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41

Mittwoch, 16. November 2016, 09:29

Servus @Stader75:

hat einer von euch beiden eigentlich praktische Erfahrungen im Segeln, z.Bsp. mit Jollen ?
Oder habe ich etwas überlesen?

Nein, haben wir nicht - wollen wir uns aber im nächsten Schritt im Rahmen von SBF Binnen unter Segel aneignen - Stauseen, auf denen man Binnensegeln kann, gibt's Bergisches Land / Sauerland zum Glück ausreichend.

42

Mittwoch, 16. November 2016, 09:54

Nein, haben wir nicht - wollen wir uns aber im nächsten Schritt im Rahmen von SBF Binnen unter Segel aneignen

Das sollte meiner Meinung nach der erste Schritt sein, die reine Segeltechnik ist auf Jollen einfacher zu lernen, da reichen mehrere kurze Trips von 1-2 Std
Gruß aus Mittelfranken
Peter

Xtefan

Offizier

Beiträge: 200

Wohnort: Hamburg

Heimathafen: Kiel

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43

Mittwoch, 16. November 2016, 11:32

Jolle als Segeltraining wird überschätzt, ist aber gute Lösung, um in kürzerer Zeit mehr zu lernen und das lästige Autofahren zu vermeiden.
Vorteil: man segelt nicht nur mit. Zu zweit auf einem Dickschiff lernste aber genauso.
Persönlich schönstes Beispiel ist meine Herzdame, die ohne jede Jollenerfahrung (ausschließlich Dickschiff) problemlos Gleitjolle steuert, wovon ihr nahezu alle jollensegelerfahrenen Kumpels abgeraten haben wegen zu kibbelig, garantierte Sofortkenterung und, und, und.

44

Mittwoch, 16. November 2016, 11:45

Jeder hat seine andere Herangehensweise. Ich würde an Eurer Stelle.
Den SKS erstmal hintenan stellen.

im nächsten Jahr:
Frühling: SBF Binnen Segel bei Euch in der Umgebung. Evtl. habt Ihr ja eine Schule die ein Kombipaket anbietet. D.h. Segelkurs & anschliessend mittelgrosse Jollen zum freien Üben (da könnt ihr dann wenn ihr etwas sicherer seid auch die Kids mitnehmen)
Sommer: Sommerurlaub: Falls Geld und Wille es dafür auszugeben vorhanden sind: Kroatien Flottille als Kojencharter in der Führungsjacht mit Skipper. Ansonsten eine schmale Variante davon an der Ostsee in geschütztem Revier.
Zwischendurch immer mal segeln gehen. Vielleicht mal die Kids bei den Grosseltern/Freunden/Sportverein/Jugendurlaub abgeben über verlängerte Wochenden.
Spätsommer: Mutig einen Kleinkreuzer chartern. Nicht grösser als 24 Fuss. Einfach zu bedienen. Aber MIT Kiel, bzw. Kielschert. Keine kippligen Jollenkreuzer mit Kajüte etc.
zb hier http://www.happycharter.com/show-boat/ya…ieten/bid/3252/

übernächstes Jahr:
DHH Glücksburg - Ihr macht den SKS und die Kids den Jüngstensegelschein


PS: und jetzt der sündigste Gedanke: Statt die Kohle in Meilentörns und einen baldigen SKS zu stecken. (Da seid ihr zu zweit nämlich rasch mal kurz vor dem 5stelligen): macht den Sbf binnen segel (motor könnt ihr euch ja vom sbf see anrechnen lassen) und kauft euch einen trailerbaren Kleinkreuzer.
Alles rechtliche und evtl. chartern habt ihr eh mit dem sbf see abgedeckt.
und ein kleinkreuzer mit kielschwert bringt mehr unkomplizierten spass und auch mehr praktisches lernen und segelbootsalltag und familienfreude als gezeitenavi büffeln und seemeilen jagen.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Riggse« (16. November 2016, 12:01)


45

Mittwoch, 16. November 2016, 12:12

@Stader75: Das hört sich im Prinzip nach einem guten Plan an ;)

Nur eines noch: Auch wenn eine Flottille in Richtung "Betreutes Segeln" gehen kann:
An Bord seid Ihr zunächst auf Euch allein gestellt.
Wenn das Segeln für alle Beteiligten neu ist, solltet Ihr beiden Eltern bis dahin die Grundlagen der Bootsbeherrschung soweit auf heimischen Revieren geübt haben, dass unterwegs beim An- oder Ablegen, bei Segelmanövern oder auch mal bei aufkommendem Püster kein "Zustand" entsteht. Wir wissen ja nicht wie Eure Söhne drauf sind, aber wenn die unterwegs mal unsicher oder gar ängstlich werden und dabei merken, dass die Eltern auch nicht mehr Herr der Lage sind, kann es traumatisch enden.
Für die Familie ist es denkbar unglücklich, wenn die Kinder keinen Spaß am Segeln finden können. Das könnt Ihr Euch eigentlich erst erlauben, wenn die beiden so alt sind, dass sie sowieso nicht mehr mitkommen wollen.

