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Lars M

Salzbuckel

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21

Montag, 23. September 2019, 17:21

Ich segel da immer durch, das hat nix mit Ego zu tun, sondern ist schlicht überhaupt kein Problem. Immer schön freundlich sein und die "Maritima" einfach nicht so ernst nehmen.

Kiji2015

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  • »Kiji2015« ist der Autor dieses Themas

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22

Montag, 23. September 2019, 19:02

Ok.. Ich bleibe ja ruhig... Das mit dem Segeln hat nichts mit „Touristen schöne Bilder geben“ zu tun. Obergeil finde ich das schon garnicht. Das hat eher etwas mit „sowenig stinken wie möglich“ zu tun. Kreuzen würde ich da nie, das ist klar. Vielleicht noch etwas zur Erklärung: Hinter mir war alles frei, Ich war auch zügig unterwegs... Ich hätte eher das Gefühl, dass die beiden Privallfähren extra noch gewartet haben, bis ich garnicht mehr ausweichen konnte. Warum erschließt sich mir nicht. Ich wollte gar keinen Stress produzieren, ich war tiefenentpannt... und dann Schlag auf Schlag die Nerverei. Ich werde also brav die Segel runternehmen und auch rumstinken, wie die anderen auch. Schade!

23

Montag, 23. September 2019, 19:32

... und die Berufsschifffahrt hat doch sowieso Vorfahrt, oder?
Deswegen setzt sich die Markierung des Rumpfes mit den GroßbuchstabenBS für Berufsschifffahrt immer mehr durch. Die Vorfahrt ist garantiert!
Gab es da nicht so etwas wie kurshaltepflichtig und ausweichpflichtig? (|
Mache die Dinge so einfach wie möglich, aber nicht einfacher.

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24

Dienstag, 24. September 2019, 09:57

Ich liege auf der Teerhofinsel und bin in diesem Jahr etwas ein Dutzend mal die Trave hoch und runter gefahren (also 24 Travefahrten). Davon nur 3 mal komplett unter Maschine, denn ich segel gerne auf der Trave. Ich gehöre auch zu denen, die auf der Trave kreuzen (allerdings nicht auf der Strecke Schlutup - Lübeck) und mir ist klar, das ich dann allen, die dem Fahrwasser folgen, ausweichen muss. Ich hatte bisher nicht eine einzige problematische Situation mit der Berufsschifffahrt. Wenn ich mich über jemanden ärgere, dann meist über Sportbootfahrer unter Maschine, die anscheinend keine Ahnung haben wie man überholt (1m Passierabstand in Lee ist eben nicht immer die schlaueste Idee). Das letzte Wochenende war natürlich schon etwas speziell auf der Trave - sehr wenig Wind und gefühlt jeder auf dem Wasser, da muss man eben besonders viel schauen und aktiv segeln.

Aus meiner Sicht gibt es ein paar Dinge, die man beachten sollte und dann ist Travesegeln (auch im Bereich Travemünde) eine schöne Sache.
- Funk auf Ch13, dann weiß man immer was im Revier los ist und wird nicht von HANSA, HANSE, MARITTIMA und Co. überrascht
- Motor zum sofortigen Einsatz klar haben, falls es doch mal eng wird
- Auf die stündlichen Lagemeldungen hören, damit man die Pegelstände weiß und abschätzen kann, ob es Strom gibt (ist zwar selten mehr als 1kn, aber bei wenig Wind dann doch nicht zu unterschätzen)
- Man sollte sich über Kap- und Düseneffekte, sowie Abdeckungen im Revier im Klaren sein, damit man nicht von 180° Drehern überrascht wird

Aber ein rechtsfreier Raum ist die Trave sicher nicht - es gab mal Zeiten, da wurden Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt und das Rechtsfahrgebot in der Schlutuper Enge kontrolliert. Diesbezüglich scheint die WSP in der Tat etwas ruhiger geworden zu sein.

@erpel-ernst: Mit fotografiert werden wollen, Ego und Obergeil sein zu wollen hat Segeln auf der Trave mal gar nichts zu tun. Ich segel dort, weil es im Moment mein Heimatrevier ist und ich ein Segelboot habe. Warum soll ich Diesel verbraten, wenn mein Hauptantrieb funktioniert!?

LG
Kuddel
Fragt Fritzchen seinen Vater: „Papa,
ist der Stille Ozean den ganzen Tag still?“
:ueberlegen: darauf der Vater: :kopfkratz: „Kannst du mich nichts besseres fragen?“ Sohn: „Ok, woran ist dann das Tote Meer eigentlich gestorben?“ ?(


superlolle

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25

Dienstag, 24. September 2019, 10:14

Motor zum sofortigen Einsatz klar haben, falls es doch mal eng wird
Du segelst doch auch ganz lässig quer über die Trave in den Passathafen ... :D ;)

LG

Jan

Lars M

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26

Dienstag, 24. September 2019, 10:23

Ich liege auf der Teerhofinsel und bin in diesem Jahr etwas ein Dutzend mal die Trave hoch und runter gefahren (also 24 Travefahrten). Davon nur 3 mal komplett unter Maschine, denn ich segel gerne auf der Trave. Ich gehöre auch zu denen, die auf der Trave kreuzen (allerdings nicht auf der Strecke Schlutup - Lübeck) und mir ist klar, das ich dann allen, die dem Fahrwasser folgen, ausweichen muss. Ich hatte bisher nicht eine einzige problematische Situation mit der Berufsschifffahrt. Wenn ich mich über jemanden ärgere, dann meist über Sportbootfahrer unter Maschine, die anscheinend keine Ahnung haben wie man überholt (1m Passierabstand in Lee ist eben nicht immer die schlaueste Idee). Das letzte Wochenende war natürlich schon etwas speziell auf der Trave - sehr wenig Wind und gefühlt jeder auf dem Wasser, da muss man eben besonders viel schauen und aktiv segeln.

