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21

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 14:54

Das sind alles Sport- und Kleinbootunfälle.
Wie ich schon schrieb, als Schwimmer in der Elbe hätte ich mehr Angst, von einem schnellen Motorboot übersehen zu werden.

22

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 14:59

Die meisten, hast natürlich recht.

nixxe

Ich bin 2 Øltanks

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23

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 15:00

Nicht nur als Schwimmer. Erinnert ihr euch an den gruseligen Unfall vor Neustadt-Pelzerhaken von ein paar Jahren, wo ein Windsurfer von einem Predator übergemangelt wurde? ;(
Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.

Orage

Seebär

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24

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 15:09

Oder Schimanski in sardischen Gewässern... :D :

https://www.spiegel.de/panorama/goetz-ge…ll-a-37244.html

25

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 15:30

Wenn einer über Bord Fällt dann bleibe ich bei ihm. So wird er schon mal eher gesehen als solo im Wasser. Dann Alarm entweder Funk oder Mobilfunk. Und ein Frachter kann nicht ebend mal den Motor abschalten, wie sollte der denn manövrieren ?
Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben zu geben.
Alexis Carrel

26

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 16:17

Rot schießen und Pan-Pan auf Kanal 16
MAYDAY!
Mache die Dinge so einfach wie möglich, aber nicht einfacher.

Orage

Seebär

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Heimathafen: Toulon, Frankreich

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27

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 16:45

Meinetwegen auch MAYDAY.

Mich wundert aber, dass hierbei keiner widerspricht:
Wenn einer über Bord Fällt dann bleibe ich bei ihm. So wird er schon mal eher gesehen als solo im Wasser.
So etwas darf hier nicht stehenbleiben!

28

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 17:09

Wenn einer über Bord Fällt dann bleibe ich bei ihm. So wird er schon mal eher gesehen als solo im Wasser. Dann Alarm entweder Funk oder Mobilfunk. Und ein Frachter kann nicht ebend mal den Motor abschalten, wie sollte der denn manövrieren ?
Hast Du das Deinem Boot so beigebracht? Supi! Wie geht das wenn man einhand unterwegs ist.

@Orage: Passt das so für Dich :-)

Schoner

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Rufzeichen: DD5453

MMSI: 211440140

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29

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 17:23

Wenn mir einhand so was passiert, habe ich die AxxxxKarte. Die Crazy segelt noch so lange weiter, dass ich nicht den Hauch einer Chance habe, das Boot zu erreichen, unter Motor das gleiche. Man kann nur hoffen, dass man vor Auskühlung aufgefischt wird.
Gruß



Volker

schoner-crazy.de

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Schoner« (9. Oktober 2019, 17:42)


Orage

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30

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 17:33

Selbst bei einer Crew von 3-4 Personen ist das in #25 beschriebene Vorgehen fahrlässig und u. U. lebensgefährlich.

31

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 17:36

Da stellt sich die Frage, wie oft wurde schon ein Mensch (auch Nichtsegler) von einer Schraube geschreddert?

Nicht sooo wenige...

http://www.propellersafety.com/2019-propeller-accidents/

https://www.google.com/search?q=durch+sc…iw=1920&bih=969

Zumindest der erste link zeigt aber auf den ersten Seiten Unfälle durch "boat propellor", nicht "ship propellor".

32

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 18:44

@:orage

Warum soll das falsch und sogar lebensgefährlich sein wenn ich mit meinem Boot in der unmittelbaren Nähe des Verunglückten bleibe ? Was machst Du wenn ein Mitglied deiner Crew über Bord geht? Vielleicht Dein Kind , dann verläßt Du den Ort ?

Da habe ich aber was anderes gelernt!

Wenn ich solo über Bord gehe ist das was anderes.
Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben zu geben.
Alexis Carrel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lümmel« (9. Oktober 2019, 19:19)


33

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 19:22

Wenn Du in unmittelbarer Nähe bist dann rettest Du den MOB. Oder willst Du zusehen wie er ersäuft?

Die Frage war, wie verhalte ich mich als MOB und nicht wie helfe ich einem MOB.

Beiträge: 1 646

Wohnort: Nähe Frankfurt

Bootstyp: klassische 34´- SY

Heimathafen: Kieler Förde

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34

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 19:24

Moin,
bei dieser Begegnung ist das Opfer wohlmöglich erst mal enthauptet, bevor es vom Propeller "geschreddert" wird... Ob das weiter oben Geschriebene nun zur Frage passt oder nicht - alles ist dafür zu tun, damit jemand gar nicht erst über Bord geht...
Handbreit...! F.
»fiete-34« hat folgende Dateien angehängt:
  • IMG_3975.JPG (1,11 MB - 27 mal heruntergeladen - zuletzt: 16. Oktober 2019, 17:13)
  • IMG_3980.JPG (934,31 kB - 30 mal heruntergeladen - zuletzt: 16. Oktober 2019, 17:13)

Orage

Seebär

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Heimathafen: Toulon, Frankreich

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35

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 19:46

@:orage

Warum soll das falsch und sogar lebensgefährlich sein wenn ich mit meinem Boot in der unmittelbaren Nähe des Verunglückten bleibe ? Was machst Du wenn ein Mitglied deiner Crew über Bord geht? Vielleicht Dein Kind , dann verläßt Du den Ort ?

