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frank_x

Salzbuckel

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181

Montag, 21. September 2020, 08:31

Hach, was bin ich froh, dass ich wegen einer wichtigeren Sache dann doch nicht starten konnte. Mit meinem monster-stabilen Raumschotsgleiter hätte ich praktisch auf dem Wasser geklebt. Da waren alle leichten, widerstandsoptimierten Schiffe mit wenig benetzter Fläche und relativ wenig Tiefgang extrem im Vorteil - wenn ihre Skipper auch Können, Kraft und Motivation hatten, dies durchzustehen und über Deck eine entsprechende Leichtwindgarderobe vorhanden ist.

Dagegen war das Flautenjahr 2014 ja fast eine normale Wettfahrt, da die Prognose (fast) allen einen Zieldurchgang im Zeitlimit gesichert hatte - wenn auch am Ende bei Starkwind bis Sturm.

Und zur Ruhe von Olli - ja, das ist schon bewundernswert. Es gibt aber auch nur wenig Menschen, die so viel und auf so unterschiedlichen Schiffen unterwegs sind. Ob diese Ruhe nun Voraussetzung dafür oder eine Folge davon ist, kann sich jetzt jeder selbst aussuchen - wird wohl eine Mischung davon sein ...

Pogolino

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182

Montag, 21. September 2020, 12:20

Jedenfalls nehme ich keine Drogen, um das kurz klarzustellen. Kein Alkohol, kein Tabak, kein Hanf, kein Koks oder schlimmeres. Aber Zucker. Schlimme Einstiegsdroge zwar, aber hierzulande omnipräsent.
"Wer Rollreffsegel trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren"
Karl Lagerfeld

183

Montag, 21. September 2020, 18:37

44 Stunden 17 Minuten gesegelt, unzählige Male geankert, zwei geniale Sternennächte gehabt und jede Segelminute genossen... Bis 6 Meilen vor dem Ziel der Seenebel plötzlich da war und die Sicht unter 10 Meter fiel....da hatte ich nach einer Viertel Stunde als ich immer noch drinnen gefangen war die Angst meines Lebens um 4 Uhr im immer enger werdenden westlichen Svendborg Sund.
Bin aber im ILS approach dann ins Ziel gefahren auf dem 5cm Garmin Bildschirm, aber ein bis zwei Leben sind jetzt von der Karte "abgeknipst" worden. Bin gerade zu Hause angekommen, Bericht folgt...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Patrese« (21. September 2020, 20:39)


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184

Montag, 21. September 2020, 20:35

Jedenfalls nehme ich keine Drogen, um das kurz klarzustellen. Kein Alkohol, kein Tabak, kein Hanf, kein Koks oder schlimmeres. Aber Zucker. Schlimme Einstiegsdroge zwar, aber hierzulande omnipräsent.


Da haben wir tatsächlich etwas gemeinsam.
Ist auch meine Droge...

Patrese: Herzlichen Glückwunsch!

Holger

185

Montag, 21. September 2020, 21:02

44 Stunden 17 Minuten gesegelt, unzählige Male geankert, ...
Meinen Respekt hast du, Chapeau!
So Long, and Thanks for All the Fish.

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186

Montag, 21. September 2020, 21:21

44 Stunden 17 Minuten gesegelt, unzählige Male geankert, zwei geniale Sternennächte gehabt und jede Segelminute genossen... Bis 6 Meilen vor dem Ziel der Seenebel plötzlich da war und die Sicht unter 10 Meter fiel....da hatte ich nach einer Viertel Stunde als ich immer noch drinnen gefangen war die Angst meines Lebens um 4 Uhr im immer enger werdenden westlichen Svendborg Sund.
Bin aber im ILS approach dann ins Ziel gefahren auf dem 5cm Garmin Bildschirm, aber ein bis zwei Leben sind jetzt von der Karte "abgeknipst" worden. Bin gerade zu Hause angekommen, Bericht folgt...


Es werden immer irgendwo Helden geboren ;) - Hut ab und mit der Entspannung zuvor hast Du ja Deine Karte etwas verlängert :rolleyes:
Fragt Fritzchen seinen Vater: „Papa,
ist der Stille Ozean den ganzen Tag still?“
:ueberlegen: darauf der Vater: :kopfkratz: „Kannst du mich nichts besseres fragen?“ Sohn: „Ok, woran ist dann das Tote Meer eigentlich gestorben?“ ?(


Orage

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187

Dienstag, 22. September 2020, 00:40

Aber Zucker. Schlimme Einstiegsdroge...

