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1

Dienstag, 14. November 2017, 19:35

Prüfungsmanöver für SKS bebilderte Darstellung

Ich sehe auf skizzierten Darstellungen der jeweiligen Manöver - die man z.B. für die SKS Prüfung braucht,
immer wieder (eigentlich außschließlich) das die Boje auf der Seite der auswehenden Segel aufgenommen wird.
(Wie sagt man zu dieser Seite? - in Lee?)

Auf meinem ersten Prüfungstörn, bei dem ich leider durchgefallen bin, haben wir das Grundsätzlich anderst gemacht,
also immer (außschließlich) auf der gegenüberliegenden Seite der auswehenden Segel (heist das in Luv?) die Boje aufnehmen.

Der Grund weswegen ich Durchgefallen bin, war dejenige, das mir eine große Welle die gegen die Bordwarnd klatschte, die
Boje in hohem Bogen davonschleuderte - weg vom Boot (zweiter Versuch war dann wegen etwas anderem nicht gültig).

Jetzt bin ich grad ins Überlegen gekommen, ob es vielleicht bei starkem Wind und Wellengang sinnvoller ist die Boje tatsächlich
auf der Seite der auswehenden Segel aufzunehmen.
----------------------------------------------
Gruß Hubertus

2

Dienstag, 14. November 2017, 19:49

Nein, immer in Luv um nicht von Segel und Schoten erschlagen zu werden.
Das Problem, dass die Boje durch das Stampfen des Bootes weggespült wird ist auf beiden Bügen gleich.
Das ist leider Pech. Auf einem Törn bei uns sind auch drei von vier durchgefallen, gute Leute die wirklich gute Segler sind. Aber wenn bei 25 kn und kurze Steile Welle das Boot falsch steht, dann wars das.

Nicht umsonst ist es das Worst Case Szenario, welches keiner in real erleben möchte.

PS: Luv und Lee sollte man für eine SKS Prüfung schon drauf haben

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3

Dienstag, 14. November 2017, 21:11

:Mauridia_44: sorry, wer noch bei Lee und Luv nachfragen bzw. überlegen muss...
der ist evtl. noch nicht reif für den SKS..... :D

aber grundsätzlich ist das eine Streitfrage in den Ausbildungsquerelen, denn

* beim kleinen Schlauchboot oder ner Jolle mag es ja so sein...dass sich das Böötlein mit
Wind und Welle nach Lee bewegt und sich im Falle, dass..., auf den MoB setzt. :erschrocken:

* bei grö0en Booten, Yachten oder gar Schiffen ist das aber anders :
1) man nennt das von der Marine und Küstenwache her "Lee machen"
Was bedeutet der Schiffsrumpf gibt dem MoB in Lee Wind- Gischt- und Wellenschutz.
Das größere Boot ist entschieden schwerer, als der Mob und wird nicht so schnell auf den MoB gesetzt.

2) wenn man sich neben den Mob in Luv legt und man will dem MoB helfen bzw ihn an Deck holen etc..
läßt einerseits der Winddruck das Boot nach Lee krängen und das Gewicht der Crew tut sein Übriges.
Was bedeutet, man ist näher am MoB und die Distanz vom Wasseroberfläche zum Deck ist nicht so groß, wie andersherum.

Somit wäre bei größeren Booten wohl richtig, den Mob an der Leeseite zu nehmen.
Das haben anscheinend auch manche Autoren von Lehrbüchern eingesehen und das vorherige Dogma verändert
oder evtl. ganz abgeschafft.

Im Leben ist es eben anders, als in der Schultheorie...

:rolleyes:
ja...der redet und schreibt auch ungefragt....wer wissen will was....liest da :


http://www.my-seaside.net/html/kolumne.html . ... -.....QUERULANT= https://blog650.wordpress.com ... - ......HORIZONTE = https://blog35215.wordpress.com ......-........http://www.wassersport-pool.info ..[/align]

4

Mittwoch, 15. November 2017, 01:11

Sollte ich vor dem Auslafen erfahren , dass einer den SKS hat , laufe ich so schnell und so weit , wie ich kann .
Sollte das auf dem Wasser passieren , springe ich - heimlich - über Bord .
Die Chance zu überleben ist größer .

SKS - Inhaber sollten ein gut sichtbares Tatoo haben ....

