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1

Sonntag, 28. April 2019, 19:05

SKS Praxistörn

Hallo zusammen,

nach erfolgreich bestandener SKS Theorie möchte ich mich nun an die Praxisausbildung machen. Im Blick habe ich hier einen 10-Tages-Törn der Segelschule Weiss-Blau. Gründe weshalb ich dieses Angebot ausgewählt habe sind:
- Mehr als nur 7 Tage und trotzdem benötigt man keine 2 ganzen Wochen Urlaub.
- Mind. 1 Nachtfahrt während des Törns - ich glaube das ist eine sehr wertvolle Erfahrung
- 300sm werden ebenfalls mitgesegelt.

Hat jemand von euch Erfahrungen mit der Schule und/oder andere Empfehlungen?
Im Internet bin ich hauptsächlich auf Erfahrungen von vor über 10 Jahren gestoßen. Und zu jeder Schule gefühlt sowohl positives wie auch negatives. Da wird man bei seiner Auswahl immer unsicherer.

Viele Grüße
Sven

J.Cousteau

Kapitän

Beiträge: 550

Wohnort: München

Schiffsname: tbd

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2

Sonntag, 28. April 2019, 19:23

Hallo Sven,
10 Tage macht sicherlich Sinn, besonders wenn du noch keine große Erfahrung auf entsprechenden Booten hast.
Sonst reichen idR 7 Tage aus um die prüfungsrelevanten Manöver einzuüben, nicht zu verwechseln mit "segeln lernen/können" ;-)
Es sind ja auch keine 7 Tage, netto sind es Sonntag-Donnerstag, Freitag Prüfung.

Da die Ausbildung mehr vom Skipper als von der Schule abhängt, kann ich dir für 10 Tage activesail empfehlen.

Sehr erfahrener Skipper, gutes Boot, Revier ebenfalls Slowenien/Kroatien.

Viel Erfolg,
jacques
Die Voraussetzung für Wissen ist die Neugier.
(La condition pour le savoir est la curiosité.)

3

Sonntag, 28. April 2019, 19:48

Hi Sven,
ich habe von Leuten gehört, die da eine Praxiskurs gemacht haben. Bisher habe ich, wie Du schon geschrieben hast, noch weder totale Katastrophe und noch kein super cool und perfekt spitzenmäßig gehört.

Ich selber habe bei dieser Segelschule noch nie was gebucht.
Es kommt halt immer auf den Segellehrer an, der tatsächlich auf dem Boot sitzt. Bei kaum einer Segelschule macht der Chef das selber. Manchmal wechseln die ihre Mitarbeiter noch ein Tag vor Kursbeginn aus, weil .... Grund dazwischen gekommen ist.
Ich habe leider auch schon erlebt, dass der Segellehrer zwar cool ist, aber sich ein anderer Segelschüler völlig daneben benimmt, alle auf dem Boot ständig anmacht, nervt und sich nicht in die Gemeinschaft einfügen will. Davor kann man sich bei der Buchung aber nie schützen
Das sind meine Tipps.
Viele Grüße

Tom

jensstark

Salzbuckel

Beiträge: 8 363

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Bootstyp: Dehler Optima 98GS

Heimathafen: Nestleweg 8, Kappeln

Rufzeichen: DB8094 / (DB9MOI)

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4

Montag, 29. April 2019, 10:11

- 300sm werden ebenfalls mitgesegelt.

Das ist im Allgemeinen *kein* Qualitätsmerkmal. :)

Sicher ist das eine zeiteffektive Methode zum Erwerb des Scheins. Nicht mehr, nicht weniger.

lutschbirne

Leichtmatrose

Beiträge: 33

Wohnort: München

Bootstyp: leider noch keins...

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5

Montag, 29. April 2019, 11:11

Weiss-Blau macht die Praxis in Portoroz, Slowenien?
Ich war dort mit JoJo, München.
Mein gefühlter Eindruck, den ich von WB erhaschen konnte, war, dass JoJo professioneller unterwegs war, und auch mehr bemüht, ein angenehmes Umfeld zu gestalten. (Sehr angenehme Skipper!)
Bei uns (JoJo) sind damals alle durch die Prüfung durchgekommen, bei Weiss-Blau meines Wissens nach einige nicht (kann aber Zufall sein).

Kurs ging von Samstag auf Freitag. Normal war die Prüfung für Samstag geplant gewesen, da die Prüfer aber bereits am Freitag vor Ort waren, wurde spontan, nach Rücksprache mit der Crew, am Freitag Nachmittag geprüft.
Nach bestandener Prüfung sind wir dann noch spontan über Nacht zum Feiern nach Grado, Italien gesegelt.