So handeln offenbar sehr faire sailors, die auf Zucker sind :D :

Während die nachfolgenden Boote die im Netz zappelnde Dehler 30 od (von Max Gurgel) weiträumig umsegelten, war es Oliver Schmidt-Rybandt, der seine Segel runternahm, den Motor anwarf und Gurgel zur Hilfe eilte. „Damit habe ich etwa ein Stündchen zugebracht“, erinnerte sich Schmidt-Rybandt, der mit der kameradschaftlichen Hilfe die eigene Chance auf den Klassensieg platzen ließ.

(Quelle: https://www.yacht.de/regatta/news/von-de…ch/a125874.html)

Chapeau!

188

Dienstag, 22. September 2020, 12:40

Na ja das mit dem Klassensieg ist ja mit den rd. 10 Meilen Vorsprung den Franz Sch. zu dem Zeitpunkt bereits hatte und auch dem noch weit davor liegenden Ungarischen Foilmonster eher theoretisch gewesen...und die Stunde gab es ja bestimmt auch gutgeschrieben hinterher.

frank_x

Salzbuckel

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189

Dienstag, 22. September 2020, 12:51

Patrik - Erst mal Glückwunsch zum Klassensieg im Topfschlagen - war sicher nerventötend und ich bin froh, da nicht mit der Pogo am Start gewesen zu sein.

Zu Deinem Statement - Das war absolut unnötig auch wenn die Yacht so etwas geschrieben hat. Bis zur Eisenbahnbrücke lagen Olli und Morten eigentlich ganz gut - gemessen an ihrem Schwerwetter-Schiff sogar ausgezeichnet und Olli hatte im Vorfeld aufgrund des Flautenrennens die Erwartungen sowieso schon runtergeschraubt .



Na ja das mit dem Klassensieg ist ja mit den rd. 10 Meilen Vorsprung den Franz Sch. zu dem Zeitpunkt bereits hatte und auch dem noch weit davor liegenden Ungarischen Foilmonster eher theoretisch gewesen...und die Stunde gab es ja bestimmt auch gutgeschrieben hinterher.

190

Dienstag, 22. September 2020, 13:03

Ja Frank, du warst ja vor 6 Jahren auch dabei und kennst den Kurs. Und das im Lillebelt neu gestartet und manchmal ein sicher geglaubte Rennen verloren wird hab ich selbst 2016 erlebt als ich Zweidrittel geführt habe.
Aber als Max in das Netz südlich Bagö gefahren ist war es Samstagabend nach 21 Uhr und der Drops war schon vorher gelutscht. Da waren Franz und Georgy schon bei Avernakö...
Und das mit dem D30 Starkwindboot sehe ich nich nicht so nachdem ich mir das ganze SmallClass Rennen im Tracker angeschaut habe..Denn Morten lag sehr lange vorne auf dem Rückweg bei 1-5 Knoten Wind am Samstag tagsüber..

Und dein Dampfer hätte mit dem reduzierten Tiefgang auch eine Chance auf den Sieg im Large Segment gehabt wenn ich mir das Siegerschiff ansehe. Nur gegen Kaui bei den 35 Füssern war kein Kraut gewachsen, haben uns am Flach bei Romsö getroffen.

But to finish first you first must finish (or start)..

frank_x

Salzbuckel

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191

Dienstag, 22. September 2020, 13:10

Sagen wir es so - Morten segelt sicher um Klassen besser als 99% der anderen Starter und auch Olli ist da nicht so weit entfernt. Wenn die das 1t schwerere Boot ( gegenüber Esse und Flaar ) bei Nahezu-Flaute so weit vorn platzieren können, dann ... sagt das mehr über den Piloten als über das Schiff aus, wobei ich mich natürlich freue, dass die D30 sowohl bei Hammer ( Baltic500 ) als auch bei Flaute (jetzt) gut segelt.

Meine Chancen ... naja ... die Pogo ist bei <4kn Wind alles andere als eine Rakete - dafür ist sie einfach nicht gebaut und man kann sie auch nicht einfach ( wie Mini oder Rommel ) auf die Kimm legen. Dazu der Aufwand beim Wenden etc. Das Rennen wäre definitiv nicht meins.

Und das mit dem D30 Starkwindboot sehe ich nich nicht so nachdem ich mir das ganze SmallClass Rennen im Tracker angeschaut habe..Denn Morten lag sehr lange vorne auf dem Rückweg bei 1-5 Knoten Wind am Samstag tagsüber..

Pogolino

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192

Dienstag, 22. September 2020, 15:54

Na ja das mit dem Klassensieg ist ja mit den rd. 10 Meilen Vorsprung den Franz Sch. zu dem Zeitpunkt bereits hatte und auch dem noch weit davor liegenden Ungarischen Foilmonster eher theoretisch gewesen...und die Stunde gab es ja bestimmt auch gutgeschrieben hinterher.

