 12

Till

Lotse

Beiträge: 1 737

Wohnort: Langenfeld Rhld

Schiffsname: Seizh Avel

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5

Sonntag, 15. September 2019, 19:18

Fahr am besten im Oktober/November quer über die Nordsee und merke Dir die Boote, die Du dort siehst. Sie werden alle sehr gut sein. Ein Boot, das mit Mühe und Not die CE-Mindestanforderungen schafft, würde Dich schnell zu den Fischen schicken.


Quer über die Nordsee treffe ich im Oktober/November die gleichen Boote wie bei mehr als 6 bft im Sommer: Nämlich keine.

Vielleicht verstehen wir unter "quer über die Nordsee" Unterschiedliches?

Osttief

Offizier

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6

Sonntag, 15. September 2019, 19:23

In den ganz alten Tagen des Yachbaus galt die Faustformel: Höhe des Vorstevens über der Wasselinie mal 2 ergibt die Wellenhöhe gegen die man noch halbwegs trocken gegenan segeln kann. Siehe auch das Buch Yachtbau von Artur Tiller, erschienen irgendwann in den späten 20ern des vorigen Jahrhunderts. Ich möchte allerdings bezweifeln das sich das auf moderne Konstruktionen so ohne weiteres übertragen lässt. Es gibt auf Yacht.de ein schönes Video, da gehts um den Vergleich des Seeverhaltens von verschiedenen Konstruktionen. Könnte hilfreich sein sich das mal anzuschauen.
Osttief

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Das schönste am Segeln sind die Abende im Hafen...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Osttief« (15. September 2019, 19:44)


7

Sonntag, 15. September 2019, 19:51

Moin,
schau Dir mal diesen Test der Yacht an

Der Test ist super schwammig. Galt es doch die Kielvarianten zu bewerten und nicht Rad vs. Pinne (wobei das mal wieder zeigte, Pinne ist einfach am Geilsten).

In der Welle zählt definitiv Länge, Formstabilität und ein gut kontrollierbares Ruder, Doppelruder bei breitem Heck. Die Spantenform und das Gewicht spielt auch ne große Rolle. Dazu ordentliches Geschwindigkeitpotential und Auftrieb im Bug.

Die Jeanneau 30i war da schon ein echtes Negativbeispiel. Hätte man ne neue Contest oder RM oder Pogo oder so genommen. Dann wärs auch vom Bootspreis neu etwas passender gewesen.

Andreas29

Salzbuckel

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8

Sonntag, 15. September 2019, 20:21

Hi,

in dem Buch "Schwerwettersegeln" von A. Coles wird u.a. auch auf Wellenhöhen und Schiffslänge eingegangen.
Gefährlich sind brechende Wellen.
Dazu hat man Schlepptankversuche gemacht.
Erreicht die Höhe der brechende Welle ca. die halbe Bootslänge werden in nahezu allen Fällen die Boote gekentert (bei Wellen längs zur Bootsachse). Ob daraus dann ein Durchkentern wird hängt von weiteren Konstruktionsfaktoren ab, so dass man keine allgemeingültige Aussage machen kann.
Grundsätzlich aber sind brechende Wellen mit Höhe halbe Schiffslänge aber schon existenzgefährdend einzustufen.

Grüße

Andreas
Jahrzehntelang haben sie die Kriegsgeneration gefragt, wie das alles passieren konnte.
Jetzt glauben sie jeden Mist aus dem Internet, schimpfen auf die Lügenpresse, verachten das Politikerpack, pöbeln gegen Flüchtlinge,
verunglimpfen den Rechtsstaat und wählen eine "Alternative für Deutschland".
So passiert das!

Osttief

Offizier

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9

Sonntag, 15. September 2019, 20:25

Ich denke mal das die Jeanneau als Vertreterin des heutzutage allseits beliebten und in grossen Stückzahlen verkauften "Vacationcruisers" dabei war. Insofern finde ich das schon ok. Wenn man bedenkt das auch die "Yacht" von grossen Anzeigenkunden abhängig ist war der Test schon ganz schön mutig. Natürlich wurden da auch irgendwie Äpfel mit Birnen verglichen, bei den aktuellen Raumwundérn dürfte die absolute Seetauglichkeit nicht die erste Geige spielen. Ich finde das auch legitim, die Kaufkriterien sind da halt Raumgefühl und Kojenzahl etc., das lässt sich mit ultimativer Seetüchtigkeit unter allen Bedingungen wohl schwer vereinbaren. Aber das ist selbstverständlich nur meine subjektive Meinung zu dem Thema.
Osttief

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Das schönste am Segeln sind die Abende im Hafen...

10

Sonntag, 15. September 2019, 20:46

Ich denke mal das die Jeanneau als Vertreterin des heutzutage allseits beliebten und in grossen Stückzahlen verkauften "Vacationcruisers" dabei war.
Und die Käufer dieser Boote werden eher selten den Kauf von der seetüchtigkeit bei 10 Bft abhängig machen.
Mache die Dinge so einfach wie möglich, aber nicht einfacher.

