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21

Mittwoch, 12. Juni 2019, 22:30

Was soll der sofortige Ruf nach einem Anwalt?

Anwaltliche Unterstützung hat noch nie geschadet. Aber Mola oder deren Versicherung ist bestimmt ganz heiß darauf Klaus einen neuen Heckkorb zu kaufen und montieren zu lassen. Daran muss man nur fest glauben, dann klappt es auch. :rolleyes:

Mussi1975

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22

Donnerstag, 13. Juni 2019, 07:36

Anwaltliche Hilfe schadet nicht, kostet aber Geld dass nicht der Versicherer, sondern am langen Ende die Versicherungsgemeinschaft, also wir die Kunden zahlen. Deshalb nicht immer unbedingt gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen.

Ersatz Haftpflichtschaden ist im BGB geregelt und das ist nun mal Zeitwertersatz. Reparaturen werden aber meist bis zum Zeitwert ohne Abzüge ersetzt, z.B. Loch / Kratzer im Rumpf. Bei dem Ersatz einzelner Bauteile, wie z.B. einem Heckkorb können aber durchaus Abzüge vorgenommen werden. In der Regel bekommt man bei der eigenen Versicherung recht unbürokratisch eine Liste mit den bereits gerichtlich anerkannten Nutzungsdauern einzelner Bauteile.
LG und immer eine handbreit Wasser unterm Kiel!

Maik

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23

Donnerstag, 13. Juni 2019, 10:49

Was soll der sofortige Ruf nach einem Anwalt?

Gruß Odysseus

Leider gehört es mittlerweile zum Geschäftsmodell der Versicherer den Geschädigten um einen Teil der Kosten zu prellen. Insofern bewahrt der Anwalt Dich und die Versicherung vor deutlich höheren Kosten.
Bei meinem letzten Haftpflichtfall mußte die Versicherung anschließend zu den Anwaltskosten auch noch Mahn- und Gerichtskosten (obwohl es gar nicht zum Verfahren kam) übernehmen. Hätten Sie billiger haben können....oder ich hätte auf 1/3 der Schadenssumme verzichtet, aber warum sollte ich das tun?
Gruß, Jörg!

superlolle

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24

Donnerstag, 13. Juni 2019, 10:55

kostet aber Geld dass nicht der Versicherer, sondern am langen Ende die Versicherungsgemeinschaft, also wir die Kunden zahlen.
Tja, leider haben nahezu alle Versicherer professionelle "Kürzungsabteilungen" bzw. entsprechende Unternehmen beauftragt. Gehört leider heute zum Geschäftsmodell, berechtigte Ansprüche einfach per se zu kürzen. Da hat man als Laie keine andere Wahl, als einen Anwalt einzuschalten. Wiederstrebt mir auch, aber leider wollen es die Versicherungen nicht anders. Wenn sie achtmal mit den Kürzungen durchkommen, zweimal nicht, geht das Modell leider auf. Total bescheuert, aber Usus ... :S

Edit

Uuuups, Jörg war schneller ... :)

25

Donnerstag, 13. Juni 2019, 11:01

Glücklicherweise habe ich bislang andere Erfahrungen gemacht :)

Gruß Odysseus

superlolle

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26

Donnerstag, 13. Juni 2019, 11:04

Glücklicherweise habe ich bislang andere Erfahrungen gemacht
ICH zum Teil auch, aber nur mit meinen eigenen Versicherungen. Sobald eine fremde Haftpflicht ins Spiel kam, gab es immer Kürzungsversuche ... :S Beim Boot habe ich diesbezüglich - zum Glück - noch keine Erfahrungen, möge es laaaaange so bleiben ;)

nixxe

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27

Donnerstag, 13. Juni 2019, 11:16

Ich hatte nur 1 x was. Und das war vorbildlich von dieser bekannten Hamburger Segler-Versicherung aus der Hafencity geregelt worden.

Ansonsten hab ich schon mal am Telefon den Vertrag gekündigt. Dann kam der Rückruf. "Kundenrückgewinnungsabteilung". Ging da aber um technische, telefonische Probleme.