Da habe ich aber was anderes gelernt!

Wenn ich solo über Bord gehe ist das was anderes.

Ich hatte das so verstanden als würdest Du hinterher springen ?( . Jetzt ist klar, was Du meinst und alles ist gut :) .

Ente 24

Admiral

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Bootstyp: Etap 24i

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36

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 22:18

bei dieser Begegnung ist das Opfer wohlmöglich erst mal enthauptet, bevor es vom Propeller "geschreddert" wird..

Die beiden roten Winkel sind die Führungen für den festen Liegeplatz als Museumsschiff und befinden sich etwa 1-1,5 m oberhalb der Wasserlinie. Da dieses Schiff nie mehr beladen fährt, wird es äußerst selten bewegt und dann halt mit Propellerschlag, weil leer.
Hinter dem Horizont geht's weiter

37

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 23:18

Hast Du das Deinem Boot so beigebracht? Supi! Wie geht das wenn man einhand unterwegs ist.
Von einhand war hier bisher aber nicht die Rede. Der TO war offenbar so freundlich, seine komplette Beziehungskiste ins Avatar zu stellen: ich ging gedanklich davon aus, dass immer eine(r) an Bord übrig bleibt, wenn eine(r) von den beiden im Teich landet. Also Funk, Revierzentrale, Großschiffahrt auf Slow Motion, natürlich nicht "bei ihm bleiben" sondern hinfahren und rausfischen und anschließend den Fall wieder aufheben. Ein MüB wird hier aber allgemein ausreichend beherrscht; als MAYDAY habe ich den noch nie wahrgenommen. Obwohl das eigentlich verwunderlich ist, denn selbst im Frühjahr bei niedrigen Wassertemperaturen fährt jede zweite Crew ohne Schwimmwesten herum.
Wenn einhand jemand über Bord geht, schlägt zwar zunächst niemand Alarm, aber der Kahn fährt wenige Minuten später ans Ufer und würde dadurch oder durch unkontrollierte Manöver recht schnell auffällig. So etwas kommt sehr selten, alle paar Jahre mal vor. Wenn es auch noch letal endet, war es zusätzlich nachts und blieb lange unbemerkt.
Es ist ja nicht so, dass man mit etwas Kondition und Bewegungsfreiheit nicht auch einfach ans Ufer schwimmen könnte (natürlich nicht mit einem aufgeblasenen Swimmingpool um den Hals). Geht auch als MüB wenn man cool bleibt und allenfalls quer, aber nicht gegen den Strom zu schwimmen versucht.


Ich habe übrigens die Elbe unterhalb Hamburg so etwa im Kopf. Unterhalb Cuxhaven wäre dann wieder ein ganz anderer Schnack, in vielerlei Hinsicht.


Gruß
Andreas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Quallenschubser« (9. Oktober 2019, 23:30)


JürgenG

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38

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 23:24

Obwohl das eigentlich verwunderlich ist, denn selbst im Frühjahr bei niedrigen Wassertemperaturen fährt jede zweite Crew ohne Schwimmwesten herum.

... was ich allerdings als absoluten Leichtsinn bewerte, Einschränkung beim Schwimmen hin oder her.

Grüße Jürgen

39

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 23:34

Ebenso.
Ich plädiere übrigens keinesfalls für das Weglassen der Schwimmweste zwecks Erhalt der Schwimmfähigkeit. Nur die fetten Offshore-Modell muss man sich nicht unbedingt antun, weil man damit zwangsläufig zum passiven Fremdhilfeempfänger wird.
Viele (mich eingeschlossen) haben zwei Westen: eine für Offshore und eine fürs Revier- und Regattasegeln.

Gruß
Andreas

JürgenG

Salzbuckel

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40

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 00:31

Ich plädiere übrigens keinesfalls für das Weglassen der Schwimmweste zwecks Erhalt der Schwimmfähigkeit. Nur die fetten Offshore-Modell muss man sich nicht unbedingt antun, weil man damit zwangsläufig zum passiven Fremdhilfeempfänger wird.
Viele (mich eingeschlossen) haben zwei Westen: eine für Offshore und eine fürs Revier- und Regattasegeln.

Dann sind wir uns ja sehr einig. ;)

Grüße Jürgen

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