Nöö, wollte mir nichts gut schreiben lassen. Wäre in dem Rennen mit so vielen Neustarts völlig blödsinnig gewesen. Bis zur Enge hatte ich genug Gelegenheit mit Franz auszutesten, wann die Esse und wann die Dehler schneller ist. Das passte schon. Für mich war das Rennen etwas weniger interessant geworden nach dem Nerv unter der Eisenbahnbrücke. Sehr schön anzusehen, wie so viele Boote mit ganz engen Schlägen ganz links sich stetig gegen den Strom vor gearbeitet haben. Für mich, der ich im Flautensetting über eine Minute zum Wenden brauche nicht zu machen. War nicht schlimm. Bin im Überführungsmodus weiter gefahren, habe noch dieses oder jenes getestet und hatte keine Last damit, Max aus dem Netz zu schneiden (bzw. ihm dabei zu helfen) und damit auch noch den letzten Zug Wind zu verpassen. Die Flaar war zu dieser Zeit sogar noch schlagbar. Es ist den Siegern dieses Jahr absolut zu gönnen, gewonnen zu haben. Vielleicht ist nächstes Jahr Wind, dann probiere ich es gern nochmal. Meine Prognose ist aber, dass bis dahin die Leistungsdichte in unserer Klasse so weit angezogen hat, dass ich als Freizeit Regatta Segler nichts mehr zu melden hat. Daß eine Dehler 30 gewinnt, wenn mäßiger Wind halbwegs stabil durchsteht, das kann ich mir gut vorstellen. Aber das werde dann nicht mehr ich sein. Was ebenfalls völlig ok ist.
"Wer Rollreffsegel trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren"
Karl Lagerfeld

193

Dienstag, 22. September 2020, 16:13

Bericht sollte dann demnächst auf Segelreporter.de kommen. Hängt jetzt an Karsten K.

20:00 Uhr Bericht ist online bei segelreporter.de

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Patrese« (22. September 2020, 20:30)


194

Dienstag, 22. September 2020, 21:27

Ein schöner Bericht und Herzlichen Glückwunsch zum ersten Platz! Und ich ziehe alle meine Hüte für deine Aktion für Morten.
Das war wieder mal ein 1A Wochenende und leider hat man in Svendborg immer viel zu wenig Zeit, um mit allen, die man so kennt oder kennenlernen mag, mal ne Runde zu quatschen. Umso bedauerlicher, dass ich in Middelfart den Zündschlüssel gedreht habe und nicht mehr nach Svendborg zurückgekommen bin. Vielleicht sollte ich den Zündschlüssel nach dem Start über Bord werfen.

Zu dem, was Olli schreibt: Es bleibt zu hoffen, dass sich eben nicht eine so starke Leistungsdichte entwickelt, dass irgendwann zB der Etap26-Eigner in Gruppe Small nicht mehr mitfahren mag, weil er bei konstanten Windbedingungen eh nicht über Platz 56 hinauskommt. Andererseits beweist ja genau diese Ausgabe 2020, dass es eben nicht ein modernes Boot und Leistungsdichte braucht, um vorne zu landen. Hohes Durchhaltevermögen und der unbedingte Wille zum finish. Dazu ein guter Segler, der auch bei 2kn Wind das maximale aus dem Boot rausholen kann. Hört sich bescheuert an, aber einige treiben bei 2kn, andere segeln. Dass das in diesem Fall teilweise wenig mit einer Segelregatta zu tun hatte, ist mir klar, aber SILVERRUDDER will das ja auch gar nicht sein. Es geht um die Inselumrundung. Wenn es einfach ist, wie in 2015, 2016 oder 2019, dann ist es eine Regatta. Dann gewinnen die schnellsten Boote und von denen die besten Segler. Aber in Bedingungen wie 2014, 2017, 2018 und 2020 kommen die vorne an, die das unbedingt wollen. Fast egal, auf welchem Boot die sitzen, da ein Teil der anderen Boote auf jeden Fall aufgeben wird. Manchmal ist es ein boatspeed Rennen, manchmal auch nur eine mentale Herausforderung. Im besten Fall beides.