Was rede ich hier solange? Habe JoJo-Erfahrung und kann diese Schule uneingeschränkt empfehlen.

6

Montag, 29. April 2019, 18:47

Hallo,

also ich würde auch sagen, der / die TE sollte sich klar werden, was es sein soll. Einfach den Schein abreißen ohne was mitgenommen zu haben oder wenigstens mal von allem etwas gehört haben, was man dann hitnerher (wie beim Auto auch) ausbauen kann.
Ich kann hier wieder mal nur meinen Dauertip DHH anbringen...

Gruss

7

Montag, 29. April 2019, 19:15

Und zu jeder Schule gefühlt sowohl positives wie auch negatives. Da wird man bei seiner Auswahl immer unsicherer.
Der Erfolg hängt sehr stark am konkreten Skipper/Ausbilder des jeweiligen Törns. Die können einerseits häufig wechseln und andererseits kommt auch nicht jeder mit jedem klar.
Letztlich kann es sich auch bei den Kritikern um Idioten handeln.
Hilft nicht weiter, weiß ich. Ist aber so.
Aber nehmen wir an, die Kritiker erscheinen fair und vertrauenswürdig. Dann könnte man immerhin sagen, dass eine Einrichtung mit ambivalenten Beurteilungen offenbar nicht für gleichbleibend gute Skipper/Ausbilder sorgen kann.
Das ist nicht einfach, denn diese Jobs sind nicht sonderlich gut bezahlt und erfordern Enthusiasmus und der ist bei vielen endlich oder anders gesagt: stetig gutes Personal einsetzen zu können ist ein großes Thema.

Gruß
Andreas

8

Montag, 29. April 2019, 19:34

@DarkWing89:
Hallo Sven,
herzlichen Glückwunsch zur bestandenen SKS-Theorie! Ein paar Anmerkungen zu Deiner Frage und den Kommentaren aus der Diskussion hätte ich:
- Für mich war es damals optimal, dass ich schon genügend Meilen zusammen und einige Häfen und Küsten gesehen hatte, ehe ich mit der SKS-Praxis begann.
- Da wir keine Meilen machen mussten, konnten wir uns auf die interessanten Dinge konzentrieren: Crewmitglied mit Klettergeschirr in den Mast hochwinschen, stark befahrenes VTG mit AIS queren, nachts Ankern, Nachtfahrt, jede Menge verschiedene Hafenmanöver, BüB bei ganz unterschiedlichen Bedingungen etc.
- Wenn ein Mitsegler Stress macht, ist das natürlich nicht schön aber man kann dabei dann hoffentlich lernen, wie der Skipper professionell mit dieser Situation umgeht.
Ich empfehle Dir, zunächst einen oder mehrere Meilentörns zu absolvieren. Dann hast Du die Meilen in der Tasche und schon viel gelernt und konntest Dich schon etwas umschauen und umhören, welche Schule dann vielleicht die beste für Dich ist.
Viel Spaß beim Segeln und immer eine Handbreit,
Florian
:segeln:

mucmuc

Smutje

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Bootstyp: Leisure 17 KK

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9

Montag, 29. April 2019, 21:41

Yachtschule Eichler: Hamburg - Helgoland - Hamburg = ca. 180 sm

Diese Tour habe ich sehr bereichernd empfunden und du hast keinen Meilendruck mehr in der Praxiswoche:
- Skipper zieht sich weit zurück und lässt die Mitfahrer lernen
- riesige Pötte, die unerwartet schnell sind
- sauberes steuern am Fahrwasserrand
- ankern in einem Seitenfahrwasser
- die Tidensachen von der Theorieprüfung in der Praxis erleben
- evtl. "echter" Seegang
- Radarunterstützung durch den Skipper bei viel Verkehr auf der Elbe
- hochprofessionelle Strukturen und Skipper (habe bei meinem späteren Praxistörn erlebt, dass das viel schlechter sein kann)

und als Schmankerl entspannt mit der Bahn rauf

jensstark

Salzbuckel

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Bootstyp: Dehler Optima 98GS

Heimathafen: Nestleweg 8, Kappeln

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10

Dienstag, 30. April 2019, 17:53

Diese Tour habe ich sehr bereichernd empfunden und du hast keinen Meilendruck mehr in der Praxiswoche:

Der Törn bringt wirklich was - Robert Eichler ist für Qualität bekannt.

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