Gruß + viel Erfolg
Andreas

46

Mittwoch, 16. November 2016, 12:19

kauft euch einen trailerbaren Kleinkreuzer.

Das ist nicht jedermanns Sache mit dann 12-järigen Zwillingen, ich weiss wovon ich rede, hatte sebst 2 Jahre einen 25Ft Hubkieler, 3 mehrwöchige Reisen mit 5-jährigem im MM und in der dänischen Südsee, wurde schon eng, aber der Kurze hat nicht gemotzt bei kurzen Tagestörns und Spielen am Strand
Gruß aus Mittelfranken
Peter

GiNsPaCe

Seebär

Beiträge: 1 251

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Bootstyp: Rebell 31

Heimathafen: Sønderborg Lystbådehavn

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47

Mittwoch, 16. November 2016, 12:49

Da wir zu dem auch noch ziemlich klar miteinander sind, sind wir überzeugt, dass das unsere Beziehung aushält...

Das haben auch so einige Paar von sich "behauptet" VOR dem Hausbau ;)

48

Mittwoch, 16. November 2016, 13:28

Da wir zu dem auch noch ziemlich klar miteinander sind, sind wir überzeugt, dass das unsere Beziehung aushält...

Das haben auch so einige Paar von sich "behauptet" VOR dem Hausbau ;)
Recht hast Du - ein Haus wollen wir ja auch nicht bauen ;)

@Stader75: Das hört sich im Prinzip nach einem guten Plan an ;)

Nur eines noch: Auch wenn eine Flottille in Richtung "Betreutes Segeln" gehen kann:
An Bord seid Ihr zunächst auf Euch allein gestellt.
Wenn das Segeln für alle Beteiligten neu ist, solltet Ihr beiden Eltern bis dahin die Grundlagen der Bootsbeherrschung soweit auf heimischen Revieren geübt haben, dass unterwegs beim An- oder Ablegen, bei Segelmanövern oder auch mal bei aufkommendem Püster kein "Zustand" entsteht. Wir wissen ja nicht wie Eure Söhne drauf sind, aber wenn die unterwegs mal unsicher oder gar ängstlich werden und dabei merken, dass die Eltern auch nicht mehr Herr der Lage sind, kann es traumatisch enden.
Für die Familie ist es denkbar unglücklich, wenn die Kinder keinen Spaß am Segeln finden können. Das könnt Ihr Euch eigentlich erst erlauben, wenn die beiden so alt sind, dass sie sowieso nicht mehr mitkommen wollen.

Gruß + viel Erfolg
Andreas
Danke für den Hinweis - das werden wir bedenken. Wie bereits geschrieben, wir wollen eh vor "das ein oder andere Mal" binnen auf der Jolle segeln (lernen).

Nein, haben wir nicht - wollen wir uns aber im nächsten Schritt im Rahmen von SBF Binnen unter Segel aneignen

Das sollte meiner Meinung nach der erste Schritt sein, die reine Segeltechnik ist auf Jollen einfacher zu lernen, da reichen mehrere kurze Trips von 1-2 Std
Da gibt es so viele unterschiedliche Meinungen zu. Wir haben im Vorfeld einige Infoveranstaltungen besucht und mit Ausbildern und Teilnehmern von einer (nicht ganz so weit entfernten Segelschule) gesprochen - hier scheiden sich wohl die Geister. Nichts desto trotz werden wir im Frühjahr auf die Jolle gehen - um zu lernen und Spaß zu haben.

Browning

Proviantmeister

Beiträge: 351

Wohnort: Bobingen

Schiffsname: Anna Karin

Bootstyp: Vindö 45

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49

Mittwoch, 16. November 2016, 13:57

So, vielen Dank nochmal für die vielen Meinungen und Hinweise.

