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1

Dienstag, 15. November 2016, 12:42

SKS gemeinsam mit der Frau - Meilentörns mit der Familie?

Hallo zusammen,

ich bin neu hier und habe bereits im Forum nach möglichen Antworten gesucht - fündig geworden bin ich hingegen nicht. Hab' ich was übersehen oder bin ich so "besonders" mit meiner Fragestellung?

Gemeinsam mit meiner besseren Hälfte haben wir uns dazu entschieden "den Segelschein" zu machen. Das heißt, wir befinden uns gerade in einem Kombikurs SBF See und SKS, der neben den Theorieprüfungen dann auch die Praxisprüfung für den SBF See beinhalten wird (soweit, so normal wie ich glaube). Nun gibt es bei diesem Kurs - wie bei den meisten wohl auch - am Ende einen SKS-Meilentörn mit Prüfung, Dauer 1 Woche. Nun ist es aber so, dass wir schulpflichtige Kinder haben und nicht "mal eben" einen Babysitter (oder Familie, oder, oder) für eine Woche organisieren können. Stellt sich uns die Frage: Wie kommen wir an die 300 sm, damit wir zur Praxisprüfung zugelassen werden (davon mal ganz ab, dass wir die Praxis natürlich auch brauchen, um die Prüfung zu bestehen)? Was ich im großen, weiten Internet finden kann sind immer Wochentörns - was wir aber zunächst ausschließen (s. o.). Dass nur jeder für sich alleine an einem solchen Törn teilnimmt schließen wir für uns mal kategorisch aus. Es gibt bestimmt auch "Familien-Wochentörns" - aber ist das sinnvoll? Schließlich wollen wir was lernen und wenn die lieben Kleinen dann auch noch "bespaßt" werden wollen, ist das vielleicht etwas viel des Guten. Gibt es denn nicht Wochenendtörns, bei denen man Meilen sammeln kann? Wieviele Wochenenden müsste ich dafür einkalkulieren? Was schaff' ich überhaupt (wenn alles "normal" läuft) an Seemeilen an einem Tag?

Gibt es hier im Forum ein ähnliches Konstrukt: Paar mit Kindern will SKS machen und weiß nicht, wie es sinnvoll an Meilen für die Praxisprüfung kommen soll. Wie habt Ihr das gemacht?

Für Tipps und Ratschläge bin ich dankbar!

Viele Grüße
Christian

zooom

Seebär

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2

Dienstag, 15. November 2016, 12:52

Sag ich jetzt mal so einfach aus der Erfahrung:
Macht den Törn getrennt, der Andere kümmert sich derweilen um die Kinder. Es ist oft so, daß Ehepaare sehr unterschiedliche Lernkurven haben (das muß bei Euch nicht so sein) und plötzlich weiß der Eine Alles besser als der Andere. (Vermeintlich jedenfalls). Frauen haben andere Zugänge zu Lernen als Männer und umgekehrt. Ich weiß auch, daß manche Frauen lieber auf reinen Frauentörns ihre Segelerfahrungen machen und beigebracht bekommen möchten. Wenn ich mich selbst etwas unvoreingenommen betrachte, kann ich das verstehen, das liegt aber nur an der Kleidung. :P
Ich habe schon Paare erlebt, die sind nie wieder gemeinsam aufs Wasser gegangen nach einem gemeinsamen Törn.
Gruß Thomas von ZOOOM

Neulich hab ich nen IQ Test machen lassen, war Gott Sei Dank negativ.

GiNsPaCe

Seebär

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3

Dienstag, 15. November 2016, 12:53

Es gibt bestimmt auch "Familien-Wochentörns" - aber ist das sinnvoll? Schließlich wollen wir was lernen und wenn die lieben Kleinen dann auch noch "bespaßt" werden wollen, ist das vielleicht etwas viel des Guten. Gibt es denn nicht Wochenendtörns, bei denen man Meilen sammeln kann? Wieviele Wochenenden müsste ich dafür einkalkulieren? Was schaff' ich überhaupt (wenn alles "normal" läuft) an Seemeilen an einem Tag?... Paar mit Kindern will SKS machen und weiß nicht, wie es sinnvoll an Meilen für die Praxisprüfung kommen soll. Wie habt Ihr das gemacht?