Gehe mal davon aus , dass es sich um eine Frage für die segelfreie Zeit handelt ;)

Sehbeer

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5

Mittwoch, 15. November 2017, 08:20

Lee? - Luv? - vielleicht sogar Heck?
Welches Manöver?
Mit Maschinenunterstüzung? (im realen Fall natürlich immer)

Viele MOB Manöver schließen mit einem Nahezuaufschießer oder mit einem echten Aufschießer ab.
Im Falle eines echten Aufschießers gibt es kein Lee und Luv mehr, wenn man steht. Gleiches gilt für Manöver mit Maschinenunterstützung hier muss der Bug fast zwangsläufig genau in Windrichtung zeigen. Hier das klassische Manöver mit echtem Aufschießer - der echte Aufschießer hat gegenüber dem Nahezuaufschießer deutliche Nachteile isbesondere, wenn man keine Maschine zur Unterstüzung hat (z.B. Jollen ohne Motor)

hier nochmal mit Nahezuaufschießer:



Hier noch ein Manöver (Münchener M./ Beidrehen) bei dem eine Aufnahme in Lee verpflichtend ist:


sonst gilt natürlich:
* bei grö0en Booten, Yachten oder gar Schiffen ist das aber anders :
1) man nennt das von der Marine und Küstenwache her "Lee machen"
Was bedeutet der Schiffsrumpf gibt dem MoB in Lee Wind- Gischt- und Wellenschutz.
Das größere Boot ist entschieden schwerer, als der Mob und wird nicht so schnell auf den MoB gesetzt.

2) wenn man sich neben den Mob in Luv legt und man will dem MoB helfen bzw ihn an Deck holen etc..
läßt einerseits der Winddruck das Boot nach Lee krängen und das Gewicht der Crew tut sein Übriges.
Was bedeutet, man ist näher am MoB und die Distanz vom Wasseroberfläche zum Deck ist nicht so groß, wie andersherum.

Somit wäre bei größeren Booten wohl richtig, den Mob an der Leeseite zu nehmen.
Das haben anscheinend auch manche Autoren von Lehrbüchern eingesehen und das vorherige Dogma verändert
oder evtl. ganz abgeschafft.
:good2:

Und: Das ist nur der "einfache Anfang" das schwierige ist es dann die Person an Bord zu bekommen.
liebe Grüße

Mattze :Kaleun_Sleep:

Olaf_P32

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6

Mittwoch, 15. November 2017, 08:23

Nein, immer in Luv um nicht von Segel und Schoten erschlagen zu werden
So schnell erschlägt einen kein Segel ;)

Aber es soll bei MOB´s häufiger schon schlimme Verletzungen dadurch gegeben haben das das armen Opfer von größeren Wellen gegen den Rumpf geschleudert wurde.
Ein Leben ohne Boot ist möglich, aber ist es auch lebenswert ?
:wickie:

7

Mittwoch, 15. November 2017, 09:25

genau im Wind?

mal ne Frage an die Experten: Soll das Manöver nicht mit einem Aufschießer enden? So das das Boot genau im Wind steht und (fast) keine Fahrt mehr macht? Dann hätte ich ja keine LUV oder LEE-Seite.

Beim sogenannten Quckstop (oder Münchener) Manöver, das ja mit dem Beidrehen endet habe ich eine LEE-Seite. Und da sollte man für den MOB "Lee machen".

meint
Charly
Törnberichte und mehr http://www.skippercharly.de

Mick

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8

Mittwoch, 15. November 2017, 09:27

Das ist leider Pech. Auf einem Törn bei uns sind auch drei von vier durchgefallen, gute Leute die wirklich gute Segler sind. Aber wenn bei 25 kn und kurze Steile Welle das Boot falsch steht, dann wars das.


Das ist genau der Grund weswegen ich das Prüfungen der RYA viel sinnvoller finde. Ich selbst habe den SKS und den RYA Coastal Skipper Practical gemacht. Bei einem RYA-Schein ist Dein Ausbilder gleichzeitig auch Dein Prüfer. Der beobachtet Dich die ganze Woche und urteilt am Ende der Woche, ob der Dir ein Boot anvertrauen würde. Bei den deutschen Scheinen ist es immer nur eine kurze Momentaufnahme, bei der eigentlich fähige Leute durchfallen und eigentlich unfähige Leute die Prüfung bestehen können. Das kommt immer wieder vor. Bei meinem Ausbildungstörn hat der Skipper von einer Seglerin erzählt, die die ganze Woche nichts gebacken bekommen hat. Bei der Prüfung hatte sie aber einen guten Moment und ausreichend viel gezeigt, um die Prüfung zu bestehen. So kanns gehen.