Beiträge: 613

Wohnort: Odense

Bootstyp: Jeanneau Fantasia 27

Heimathafen: Bogense Marina

Rufzeichen: Serenity

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11

Sonntag, 15. September 2019, 21:05

Nur mal so eingeworfen: Gibt es irgendwo nachzulesen welche Merkmale ein Boot haben muss um nach CE Hochseetauglich bzw Seetauglich zu sein? Mein Boot hat nur ne komische französische Kennzeichnung aus der ich nicht schlau werde. Ich glaube mal gehört zu haben Hochseetzauglich nach CE sind eh nur Boote die über einen Notausstieg verfügen der auch bei Kenterung verwendbar sein muss?

Aber grundsätzlich finde ich gibt es keine wirklichen messbaren und vergleichbaren Merkmale da der Faktor Mensch immer noch am gewichtigsten ist. Was riskiert man, wie viel Welle kann man tolerieren etc. Ich schaue ja unheimlich viel Youtube Filmchen und hab mir sicherlich schon 50 Biskaya und Atlantiküberquerungen etc angeschaut. Da ist alles an Boot vertreten.
Franzosen in 26 Füßen Ecume de Mer von 73 bis zu Dicken Bavarias ist alles dabei. Erik Aanderaa fährt mit seiner FinKeel Contessa bei 40 Knoten Wind erst raus um Spaß zu haben, Freunde von mir bekommen bei 4bft das große Kotzen und werden mucksmäußchenstill.

Gerade eben erst kam mir hier einer Einhand in seiner 60er Jahre Holzyacht in den Hafen wo sonst heute keiner ausgelaufen ist bei konstant 5-6 aus Nord und Boen 8. Er musste auch hart an der Pinne rödeln im Surf bei 11 Knoten aber war ganz entspannt hier eingelaufen.

Gute Verarbeitung und gute Wartung, mehr gibt es eigentlich nicht zu beachten.

Osttief

Offizier

Beiträge: 503

Wohnort: Greifswald

Schiffsname: Flair

Bootstyp: Stress

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12

Sonntag, 15. September 2019, 21:11

Ich denke mal das die Jeanneau als Vertreterin des heutzutage allseits beliebten und in grossen Stückzahlen verkauften "Vacationcruisers" dabei war.
Und die Käufer dieser Boote werden eher selten den Kauf von der seetüchtigkeit bei 10 Bft abhängig machen.


Ich hätte es nicht besser zusammenfassen können. :D
Osttief

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ArAl

Kapitän

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13

Montag, 16. September 2019, 06:14

Es ist ja nicht zuletzt auch ein grosser wohlfuehlfaktir bei welchen Seegang es auf welchem Schiff noch angenehm zu reisen ist.
Ich habe mal folgende Tabelle gefunden:

Bootslänge und Windstärke:
30 ft bis 5 Beaufort
35 ft bis 6 Beaufort
40 ft bis 7 Beaufort

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass wir im letzten Oktober ca. 6 Stunden lang bei 30-40 kn Wind von Italien nach Kroatien gefahren sind und es mit meiner Beneteau Oceanis 44 CC mit 13,70 Länge und 12 t Gewicht absolut ruhig und sicher war. Das Boot ging angenehm behäbig durch die Wellen. Der Kurs war aber meistens 90-110° zum Wind.

Durch das Center Cockpit war nicht so viel Bewegung am Ruderstand neben dem Niedergang, als wenn man bei anderen Booten ganz achtern steht. Die massive Sprayhood und die seitlich und achterlich offene Kuchenbude gaben sehr guten Schutz, niemand wurde nass.

Ich denke, dass Langfahrtsegler auch wegen der passiven Sicherheit Boote ab 40 ft wählen.

Paulest

Moses

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Bootstyp: Jeanneau Attalia 32

Heimathafen: Kiel

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14

Montag, 16. September 2019, 07:22

Dann ist nur meine Frage wie es dann sein kann das vor ein paar Jahrzehnten die meisten Langfahrtschiffe deutlich kleiner waren. Irgendwie waren die Langfahrtsegler von damals auch nicht total verrückt und wahnsinnig...

15

Montag, 16. September 2019, 08:02

Hochseetzauglich nach CE sind eh nur Boote die über einen Notausstieg verfügen der auch bei Kenterung verwendbar sein muss?


Ich dachte, das gilt nur für Katamarane?