Ich habe beruflich enorm viel mit Juristerei und Anwälten zu tun. Vieles ist unnötig und verteuert für die Sozialgemeinschaft alles. Andererseits sollen auch die RAe leben. Vielleicht brauche ich auch mal einen.
Das Ziel ist im Weg.

28

Donnerstag, 13. Juni 2019, 11:21

Vielleicht äußert sich ja Klaus mal wie es ausgegangen ist, dreht sich hier eh alles im Kreis.

Gruß Odysseus

Mussi1975

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29

Donnerstag, 13. Juni 2019, 12:59

Den Anwalt kann man nach einer Kürzung immer noch einschalten. Viele laufen aber direkt zum RA und das ist einfach unnötig.

KVA einreichen und um Bestätigung bitten das die Kosten übernommen werden. Falls das abgelehnt wird ggf. auf Einschaltung RA hinweisen oder direkt beauftragen.
LG und immer eine handbreit Wasser unterm Kiel!

Maik

30

Donnerstag, 13. Juni 2019, 13:09

:good2: :good2:

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31

Donnerstag, 13. Juni 2019, 13:10

Den Anwalt kann man nach einer Kürzung immer noch einschalten. Viele laufen aber direkt zum RA und das ist einfach unnötig.

Genau so hab ich auch gedacht, daß ist aber ein Irrtum.

Geh ich sofort zum Anwalt kostet das ca. 130,-€ mehr. Soviel kostet der erste Brief vom Anwalt und die Versicherung weiß Bescheid und reguliert nach Gesetzeslage.

Geh ich erst nach Kürzung zum Anwalt, muß die Versicherung:
1. den Anwalt zahlen,
2. Ihr Sachverständigenbüro (welches die unberechtigte Kürzung vornimmt) zahlen,
3. Gerichtskosten, Mahngebühren und erneute Anwaltskosten übernehmen.

Denn, wenn erstmal gekürzt ist, versucht die Versicherung das alles einfach auszusitzen. Selbst für die Mahn- und Gerichtskosten, für die ich in Vorlage gegangen bin, musste ich erneut Klage einreichen.

Alles belegbare Erfahrungswerte meinerseits als Geschädigter (KFZ).
Gruß, Jörg!

pks

Lotse

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32

Donnerstag, 13. Juni 2019, 13:15

KVA einreichen und um Bestätigung bitten das die Kosten übernommen werden


.... und darauf hinweisen dass die eigene Rechtschutzversicherung ja wohl nicht bemüht werden müsste :O
Peter

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33

Donnerstag, 13. Juni 2019, 13:17

Leider gehört es mittlerweile zum Geschäftsmodell der Versicherer den Geschädigten um einen Teil der Kosten zu prellen
Geh ich sofort zum Anwalt (...) die Versicherung weiß Bescheid und reguliert

Es lebe das gepflegte Vorurteil :schuettel:

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34

Donnerstag, 13. Juni 2019, 13:20

Leider gehört es mittlerweile zum Geschäftsmodell der Versicherer den Geschädigten um einen Teil der Kosten zu prellen
Geh ich sofort zum Anwalt (...) die Versicherung weiß Bescheid und reguliert

Es lebe das gepflegte Vorurteil :schuettel:


Du, ich hatte belegbare Erfahrungen dazu geschrieben. ;)
Gruß, Jörg!

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35

Donnerstag, 13. Juni 2019, 13:44

Die Versicherung beschäftigt auch bei der Schadensabwicklung Juristen. Denen Schlottern nicht gleich die Knie wenn sie Anwalt hören.

Aber wenn man zuerst schreibt setzt man der Versicherung eine Zahlungsfrist. Wenn sie dann nicht reagiert, dann ist sie auf jeden Fall in Verzug. Die eigenen Anwaltskosten kann dann der Anwalt voll als Verzugsschaden geltend machenn

pf

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36

Donnerstag, 13. Juni 2019, 13:46

Oh, das Borgwardpleiteproblem für Anwälte: So gut, dass der Ruf ausreicht, um das Ziel zu erreichen. Nur, wovon sollen die denn dann leben, wenn keiner mehr hingeht? :D :D :D
...und nur wer wagt, gewinnt das Leben...

