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21

Samstag, 27. Juni 2015, 11:44

Das reine Einimpfen der Tastenfolge, basierend auf auswendiggelernten Formeln, führt evtl. auch zum Ergebnis, kann aber doch nicht das Optimum sein ?

definitv NEIN!
natürlich sollte man mit den Tafeln und Listen arbeiten können; die entsprechenden Zahlen in die entsprechenden Vordrucke intragen können und zumindest den GRT exakt berechnen können.
Für Az und Delta H bzw Hr darf es aber schon Hilfe sein.


Was wir alle dabei übersehen ist, dass die programmierbaren TI nicht nur Astro können, sondern auch ATT.
besonders extrapolierte Secondary Ports machen durchaus Schwierigkeiten (mir zuletzt beim RYA shorebased, gelle @TacXX: ?)

das hat dann auch direkte Auswirkungen auf den SSS!

Ich habe aber aus gut informierter Quelle gerüchteweise vernommen, dass es Hochseesegler geben soll, denen das Arbeiten mit dem Sextanten Spaß macht.
glaub mir; wenn man mit nen Sextanten durch den Hafen auf die Mole läuft (Übungszwecke) hat man nen Rattenschwanz von Leuten hinter sich, die fasziniert zuschauen wie man mit "dem Ding" umgeht; dazu noch die aktuelle Tafel dabei und schon biste der Held des Hafens ..


ccooooolllllllll ....


Man kommt an Bord, brüllt laut: "Ablegen" und schon fährt das Böötchen los.

och, von IPS-Joystick und Pod-Antrieb zum sprachgesteuerten Ableger ist nur noch n kleiner Schritt!





ausserdem :

der DSV rechnet - selbst bei Astro - mit max. 3 kbl Toleranz.

mein alter Ausbilder sagte : und wenn Du mal 3 sm daneben liegst ... glaub mir ... die Jungs finden Dich!

gelan

Seebär

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22

Samstag, 27. Juni 2015, 11:50

Prüfungsthemen werden ja immer von Personen erstellt und diese halten ja auch nur das für Wichtig was sie selber gelernt haben (Früher war alles Besser), deswegen wenn die Prüfungskommissionen jünger werden werden auch die Inhalte sich wieder anpassen. Natürlich hinkt man so immer dem Stand der Technik hinterher.
ABER, man sollte immer ein Verständnis der Basic's haben.

Hier noch eine Anekdote: Da ich zu lange im Ausland war, ist mir meine Fluglizenz in D verfallen und ich musste eine neu machen (über Sinn und Zweck möchte ich aber hier nicht streiten). In der Navigationsprüfung wurde ich unter anderem in dem Funknavigationgsverfahren Omega geprüft, da aber GPS langsam Normal wurde, ist dieser Dienst 4 Jahre vorher abgeschaltet worden.
Über den Wind können wir nicht bestimmen,
aber wir können die Segel richten.
(Weisheit der Wikinger)

Handbreit Georg

bluelayla

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23

Samstag, 27. Juni 2015, 21:37

Mmh, diese neue Kehrtwende ist wirklich interessant. Ich stelle mal ein paar Überlegungen und Beobachtungen dazu an.

Ich habe in letzter Zeit mit zwei Prüfern gesprochen, die sich beide über die Verwendung von Astrosail mokiert haben, und zwar aus 3 Gründen:
1. Großkreisrechnung stellt damit tatsächlich keine große Herausforderung mehr dar.
2. Es gibt wohl immer mal wieder Kandidaten, die in der Naviprüfung durchfallen, weil sie zu sehr darauf bauen, dass man die Astroaufgaben schon mit dem Programmierbaren irgendwie wird lösen können. Das geht aber immer schief, deshalb die hohen Durchfallquoten. Die Zulässigkeit der Programmierbaren führte also dazu, dass sich Kandidaten zur Prüfung anmeldeten, die dafür noch nicht weit genug waren.
3. Man kann mit programm. Taschenrechnern auch andere Aufgaben lösen, die man definitiv ohne lösen können sollte, z.B. Kreuzpeilungen, Stromdreiecke und ATTs.

