Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmst Du der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen [x]

Sie sind nicht angemeldet.

Werbung

Boote kaufen

Windstärken

Windstärkentabelle

Hallo Besucher, willkommen im Segeln-Forum! Hier kannst Du Dich registrieren, um unser Forum in seiner vollen Pracht genießen zu können! - Weitere Infos zur Registrierung - Login für Mitglieder -

unregistriert

1

Montag, 21. April 2014, 13:30

Wenn der Skipper auf's Beiboot steigt...

Hallo Zusammen,

wie verhällt es sich eigentlich wenn von der Crew nur der Skipper einen See Schein hat und in's Beiboot steigen möchte um sich z.B. eine Bucht anzuschauen .. oder oder oder...

Muss der Skipper vorher Ankern oder darf er das Boot für die Zeit jemanden überlassen welcher in der Zeit Kreise fährt?

Mir ist natürlich klar das egal was passiert der Skipper für alles gerade stehen muss,aber wie sieht es rein rechtlich aus?

Gruß
Tim

2

Montag, 21. April 2014, 16:10

Na, Bootsführer ist derjenige, der das Boot führt. Also im Fall derjenige, der die Kreise fährt. Der muss im Bedarfsfall über die erforderlichen Qualifikationen verfügen.
Not on facebook.

columbus488

Schief-made

Beiträge: 14 341

Schiffsname: Azurit

Bootstyp: Spirit 28 ( van Heygen )

Heimathafen: Kühlungsborn

Rufzeichen: DD7917

MMSI: 211 625 930

  • Nachricht senden

3

Montag, 21. April 2014, 16:35

Na, Bootsführer ist derjenige, der das Boot führt. Also im Fall derjenige, der die Kreise fährt.

:stop:

Also, der Bootsfüher muß nicht zwangsläufig das Boot steuern oder so....er kann eine (natürlich befähigte Person ) damit betrauen z.Bsp. Ruder zu gehen. Er muß ja uach mal Freiwache haben... oder bei den Behörden einchecken oder was auch immer....
So ist das auch beim verlassen des Bootes, er kann eine befähigte Person mit der Ankerwache betrauen und ins Dinghi zum Hafenbummel starten. Er bleibt trotzdem der Skipper und trägt die Verantwortung.....so simbel ist dad :D
"Das Meer ist der letzte freie Ort auf der Welt." - Ernest Hemingway

4

Montag, 21. April 2014, 17:05

mhm...wenn mehr als 15 PS, dann muss ein Boot in Fahrt meiner Interpretation mit einen Inhaber eines sbf besetzt sein. Dieser kann Aufgaben delegieren, muss aber klarstellen, wann und wie der Wachfuehrer den Schiffsführer zu informieren hat um ggf eingreifen zu können.

Eindeutiger bei gewerbsmaessiger Fahrt

http://www.gesetze-im-internet.de/seespb…nlage_4_30.html
Das Leben ist zu kurz, um nur Motorboot zu fahren...deswegen segel ich lieber :-)

5

Montag, 21. April 2014, 17:06

Interessant wird es dann bei der Frage, wenn Kreise fahren, Anker bewachen etc. nicht mehr angebracht ist, weil sich die Situation dramatisch - warum auch immer - verändert hat, der Skipper nicht erreichbar ist, und der eingesetzte Rudergänger oder Ankerwacher notgedrungen eigene Entscheidungen treffen muss. Wenn das dann schief geht... wer ist dann verantwortlich?
?(
lg chris
Mirno More!
Herzliche Seglergrüße von Christian Winkler

unregistriert

6

Montag, 21. April 2014, 17:58

Na wer wohl? Natürlich der Bootsführer :D

Daher schaut man auch, dass man möglichst nur den befähigten an Bord die Verantwortung überlässt...

Yachtcoach

St. Lubentius des Forums

Beiträge: 7 120

Wohnort: mittendrin

Schiffsname: wechselt und daher auch nicht wie Frauennamen auf den Arm tötowiert

Bootstyp: Ja ...sagt man von mir....

Im Marktplatz: 2

  • Nachricht senden

7

Montag, 21. April 2014, 18:17

Schiffsführung und Rudergehen sind zwei paar Schuhe ! Auch Schiffsführung und Wachgänger.