Willkommen :)
Nein, ich weiß nicht wie alt Eure Kinder sind, aber wenn Ihr etwas lernen wollt, dann machen Kinder bei einem solchen Törn keinen Sinn. (Sage ich als 2x Familienvater!!!)
Die Frage ist auch wo Ihr segeln wollt.
Wenn wir einen längeren Tripp am Tag machen (entspannt) liegen wir bei 60sm, wenn man durchsegelt sicherlich auch 100-120sm! Wir segeln uns die sm noch an, allerdings mehr, damit die Frau auch die Routine bekommt (Vorteil: eigenes Boot)...
Habt ihr vielleicht die Möglichkeit an einer Stelle mit Logbuch und Bestätigung mitzusegeln ??
Weiterhin habe ich meine Frau auf einen Skipperkurs geschickt, bringt Erfahrung OHNE den Ehemann ;) und auch Seemeilen! Ich war dann alleine Segeln :D

Nachtrag: wir haben den "Vorteil" einen 24h Babysitter für beide Kinder & Hund zu haben

Sehbeer

Leuchtturmwärter

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4

Dienstag, 15. November 2016, 12:57

Ich habe noch nicht davon gehört, dass es solchen (gewerblichen) Wochenend (WE) Törns gibt. Aber wer weiß.
Vielleicht findest Du auch privat eine Mitsegelgelegenheit.

Wenn man mit dem Ziel Strecke zu Segeln los fährt, halte ich geschätzt 80 sm am WE für realistisch, 100 und mehr wären auch möglich. (Revier, Wetter, ....)
Aber man möchte/muss ja auch was lernen und da reduziert sich die Strecke schnell, wenn man Manöver übt.
Übrigens "... wohl auch - am Ende einen SKS-Meilentörn mit Prüfung, Dauer 1 Woche ..." ist unrealistisch. 300 sm fahren und Prüfungsmanöver trainieren dauern mindestens 2 Wochen.
liebe Grüße

Mattze :Kaleun_Sleep:

CarstenWL

Kapitän

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5

Dienstag, 15. November 2016, 12:58

Moin Christian,

was habt ihr bereits an Erfahrungen 'auf Dickschiffen'? Davon wird es abhängen. Als 'Einsteiger' reicht eine Woche Praxis mit Prüfung am Ende der Woche (üblicherweise) nicht.

Macht einige Tage 'Manövertraing' (kann auch gut in einzelne Tage/Wochenenden aufgeteilt werden) und dann 'einen oder zwei 'Meilentörns' (ggf. auch in der umgekehrten Reihenfolge).

Ich würde mit 7 Tagen reinem Manövertraining und dann dem 'Absegeln' der 300sm rechnen ...

Viel Erfolg!

Carsten

Sehbeer

Leuchtturmwärter

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6

Dienstag, 15. November 2016, 12:58

Macht den Törn getrennt, der Andere kümmert sich derweilen um die Kinder.
Gute Idee!!! :good2:
liebe Grüße

Mattze :Kaleun_Sleep:

Thomas Lamprecht

Proviantmeister

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7

Dienstag, 15. November 2016, 13:27

Hallo zusammen,

ich bin neu hier und habe bereits im Forum nach möglichen Antworten gesucht - fündig geworden bin ich hingegen nicht. Hab' ich was übersehen oder bin ich so "besonders" mit meiner Fragestellung?

