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21

Samstag, 5. Januar 2019, 16:22

Ich frag mich auch immer, warum haben die keine unterschiedlichen Tarife? Oder haben sie das? In meinen Unterlagen ist das nicht wirklich ersichtlich. Als Freizeit-Bootseigner hat man wenig Lust mit Charterfirmen in einem Topf zu schwimmen.


Bei Pantaenius gab es das früher: Als Mitglied der KA gab es irgendwelche Verbesserungen. Ich meine, mich auch daran zu erinnern, dass es bei bestimmten Bootstypen Ermäßigungen gab, bin mir aber nicht mehr sicher. Bei meiner jetzigen Versicherung gibt es einen Rahmenvertrag mit dem Landesverband der Wassersportvereine. Aber dafür muss ich im Verein sein.

Yachtcoach

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22

Samstag, 5. Januar 2019, 16:29

Kann es sein ( siehe Textauszug - mehr Schäden - ) , dass es an den 15 PS liegt ? ( Führerschein frei )
Wurde zu viel " Alt gegen Neu " saniert ?
Oder ist es den meisten Menschen egal wer Verursacher ist , wie der Schaden entstand , weil die Kasko eh zahlt ?
Wird der Beitrag über eine Schadenmeldung wieder rein geholt ?

Wie / woher kommt das " Mehr " an Schäden , das im Text genannt wird ?
Diese Aussage bringt mich zum Nachdenken .

Zitat :"Steigende Schadenzahlen haben in Verbindung mit der allgemeinen inflationsbedingten Preisentwicklung während der letzten Jahre zu einer

erheblichen Kostensteigerung bei der Schadenabwicklung geführt.

Konkretbedeutet dies, dass immer mehr Schäden in der Kaskoversicherung gemeldet werden und die Regulierung einzelner Schadenfälle- insbesondere
Teilschäden- gleichzeitig teurer wird."
Dazu hätte ich doch zu gerne mal ein paar Zahlen ?
Wenn doch Politik und Verbände behaupten, dass es besser geworden sei....


denn das würde die Zahlen u.a. der Prüfungen etc.. wohl etwas relativieren bzw. sogar die Situation auf dem Wasser verdeutlichen.
Bislang hatte man da eher nichts vernommen ?
:rolleyes:
ja...der redet und schreibt auch ungefragt....wer wissen will was....liest da :


http://www.my-seaside.net/html/kolumne.html . ... -.....QUERULANT= https://blog650.wordpress.com ... - ......HORIZONTE = https://blog35215.wordpress.com ......-........http://www.wassersport-pool.info ..[/align]

23

Samstag, 5. Januar 2019, 16:34

Moinsen,

schätze wir sitzen zwar nicht alle in "einem Boot", aber viele.
Hauptursächlich möglicherweise auch nicht Führerscheinfreiheit oder Siver Rudder oder dergl. sondern die kostspielige Massenabwrackung von Yachtflotten in Unwettern in Häfen oder gar an Land. Der Preis für unseren Supersommer sozusagen, entrichtet u. a. in der Karibik :D
Kann sein, dass lokale Versicherungen dieses Risiko nicht so stark mittragen wie die Global Player und deren Rückversicherer.
Wir sind bei P. übrigens ungeschoren, hatten aber vor einigen Jahren eine kräftige Anpassung.
Und ja, organisierte Segler erhalten Rabatte, aber nicht nur bei P., auch bei anderen.


Gruß
Andreas

Mussi1975

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24

Samstag, 5. Januar 2019, 16:39

Mein Beitrag ist trotz Schaden gleich geblieben. Pantaenius ist eigentlich ja nur Makler mit Regulierungsvollmacht.

Es kommt sehr wahrscheinlich darauf an, wer Rückversicherer ist. Wenn dieser höhere Prämien verlangt, steigen die Prämien. Es scheint wirklich so zu sein, dass einzelne oder gar jedes Schiff bei nur einem Rückversicherer versichert ist und nicht mehrere Versicherer das Risiko zusammen tragen.

Bei P bekommt man einen Nachlass auf die Selbstbeteiligung wenn man Mitglied bei der KA oder ähnlichem ist.
LG und immer eine handbreit Wasser unterm Kiel!