Zur Schiffsführung gehört nicht unbedingt, dass man 24 Std rund um die Uhr im Cockpit persönlich anwesend sein muss.
.
Schiffsführung geht auch mit einem Finger - dem Zeigefinger : "Du machst das und du machts jenes !"
Dabei spielt jeder an Bord eine "tragende Rolle"

Einer trägt das Gepäck, einer den Proviant (o.k. mit Getränken halt zwei) und nur EINER trägt die Verantwortung.

Da scheint es in der medialen Öffentlichkeit momentan wieder einige Irrtümer zu geben:

Auch auf schwimmenden Behältern mit mehr als 10 Leuten an Bord ist es nicht zwingend,
dass nach der Schiffsführung auch gleich eine Strandführung folgt, welche vom Kapitän persönlich abzuhalten ist.
Das war so in Italien und ist auch so in Korea.

Wenn also der Schiffsführer das Boot verlässt hat er dafür zu sorgen,
dass jemand fachkompetentes sich solange um den laufenden Schiffsbetrieb (so denn welcher stattfindet) kümmert.
Also eher keine unerfahrene Landratte oder eine gerade von der Schule entlassene marinierte Studentin.

Zitat : Interessant wird es dann bei der Frage, wenn Kreise fahren, Anker bewachen etc. nicht mehr angebracht ist, weil sich die Situation dramatisch - warum auch immer - verändert hat,
der Skipper nicht erreichbar ist, und der eingesetzte Rudergänger oder Ankerwacher notgedrungen eigene Entscheidungen treffen muss. Wenn das dann schief geht... wer ist dann verantwortlich?


a) die Wetterfee, weil sie beim abzählen der Bft-Skala sich verzählt hat ?
b) die Bordgärtnerei - weil eingesetzte RG und AW grundsätzlich gut zu befeuchten sind - notfalls mit geistigen Getränken ?
c) der Hausarzt des Rudergängers. Die Medikamentierung war nicht gegen Schwindel, bedingt durch flottes Kreisen, eingestellt.
d) die Bordfrau des Skippers. Hätte sie ihm weniger Kalorien verpasst, wäre das Beiboot nicht abgesoffen....

Zitat: wie verhällt es sich eigentlich wenn von der Crew nur der Skipper einen See Schein hat und in's Beiboot steigen möchte um sich z.B. eine Bucht anzuschauen ..
i.d.R. fragt der Skipper : "Möchte jemand mitkommen ?" ich hab [b]scheinbar meine Brille nicht mit und brauch einen zum seen"[/b]

Muss der Skipper vorher Ankern oder darf er das Boot für die Zeit jemanden überlassen welcher in der Zeit Kreise fährt?
wenn er in die Bucht will, wäre ankern kontraproduktiv. Warum sollte er also das (Bei ?)boot jemand anderen überlassen ?
Wieso eigentlich "Kreise fahren?" Wenn da ein Rudergänger dran ist, der das kann, so fährt der zur Bucht voraus oder nebendran mit.


sorry---Steilvorlagen.
frohe Ostern..

;)

8

Montag, 21. April 2014, 22:42

Also, der Bootsfüher muß nicht zwangsläufig das Boot steuern oder so....er kann eine (natürlich befähigte Person ) damit betrauen z.Bsp. Ruder zu gehen. Er muß ja uach mal Freiwache haben... oder bei den Behörden einchecken oder was auch immer....


Ich glaube, das war nicht gemeint. Wenn er einklariert oder das Schiff ankert, ist es nicht in Fahrt. Ein Fz, dass nicht in Fahrt ist braucht keinen befähigten Schiffsführer. Ankerwache etc. kann und darf da jeder machen. So wie ich die Frage verstanden habe war gemeint, dass der Skipper das in Fahrt befindliche Schiff verlässt. In Fahrt ist ja jedes Schiff, das weder festgemacht hat, auf Grund oder vor Anker liegt.
Egal ob das Fz in Fahrt mit Fahrt durchs Wasser oder in Fahrt ohne Fahrt durchs Wasser unterwegs ist, muss eine befähigte Person an Bord sein. Diese muss in Besitz der für das Revier erforderliche Fahrerlaubnis sein.
Oder Kurz: Wenn er der Einzige mit Schein ist, darf er das Fahrzeug nicht verlassen und jemand ohne Schein Kringel fahren lassen.
Liebe Grüße
Stefan

www.segeltrainer.org
Jeder Hafen ist ein Tor zur Welt. Eine Segelyacht ist der Schlüssel, der uns dieses Tor öffnet.