Gemeinsam mit meiner besseren Hälfte haben wir uns dazu entschieden "den Segelschein" zu machen. Das heißt, wir befinden uns gerade in einem Kombikurs SBF See und SKS, der neben den Theorieprüfungen dann auch die Praxisprüfung für den SBF See beinhalten wird (soweit, so normal wie ich glaube). Nun gibt es bei diesem Kurs - wie bei den meisten wohl auch - am Ende einen SKS-Meilentörn mit Prüfung, Dauer 1 Woche. Nun ist es aber so, dass wir schulpflichtige Kinder haben und nicht "mal eben" einen Babysitter (oder Familie, oder, oder) für eine Woche organisieren können. Stellt sich uns die Frage: Wie kommen wir an die 300 sm, damit wir zur Praxisprüfung zugelassen werden (davon mal ganz ab, dass wir die Praxis natürlich auch brauchen, um die Prüfung zu bestehen)? Was ich im großen, weiten Internet finden kann sind immer Wochentörns - was wir aber zunächst ausschließen (s. o.). Dass nur jeder für sich alleine an einem solchen Törn teilnimmt schließen wir für uns mal kategorisch aus. Es gibt bestimmt auch "Familien-Wochentörns" - aber ist das sinnvoll? Schließlich wollen wir was lernen und wenn die lieben Kleinen dann auch noch "bespaßt" werden wollen, ist das vielleicht etwas viel des Guten. Gibt es denn nicht Wochenendtörns, bei denen man Meilen sammeln kann? Wieviele Wochenenden müsste ich dafür einkalkulieren? Was schaff' ich überhaupt (wenn alles "normal" läuft) an Seemeilen an einem Tag?

Gibt es hier im Forum ein ähnliches Konstrukt: Paar mit Kindern will SKS machen und weiß nicht, wie es sinnvoll an Meilen für die Praxisprüfung kommen soll. Wie habt Ihr das gemacht?

Für Tipps und Ratschläge bin ich dankbar!

Viele Grüße
Christian

Ich habe es völlig unabhängig von meiner Co-Skipperin gemacht, wie auch oben schon von anderen beschrieben, es hat seine Vorteile.
Nicht verkehrt ist aber auch zu testen, wie man mit der ganzen Familie beim Segeln zurecht kommt. Dann wäre es nicht sicherlich möglich, für 14 Tage ein Schiff zu chartern, und einen Skipper, der auch Ausbilder ist, mit an Bord zu nehmen - in den 14 Tagen sind dann Meilen, Manövertraining und Urlaub möglich....
Hier im Forum sind einige unterwegs, die auch Skippertrainings u. ä. anbieten, vielleicht meldet sich der eine oder andere ja hier noch zu Wort.
Gruß
Thomas
P. S.: Willkommen im Forum

jo68

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8

Dienstag, 15. November 2016, 13:42

Wenn es die Kinderbetreuung zulässt, könntet ihr euch auch eine Segelschule suchen, die für SKS nicht in einer Woche 300 sm abreißt. Ja, die soll es geben. Ich schick dir dazu ne PN. Nein, ich habe mit der empfohlenen Schule nichts zu tun und bekomme auch keine Provision. Ich hab einfach nur verdammt gute Erfahrungen dort gemacht.
Die Idee, getrennt voneinander zu üben, ist sicher keine schlechte. Aber das könnt ihr am besten einschätzen, wie gut und wertschätzend ihr zusammen arbeiten könnt oder ob eine(r) immer zu kurz kommt, weil die Rücksicht auf den/die andere(n) doch wieder im Vordergrund steht.
Wochenendtörns halte ich für wenig ratsam. Wie weit ist Dein Weg zur Küste? Für Seemeilen (also in Salzwasser) kann der Weg bis ans Wasser schon Stress bedeuten. Freitagabend auf dem Boot angekommen und Sonntagmittag schon wieder für die Heimreise vorbereiten, stresst doch ziemlich. Und das, was in Zukunft bei SKS-Prüfungen in den Vordergrund rücken soll, nämlich Schiffsführung, lernt man m.E. nicht bei dem einen Manövertraining am Samstag und der Rückfahrt am Sonntagvormittag.

Die Idee des gemeinsamen Segelns finde ich gut. Schönes Hobby, das man zusammen und als Familie gut ausüben kann, wenn alle daran Spaß haben.
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie.

