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Sehbeer

Leuchtturmwärter

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21

Samstag, 13. Januar 2018, 16:20

Mal abgesehen von"historischen" ;) Seefunkzeugnissen z.B. Allgemeines Sprechfunkzeugnis, die nicht für DSC Seefunkanlagen dienen, bracht man natürlich für den Betrieb von KW/GW-Seefunkanlagen und Seefunkanlagen über Satelliten (bestimmte Inmarsat-Anlagen) nach heutigen Stand ein LRC. Die Betonung liegt dabei immer auf Seefunk... (also einer für den Seebereich offiziell zugelassenen und genehmigten Anlage.)
Die Argumenttation über Sinn und Notwendigkeit liegt darin, dass heutzutage auf Sportbooten solche seefunkzeugnispflichtigen Anlagen eher selten oder nicht verbaut sind. Das liegt an den höheren Kosten solcher Geräte und dem technischen Aufwand gegenüber KW-Amateurfunkgeräten und frei nutzbaren Satellitenanlagen (Sat-Telefon). Nachteil ist hier natürlich, dass man mit den zuletzt genannten Geräten zwar Kommunizieren kann aber am nicht am GMDSS teilnehmen. Die daraus resultierende geringe Verbreitung der Seefunkanlagen (KW) bei Sportbooten tut ihr übriges, da ein ein wesentlicher Punkt beim Betrieb von KW-Funk auch die Kommunikation mit anderen weltweit fahrenden Sportbooten ist. Auch bei Datenübertragung im Amateurfunk gibt es Vorteile.
Anm.: Die Teilnahme am "weltweiten" GMDSS kann man übrigen LRC-frei durch eine EPIRB darstellen. Ergänzt durch eine UKW-Seefunkanlage und SRC kann man da schon gut Notrufe absetzen.
liebe Grüße

Mattze :Kaleun_Sleep:

MERGER

Kapitän

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Bootstyp: Bavaria 32

Heimathafen: Waldeck

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MMSI: auf Anfrage

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22

Sonntag, 14. Januar 2018, 09:17

Moin.
Heißt das jetzt ( im Umkehrschluss ) , LRC ist nicht erforderlich für die o.g.
Funkanlagen an Bord ?
...
Erstaunlicherweise weist "Merger" auf seiner Website "SY Merger" selbst darauf hin, dass
bei KW Seefunk ein LRC erforderlich ist.


Janek das muss dich nicht verwirren. Meine zugegeben etwas
provokanten Fragen habe ich nur gestellt, weil Sailtube und AthurDent einerseits
grob unsauber formuliert haben und es andererseits für richtig hielten, mich
von oben herab abzukanzeln.



Selbstverständlich ist für die Tatsache eine KW-Funkanlage an
Bord
zu haben kein LRC notwendig. Wie Sehbeer in seinem von großer
Sachkenntnis zeugendem Beitrag und auch ich auf meiner Webseite zutreffend
darstellen, wird dies erst notwendig, wenn man diese auf Seefunkfrequenzen betreibt.
Das ist ein ganz wichtiger Unterschied! Ganz genau, Sehbeer beschreibt das sehr schon,
ist das LRC nur notwendig wenn man eine Anlage
mit DSC betreibt, ansonsten tut es auch das alte Allgemeine
Sprechfunkzeugnis.


Darüber hinaus darf man KW nicht automatisch gleich Seefunk
setzen. Wer die Situation auf Yachten nur annähernd kennt, weiß, dass
mindestens die Hälfte Amateurfunk dem Seefunk vorzieht. Dafür ist
selbstverständlich auch kein LRC sondern ein Amateurfunkzeugnis notwendig.
Amateurfunk ist ohne Zweifel auch KW.



Kenner der Szene wissen auch, das DSC auf KW im Bereich von
Langfahrtyachten (ich rede von ganz normalen, nicht von Megayachten!) keine Rolle spielt. Viele haben deshalb modifizierte
AFU-Geräte. Betrieben werden sie auf
Seefunkfrequenzen natürlich nur in internationalen Gewässern. Das ist genau
betrachtet nicht legal, weil es sich nicht um für den Seefunk zugelassene
Geräte handelt. Viele meinen deshalb auch auf ein LRC verzichten zu können. Mit
deutschen Augen gesehen sicher nicht legal aber gängige Praxis auf den
Weltmeeren.