MarkusOH

Bootsmann

Beiträge: 110

Wohnort: Fehmarn

Schiffsname: Ein ganz besonderes Schätzchen

Bootstyp: Kein Eigenes nur eins zur Benutzung zur Verfügung

Heimathafen: Orth Fehmarn

  • Nachricht senden

9

Montag, 21. April 2014, 22:55

Nicht vergessen, ist ein Funkgerät an Bord muss auch jemand mit Funksprechzeugnis an Bord bleiben.

oliverb68

Salzbuckel

Beiträge: 6 224

Schiffsname: Tranquilo

Bootstyp: Bavaria 34 Cruiser

Heimathafen: Großenbrode

  • Nachricht senden

10

Montag, 21. April 2014, 23:01

Ich bin noch nie kontrolliert worden.
Nur vom Zoll und die hat Sbf und Funkzeignis (ich hatte damals auch keins) nicht interessiert.
Viele Grüße,
Oliver

sdw

Salzbuckel

Beiträge: 2 841

Schiffsname: Carpe diem

Bootstyp: Bavaria 30

Heimathafen: 23968 Wismar

Rufzeichen: Hallo Haaallo Haaaaaaallo

  • Nachricht senden

11

Montag, 21. April 2014, 23:44

Hallo,
Stefan hat es schon geschrieben, hat nur einer einen Schein auf dem Boot, kann er Aufgaben verteilen, aber er darf wenn das Boot mit Motor in Fahrt ist, nicht von Bord. Auch nicht mit dem Beiboot nebenher fahren.
sdw :Laie_22:




Auf`m Boot :segeln: ist wie zu Hause auf`m Sofa (Entspannung) :segeln:

columbus488

Schief-made

Beiträge: 14 341

Schiffsname: Azurit

Bootstyp: Spirit 28 ( van Heygen )

Heimathafen: Kühlungsborn

Rufzeichen: DD7917

MMSI: 211 625 930

  • Nachricht senden

12

Dienstag, 22. April 2014, 07:00

aber er darf wenn das Boot mit Motor in Fahrt ist, nicht von Bord. Auch nicht mit dem Beiboot nebenher fahren.

würde ich nicht ganz mitgehen...ist mir irgendwie zu "absolut"....
folgende Situation, Beginn eines engen unbekannten Fahrwassers, ich übergeb das Boot an einen Rudergänger der Kreise in genügendem Abstand zur Einfahrt machen muß und erkunde mit dem Dinghi die Weiterfahrtmöglichkeit....

C488
"Das Meer ist der letzte freie Ort auf der Welt." - Ernest Hemingway

sdw

Salzbuckel

Beiträge: 2 841

Schiffsname: Carpe diem

Bootstyp: Bavaria 30

Heimathafen: 23968 Wismar

Rufzeichen: Hallo Haaallo Haaaaaaallo

  • Nachricht senden

13

Dienstag, 22. April 2014, 09:09

Hallo Gerd,
da muss ich Dir wiedersprechen. In diesem Fall ist keiner mehr auf dem Boot, der das Boot laut Wasser...... führen darf.
Der Scheinbesitzer muss sich auf dem Boot befinden. Menschlich bin ich bei Dir. Gesetzlich würde es Probleme geben.
Das würde auch passieren, wenn Du eine Person mit einem Dingi, was einen Motor über 15 PS hat, los schickst.
sdw :Laie_22:




Auf`m Boot :segeln: ist wie zu Hause auf`m Sofa (Entspannung) :segeln:

ErnestV

Kapitän

Beiträge: 572

Wohnort: Wien, Österreich

Bootstyp: Charter

  • Nachricht senden

14

Dienstag, 22. April 2014, 09:32

Gehen wir uns hier gerade in eine selbst gestellte Falle - Vorschrift vor Seemannschaft? Auch in den KVR wird ja immer explizit festgestellt dass das oberste Ziel die Sicherheit der Seefahrt ist und ein Regelwerk in dem Moment übertreten werden darf, ja soll, wenn es darum geht Unfälle zu vermeiden?