Schebun

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9

Dienstag, 15. November 2016, 14:04

Aus meiner Sicht ist es, wie einige der Vorredner schon geäußert haben besser, den SKS getrennt zu machen. Zumindest den praktischen Teil. Die SKS-Woche ist durchaus geeignet beim ein oder anderen etwas Stress aufkommen zu lassen und Päärchen haben in der Regel ihre Rollenverteilung im normalen Leben, die sich dann bei sowas auch auswirkt.
Ich will niemandem sagen, was er tun oder lassen soll, aber ich denke und ich glaube viele durften das schon beobachten, dass es für das Eheglück zuträglicher ist, wenn der SKS-Törn getrennt gemacht wird. Was ich dagegen empfehlen würde, ist, im Anschluss, vor dem eigenen Chartern/Schiff ein Skippertraining zu belegen, das kann dann auch gemeinsam gemacht werden. Aber wie schon gesagt, muss jeder für sich selbst wissen.

Zur eigentlichen Frage

Ja, sicher gibt es auch "Wochenendtörns", hier z.B. http://www.nordische-segelschule.de/woch…ripp-toern.html einfach mal "Wochenendtörn" bei google eingeben, da kommen dann auch schon die Treffer. Wahlweise gepaart mit "Mitselgen" und dem Wunschrevier.

Was "schafft" mal an einem Wochenende. Hmmm... kommt drauf an :P In der Dänischen Inselwelt Urlaubstrip wohl so 50 - 75 Meilen, wenn es aber heißt Freitag "auf nach England" und Samstag Abend "und wieder zurück" dann kommen da schon so 200-250 Meilen zusammen am Wochenende.

Um den SKS zu bestehen wird das mit England vermutlich aber nichts, denn 2 mal Ablegen, 2 mal Anlegen, 2 mal Segel setzen und 2 mal die Segel richtig zum Kurs trimmen ist vermutlich nicht die steilste Lernkurve. Der Trip an sich dagegen macht richtig Laune, hat er mir zumindest, ist aber denke ich eher was um Spaß am Segeln an sich haben zu können, jetzt weniger um "ernsthaft" das Segeln zu erlernen, gilt aber als Seemeilen für den SKS, sogar als Seemeilen in Tidengewässern, auch wenn man sich gerade 2 mal danach richten musste.
Seekrankheit: Zuerst befürchtet man sterben zu müssen, danach, dass es noch lange dauert bis es endlich soweit ist.

GiNsPaCe

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10

Dienstag, 15. November 2016, 14:18

im Anschluss, vor dem eigenen Chartern/Schiff ein Skippertraining zu belegen, das kann dann auch gemeinsam gemacht werden
:nono:
Den Grund hast du selbst geschrieben ;)
ich glaube viele durften das schon beobachten, dass es für das Eheglück zuträglicher ist, wenn der SKS-Törn getrennt gemacht wird.

Meine Frau hat vor 4 (?)Wochen den Frauenskipperkurs der Yacht in Heiligenhafen durchgeführt, und ich denke das ist für die Frauen definitiv der bessere Weg. Die "Fähigkeiten" sind identisch und man ist unter sich... Die Lernkurve so sollte deutlich besser ablaufen.
Die Männer sind da eher: Lass mich mal, zack ... :O

Man(n) möchte ja vielleicht noch länger mit der Frau unterwegs sein :D

Schebun

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11

Dienstag, 15. November 2016, 14:22

Da bin ich völlig bei Dir. Die Frage ist halt, ob beide sich getrennt ausbilden und dann "den ersten Törn" nach dem SKS zu zweit machen.... ist auch nicht "unkritisch" oder ob der erster Törn mit jemand gemacht wird, der da noch "eingreifen" kann... daher der Gedanke, SKS alleine, Skippertraining zusammen... irgendwann ist es ja zu zweit so weit, so oder so ;)
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Kokopelli

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12

Dienstag, 15. November 2016, 14:22

Wirklich wichtig wäre es tatsächlich zu wissen, wie alt eure Kinder sind. Können die in einer großen Segelschule z. B. den Jüngstenschein machen, während ihr mit dem Dickschiff unterwegs seid? Denn: auf so einem Ausbildungsschiff seid nicht nur ihr, sondern noch einige andere Segelschüler samt Instrukteur unterwegs; und die haben ganz andere Erwartungen an den Törn als eure Kinder! Das passt schlicht nicht zusammen.