Zum 1. Punkt ist allerdings zu sagen, dass die Großkreisrechnung sowieso nur noch eine Nebenrolle in den Prüfungen spielt, vielleicht 2-3 Punkte von 60. Es bleibt bei den Prüfern der alten Garde die Enttäuschung darüber, dass die ehemalige Königsdisziplin der Rahseglerkapitäne nicht mehr wichtig zu sein scheint (so habe ich es jedenfalls erlebt). Ich könnte mir also denken, das ein Hintergrund des Beschlusses ist, die Großkreisrechnung wieder aufzuwerten. Wenn dem so ist, dann ist das allerdings ziemlich Banane, denn für eine Törnplanung habe ich doch sowieso immer genug Zeit, um in der Praxis techn. Hilfsmittel zu benutzen. Ich würde doch nie im realen Leben ohne programmierbaren Taschenrechner oder PC eine Großkreisroute mit Grenzbreiten festlegen. Im Gegensatz zur Astronavigation trifft das Argument des Stromausfalls, der GPS_Störung usw. hier einfach nicht, denn ich kann ja warten, bis der Strom wieder da ist oder ich ein funktionsfähiges Gerät habe.

Den 2. Punkt könnte man entweder durch bessere Kommunikation der Prüfungsanforderungen (frei verfügbare Musterprüfungen!) oder auch damit lösen, dass man eine mündl. Prüfung verpflichtend einführt. Dann wäre von vornherein klar, dass man ohne ein sehr gutes Grundverständnis dessen, was Astrosail da so berechnet, die Prüfung nicht schafft (ich behaupte, dass man sie auch bisher nicht schaffen kann - u.a. wegen der immer verlangten zeichnerischen Lösung - , aber dass das halt viele Kandidaten vorher nicht glauben wollen). Bisher hat man z.B. mit dem Abprüfen von - z.T. ziemlich sinnfreien - Meridianfiguren versucht sicherzustellen, dass niemand mit der virtuosen Bedienung von Astrosail durchkommt, ohne die astronomischen Grundlagen verstanden zu haben.

3. Die Überlegung teile ich grundsätzlich. So richtig kann ich mir allerdings nicht vorstellen, dass es jemand bis zum SHS schafft, der das nicht sowieso draufhat.

Wenn man wirklich in Zukunft die Astroaufgaben ohne programm. TR lösen können soll, sind die folgenden Szenarios denkbar:
a) Beibehaltung der bisherigen Prüfungsfragen => drastische Erhöhung der Durchfallquoten oder mildere Bewertungsmaßstäbe, z.B. bei Rundungsfehlern. Beides fände ich ungünstig.
b) Wiedereinführung der HO-Tafeln (s.o.). Die Argumente dagegen hat der DSV vor 5 Jahren bereits genannt.
c) Erhöhung der Prüfungszeit oder Reduktion der Aufgabenzahl. Dies liefe bei Großkreis und Astro darauf hinaus, dass man in der Prüfung viel viel Zeit mit dem Eintippen von Zahlen in die nichtprogrammierbaren TR nach den Formeln im Begleitheft vorsieht. Das fände ich das mit Abstand schlimmste Szenario: Wer am besten mit der TR-Tastatur klarkommt und am wenigsten Fehler beim stupiden Eintippwettbewerb macht, gewinnt. Also: Formeln abtippen statt Denken. Leute, wir sind doch Segler und kein Tastenknechte!
d) "Leichtere" Aufgabenstellungen, d.h. z.B. Aufgaben mit bewusst einfacheren Werten (z.B. Wegfall der Planeten, dafür vielleicht Mittagsbesteck u.ä.). Ob das ein Fortschritt wäre?

Das beste Szenario wäre meiner Ansicht nach, wenn es mehr Astro-Aufgaben gäbe, die sich dichter an der Praxis orientierten, und die dann auch eine reduzierten Rechenaufwand, dafür mehr wirklichen Grips erforderten. D.h. z.B. intelligent gestrickte Aufgaben mit Kombinationen von Mittagsbreite, Nordsternbreite oder die "genäherte astronomische Standlinie in 10 Sekunden" (frei nach Bobby Schenk:
https://www.yacht.de/schenk/n002/mittag.html). Dann wäre das ein wirklicher Fortschritt. ich füchte aber, dass es eher auf ein Szenario von a)-d) hinauslaufen wird. Wenn das so kommt, dann gehöre ich auch zu denen, die froh sind, dass sie den Schein schon haben…

Ich bitte um Nachsicht, wenn dies nun mein vermutlich längster Post je geworden ist - sorry!