So wie ich es sehe: wenn es notwendig ist eine Bucht, einen Flußeinlauf, etc, mit dem Beiboot zu erkunden, und der Schiffsführer hat keine Hand an Bord die das in ausreichend sicherem Maß übernehmen könnte dann muss er es selbst machen, und die Obhut des Schiffs einem anvertrauen den er dazu für fähig hält (Einweisung etc wenn nötig ist selbstverständlich). Und wenn er niemand derartigen an Bord hat dann kann er in diese Bucht, Flußlauf etc halt nicht rein.

Aus meinem Blickwinkel vor allem eine Frage der Seemannschaft und der konkreten Situation vor Ort, und erst später eine Frage der Vorschriften - wenn ich aus Sicht der Sicherheit ausreichend Spielraum habe mich an die Vorschriften zu halten ;)
Navigation ist wenn man trotzdem ankommt :D


columbus488

Schief-made

Beiträge: 14 341

Schiffsname: Azurit

Bootstyp: Spirit 28 ( van Heygen )

Heimathafen: Kühlungsborn

Rufzeichen: DD7917

MMSI: 211 625 930

  • Nachricht senden

15

Dienstag, 22. April 2014, 10:01

Also die KVR enält keinerlei Regelung zum Schiffsführer überhaupt und die SeeSchStrOrd sagt nichts aus, dass als "Anwesenheitspflicht" an Bord gewertet werden kann. Lediglich in der Binnenschiffahrtsordnung steht etwas von "der Schiffsführer muß sich während der Fart an Bord befinden.

Das es allerdings Problem geben kann, wenn ein Besatzungsmitglied an einem Steuer eines Bootes mit mehr als 15 PSW sitzt, kann ich nachvollziehen, würde das aber in den Bereich "Einzelfallklärung" verschieben wollen.

Allgemein bleibe ich bei meiner obigen Aussage, wenn es die Situation erfordert, darf der Schiffsführer auch sein Boot verlassen, auch wenn es noch "in Fahrt" ist. Einschränkend muß natürlich gesagt werden, dass der Schiffsführer jederzeit in der Lage ist, die Schiffsführung wahrzunehmen, in diesem Falle also über Funk mit dem Boot verbunden ist um Weisungen etc erteilen zu können und über Probleme informiert zu werden.

Bestes Beispiel, Tampen im Probeller, der Skipper springt mit dem Messer außenbords während das Boot weitetreibt...

Spoiler Spoiler

was natürlich m.M. nach auch vernünftiger ist als das Boot zu verankern, wenn ich den Platz habe, da ich dann nicht im Wasser schwimmend gegen Strömung arbeiten muß, aber das wäre jetzt wieder eine andere Baustelle:D
C488
"Das Meer ist der letzte freie Ort auf der Welt." - Ernest Hemingway

sdw

Salzbuckel

Beiträge: 2 841

Schiffsname: Carpe diem

Bootstyp: Bavaria 30

Heimathafen: 23968 Wismar

Rufzeichen: Hallo Haaallo Haaaaaaallo

  • Nachricht senden

16

Dienstag, 22. April 2014, 10:42

Das steht alles in der Verordnung zur Änderung sportbootrechtlicher Vorschriften im See- und Binnenbereich vom 2. Oktober 2012

Es gibt aber ein Unterschied, ob ein Boot in Fahrt ist oder unter Motor fährt. Sobald ein Boot einen Motor mit mehr als 15 PS hat und damit fährt, muss einer auf dem Boot sein, der den Sportbootführerschein hat. So sieht erst einmal die Gesetzeslage aus.
Naklar fallen mir zig Beispiele ein, wo man es auch anderst machen könnte oder sogar müsste. :O
z.B. wenn der Scheininhaber ins Wasser fällt, dann wird sich auch keiner hinstellen und sagen wir dürfen den Motor nicht starten, wir haben keinen Schein. :D
sdw :Laie_22:




Auf`m Boot :segeln: ist wie zu Hause auf`m Sofa (Entspannung) :segeln:

columbus488

Schief-made

Beiträge: 14 341

Schiffsname: Azurit

Bootstyp: Spirit 28 ( van Heygen )

Heimathafen: Kühlungsborn

Rufzeichen: DD7917

MMSI: 211 625 930

  • Nachricht senden

17

Dienstag, 22. April 2014, 11:03

@sdw:
sorry Steffen, ich kann da nur Vorschriften bezüglich der Führerscheine erkennen, da steht nichts über das eigentlich Problem, oder bin ich jetzzt blind ?

kannst du dich präzisieren?