Auch ich würde euch zuallererst raten: macht den Kurs getrennt. Der jeweilige Kursteilnehmer hat mehr Ruhe, weil er weiß, dass die Kinder in den besten Händen sind. Den Aspekt unterschiedlicher Lernkurven von Mann und Frau sehe ich auch. Wenn ihr es UNBEDINGT mit der ganzen Familie machen wollt, dann sucht euch einen freien Segellehrer, chartert ein Boot nur für euch und macht euren Törn. Das wird aber ein teures Vergnügen. Und die Kinder kommen dabei wenig zu ihrem Recht, sie werden entsprechend ungnädig sein.

13

Dienstag, 15. November 2016, 14:47

Eben. Macht doch ein "Familienevent" draus. Ja, das ist nicht billig, aber im besten Falle haben alle etwas davon.

Meine immer wieder gern ausgesprochene Empfehlung: DHH mit der Hanseatischen Yachtschule in Glücksburg. Entweder die Eltern sind eine Woche weg und die Kiddies lernen landgestützt segeln bzw. machen einen Schein oder die Kiddies sind auch "seewärtig" unterwegs und nach einer Woche sehen sich alle wieder. Je nachdem, wie alt die sind.
Und die Eltern können sich auch aussuchen, ob sie zusammen an Bord sind oder auf zwei separaten Schiffen (hat beides seine Vor- und Nachteile, das muß man für sich ausmachen was man will).

GiNsPaCe

Seebär

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14

Dienstag, 15. November 2016, 14:52

Oder die "Kinder" sind alt genug und machen den SKS gleich mit :D

ESis

Proviantmeister

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15

Dienstag, 15. November 2016, 15:00

Yachtschule Eichler ...

... bietet in eurer Nachbarschaft auch kürzere Törns an. https://www.yachtschule-eichler.de/Toern…e-Helgoland.php
(weder verwandt, nochverschwägert oder verprovisioniert)

Matthias
Wer ständig zurück blickt, stolpert in die Zukunft.

16

Dienstag, 15. November 2016, 15:01

Zeit nehmen - die Meilen bekommt man auch durch Mitsegeln, so dass man die über Urlaube (da reicht ein Zweiwochentörn) ganz entspannt sammeln kann. Das gibt dann auch gleich noch zusätzliche Erfahrung. Dann den Vorbereitungskurs für die Prüfung - und wenn man 300 Meilen als _aktiver_ Mitsegler schon hat, reicht das. Weniger geht nur, wenn man viel Erfahrung hat, man muss sich schließlich auch an das Schiff gewöhnen - jedes rangiert sich anders.

Ansonsten: Warum nicht gemeinsam segeln lernen? Das getrennte (Skipper)training ist dann erforderlich, wenn einer schon einen großen Wissensvorsprung hat und dann es nicht schafft, den anderen mitzunehmen. Das ist übrigens unabhängig vom Sporttyp: Partner sind (fast immer) schlechte Lehrmeister und schlechte Schüler. Es tut nun mal der abendlichen Romantik nicht gut, wenn man tagsüber Kritik übt/einsteckt. Beim Segeln ist es meistens er, der den Vorsprung hat und sie "vergrault" - beim Reiten ist es dann genau umgekehrt (und deswegen gibt es auch extra Männerreitstunden - so von wegen der anderen Lernkurve)

17

Dienstag, 15. November 2016, 15:11

zu dem thema ist hier bereits alles richtig be- und geschrieben worden .
zu eurer vollgas-be-scheinigung habe ich auch eine etwas andere meinung aber danach ist hier nicht gefragt .