Aus meiner Sicht gibt es ein paar Dinge, die man beachten sollte und dann ist Travesegeln (auch im Bereich Travemünde) eine schöne Sache.
- Funk auf Ch13, dann weiß man immer was im Revier los ist und wird nicht von HANSA, HANSE, MARITTIMA und Co. überrascht
- Motor zum sofortigen Einsatz klar haben, falls es doch mal eng wird
- Auf die stündlichen Lagemeldungen hören, damit man die Pegelstände weiß und abschätzen kann, ob es Strom gibt (ist zwar selten mehr als 1kn, aber bei wenig Wind dann doch nicht zu unterschätzen)
- Man sollte sich über Kap- und Düseneffekte, sowie Abdeckungen im Revier im Klaren sein, damit man nicht von 180° Drehern überrascht wird

Aber ein rechtsfreier Raum ist die Trave sicher nicht - es gab mal Zeiten, da wurden Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt und das Rechtsfahrgebot in der Schlutuper Enge kontrolliert. Diesbezüglich scheint die WSP in der Tat etwas ruhiger geworden zu sein.

@erpel-ernst: Mit fotografiert werden wollen, Ego und Obergeil sein zu wollen hat Segeln auf der Trave mal gar nichts zu tun. Ich segel dort, weil es im Moment mein Heimatrevier ist und ich ein Segelboot habe. Warum soll ich Diesel verbraten, wenn mein Hauptantrieb funktioniert!?

LG
Kuddel


Schön gesagt! Geht aber auch ohne Funk und Pegelstände. Einfach Augen auf und ständig auf eine Winddrehung gefasst sein.

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27

Dienstag, 24. September 2019, 10:51

Motor zum sofortigen Einsatz klar haben, falls es doch mal eng wird
Du segelst doch auch ganz lässig quer über die Trave in den Passathafen ... :D ;)

LG

Jan

Nun, wenn der Motor halt nicht will, dann muss man auch mal unter Segeln im Passathafen anlegen. Aber da war auch weniger Verkehr als am letzten Wochenende weil es schon spät war.
Fragt Fritzchen seinen Vater: „Papa,
ist der Stille Ozean den ganzen Tag still?“
:ueberlegen: darauf der Vater: :kopfkratz: „Kannst du mich nichts besseres fragen?“ Sohn: „Ok, woran ist dann das Tote Meer eigentlich gestorben?“ ?(


Lars M

Salzbuckel

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28

Freitag, 27. September 2019, 19:14

So vielleicht nochmal ein kurzer Zusatz wegen einer Diskussion soeben im Verein über dieses Thema.

Langsames segeln (wegen wenig Wind) im Bereich der Priwallfähren: Lasst euch nicht überraschen! Wie geht das? Ganz einfach: Beim Näherkommen beobachten, wie viele Autos bereits auf die Fähren aufgefahren sind, wie viele noch drauf passen. Spätestens wenn es "Ding-Ding-Ding" macht, dann gehen die Schranken runter, wird die Fähre bald los fahren. Klar, du bist im Fahrwasser und hast Vorfahrt. Trotzdem, gerade bei geringer Fahrt solltest du dann eine Extrarunde drehen und die Fähre vor dir durch lassen. Die haben gerade am Wochenende Stress genug.

29

Freitag, 27. September 2019, 20:16

Gegenüber der Priwall-Fähren auf seinen Vorrang zu verzichten ist in der Tat ein guter Vorschlag. Das Personal der Fähren hat an den Wochenenden mehr als ausreichend Stress. In der Zukunft dürfte es noch prekärer werden, wenn die neu gebaute Ferienwohnungen auf dem Priwall belegt sind drüfte Schlage stehen an der Tagesordnung sein.
Im Fahrwasser der Untertrave kann langsamer Segler unter Motorantrieb gut überholt werden. Nur wird die Sache spannend, wenn ein segelndes Schiff mit überhöhter Geschwindigkeit überholt, gleichzeitig ein MOBO versucht Alle überholen und die Maritima unter Missachtung der SeeSchStrO, Rechtsfahrgebot, einem stumpf entgegen kommt.
Sollte dann noch eine der Ostseefähre in die Travemünder Enge einbiegen dürfte der Frohsinn nicht mehr zu steigern sein.

Lars M

Salzbuckel

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30

Samstag, 28. September 2019, 08:39

Und wenn dann noch ein Wasserflugzeug notlandet und zeitgleich ein U-Boot auftaucht! :D

superlolle

Proviantmeister

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31

Samstag, 28. September 2019, 08:53

Spätestens dann würde ich in Lee der USS Abraham Lincoln Schutz suchen ... :D

32

Samstag, 28. September 2019, 16:22

Wasserflugzeuge und U-Boote gab es schon auf der Untertrave.
Der Passat-Hafen war einmal ein U-Bootversorgungshafen und auf der Pötenitzer Wiek lagen die Wasserflugzeuge eines gewissen Herrn Göring. Bei US-Kriegsschiffen muss auch keiner Schutz suchen, denn die Beamten der WSP-Dienstelle an der Travepromenade haben Alles fest im Blick und bestens im Griff. :D
Sie schlafen für Deutschland oder spielen Beamten-Mikado, wer sich zuerst bewegt hat verloren.
Bedauerlicher Weise hatten wir die von mir beschrieben Situation schon mehrfach und so richtig lachen konnte auch keiner. Da haben dann die Skipper mit Schiffen aus Stahl die Nase vorn. Leider sehe ich und viele andere dann ziemlich alt aus.

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