Eddy

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24

Sonntag, 28. Juni 2015, 02:17

Man sollte auch unbedingt das Flaggenalphabet prüfen. Bei Stromausfall ist eine Kommunikation über Funk nicht mehr möglich!
Ups, für den Fall dass nachts der Strom ausfällt sollte auch das morsen mit Taschenlampen geprüft werden :D
I think i spider !

unregistriert

25

Sonntag, 28. Juni 2015, 09:36

3. Man kann mit programm. Taschenrechnern auch andere Aufgaben lösen, die man definitiv ohne lösen können sollte, z.B. Kreuzpeilungen, Stromdreiecke und ATTs.

mit Astrosail definitiv richtig.
und - wie Du völlig zutreffend schreibst - auch nicht sonderlich gewünscht!

Aber sollte dies der Grund sein -> wieso stellt der DSV dann nicht den Teilnehmern eigene Rechner zur Verfügung, die nur Astro können; die ATT/Stromdreieck/Kreuzpeilungsposition etc kann man aus Astrosail leicht und schnell löschen ohne das Programm zu belasten..
Kosten? nun, praktische jeder SHS´ler (und die allermeisten SSS´ler) kaufen sich den TI sowieso, manche leihen ihn sich bei ner Schule kostenpflichtig aus (sofern kein Eigenstudium).
Wenn nun also der DSV TR mit abgespeckter Version von AS gegen Gebühr (es kann man ja auch jeder seinen eigenen NICHTprogrammierbaren TR mitbringen) zur Prüfung bereitstellt wären allen Ansprüchen genüge getan.

Zitat

Wenn das so kommt, dann gehöre ich auch zu denen, die froh sind, dass sie den Schein schon haben…

so isset!


@Eddy: :lautlachen:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Akita« (28. Juni 2015, 10:36)


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26

Sonntag, 28. Juni 2015, 10:09

Der SHS verliert an Bedeutung - wenn ich mich richtig erinnere, sind im letzten Jahr gerade 80 ausgestellt worden. Und wenn der DSV nicht sorgsam bei der Neugestaltung vorgeht, können sie ihn bald komplett einstellen.

Ich habe mich jedenfalls nach dem SSS entschlossen, lieber den Yachtmaster zu machen - davon habe ich mehr...

unregistriert

27

Sonntag, 28. Juni 2015, 10:21

davon habe ich mehr...


nicht wenn Du auf nem deutschen Boot weltweit (also zB ne Kanarenüberführung) gewerblich fahren willst ...


Zitat

lieber den Yachtmaster zu machen
da bin ich bei Dir.
Mein RYA YM Offshore c.e. steht im Herbst an.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Akita« (28. Juni 2015, 10:39)


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28

Sonntag, 28. Juni 2015, 19:16

bluelayla : :gooost:

Akita: Wenn nun also der DSV TR mit abgespeckter Version von AS gegen Gebühr (es kann man ja auch jeder seinen eigenen NICHTprogrammierbaren TR mitbringen) zur Prüfung bereitstellt wären allen Ansprüchen genüge getan.
Ach Ralf.... die Hoffnung stirbt zuletzt ? :alleswirdgut:

Wenn man bedenkt, wer das Ansprüche an was auch immer stellt, der wird sich wundern, welchen dann genüge getan wird ? :whistle2:

Es ist einfach lachhaft, wo doch alle ständig über Europa etc. reden, dass es nicht möglich ist, gemeinsame europäische Zertifikate zu schaffen,
welche den praxisnahen Erfahrungen der Seefahrtsnationen und modernen bewährten Ausbildungsmöglichkeiten entsprechen ? :blind:

Jeder will sein Verbandssüppchen kochen und sich die Pfründe erhalten. Es wird jedoch darauf hinauslaufen, welche Zertifikate international für welche Zweck bewertet werden.
Für die SpoBos sind da natürlich die Interessen der nationalen Tourismus- und Bootsindustrie ganz vorne.
Beim professionellen Skippern wird sich das international Geforderte auf lange Sicht durchsetzen.

Was bedeutet - so jedenfalls O-ton eines Yachteigners, der einen Skipper beschäftigte - "Für sein gutes Geld möchte man gute Qualifikation.
Und nicht solche Scheinheiligen, welche bei Geräteausfall das Schiff nicht mehr navigieren können."