Maik

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25

Samstag, 5. Januar 2019, 16:39

.....Als Freizeit-Bootseigner hat man wenig Lust mit Charterfirmen in einem Topf zu schwimmen.
... "Normalerweise" haben die Versicherer separate Tarife für Charterboote die um den Faktor 2 - 3 höher sind als die Eignertarife
Mens sana in Campari Soda

26

Samstag, 5. Januar 2019, 16:51

Bei mir sollte die Kaskoversicherung über P. im Vorjahr rd. 50% teurer werden. Gleicher oder ähnlicher Text. Es Vergleich mit anderen Anbietern hat sich in meinem Fall deutlich gelohnt. Bei P. zahlt man eben immer auch mit für Werbung, Sponsoring wie Nordseewoche und was weiß ich. Ist ähnlich wie bei den großen Segelmacherlofts, wo man mal eben eine TP52-Kampagne oder ähnliches mit finanziert ...

ugies

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27

Samstag, 5. Januar 2019, 16:56

Ich meine exakt gleiche Leistungen. Kommt natürlich auf den Anbieter an. Eerdmanns würde ich zB für nicht vergleichbar halten. Aber die klassischen deutschen Alternativen zu P haben alle Feste Taxe (unanfechtbar), keine Abzüge "alt für neu", Rabattretter usw. Auch Sachversicherungen wie die Ergo oder die Allianz bieten vergleichbares.

Mit "Wasserkopf" meine ich die Marketingmaschine und die weltweiten Vertretungen. Letzteres ist für Blauwasserskipper sicherlich ein positiver Aspekt im Schadensfall, aber für den "gemeinen" Ost- und Nordseeskipper nicht unbedingt zwingend.

Die Aufwändungen für die Schadensregulierung steigen wegen a) komplexerer und empfindlicherer Bootstechnik, b) Naturereignissen wie Karibikorkane oder die drei Herbststürme bei uns letzten Winter und c) steigenden Kosten bei den Werften.

Insbesondere b) haut natürlich bei einem weltweit operierenden Versicherer besonders rein.

Ich bin sehr gespannt auf mein Telefonat am Montag. Und, ich denke nicht, dass ich für Stürme in der Karibik zur Kasse gebeten werde. Die Tarife für diese Gegend der Welt unterscheiden sich ganz erheblich von denen , die für Nord- und Ostsee oder auch das Mittelmeer angeboten sind. Allerdings bist Du ja als Sachverständiger deutlich dichter am Geschehen als ich. Deshalb nehme ich Deinen Einwand auch ernst. Mal sehen und hören ... s.o.

Grüße
Uwe
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Kokopelli

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28

Samstag, 5. Januar 2019, 19:19

Die Tarife für diese Gegend der Welt unterscheiden sich ganz erheblich von denen , die für Nord- und Ostsee oder auch das Mittelmeer angeboten sind.

Schon richtig. Aber wenn der eigentliche Versicherer, der dein Boot versichert, im Karibikfall arg gerupft wurde, dann erhöht er halt die Wassersporttarife.

Wir hatten vor einem Jahr den gleichen Trööt. Interessant wäre doch in diesem Zusammenhang, wer der eigentliche Versicherer ist; Pantaenius ist es jedenfalls nicht, die sind lediglich Makler. Bei W&W bekommt man Policen, denen genau zu entnehmen ist, bei welcher Versicherung das Risiko abgedeckt ist. Und dieser Versicherer kann ja vom Makler gewählt werden.

Sind Boote von Leuten, die jetzt eine Erhöhung bekommen haben vielleicht woanders versichert, als die mit gleichbleibender Prämie? Die Info sollte hier nachgereicht werden.
Denken ist wie googeln - nur krasser!

ugies

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29

Samstag, 5. Januar 2019, 19:58

Wir hatten vor einem Jahr den gleichen ...


... und da hat sich die als viel zu hoch angeprangerte Erhöhung als völlig berechtigt erwiesen, weil, wenn ich mich richtig erinnere, das versicherte Risiko mit dem tatsächlich vorhandenen Risiko zusammengebracht wurde.

Hier ist der Link zum Auflösungsbeitrag: Bodeneseetarif auf Nord- und Oste upgegradet.

