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zoerbnet

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1

Mittwoch, 2. Mai 2018, 09:44

Frankreich: "Unvollständige Papiere" -> Rausfahren oder nicht?

Guten Morgen,

nach dem Kauf unseres "Zweitbootes" :O in Frankreich habe ich eine Haftpflicht und Kaskoversicherung abgeschlossen (ohne wäre ich keinesfalls rausgefahren). Entsprechende Nachweise (blaue Karte) liegen also vor.

Nun soll aus der britischen Flagge (SSR) des Voreigners eine deutsche Flagge werden. Als deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz im Ausland habe ich mich für ein Flaggenzertifikat des BSH entschieden. Für dessen Beantragung muss ich Bilder des Bootes einreichen. Diese kann ich (nachdem der (neue) Heimathafen angeklebt wurde) nächste Woche vor Ort machen. Anschliessend habe ich vor das Flaggenzertifikat zu beantragen (und auch der Versicherung nachzureichen die das gerne hätte).

Nun zu meiner Frage:

Es würde sich ja anbieten vor Ort nicht nur Fotos zu machen, sondern die französische Mittelmeerküste auch von See aus kennenzulernen sprich: mit dem neuen Boot rauszufahren.

Da ich bei der obligatorischen Frage nach den "boat papers" in einer fremden Marina nicht mit dem Erwarteten dienen kann, würde ich wohl abends auf jeden Fall an meinen eigenen Liegeplatz zurückkehren. Problem gelöst ;-)

Was passiert aber, falls ich irgendwo gegenfahre (hab ich natürlich nicht vor) oder kontrolliert werde? Wäre das fehlende Flaggenzertifikat ein Problem?

Soll/darf/würdet ihr beim rausfahren auch ohne solches Zertifikat die deutsche Flagge hissen (als deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz im Inland wäre das ja so vorgesehen)? Ohne Flagge wäre auch irgendwie komisch...

Vielen Dank für Eure Einschätzung und viele Grüsse

Andreas

Ente 24

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2

Mittwoch, 2. Mai 2018, 11:49

M.E., wenn Du das SSR Formular noch hast und den jüngsten Kauf nachweisen kannst, sollte es bei einer behördlichen Kontrolle kein Problem geben. Zum Flaggenzertifikat musst Du ohnehin nachweisen, das die SSR Registrierung erloschen ist.
Hinter dem Horizont geht's weiter

F28

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3

Mittwoch, 2. Mai 2018, 13:01

wenn Du unbedingt "formal sauber bleiben" möchtest, würde ich wohl weiterhin mit den alten (britischen) Papieren und dem RedEnsign fahren, bis ich die neuen (deutschen) komplett beisammen habe.

(nachdem der (neue) Heimathafen angeklebt wurde)

BTW, bevor Du mit der Kleberei anfängst:
Du weißt, dass für das Flaggenzertifikat ein deutscher Heimathafen zwingend erforderlich ist?
Gruß
F28

Lille Oe

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4

Mittwoch, 2. Mai 2018, 14:19

Hi Andreas

ich habe unsere Rassy auch von einem Briten gekauft und das Boot war im britischen Register eingetragen . Das ist so ähnlich wie ein Grundbuchamt !
Solange das Boot da noch drinsteht musst du entweder dort die Namensänderung/Übertragung beantragen mit Hilfe des Voreigners, oder dort austragen lassen. Da unser Boot in Familienbesitz war mussten auch die Kinder für Ihren Anteil die Dokumente unterschreiben.
Passiert das nicht, bleibt es im Besitz des Engländers ( jedenfalls formal). Da müsste es eine Registration Number geben.

Handbreit

Frank

zoerbnet

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5

Mittwoch, 2. Mai 2018, 15:37

wenn Du unbedingt "formal sauber bleiben" möchtest, würde ich wohl weiterhin mit den alten (britischen) Papieren und dem RedEnsign fahren, bis ich die neuen (deutschen) komplett beisammen habe.

(nachdem der (neue) Heimathafen angeklebt wurde)

BTW, bevor Du mit der Kleberei anfängst:
Du weißt, dass für das Flaggenzertifikat ein deutscher Heimathafen zwingend erforderlich ist?


Ja, ist mir bekannt, ist aber kein Problem. Das BSH möchte nur eine Erklärung einer s.g. beauftragten Person wenn der Antragsteller (ich) keinen Wohnsitz in Deutschland hat.

Viele Grüsse

Andreas

zoerbnet

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6

Mittwoch, 2. Mai 2018, 15:42

Hi Andreas

ich habe unsere Rassy auch von einem Briten gekauft und das Boot war im britischen Register eingetragen . Das ist so ähnlich wie ein Grundbuchamt !
Solange das Boot da noch drinsteht musst du entweder dort die Namensänderung/Übertragung beantragen mit Hilfe des Voreigners, oder dort austragen lassen. Da unser Boot in Familienbesitz war mussten auch die Kinder für Ihren Anteil die Dokumente unterschreiben.
Passiert das nicht, bleibt es im Besitz des Engländers ( jedenfalls formal). Da müsste es eine Registration Number geben.

Handbreit

Frank

Hallo,

besten Dank für Deinen Hinweis. Auch das war mir bekannt.

Laut (meinem) Kaufvertrag muss sich der vorherige Eigner um die Löschung kümmern und mir den entsprechenden Nachweis liefern.

Viele Grüsse

Andreas

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