Da fallen mir einige Szenen ein, wo "Roooberts" Superyacht-Skipper im Hafen die Pier knutschte, die Achterpoller dehnte und im Hafenbecken auf Grund saß uvm...
Mit Navigationskenntnissen schien der Betresste auf der Brücke auch nicht unmäßig gesegnet gewesen zu sein....
Die gelegentliche Aussage "Roooberts", dass sein Schiff schon mal ...wohin auch immer ... vorgefahren sei, ließ zumindest vermuten,
dass inzwischen ein, der Navigation kundiger, Skipper an Bord war ?
Diese Realdoku (?) und andere (Monaco Yachtkauf etc.) hatten auch diverse Einstellungsgespräche zum Thema,
woraus zu schließen war, dass Fachkompetenz und Praxiserfahrung bei Bewerbendem und Arbeitgeber ähnlich oberflächlich bewertet wurden.
Da man gesteigerten Wert auf den aus der Decke herausfahrbaren TV-Bildschirm und die Farbe der Couchbezüge legte,
hat man ja auch genügend Elektrik auf der Brücke um den Schein zu wahren. :tit:
Was jetzt der wahre Schein letztendlich wert ist / war, erweist sich an steigenden oder fallenden Versicherungsgebühren ?

Wobei ich jetzt überhaupt nichts gegen die veritable Zunft der Profiskipper gesagt haben möchte. :tatsch:
Wenn es in unseren Prüfungsregularien jedoch so weitergeht, ist der SHS-Lappen gerade mal für RTL-II, VOX oder Kabel gut. :baden:

;)

[b]IMPRESSIVUM[/b]
Warnung: für alle Belegliebhaber, Paragraphensegler, Lesebrillenverwechsler und JAWABOs: „Dieser Beitrag kann Spuren von Humor in Verbindung mit Ironie und Sarkassmus enthalten. Gesinnungsbelastete Wahrnehmungsstörungen und humorbefreites Missverständnis unterliegen der individuellen Toleranzschwelle, entbehren aber nicht der Verpflichtung für genaues langsames Lesen und zum sachlichen Mitdenken.
Bei Überempfindlichkeit und bürgerlicher Animosität fragen sie ihren Lebensberater oder den Psychologen ihres Vertrauens. Es ist keinesfalls die Absicht des hier Postenden, Ihre menschliche Existenz zu verneinen oder ihr Image zu verletzen.“


:phil_04:

unregistriert

29

Sonntag, 28. Juni 2015, 20:59

Da fallen mir einige Szenen ein, wo "Roooberts" Superyacht-Skipper im Hafen die Pier knutschte, die Achterpoller dehnte und im Hafenbecken auf Grund saß uvm...


nunja!
ich kenne den Kollegen flüchtig, der diesen Lapsus produzierte.
und ER erzählt die Geschichte ein wenig anders.
Danach sollte ER auf Befehl der TV-Produktionsfirma insgesamt viermal ablegen; die ersten drei Mal waren nicht spektakulär genug bzw. wurden durch die Kamera nicht ausreichend aufgenommen.
Beim vierten - dem verhängnisvollen - Versuch soll ER die TV-Firma ausdrücklich vor den sehr starken, auflandigen bzw aufstegigen, Winden und Böen gewarnt haben und schlug einen anderen, sicheren, Liegeplatz vor; dies hätte aber weitere Aufnahmeverzögerungen bedeutet und wurde mit Hinweis auf "TV" abgelehnt.

... im übrigen waren die "Eigner" (waren sie nie, wurden sie nie) genervt und drängelten/quängelten ohne Ende ...

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30

Montag, 29. Juni 2015, 09:56

Da fallen mir einige Szenen ein, wo "Roooberts" Superyacht-Skipper im Hafen die Pier knutschte, die Achterpoller dehnte und im Hafenbecken auf Grund saß uvm...


nunja!ich kenne den Kollegen flüchtig, der diesen Lapsus produzierte.
und ER erzählt die Geschichte ein wenig anders.
Danach sollte ER auf Befehl der TV-Produktionsfirma insgesamt viermal ablegen; die ersten drei Mal waren nicht spektakulär genug bzw. wurden durch die Kamera nicht ausreichend aufgenommen.
Beim vierten - dem verhängnisvollen - Versuch soll ER die TV-Firma ausdrücklich vor den sehr starken, auflandigen bzw aufstegigen, Winden und Böen gewarnt haben und schlug einen anderen, sicheren, Liegeplatz vor; dies hätte aber weitere Aufnahmeverzögerungen bedeutet und wurde mit Hinweis auf "TV" abgelehnt.
... im übrigen waren die "Eigner" (waren sie nie, wurden sie nie) genervt und drängelten/quängelten ohne Ende ...


ja Ralf...ich weiß...das Böötchen ist zu chartern bzw. zu verkaufen im MM.
Und meine Dartsellung war auch nur ein Beispiel für das, was da manchmal im Bereich Wunschberuf Profiskipper so abgeht.
Das ist aber das, was die Leutchen sehen :
Den Yachtkapitän, der auf dem Traumschiff für Private dauernd Urlaub macht und das Schifflein per Joystick durch die Weltmeere segelt.
Das führt auch zu der Meinung, dass man diesen Beruf scheinbar mit einem Freizeit-Zertifikat und Crashkurs.Wissen ausüben kann.