Uwe
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30

Samstag, 5. Januar 2019, 21:19

Mein Versicherer über P ist Hanse Marine Versicherung AG. Keine Erhöhung. P hält aber 100% der Anteile
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Maik

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31

Samstag, 5. Januar 2019, 21:28

Habe heute von Pantaenius die Rechnung bekommen. Keine Preiserhöhung. Die letzte Preiserhöhung war 2014 um 5,94%

unregistriert

32

Samstag, 5. Januar 2019, 21:48

14.8% ist ja aber auch ne Hausnummer....

Pitter

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33

Sonntag, 6. Januar 2019, 10:50

Ich habe die aktuelle Preiserhöhung bei P. zum Anlass genommen, den VersicherungsWert von 80 auf 60 TD € zu senken. Das Angebot beläuft sich nun in etwa auf gleicher Höhe der alten (erhöhten) Prämie. Das Vergleichsangebot von Eerdmans War zwar deutlich geringer aber die Konditionen (vor allem neu gegen alt) leider nicht vergleichbar. Nun bleibe ich nochmal bei P. Aber lange schaue ich mir das auch nicht mehr an.
Pitter aus LEV
http://milesmore-pitter.blogspot.com/


Et hätt noch immer joot jejange!

ugies

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34

Sonntag, 6. Januar 2019, 10:56

Bei W&W bekommt man Policen, denen genau zu entnehmen ist, bei welcher Versicherung das Risiko abgedeckt ist.
Das ist selbstverständlich auch bei Pantaenius so.
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35

Sonntag, 6. Januar 2019, 11:23

Ich habe die aktuelle Preiserhöhung bei P. zum Anlass genommen, den VersicherungsWert von 80 auf 60 TD € zu senken. Das Angebot beläuft sich nun in etwa auf gleicher Höhe der alten (erhöhten) Prämie. Das Vergleichsangebot von Eerdmans War zwar deutlich geringer aber die Konditionen (vor allem neu gegen alt) leider nicht vergleichbar. Nun bleibe ich nochmal bei P. Aber lange schaue ich mir das auch nicht mehr an.


Feste Taxe und "ohne Abzug neu für alt” war bei Erdmans nach Vorlage des Kaufvertrages kein Problem (Serienbau von 2003). Zunächst war eine Police ohne feste Taxe ausgestellt worden, das wurde auf meinen Einwand hin geändert. Sonst wäre Eerdmans für mich auch aus dem Vergleich gewesen.

Sind die eigentlichen Versicherer nicht immer angegeben? Bei mir ist es die Europeesche Verzekering Maatschappij N.V., steht als oberste Zeile in den Allgemeinen Bedingungen.
Gruß, Frank


BLogbuch: https://sybrynja.wordpress.com/

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36

Sonntag, 6. Januar 2019, 11:49


Wir hatten vor einem Jahr den gleichen Trööt. Interessant wäre doch in diesem Zusammenhang, wer der eigentliche Versicherer ist; Pantaenius ist es jedenfalls nicht, die sind lediglich Makler. Bei W&W bekommt man Policen, denen genau zu entnehmen ist, bei welcher Versicherung das Risiko abgedeckt ist. Und dieser Versicherer kann ja vom Makler gewählt werden.

Sind Boote von Leuten, die jetzt eine Erhöhung bekommen haben vielleicht woanders versichert, als die mit gleichbleibender Prämie? Die Info sollte hier nachgereicht werden.

Dies sind bei mir die eigentlichen Versicherer:
1) Hanseat (14,8% Erhöhung): Konsortium GER (30% Hanse Marine Versicherung (führendes Unternehmen), 30% Allianz, 12,5% ACE European Group, 7,5% Kravag, 5% Ergo, 5% AIG, 5% AXA, 5% Helvetia)
2) Tuckerboot (keine Erhöhung): Führender Versicherer / Konsortium Allianz Global Corporate

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Sonntag, 6. Januar 2019, 12:06


Bei Pantaenius gab es das früher: Als Mitglied der KA gab es irgendwelche Verbesserungen. Ich meine, mich auch daran zu erinnern, dass es bei bestimmten Bootstypen Ermäßigungen gab, bin mir aber nicht mehr sicher. Bei meiner jetzigen Versicherung gibt es einen Rahmenvertrag mit dem Landesverband der Wassersportvereine. Aber dafür muss ich im Verein sein.