Beste Grüsse
Mick

Olaf_P32

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9

Mittwoch, 15. November 2017, 09:53

Na ob das der Weisheit letzter Schluss ist wenn der Lehrende auch gleich den Lernenden prüft ? Uns allen ist ja sicherlich in diesem Zusammenhang der "Nasenfaktor" noch aus der eigenen Schulzeit bekannt. Auch die Vorstellung das der Fahrlehrer den KFZ Führerschein ausstellt hat auch nichts wirklich beruhigendes. Also die Prüfungsausschüsse sind sicherlich noch die beste Lösung. Wobei selbstverständlich die Prüfung noch verbessert werden könnte. Das Leute im Prüfungsstress durchfallen ist ein bekanntes Problem, das wohl nur durch Training in den Griff zu bekommen ist. Das ist nicht auf Segelscheine begrenzt. Auch bei Abitur- oder Gesellenprüfungen sollen ja schon Leute durchgefallen sein.
Ein Leben ohne Boot ist möglich, aber ist es auch lebenswert ?
:wickie:

10

Mittwoch, 15. November 2017, 10:05

Die Frage war nach einem Boje-über-Bord Manöver, nicht nach einem Mann über Bord Manöver.
Und da stellt sich die Argumentlage anders da:
Höhe des Freibords: egal, solange der Bootshaken lang genug ist
Verletzungsgefahr für die Boje: Nicht existent

Entscheidend dürfte sein, die Boje an Bord zu bekommen, denn daran misst am Ende der Prüfer den Erfolg.
Und das geht auf der Luv-Seite meistens leichter, weil eben kein Großbaum und die Schot dort rumschlägt und je nach Schiff (Doppelsteuer) der Steuermann und Prüfling meist auf der Luv-Seite steht. Außerdem lässt sich die Boje im Nahezu-Aufschiesser für mein Gefühl leichter ansteuern, wenn man den Abstand durch luven verkleinern kann. Man hält zunächst einen Tick zu niedrig und luvt dann immer weiter an.

Aber in der Tat, wer Lee und Luv nicht unterscheiden kann, sollte keine SKS Prüfung bestehen. Man fragt sich schon, was da in der Prüfungsvorbereitung eigentlich gemacht wurde.

11

Mittwoch, 15. November 2017, 10:31

Die Antwort ist mal wieder: Kommt darauf an....nämlich auf das Schiff und das Rigg und das Manöver

Beim Training für den SSS hat meine damalige Crew sich nach dem 2. Mal geweigert, die Boje in Lee aufzunehmen. Grund: das klassische Manöver bei reichlich Wind. Die schlagende Fockschot hatte ihr bereits ordentlich blaue Flecke beschert. Wir haben in der Prüfung dann in Luv aufgenommen, die Begründung dem Prüfer mitgeteilt und alles war gut.
Fährt man das Manöver so, dass die Fock back steht, dann kann man in Lee aufnehmen.

Bei einem RYA-Schein ist Dein Ausbilder gleichzeitig auch Dein Prüfer

Interressant, die Aussage. Wo hast Du denn Deinen Coastal gemacht? Bei uns war es ein _externer_ Prüfer, den wir noch nie vorher gesehen haben. Der Ausbilder sagte auch, er dürfe weder prüfen noch mitfahren.

12

Mittwoch, 15. November 2017, 12:37

Bei der RYA Ausbildung gib es verschiedene Stufen: Competent Crew, Dayskipper und Coastal Skipper werden vom Ausbilder bescheinigt. Yachtmaster Coastal, Yachtmaster Offshore, Yachmaster Ocean werden von immer einem externen Examiner abgenommen. Das ist immer so, eine einheitliche Vorgehensweise und die ist für alle Schulen verbindlich.