Watt solls ? Genug der Worte....lasst Tasten folgen....ähhh...oder Taten ?

;)

jensstark

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31

Montag, 29. Juni 2015, 10:33

Geht bloß nicht von "Fernsehdokumentationen" aus. Da wird auch bei den ÖRs massiv Blödsinn getrieben. (Ich erinnere an die für den MDR erstellte Reportage "Wenn der Urlaub zum Alptraum wird", die der eine oder andere kennen mag...)

Was kann man mit dem Sextanten? Winkel messen.

Damit kann man dann natürlich auch über Himmelskörper, Zeit etc.pp. die eigene Position bestimmen.
Eine Anwendung von vielen.

Aber was muß ich denn *begreifen*, wenn ich einem magischen Kasten habe, der mir das Denken dabei abnimmt?
Das ist doch ein didaktisches Trauerspiel. Denken wir doch mal an den Schulunterricht zurück.

Zumindest bei uns wurde alles, angefangen von Mengen und ganzen Zahlen, Schritt für Schritt aufgebaut. Und per Hand, Rechenschieber und nicht programmierbarem Rechner gerechnet. (Einschließlich von Näherungsverfahren beispielsweise für die sehr einfache Berechnung von Quadratwurzeln.)
Eine derartige Klarheit im Bezug auf mathematische Zusammenhänge wie direkt nach der Schulzeit hatte ich allerdings nie wieder. :D

Wo ist denn das Problem, die Prüflinge Schritt für Schritt darlegen zu lassen, wie sie aus vorgegebenen Daten eine Position bestimmen (so man denn überhaupt noch diese Disziplin prüfen will)? Die Bildpunktberechnung nehmen wir mal aus - da möge der Prüfer durchaus die passenden Tabellenauszüge angeben. Aber ansonsten einfach Schritt für Schritt die Aufgabe lösen lassen. Oder soll auf SHS-Ebene geprüft werden, ob jemand in der Lage ist, Werte in ein Programm einzugeben und die Antwort auf ein Blatt Papier zu kopieren?

Vorteil der ausführlichen Aufgabenstellung ist neben der Unabhängigkeit vom verwendeten Gerät (Egal, ob Tabelle, programmierbarer Rechner oder was auch immer), auch die bessere Bewertbarkeit (durch Folgefehler falsche Ergebnisse werden woanders auch mit Punktabzug, aber immerhin doch gewertet). Natürlich stellt das an die Prüfer einen höheren Anspruch. Moderne Prüfungen gehen ja nicht davon aus, daß der Prüfer den Stoff versteht, er muß nur mit einer Schablone schauen, ob ein Kreuz an der richtigen Stelle wäre. (Die Prüflinge hingegen lernen, das Kreuz an die richtige Stelle zu machen.)

Was wollen die Verbände beim immerhin höchsten Schein? Ich würde zumindest erwarten, daß man herausfindet, ob der Prüfling versteht, was er da macht und nicht nur glorifizierte Bauernregeln wiederkäuen kann.

32

Montag, 29. Juni 2015, 15:11

Der SHS ist durchaus ohne programmierbaren Taschenrechner zu schaffen, wird aber sehr mühsam.

Rundungsfehler: kein Problem, wenn man vier Stellen hinter dem Komma mitnimmt, sonst wird es für die Prüfung zu ungenau. Aus diesem Grund fällt auch der Rechenschieber aus, der ohne Batterien auskommt.

Wenn ich lese, dass bei bestimmten Programmen 52°30'N als +52.3 (| eingegeben wird, dass also sogar das Umrechnen von Grad in Dezimal entfällt - und eventuell auch nicht verstanden wird? - kann ich das Abschaffen der programmierbaren Rechner nur begrüßen.

