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otto_motor

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  • »otto_motor« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 9. Februar 2019, 22:28

Dingy versichern und kennzeichnen

Wir sind seit dieses Jahr stolzer Dingyeigner.
Heimatrevier ist NL, Ausflüge nach B, GB, D, DK, S. Mutterboot hat Flaggenzertifikat, sowie WSA Kennzeichen.
Das Beiboot soll einen 2,5 PS Motor bekommen. Es soll tatsächlich auch nur als reines Beiboot eingesetzt werden.

Ich möchte das Dingy in die Versicherung ders Mutterbootes aufnehmen lassen und mir gehen einige Fragen durch den Kopf:

a) Wie kennzeichne ich es? Ich möchte nicht so gerne Tender to ... Ist es OK wenn ich das im Flaggenzertifikat eingetragene Kennzeichen (des WSA) nehme?
b) Wie weit darf sich das Beiboot entfernen. Ich schätze mal so bei 5 Sm wird i.O. sein. Der eine oder andere im Internet schreibt was von Sichtkontakt - das kann ich kaum glauben.
c) vielleicht ist eine eigene Anmeldung beim WSA doch besser. Ist es rechlich sauber, wenn ich das WSA Kenneichen anbringe und es über die Versicherung des Mutterbootes versichere?

Ich bräuchte mal eine Horizonterweiterung.
Gruß Easy.
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Mein Name ist Guybrush Threepwood und ich will Pirat werden!

Isjtar

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2

Samstag, 9. Februar 2019, 23:17

Wohl nur die halbe Antwort: die Versicherung bei uns ist über das Mutterschiff gelaufen. Da wurde einfach es nur "Tender to ...." genannt. Es hilft wohl nur ein Blick ins Kleingedruckte, ob eine echte Kennzeichnung her muss...

3

Montag, 18. Februar 2019, 13:00

Es wäre auch möglich, dass es gar nicht gekennzeichnet sein muss. (Liegeplatz Lemmer !?)
Es wäre möglich, dass es eine eigene HP-Versicherung braucht, wenn es etwas kräftiger motorisiert ist (5 nm vom "Mutterschiff" entfernt !?)
Außerdem wäre es möglich, dass es von einer privaten HP mitversichert ist, was wiederum vom Anbieter und der Vertragsart der PHP und von der Art des Dinghies abhängt.
Gegen Diebstahl oder Beschädigung lassen ich Dinghies nur schlecht versichern, wenn sie sehr klein sind, sonst am ehesten mit einer eigenen VK.
Wenn Kinder damit alleine fahren, wäre es möglich, dass der Versicherer auf den deutschen Altersbeschränkungen besteht (12/14/16), die ganz deutlich von den holländischen abweichen.

Ich würde wahrscheinlich gar nichts machen, es - wenn überhaupt - so motorisieren, dass es nicht unter das 20 km/h-Reglement fällt. 20 km/h ist nicht viel. Ein kleines Bötchen mit Kind(ern) und nem 6-PS-Motor kann das u.U. schon packen. 10 bis 15 PS an einem Schlauchboot mit Erwachsenen drin, sollte auch reichen. Sonst würde ich etwas aufpassen, dass mir keiner des Ding klaut. Wenn es mal kritisch ist, am besten ein Stahlkabel durch den Spiegel durch. Sofern ein Motor dran ist, den alleine anschließen und hoffen, dasss der Rest auch da gelassen wird.

Chris

4

Montag, 18. Februar 2019, 13:16

Eine Anmeldung ist laut Kleinfahrzeugkennzeichnungsverordnung nicht nötig bei Beibooten.

https://www.elwis.de/DE/Sportschifffahrt…1/--1-node.html
Wasserfahrzeuge, die nach den Bestimmungen der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung nicht als Kleinfahrzeuge gelten:
..g Beiboote

Da hier keine Definition aufgeführt ist, wurde das schon öfter im BMV und der GdWS diskutiert.
Ergebnis ist die NUTZUNG als Beiboot. Da nützt es auch nichts wenn man "Tender to..." draufschreibt. Sobald das als eigenständiges Boot benutzt wird, fällt es da nicht mehr drunter.
Diese Nutzung als Beiboot wurde hilfsweise mit "quasi in Sichtweite" beschrieben. Das bedeutet nicht dass echter Sichtkontakt bestehen muss (hinter nem Felsen z.B.).


Da es für deutsche Boote auf See sowieso keine Registrierpflicht gibt, spielt das theoretisch nur Binnen eine Rolle.

Auch wenn es üblich ist, diese Registrierung und auch die entsprechenden Regelungen, für Seebereiche zweck zu entfremden.
Gruß
der Michael

:D

Abyss

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5

Montag, 18. Februar 2019, 13:19

Unser Beiboot, die "Oma" ist in der Versicherung vom Segelboot mit aufgeführt. Namen haben
wir am Beibbot nicht angebracht...wurde (in Italien) noch nie beanstandet, trotz wiederholter Kontrollen.

Grüße Marian

otto_motor

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  • »otto_motor« ist der Autor dieses Themas

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6

Montag, 18. Februar 2019, 14:04

...ales soweit richtig, was ich hier so gelesen habe.

Mein Versicherungsmakler hatte mir in der Zwischenzeit dazu folgendes geschrieben:

".... das können wir in die Hauptbootversicherung mit rein nehmen. Die Haftpflicht kostenlos und die Kasko mit entsprechend anteiligem Beitrag. Es muss dann nur als Ausgangspunkt das Hauptboot haben, also nicht in den Kofferraum packen und mit in den Urlaub nehmen, dafür bräuchte es eine separate Haftpflicht.

Ich benötige von dir dann bitte die folgenden Angaben:
- Hersteller von Boot und Motor
- Motornummer + PS-Leistung
- Baujahre
- Motornummer
- Aktuellen Wert von Boot und Motor, jeweils separat.
"
Gruß Easy.
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Mein Name ist Guybrush Threepwood und ich will Pirat werden!

7

Montag, 18. Februar 2019, 17:08

...alles soweit richtig, was ich hier so gelesen habe.

Freut mich zu hören.

Fegerlein

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8

Montag, 18. Februar 2019, 18:31

Das Angelboot meines Sohnes ist bis 15 PS Motorisierung sogar in unserer privaten Haftpflicht versichert. Kostet also nix.

Gruß
Andreas

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