Auch wenn die Ausbilder bis einschliesslich Coastal Skipper ausstellen, dann ist das kein Selbstläufer für die Teilnehmer. Die RYA hat klare Richtlinien und Standards an die sich die Ausbilder halten müssen. Wenn man das zu lasch angeht, dann fliegt man spätestens bei seiner eigenen Re-Zertifizierung auf die Nase (jeder RYA Instructor muss sich spätestens alle 5 Jahre in einem mehrere Tage dauernden Verfahren wieder erneut prüfen lassen, sonst darf er nicht mehr ausbilden).

Viele Grüße,
Wolfgang
RYA-Ausbildung in Theorie und Praxis: www.under-sail.eu

Olaf_P32

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13

Mittwoch, 15. November 2017, 13:21

Die Frage war nach einem Boje-über-Bord Manöver, nicht nach einem Mann über Bord Manöver.
Ach so. Und ich Idiot habe immer geglaubt der Sinn des Boje-über-Bord sei, das man gelernt hat wie man notfalls ein Besatzungsmitglied bergen kann. Und wenn man die Argumentation konsequent weiter führt, dann leben unser Ehepartnerinnen ja echt gefährlich. Ein Frau-über-Bord Mannöver gibt es ja gar nicht. :D
Ein Leben ohne Boot ist möglich, aber ist es auch lebenswert ?
:wickie:

Sehbeer

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14

Mittwoch, 15. November 2017, 13:47

Die Frage war nach einem Boje-über-Bord Manöver, nicht nach einem Mann über Bord Manöver.
Und da stellt sich die Argumentlage anders da:
Höhe des Freibords: egal, solange der Bootshaken lang genug ist
Verletzungsgefahr für die Boje: Nicht existent
:zus(4): :zus(5): :erschrocken: :Mauridia_44:
Entscheidend dürfte sein, die Boje an Bord zu bekommen, denn daran misst am Ende der Prüfer den Erfolg.
....
Das dürften die meisten Prüfer anders sehen.
Aber in der Tat, wer Lee und Luv nicht unterscheiden kann, sollte keine SKS Prüfung bestehen. Man fragt sich schon, was da in der Prüfungsvorbereitung eigentlich gemacht wurde.
Ja - aber wie oben schon 2x ausgeführt worden ist, gibt es u.U. (vollständiger Aufschießer) kein Lee und Luv, sonders das Boot liegt mit dem Bug genau im Wind. (Ausnahmen: Münchener Manöver, Abschluss mit Nahezuaufschießer, ...)
Ach so. Und ich Idiot habe immer geglaubt der Sinn des Boje-über-Bord sei, das man gelernt hat wie man notfalls ein Besatzungsmitglied bergen kann. ...
[Ironie an] :no2: Du lernst nur wie Du ein paar zusammengeknotete Fender oder eben eine Boje rettest. ;) [Ironie an]

Ein Frau-über-Bord Mannöver gibt es ja gar nicht.
Die pinkeln seltener über die Reling. ;) :verstecken:
liebe Grüße

Mattze :Kaleun_Sleep:

15

Mittwoch, 15. November 2017, 15:39

Lustig viele Emoticons. Aber:

Schulmäßig wird ein Nahezuaufschießer gefahren, keiner direkt in den Wind.

Und: Würdest Du bei einem echten Mann/Frau/Kind/Hund über Bord wirklich das gelernte Manöver mit 3 Bootslängen, Q-Wende und Nahezu-Aufschießer unter Segel fahren? Wohl nur in den seltesten Fällen. Es geht bei dem Prüfungsmanöver in Wirklichkeit vor allem um Bootsbeherrschung und die Fähigkeit, eine komplexe Folge von Manöverschritten durchzuführen und zu kommandieren. Wer hat schon außerhalb einer Regatta eine Crew quasi mit den Schoten in der Hand im Cockpit sitzen, die einem hilft, das Manöver zu fahren? In Wirklichkeit ist man doch eher nach dem MOB alleine und muss den Rest der Crew erst aus dem Bett/vom Herd/aus der Naviecke/vom Klo holen, falls es überhaupt noch jemanden an Bord gibt.

Im wahren Leben je nach Crew, Wetter und Kurs irgendwas zwischen sofortigem Beiliegen durch Wende ohne Segelbedienung und Segel weg und Motor an.