Sehbeer

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33

Montag, 29. Juni 2015, 16:00

@Kris:
Wenn ich lese, dass bei bestimmten Programmen 52°30'N als +52.3 (| eingegeben wird, dass also sogar das Umrechnen von Grad in Dezimal entfällt - und eventuell auch nicht verstanden wird?
:kopfkratz: :lupe: :booh: Ich habe hier gerade 5 wissenschaftliche Taschenrechner vor mir liegen (Casio fx991DE PLUS, TI-30XIIS, Sharp EL-506P, EL-509S und einmal Noname von Discounter). Bei allen war ich ohne Blick in eine Anleitung in der Lage zur Umrechnung mittels vorprogrammierter Tastenfunktion ([DEG]/[DMS] Sharp und Noname bzw [° ' ''] TI und Casio). Also wissen hätte ich es nicht müssen, wie es zu Fuß geht. (Ich hab jetzt nicht auf die DSV-Liste gesehen, ob die zugelassen wären - aber alle 5 sind nichtprogramierbar)



So jetzt habe ich doch noch nachgesehen:
zugelassen: TI-30XIIS :yippee:

nicht zugelassen: Casio fx991DE PLUS :traurig1:
Sharp EL-506P :traurig1:
EL-509S :traurig1:
Noname :traurig1:
(Die Sharp TR sind vermutlich zu alt und Nonames hat der DSV ohnehin nicht zugelassen, der fx991 kann schon wieder zu viel ??? oder war den Herren zu kompliziert???)
liebe Grüße

Mattze :Kaleun_Sleep:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sehbeer« (29. Juni 2015, 16:19)


jensstark

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34

Montag, 29. Juni 2015, 18:06

So jetzt habe ich doch noch nachgesehen:
zugelassen: TI-30XIIS

nicht zugelassen: Casio fx991DE PLUS
Sharp EL-506P
EL-509S
Noname
(Die Sharp TR sind vermutlich zu alt und Nonames hat der DSV ohnehin nicht zugelassen, der fx991 kann schon wieder zu viel ??? oder war den Herren zu kompliziert???)

Nee. Der Prüfer hat nur den Schulrechner seiner Tochter gesehen und sich erklären lassen. (Wutentbrannt, auf dem Elternabend, bei dem der Mathematiklehrer anwesend war.)

Ginny

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35

Montag, 29. Juni 2015, 18:17

Schade.
Gruß
Ginny

jensstark

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36

Montag, 29. Juni 2015, 18:31

Hier noch mal die Quelle, mit Link auf die erlaubten Rechner.

Yachtcoach

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37

Montag, 29. Juni 2015, 19:20

Hier noch mal die Quelle, mit Link auf die erlaubten Rechner.


sind keine Rechnerinnen erlaubt ? :D
Das müsste doch genderkorrekt: "Rechengeräte" heißen ? ?(

Matze: Es kommt eben drauf an, wer da beim DSV sponsert und wer nicht ? (|

am besten gefällt mir: Relaxdays :whistle2: das hat was...

Zitat: Nutzung eines zwar zugelassenen, aber qualitativ nicht ausreichenden Taschenrechners begründet keinen Widerspruch.
Wäre ja noch schöner...wenn man das Verursacherprinzip anwenden würde ? Mieses Rechengerät...mieses Ergebnis ? :wacko3:
und wer widerspricht schon einem Rechengerät ? :tongue2:

Matze ...deine überzähligen Rechenkünstlermaschinen kannst du örtlichen Berufsschulen spenden.
Aus unbestätigter, aber gut informierter Quelle hat man vernommen, da säßen einige Rechner, die nicht bis 3 zählen könnten. :lachen:

;)

unregistriert

38

Montag, 29. Juni 2015, 19:26

Aus unbestätigter, aber gut informierter Quelle hat man vernommen, da säßen einige Rechner, die nicht bis 3 zählen könnten. :lachen:

EY!
Du kannst hier nich so einfach Lehrer*innen beleidigen!
Manche von denen können sogar in der richtigen Reihenfolge (!) atmen und ausatmen.


und seien wir mal ehrlich; bis 3 ....

jensstark

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39

Montag, 29. Juni 2015, 22:38

Aus unbestätigter, aber gut informierter Quelle hat man vernommen, da säßen einige Rechner, die nicht bis 3 zählen könnten. :lachen:

EY!
Du kannst hier nich so einfach Lehrer*innen beleidigen!
Manche von denen können sogar in der richtigen Reihenfolge (!) atmen und ausatmen.


und seien wir mal ehrlich; bis 3 ....

Das kommt davon, wenn man Segellehrer zu Berufsschullehrern rechnet... :D

unregistriert

40

Montag, 29. Juni 2015, 22:48

:lautlachen: :lachtot: :rofl2:

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