Peter


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37

Donnerstag, 13. Juni 2019, 13:46

Den Anwalt kann man nach einer Kürzung immer noch einschalten. Viele laufen aber direkt zum RA und das ist einfach unnötig.

Genau so hab ich auch gedacht, daß ist aber ein Irrtum.

Geh ich sofort zum Anwalt kostet das ca. 130,-€ mehr. Soviel kostet der erste Brief vom Anwalt und die Versicherung weiß Bescheid und reguliert nach Gesetzeslage.

Geh ich erst nach Kürzung zum Anwalt, muß die Versicherung:
1. den Anwalt zahlen,
2. Ihr Sachverständigenbüro (welches die unberechtigte Kürzung vornimmt) zahlen,
3. Gerichtskosten, Mahngebühren und erneute Anwaltskosten übernehmen.

Denn, wenn erstmal gekürzt ist, versucht die Versicherung das alles einfach auszusitzen. Selbst für die Mahn- und Gerichtskosten, für die ich in Vorlage gegangen bin, musste ich erneut Klage einreichen.

Alles belegbare Erfahrungswerte meinerseits als Geschädigter (KFZ).


Ah.Ok. Als Geschädigter weiß man natürlich per se wie es läuft und natürlich mehr als der Versicherungsfachmann der seit 20 Jahren in der Branche tätig ist... es ist einfach müssig hier noch etwas zu schreiben...Macht es alle so wie Ihr es für richtig haltet, aber bitte nie mehr über Beitragsanpassungen meckern.
LG und immer eine handbreit Wasser unterm Kiel!

Maik

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38

Donnerstag, 13. Juni 2019, 14:12

Du, ich hatte belegbare Erfahrungen dazu geschrieben. ;)
Wie soll das belegbar sein? Das wäre nur möglich, wenn du zweimal exakt den gleichen Schaden mit der gleichen gegnerischen Versicherung erlitten hättest und die Fälle wie von dir beschrieben unterschiedlich gehandhabt wurden.


... es ist einfach müssig hier noch etwas zu schreiben....
Genau. Du gehörst doch zu den Bösen. Also eh unglaubwürdig. :D

superlolle

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39

Donnerstag, 13. Juni 2019, 15:50

Ah.Ok. Als Geschädigter weiß man natürlich per se wie es läuft und natürlich mehr als der Versicherungsfachmann der seit 20 Jahren in der Branche tätig ist... es ist einfach müssig hier noch etwas zu schreiben...Macht es alle so wie Ihr es für richtig haltet, aber bitte nie mehr über Beitragsanpassungen meckern.
Das im KFZ-Bereich systematisch von externen Dienstleistern und deren Computern/branchenfremden Sachbearbeitern gekürzt wird, willst Du doch nicht ernsthaft in Abrede stellen, oder? Und das damit Versicherer, wenn es zur Klage kommt, regelmäßig auf die Nase fallen auch nicht, oder? Keiner hat gesagt, dass Versicherungen alle böse und schlecht sind. Aber das von mir erwähnte Prozedere schafft nun alles andere als Vertrauen. Wie gesagt, wir bewegen uns (was MEINE persönlichen Erfahrungen angeht) im KFZ-Bereich. Und eine ganz subjektive Meinung noch zum Schluss (an alle Branchen gerichtet): Hört auf, Wörter zu erfinden, die vermeintlich harmlos klingen. Nennt Beitragserhöhungen endlich wieder Beitragserhöhungen. Nämlich genau das sind Beitrags"anpassungen".

Mussi1975

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40

Donnerstag, 13. Juni 2019, 16:04

Es wird im KFZ Bereich systematisch geprüft, ob beim Material die UVP der Hersteller und AW‘s bekannter Kalkulationsprogramme wie z.B. Audatex eingehalten werden. Das ist oft nicht der Fall, weil manche Firmen beim Wort Versicherungsschaden den großen Reibach wittern. Und ja. Es wird oft zu Unrecht gekürzt, aber es werden auch sehr, sehr viele Schäden anstandslos bezahlt. Darüber schreibt nur kaum jemand etwas.
LG und immer eine handbreit Wasser unterm Kiel!

Maik

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