Das war doch gestern abend eine muntere Diskussion. In der Summe kann ich Euch sagen, dass wir bei dem "kategorischen Ausschluss" die Meilentörns (oder auch die Prüfungsvorbereitungsfahrt) getrennt zu machen bleiben. Das ist bzw. soll ein Hobby für uns gemeinsam werden. Da wir zu dem auch noch ziemlich klar miteinander sind, sind wir überzeugt, dass das unsere Beziehung aushält... Damit blebt das Familiensegeln und somit hat sich unsere Urlaubsplanung für den Sommer spontan geändert. Wir werden also in diesem Jahr mindestens mal eine Woche - wenn wir es schaffen auch noch eine zweite - mit der ganzen Familie segeln gehen. Ich glaube, dass das Flottillen-Segeln auch für die Jungs 'ne gute Sache ist. Wenn wir dann (in aller Ruhe) die notwendigen Meilen zusammen haben - schließlich haben wir ja 2 Jahre nach Theorieprüfung Zeit - werden wir einen Prüfungsvorbereitungstörn gemeinsam machen - für eine Woche in den Ferien bekommen wir die "lieben Kleinen" schon geparkt und dann gemeinsam den SKS (hoffentlich) bestehen.


Dem Ansatz kann ich zustimmen. So betrachten wir unser Segeln auch - der Anfang war aber sehr schwer, bis wir uns gegenseitig wirklich vertrauen. Insbesondere meine Frau musste sich steigern was das gefühl der Sicherheit betrifft und der Weg vom "zu viel Krängung!" zum "dann segeln wir eben auch die andere Nacht" war stressig. Und die Anlegemanöver sind immer noch laut, aber als Charterer hat man wenig Chance, so richtig in die Routine zu kommen.
Gruß,

Mikolaj

Slowly learning that life is okay.

50

Mittwoch, 16. November 2016, 23:18

Da gibt es so viele unterschiedliche Meinungen zu. Wir haben im Vorfeld einige Infoveranstaltungen besucht und mit Ausbildern und Teilnehmern von einer (nicht ganz so weit entfernten Segelschule) gesprochen - hier scheiden sich wohl die Geister. Nichts desto trotz werden wir im Frühjahr auf die Jolle gehen - um zu lernen und Spaß zu haben.

Jo, macht das mal, aber .....
mir ging es rein um das Verständnis, wie die Segelei funktioniert, wie komme ich unter Segeln von A nach B

das Handling z. Bsp. im Hafen (unter Motor) ist eine ganz andere Kiste :O
Gruß aus Mittelfranken
Peter

51

Montag, 30. Oktober 2017, 11:56

Fazit: Unser Weg zum SKS

Nachdem ich vor langer Zeit die Diskussion angestoßen haben, möchte ich es nun nicht versäumen auch zu berichten, welchen Weg wir schlussendlich gegangen sind:

Dass wir einen SBF See / SKS-Kombikurs besucht haben, hatte ich ja schon erzählt. Den SBF See haben meine Frau und ich dann auch erfolgreich bestanden. Allerdings war hier bereits in der Vorbereitung für meine Süße klar, dass Sie auf diesen theoretischen Lernstress gerade in Bezug auf den SKS keine Lust hat. Damit habe ich dann kurz darauf die SKS-Theorie-Prüfung alleine abgeschlossen.

Während einer Auslandsdienstreise von mir über die Osterferien hat dann meine Frau einen SBF-Binnen (unter Segel) Kurs in Theorie und Praxis besucht - die Jungs (11J) haben parallel Ihren Opti-Schein gemacht und dabei den großen Spaß am Segelsport entdeckt (bis zu diesem Zeitpunkt war das Hobby nur eine Idee der Eltern - umso erfreulicher, dass die Twins so viel Spaß am Segeln hatten). Im Anschluss haben wir beide dann noch einige Segelstunden (binnen, Jolle) genommen - zu einer Prüfung hier konnte sich meine bessere Hälfte aber auch nicht durchringen (Prüfungsangst) und ich wollte nun erstmal die SKS-Praxis "erledigen".

In den Sommerferien haben wir dann einen Familien-Flottillen-Törn von Windbeutel Reisen in Kroatien (Kornaten) gemacht, mit einem wirklich tollen Skipper, der uns - trotz Urlaubstörn - viel erklärt und selber hat machen lassen. Eine zunächst gute Basis auf dem Weg zu den notwendigen Meilen für den SKS.