Um mit KW-Funk erfolgreich zu sein, muss man vor allem mit
den Geräten richtig umgehen können. Das muss man lernen wie segeln auch. Fakt ist aber,
dass man das beim Erwerb des LRC keineswegs lernt. Aus dieser Überlegung kann man es sich auch schenken und sich lieber
anderweitig mit der Technik beschäftigen, wenn man nicht gleich die AFU-Prüfung
machen will. Der Nutzen eines LRC für
die Praxis an Bord ist jedenfalls äußerst zweifelhaft.


Martin
Schau mal rein bei merger & friends und SY MERGER. Da findest du Tipps und Tricks rund ums Boot.

jensstark

Salzbuckel

Beiträge: 7 828

Wohnort: Halstenbek

Schiffsname: Moi

Bootstyp: Dehler Optima 98GS

Heimathafen: Nestleweg 8, Kappeln

Rufzeichen: DB8094 / (DB9MOI)

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23

Sonntag, 14. Januar 2018, 22:54

Um mit KW-Funk erfolgreich zu sein, muss man vor allem mit
den Geräten richtig umgehen können. Das muss man lernen wie segeln auch. Fakt ist aber,
dass man das beim Erwerb des LRC keineswegs lernt. Aus dieser Überlegung kann man es sich auch schenken und sich lieber
anderweitig mit der Technik beschäftigen, wenn man nicht gleich die AFU-Prüfung
machen will. Der Nutzen eines LRC für
die Praxis an Bord ist jedenfalls äußerst zweifelhaft.

SO wild ist die AFu-Prüfung auch nicht - man sollte aber Spaß an der Materie haben.
Dafür wird man mit jeder Menge an kleineren und größeren Erleuchtungen belohnt - und weiß wenigstens, was die meisten Bedienelemente eines Transceivers so machen. Sehe ich beim LRC nicht wirklich.

24

Montag, 15. Januar 2018, 05:21

Da gibt es Personen die schreiben, wofür benötige ich einen SSS oder SHS und keine zwei Threads später wissen die meisten nicht, dass eine moderne Yacht beim kentern auch auf dem Dach liegen bleiben kann.
Echt jetzt? ?( Sorry für das Off-Topic, aber wie soll denn das gehen?... ich meine solange die Yacht eine seegängige ist (ein Einrumpfboot mit entsprechender Kielmasse) und der Kiel noch da ist, wo er hingehört. So ´ne Yacht kentert doch nicht bei ruhiger See und wenn die Kräfte so groß sind sie durchkentern zu lassen reicht doch ein Bruchteil der Kraft (Welle) sie aus der labilen "auf dem Dach"-Lage wieder in eine stabile "Normal"-Lage zu bringen. Da bin ich aber mal sehr skeptisch... :kopfkratz: aber lausche gespannt einer möglichen Erklärung.... :klatschen:
Gruß Knuddelinchen :thumb:

25

Montag, 15. Januar 2018, 05:57

Wie wäre es mit diesen Teilen, die zwei Monohüllen haben, und Katamarane genannt werden?

Die Einschränkung auf Monohulls war bei der Wissensklage nicht vorhanden.

26

Montag, 15. Januar 2018, 13:07

Hmmm, ich glaube wenn ein Multihull gemeint gewesen wäre, hätte man auch Multihull (Kat oder Tri.... egal) geschrieben, meinste nicht? Ist ja doch ein Spezialfall.

Ich mutmasse eher: mit "moderne Yacht" meint man ein Einrupfboot mit relativ breitem Rumpf, der neben der Gewichtsstabilität auch eine gewisse (erhöhte) Formstabilität aufweist. Wenn man ein solches Boot kopfüber in ruhige See ins Wasser krant könnte ich mir schon vorstellen, dass diese Yacht (so lange keine Störung, sprich Welle, erfolgt) in dieser labilen Lage bleibt, aber wer macht das schon? :booh:
Gruß Knuddelinchen :thumb:

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