Gerd
"Das Meer ist der letzte freie Ort auf der Welt." - Ernest Hemingway

Sehbeer

Leuchtturmwärter

Beiträge: 73 045

Wohnort: Emden

Heimathafen: Emden

  • Nachricht senden

18

Dienstag, 22. April 2014, 11:17

Das steht alles in der Verordnung zur Änderung sportbootrechtlicher Vorschriften im See- und Binnenbereich vom 2. Oktober 2012
Alles??? Nee da steht nur drinne welche Vorschriften wie geändert werden - irgenwelche zu streichenden oder einzufügenden Halbsätze - fast völlig unlesbar.

Es gibt aber ein Unterschied, ob ein Boot in Fahrt ist oder unter Motor fährt. Sobald ein Boot einen Motor mit mehr als 15 PS hat und damit fährt, muss einer auf dem Boot sein, der den Sportbootführerschein hat. So sieht erst einmal die Gesetzeslage aus.
Die eigentlichen Regelung (See) sagt nichts darüber aus, ob der Schiffsführer ständig an Bord zu sein hat. In der "See"-Regelung steht "Wer auf den Seeschifffahrtsstraßen ein Sportboot führen will, bedarf der Erlaubnis". Was genau "Führen" ist wird nicht wirklich definiert.


Hier z.B. eine nette Geschichte, wie das Boot plötzlich ohne Skipper war.[url]https://www.segeln-forum.de/index.php?page=Attachment&attachmentID=170636&h=aed23556718c0d8c2321cad2fae3c7cf6e5a2db3[/url] Seite 5 unten
Im starken Gezeitenstrom versucht der Schiffsführer das Anlegemanöver noch zu retten. Das gelingt nicht. Er verbleibt auf dem Anleger und das Boot treibt mit Restcrew wieder ab. Ob der Instructor auch rechtlich der Schiffsführer war und ob irgendjemand von der Restbesatzung berechtigt war das Boot auch alleine zu steuern sei mal offen gelassen. Aber so schnell ist der Schiffsführer auch mal nicht mehr an Bord. Und meiner Meinung bleibt er weiterhin Schiffsführer.
liebe Grüße

Mattze :Kaleun_Sleep:

columbus488

Schief-made

Beiträge: 14 341

Schiffsname: Azurit

Bootstyp: Spirit 28 ( van Heygen )

Heimathafen: Kühlungsborn

Rufzeichen: DD7917

MMSI: 211 625 930

  • Nachricht senden

19

Dienstag, 22. April 2014, 11:19

In der "See"-Regelung steht "Wer auf den Seeschifffahrtsstraßen ein Sportboot führen will, bedarf der Erlaubnis". Was genau "Führen" ist wird nicht wirklich definiert.

jepp....das waren auch meine Gedanken... so in etwa

C488
"Das Meer ist der letzte freie Ort auf der Welt." - Ernest Hemingway

jensstark

Salzbuckel

Beiträge: 8 396

Wohnort: Halstenbek

Schiffsname: Moi

Bootstyp: Dehler Optima 98GS

Heimathafen: Nestleweg 8, Kappeln

Rufzeichen: DB8094 / (DB9MOI)

Im Marktplatz: 1

  • Nachricht senden

20

Dienstag, 22. April 2014, 11:22

Im Binnenbereich ist das klar geregelt - und wird mit Ordnungsgeld belegt.

Bauchgefühl: Eine qualifizierte Person (der Schiffsführer) muß jederzeit in der Lage sein, die tatsächliche Kontrolle über das Fahrzeug auszuüben.
Das geht mit Sicherheit nicht, wenn das Fahrzeug verlassen wird.

Ähnliche Themen

Counter:

Gezählt seit: 4. Februar 2014, 08:39, nur eingeloggte Mitglieder
 Zugriffe:   Hits heute: 1 422   Hits gestern: 2 473   Hits Tagesrekord: 12 076   Hits gesamt: 5 027 215   Hits pro Tag: 2 357,54 
 Seitenaufrufe:   Klicks heute: 9 116   Klicks gestern: 16 198   Klicks Tagesrekord: 154 353   Klicks gesamt: 39 355 384   Klicks pro Tag: 18 455,96 

Kontrollzentrum