In der vergangenen Woche waren wir (meine Frau und ich) dann mit Swen Meier Yachting auf dem SKS-Praxis und -Prüfungstörn vor Mallorca. Eine brutal intensive Woche mit wieder einem super Skipper (und tollem Didakten) haben dann bei mir zu einer bestandenen SKS-Praxisprüfung und damit abgeschlossenem SKS geführt. Meine Süße hat sich final dazu entschieden, keine Prüfung abzulegen (sie hat einfach zuviel Schiss vor Prüfungen, was ihr den Spaß am Segeln nimmt) aber weiterhin alles gemeinsam mit mir zu lernen.

Da mir durchaus klar ist, dass die nun vorhandenen 340sm auf sehr einfachem Gewässer überhaupt kein Garant für seglerisches Können sind, überlegen wir z. Zt. im Frühjahr (vor der ersten eigenen Charter) über die Yachtschule Eichler den Törn Finkenwerder-Helgoland und zuück in 4 Tagen zu machen. Das klingt nochmal nach richtig viel lernen.

Zusätzlich werde ich mir jetzt (zur Vorbereitung auf den ersten eigenen Charter) den SRC (und vermutlich UBI in Kombi) autodidaktisch aneignen (so der Plan) und die Prüfung dann im Winter ablegen. Und wenn ich noch lustig bin (damit man sich auch hier mal auf 'nem Stausee eine Jolle ausleihen kann) mach ich dann noch die Theorie zum SBF-Binnen. Damit sollte dann das notwendige Scheinkontingent erfüllt sein, um überall alles ausleihen zu können / dürfen.

Dies war also unser Weg zum SKS. Ich weiß, dass es hier unglaublich viele, unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema gibt. Für uns war dieser Weg (bislang) der Beste. Ich freue mich jetzt schon auf die kommenden Erfahrungen, die wir zweifelsohne auf dem Weg zum wirklichen Können sammeln werden.

52

Montag, 30. Oktober 2017, 13:06

Du machst auf dem Wasser nicht nur was - nötig - ist , sondern auch was möglich ist .
Das gefällt mir , ist m.E. die richtige Einstellung . Nie an der Praxis sparen .

Vodies

Proviantmeister

Beiträge: 327

Wohnort: Rosenheim

Bootstyp: Sunbeam 25KS

Heimathafen: Urfahrn (Chiemsee)

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53

Montag, 30. Oktober 2017, 13:25

Ich denke: Alles richtig gemacht. Die nötigen Scheine erworben (und darüber hinaus). Was noch wichtiger ist, Frau und Kinder eingebunden und die Frau nicht zu einer Prüfung gezwungen. Sie hat ja den SBF See und kann damit alleine ein Boot auf See fuehren. Sie lernt mit dir und erfreut sich anscheinend auch am Sport. Das ist die Grundlage für eine gemeinsame Freizeitbeschäftigung.

Wir haben es ähnlich gemacht. Meine Frau hat SBF See und Binnen. Die Kinder haben jetzt den SBF Binnen/Segel und wollen nächstes Jahr den SBF See machen. Zusammen haben wir ein Skippertraining an einem Wochenende gemacht und wir hatten einen schönen erste Törn in Kratien auf einer Bavaria 30 erfolgreich gemeistert

Gruss

Franz
Franz
Viele Gruesse aus Rosenheim

Kokopelli

Salzbuckel

Beiträge: 8 875

Schiffsname: LIMANDE

Bootstyp: Ohlson 8:8

Heimathafen: Wassersportgemeinschaft Arnis

Rufzeichen: DK9289

MMSI: 211751940

Im Marktplatz: 1

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54

Montag, 30. Oktober 2017, 13:35

@Stader75:

Alles richtig gemacht! Deiner Frau möchte ich sagen: auf die Prüfung und den Lappen kommt es gar nicht an; das Wissen und das Üben ist das eigentlich Wichtige. Und gerade in dieser Richtung werdet ihr beim Helgolandtörn mit Eichler sicher gut gefüttert.
Die Menschheit lässt sich in zwei Gruppen einteilen: Segler und vom Leben Benachteiligte.

55

Montag, 30. Oktober 2017, 18:58

Ich kann euch auch aus eigener persönlicher Erfahrung die Yachtschule Eichler ans Herz legen.
Robert Eichler ist sehr Erfahren in der Einschätzung seiner Kunden und bietet auch individuelles wenn
das nötig sein sollte.
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Gruß Hubertus

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