16

Mittwoch, 15. November 2017, 15:55

Es geht hier doch um die reale Prüfungssituation. Nicht um reales MOB Manöver.
Da darfst du, auch wenn die Boje an Bord ist und du noch zu schnell bist oder die Person mit dem Bootshaken eine peitschende Schot abbekommen hat, das Manöver erneut fahren.

Und auch beim vollständigen Aufschießer gibt es ein Luv. Du fährst deinen Aufschießer in Richtung Luv und nimmst die Person dort auf. Am Ende des Manövers mag es rein Definitionsmäßig kein Lee/Luv geben, aber bis du im Wind bist bleibt der Mann an Luv. Die Prüfer mögen es auch nicht, wenn die Boje immer am Vorstag vorbei hin und her geht. Du Sollst die Boje ja immer im Blick haben, wenn du die dann an BB aufnimmst siehst du doch schon bei dem Aufschießer nichts oder kaum was. Und das Verständnis wollen die Prüfer in der Prüfung sehen.

Das ist ein riesen Unterschied, ob du eine Prüfung fährst oder eben in real ein Mob fährst.

17

Mittwoch, 15. November 2017, 16:05

Ach so. Und ich Idiot habe immer geglaubt der Sinn des Boje-über-Bord sei, das man gelernt hat wie man notfalls ein Besatzungsmitglied bergen kann.

Wer glaubt, dass man mit dem Prüfungs-MOB-Manöver MOBs bergen kann, glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet ;-)

Vielleicht etwas übertrieben, aber auf Yachten mit einiger Wahrheit - auf Jollen ist das anders, da funktioniert in der Tat das Manöver ganz gut. Allerdings birgt man da auch eher in Luv, sonst haut es die ganze Mannschaft samt Boot rein.

Sehbeer

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18

Mittwoch, 15. November 2017, 16:54

Schulmäßig wird ein Nahezuaufschießer gefahren, keiner direkt in den Wind.
Das mag für den SBF-Binnen Segel richtig sein. Das mag auch beim SKS Manöver nur unter Segel die Methode der Wahl sein, u.a. auch deshalb weil man noch ein wenig manövrierfähig bleibt und kleine Korrekturen machen kann. Aber bei einem MOB Segel+Maschine - wie beim SKS ja ebenfalls gefordert - würde ich das Boot immer in den Wind stellen.

Wer glaubt, dass man mit dem Prüfungs-MOB-Manöver MOBs bergen kann, glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet ;-)
Nee kann man nicht. Diese Manöver sind ausschließlich dazu geeignet an eine im Wasser schwimmende/treibende Person heranzukommen. Wie man diese Person dann auch an Bord bekommt, steht auf einem ganz anderen Blatt.
liebe Grüße

Mattze :Kaleun_Sleep:

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Schiffsname: wechselt und daher auch nicht wie Frauennamen auf den Arm tötowiert

Bootstyp: Ja ...sagt man von mir....

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19

Mittwoch, 15. November 2017, 17:35

sorry...aber das Boot (ohne motor) direkt und genau in den Wind stellen...bei MoB...
könnte nicht gerade die erste Wahl sein.

Wenn der Rudergänger nicht achtpasst, schert das Boot genau zur falschen Seite weg.
Also weg vom MoB....
Um das zu üben, soll man auch z.B. beim Binnen- /Seeschein ansagen,
an welcher Seite man das MOB holen will.

Mit Motor kann man zwar genau in Wind (und Welle) stellen,
macht aber dann kein Lee !
In solchem Falle, mit etwas Welle, ist es besser ...
den MOB nicht achtern an der Badeplattform zu holen.
Es könnte sonst sein, dass er etwas Kopfweh bekommt

:rolleyes:
ja...der redet und schreibt auch ungefragt....wer wissen will was....liest da :


http://www.my-seaside.net/html/kolumne.html . ... -.....QUERULANT= https://blog650.wordpress.com ... - ......HORIZONTE = https://blog35215.wordpress.com ......-........http://www.wassersport-pool.info ..[/align]

20

Mittwoch, 15. November 2017, 20:37

Heiligs Blechle aber auch - wie kann man annehmen das ich bei Luv und Lee überlegen muss *kopfschüttel*
Ich war mir nicht sicher ob man die Bordwände auch als Luv und Lee benennt.... herrgott aber auch - da so viele drauf rumtrampeln mussten - schämt euch.
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Gruß Hubertus

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