eine ganze woche zu zweit weg und die kinder betreuen lassen geht nicht . aus euren zeilen vermag ich jedoch
zu entnehmen , dass es durchaus möglich wäre , ein wochenende ( evtl. verlängert ) zu segeln und die kinder
betreuen zu lassen .
wenn ich damit richtig liege , dann würde ich mich auf machen und die karawane derer befragen , die ihr boot im frühjahr
in ein anderes segelrevier verlegen . gibt so einige , die mal die ostsee bereisen wollen oder von der ostsee kommend in
die nordsee wollen . ( von mir aus auch von kreta nach malta o. ä. )
diese überführungstörns finden sehr oft außerhalb des urlaubs statt und stehen unter zeitdruck . da wird schon mal bei mehr
wind gesegelt ( .. und das mit kindern ? linke hand das ruder , rechte hand ein kotzendes kind ? nee , davon rate ich auch ab )
da wird ein wochenende ausgeguckt und dann werden meilen gefressen , um das boot zum urlaubsliegeplatz zu bringen .
so mancher würde sich bestimmt etwas mehr zeit nehmen , wenn er sicher wäre , am nächsten wochenende wieder eine crew zu haben ,
die mit ihm die überführung fortsetzen wird .
salzwasser muß es sein , manöver müssen sein und meilen müssen her .
von norderney bis cuxendorf sind es etwa 70 nm , von terschelling bis cux etwa 150 ( genaue zahl habe ich nicht im kopf ) .
jetzt ist es eine sache der planung , wie viele überführungstörns ihr machen müßt .
als abgeltung könnte man mit dem skipper die durchführung der manöver vereinbaren .

so würde ich es angehen .
die ganze sache muss natürlich noch im detail ausgearbeitet werden . das ist hier nur mein grundgedanke dazu .

18

Dienstag, 15. November 2016, 15:13

Ich meine auch, dass Ausbildungstörn + Kinder an Bord sich ausschließen. Ihr könnt euch weder richtig um die Kinder kümmern noch seid ihr bei der Ausbildung voll konzentriert. Die übrigen Prüflinge haben ebenfalls die Erwartung, dass eine möglichst konzentrierte Ausbildung durchgezogen wird, die sich vorrangig am Ausbildungsziel ausrichtet. Nicht zu unterschätzen ist, dass mit dem Heranrücken der Prüfung der ein oder andere Teilnehmer nervöser wird und weniger auf Befindlichkeiten von Kindern Rücksicht nehmen möchte.

Vielleicht ist es möglich, einen "Privatausbilder" zu finden, der 14 Tage mit euch unterwegs ist und euch auf die Prüfung vorbereitet. Das dürfte aber eine ziemlich kostspielige Vorbereitung werden. Es bleibt dann doch wohl nur eine getrennte Ausbildung übrig, in der jeder eine Woche weg ist.

Bei der Kfz-Führerscheinausbildung saßen - zu meiner Zeit - auch Frauen und Männer (eigentlich waren wir ja noch Kinder) im Auto. Hat niemandem geschadet. Und auch in den Jahren bis zum Abi wurden in meiner Schule Mädchen und Jungs gemeinsam auf die Prüfung vorbereitet.

zooom

Seebär

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19

Dienstag, 15. November 2016, 15:19



Bei der Kfz-Führerscheinausbildung saßen - zu meiner Zeit - auch Frauen und Männer (eigentlich waren wir ja noch Kinder) im Auto. Hat niemandem geschadet. Und auch in den Jahren bis zum Abi wurden in meiner Schule Mädchen und Jungs gemeinsam auf die Prüfung vorbereitet.
Ja, aber da ist Eine(r) gefahren, die anderen haben die Klappe gehalten, das möchte ich mal bei einem Anlegemanöver erleben.
Gruß Thomas von ZOOOM

Neulich hab ich nen IQ Test machen lassen, war Gott Sei Dank negativ.

GiNsPaCe

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20

Dienstag, 15. November 2016, 15:22

Eine(r) gefahren, die anderen haben die Klappe gehalten, das möchte ich mal bei einem Anlegemanöver erleben.

:ot:
Sommer 2016 Kerteminde: Jeannau 33, er legt an, sie sitzt im Cockpit, es wird kein Wort gesprochen.... :oops:

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