Genau solch einen Vertrag habe ich, Hanseaten kriegten beim alten Baum einen Sondertarif und die Mitgliedschaft in der KA reduziert die Selbstbeteiligung auf die Hälfte. Scheinbar will man diese Vergünstigungen bei den jungen Baums nicht mehr und schmilzt die Vergünstigungen über drastische Erhöhungen ab! Da werde ich Montag telefonisch einiges erfragen! Vier Vergleichsangebote habe ich auch schon mal angefragt.
Das Geschäftsgebaren hat sich hat vielen Stellen (Strom, Telefon, Versicherung) genau ins Gegenteil verkehrt. Früher wurde der treue Altkunde mit Rabatten belohnt, heute wird der Neukunde mit Nachlässen geködert!
Viele Grüße
Axel

38

Sonntag, 6. Januar 2019, 13:53

Die turnusmäßige und selbstkritische Überprüfung des Versicherungswertes ist ein probates Mittel, um unnötige Kosten zu vermeiden oder Kostensteigerungen abzufangen.

Versichert im Rahmen der Festen Taxe bei der Kasko ist im Regelfall (maßgeblich sind immer die Vertragsbedingungen!) der sog. Wiederbeschaffungswert. Was muss im Fall des Totalschadens aufgewendet werden, um ein gleichartiges/-wertiges Schiff als Ersatz zu besorgen? Schwierige Frage, aber normalerweise unterliegen auch Schiffe einem Wertverlust.

Wer also vor 10 Jahren seinen Dampfer mit einem Versicherungswert von z.B. 100.000 € versichert hat, kann heute wahrscheinlich für 70.000 € oder weniger gleichwertigen Ersatz beschaffen. Die Prämie wird immer nach dem Versicherungswert berechnet. Unser Kollege in diesem fiktiven Beispiel zahlt wohlmöglich 30% zuviel Prämie. Das Schiff ist überversichert. Die Versicherung kann im Fall des Totalschadens einwenden, dass Überversicherung besteht und zahlt entsprechend weniger aus. Das ist geübte Praxis. Nicht immer und bei allen, aber es wird gemacht.

Fazit: Überversicherung bringt keinen Vorteil, kostet nur Geld. In der Praxis sind ca. 70% der Schiffe überversichert.


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Sonntag, 6. Januar 2019, 14:06

Das ist nicht Sinn der festen Taxe. Die feste Taxe versichert den Wert denn man bezahlt hat bzw. versichern möchte. Mehr als man bezahlt hat kann man natürlich nicht versichern. Bei einem neuen Schiff also z.B. den Neupreis. Diesen bekommt dann im Fall des Totalverlust ersetzt. Dafür zahlt man auch die Prämie.

Sonst würde eine normale Kasko wie beim Auto reichen.
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Maik

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Sonntag, 6. Januar 2019, 14:25

Die turnusmäßige und selbstkritische Überprüfung des Versicherungswertes ist ein probates Mittel, um unnötige Kosten zu vermeiden oder Kostensteigerungen abzufangen.

Versichert im Rahmen der Festen Taxe bei der Kasko ist im Regelfall (maßgeblich sind immer die Vertragsbedingungen!) der sog. Wiederbeschaffungswert. Was muss im Fall des Totalschadens aufgewendet werden, um ein gleichartiges/-wertiges Schiff als Ersatz zu besorgen? Schwierige Frage, aber normalerweise unterliegen auch Schiffe einem Wertverlust.

Wer also vor 10 Jahren seinen Dampfer mit einem Versicherungswert von z.B. 100.000 € versichert hat, kann heute wahrscheinlich für 70.000 € oder weniger gleichwertigen Ersatz beschaffen. Die Prämie wird immer nach dem Versicherungswert berechnet. Unser Kollege in diesem fiktiven Beispiel zahlt wohlmöglich 30% zuviel Prämie. Das Schiff ist überversichert. Die Versicherung kann im Fall des Totalschadens einwenden, dass Überversicherung besteht und zahlt entsprechend weniger aus. Das ist geübte Praxis. Nicht immer und bei allen, aber es wird gemacht.

Fazit: Überversicherung bringt keinen Vorteil, kostet nur Geld. In der Praxis sind ca. 70% der Schiffe überversichert.


@Pitter: Alles richtig gemacht!

Wenn jetzt die Versicherungssumme gesenkt wurde, wie werden dann Teilschäden abgerechnet?

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