16

Montag, 16. September 2019, 08:07

Dann ist nur meine Frage wie es dann sein kann das vor ein paar Jahrzehnten die meisten Langfahrtschiffe deutlich kleiner waren. Irgendwie waren die Langfahrtsegler von damals auch nicht total verrückt und wahnsinnig...
Andere Konstruktionen, weniger Platz für "Leben", mehr Konzentration auf "seafriendness". Wenn hier in den Foren schon 34' als zu klein für den Sommerurlaub mit 2 Erwachsenen und deren eigenen kleinen Kindern angesehen werden - was meinen diese Leute dann erst für eine Langfahrt zu brauchen? "Der Markt" ordnet es halt...
Nun waren auch nicht alle kleinen Boote der letzten Jahrzehnte langfahrttauglich, Aber es gibt heute einen großen Markt für große Boote, (neue) kleine Boote sind dann auch eher als Daysailer ausgelegt, die Seerenner (von Minis bis hin zu Figaros etc.) mal ausgenommen. (Das ist das eigentlich Interessante: Kleine seetüchtige Boote kommen heute eher aus dem Racer-Bereich, nicht aus dem der "Fahrtensegler".) Eine IF oder eine M26 lässt sich heute zum Neubootpreis nicht mehr als Fahrtenboot auf den Markt bringen. OK, da gibt auch der Gebrauchtmarkt genug her.

janm

Offizier

Beiträge: 233

Wohnort: Bremen

Bootstyp: Laser

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17

Montag, 16. September 2019, 08:36

Bootslänge und Windstärke:
30 ft bis 5 Beaufort
35 ft bis 6 Beaufort
40 ft bis 7 Beaufort

Das ist ja eine lustige Tabelle. Ein 34-Fuss-Segelboot ist auf offener See bei 6 Windstärken weit, weit, weit von irgendeiner Gefährdung durch Wind oder Seegang entfernt (Spezialfälle wie Wind-gegen-Strom oder Grundseen mal ausgenommen).
Viele Grüße, Jan

Andreas29

Salzbuckel

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Schiffsname: Farewell

Bootstyp: Friendship 28

Rufzeichen: Gibt´s nur auf Anfrage

MMSI: die auch

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18

Montag, 16. September 2019, 08:47

Bootslänge und Windstärke:
30 ft bis 5 Beaufort
35 ft bis 6 Beaufort
40 ft bis 7 Beaufort

Das ist ja eine lustige Tabelle. Ein 34-Fuss-Segelboot ist auf offener See bei 6 Windstärken weit, weit, weit von irgendeiner Gefährdung durch Wind oder Seegang entfernt (Spezialfälle wie Wind-gegen-Strom oder Grundseen mal ausgenommen).
Viele Grüße, Jan
Hi,

die Tabelle ging darum aufzuzeigen, welche Größe noch Komfortabel bei welchen Wellenhöhen ist, nicht welche Bootsgröße welche Wellen abkann.
Was das Thema komfortabel angeht ist die Tabelle nicht völlig falsch, lässt aber natürlich so "Nebensächlichkeiten" wie Spantform, Kielform und Ballastanteil völlig ausser acht :rolleyes:

Grüße

Andreas
Jahrzehntelang haben sie die Kriegsgeneration gefragt, wie das alles passieren konnte.
Jetzt glauben sie jeden Mist aus dem Internet, schimpfen auf die Lügenpresse, verachten das Politikerpack, pöbeln gegen Flüchtlinge,
verunglimpfen den Rechtsstaat und wählen eine "Alternative für Deutschland".
So passiert das!

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19

Montag, 16. September 2019, 09:35

Was das Thema komfortabel angeht ist die Tabelle nicht völlig falsch, lässt aber natürlich so "Nebensächlichkeiten" wie Spantform, Kielform und Ballastanteil völlig ausser acht


Viel wichtiger, um sich auf einem Boot "komfortabel" bei mehr Wind und Welle zu fühlen, finde ich das Seegangsverhalten bei bestimmten Kursen. Bei 30kn Wind und ab >1,5m Ostseewelle wird es gegenan auf der Bav42Match schon ziemlich unkomfortabel, weil das Boot bockt wie ein wilder Stier. Mit meinen 28ft fühle ich mich da wesentlich wohler, weil das Boot kaum abhebt, sondern immer schön auf dem Wasser bleibt. Ist Alles sehr subjektiv.

Schaut Euch die Kathena Nui von Erdmann an, dann wird klar, worauf es (unabhängig von der Bootsgröße) ankommt - das Boot muss dicht sein!

LG
Kuddel
Fragt Fritzchen seinen Vater: „Papa,
ist der Stille Ozean den ganzen Tag still?“
:ueberlegen: darauf der Vater: :kopfkratz: „Kannst du mich nichts besseres fragen?“ Sohn: „Ok, woran ist dann das Tote Meer eigentlich gestorben?“ ?(


20

Montag, 16. September 2019, 09:49

Hallo zusammen

Ich kenne die hier genannten buecher.
Mir geht es auch nicht um die maximal sichere sturmstaerke sondern die maximal angenehme.

Diese kleine Tabelle scheint mir gar nicht soooo Uebel zu sein.
Meine Erfahrungen diesen Sommer mit 25 fuss rund Korsika passen dazu.
Seegang 3 war super.. Bei seegang 4 und windmssung von 7.5bf in Böen am Wind haben wir nach 2h den Kurs verlassen weil es auf die Nerven ging..

Ich gehe mal davon aus, dass mit BF5 auch Seegang 5 gemeint war und nicht nur n bischen Wind.
Gruss
Ralph

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bonifacio« (16. September 2019, 11:56)


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