Total super würde ich finden, wenn man die Teilnehmer, die sich über Funk oder phone abgemeldet haben, im Tracker irgendwie erkennen könnte. Dann könnte man sofort sehen, wer noch im Rennen ist. Ich kam von Strib aus als erster oder zweiter meiner Gruppe in die Todeszone hinter der Autobahnbrücke. Irgendwann war ich dann aber laut tracker mal schnell auf Platz 32 oder so, weil schon alles vorbei motort war (ich am Anker). Da ich bei der Vielzahl der Boote an der Stelle schon total den Überblick verloren hatte, wer jetzt hier noch segelt oder motort, war die Moral natürlich schnell im Keller. Völlig unbegründet. Als ich hinter der Eisenwahnbrücke aufgab, dachte ich, der erste meiner Gruppe, den ich nachts noch zurückgelassen hatte, sei schon Meilen voraus. Aber nix da, der kreuzte 50 Meter vor mir genauso dämlich auf der Stelle wie ich. Konnte ich in dem Gewusel bloß nicht erkennen.
Haste Scheisse am Fuß, haste Scheisse am Fuß!
Nächstes Jahr wieder!
Grüße
Lars

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195

Dienstag, 22. September 2020, 22:05

Total super würde ich finden, wenn man die Teilnehmer, die sich über Funk oder phone abgemeldet haben, im Tracker irgendwie erkennen könnte. Dann könnte man sofort sehen, wer noch im Rennen ist.


Die Teilnehmer haben die Tracker doch an Bord!? Kann man die nicht ausschalten? Wenn dem so ist, wäre das ja ein Punkt für die Segelanweisung.
Fragt Fritzchen seinen Vater: „Papa,
ist der Stille Ozean den ganzen Tag still?“
:ueberlegen: darauf der Vater: :kopfkratz: „Kannst du mich nichts besseres fragen?“ Sohn: „Ok, woran ist dann das Tote Meer eigentlich gestorben?“ ?(


196

Dienstag, 22. September 2020, 22:30

Ja, aber der Veranstalter möchte die Boote eben auch noch sehen können, wenn sie aufgegeben haben. Aus sicherheitsgründen.

frank_x

Salzbuckel

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197

Mittwoch, 23. September 2020, 09:59

Olli meinte einzig die Leistungsdichte in der D30 Klasse. Die wird sicher ansteigen und da sie an der Grenze der SR-Einteilung fahren, wird sie wohl auch die Klassenwertung anführen können. Aber ... die vergleichen sich nur intern und ob sie in Zukunft überhaupt in größerer Anzahl beim SR auftauchen ist sicher noch sehr offen, da es sich ja um keine echte Regatta handelt. Vlt. legen sie auch eine andere Regatta in den Zeitraum oder fahren einen separaten Start, wenn es zu viele werden oder ... SR verschiebt die Grenze auf 29 Fuß ... Dann sind sie auf einmal die kleinsten in der Medium-Klasse ...

Und mit dem Vergleich der "Flautenjahre" - auch da hatten (fast) alle "Podiumsplätze" die jeweils schnellsten Schiffe in der Klasse ( als Bsp Klasse Mini 2014 : Platz1-3 Pogo2/Nacira/Nacira ) . Ob das damit zusammenhängt, dass die "besten/härtesten" Segler auch eher zu schnellerem Material tendieren ... mag jetzt jeder für sich selbst entscheiden.

Zu dem, was Olli schreibt: Es bleibt zu hoffen, dass sich eben nicht eine so starke Leistungsdichte entwickelt, dass irgendwann zB der Etap26-Eigner in Gruppe Small nicht mehr mitfahren mag, weil er bei konstanten Windbedingungen eh nicht über Platz 56 hinauskommt. Andererseits beweist ja genau diese Ausgabe 2020, dass es eben nicht ein modernes Boot und Leistungsdichte braucht, um vorne zu landen. Hohes Durchhaltevermögen und der unbedingte Wille zum finish. Dazu ein guter Segler, der auch bei 2kn Wind das maximale aus dem Boot rausholen kann. Hört sich bescheuert an, aber einige treiben bei 2kn, andere segeln. Dass das in diesem Fall teilweise wenig mit einer Segelregatta zu tun hatte, ist mir klar, aber SILVERRUDDER will das ja auch gar nicht sein. Es geht um die Inselumrundung. Wenn es einfach ist, wie in 2015, 2016 oder 2019, dann ist es eine Regatta. Dann gewinnen die schnellsten Boote und von denen die besten Segler. Aber in Bedingungen wie 2014, 2017, 2018 und 2020 kommen die vorne an, die das unbedingt wollen. Fast egal, auf welchem Boot die sitzen, da ein Teil der anderen Boote auf jeden Fall aufgeben wird. Manchmal ist es ein boatspeed Rennen, manchmal auch nur eine mentale Herausforderung. Im besten Fall beides.

198

Mittwoch, 23. September 2020, 10:33

Glaube kaum ,dass die Regeln bzgl Größeneinteilung geändert werden. Aber Du hast Recht, die Leistungsdichte bezog sich vermutlich auf die D30 Flotte. Kleine Ergänzung/Korrektur bzgl 2014: Hier kamen 4 Boote im 1.Start ins Ziel. Bogacki´s Mini auf 1 nach 39:38h, knapp 6 Stunden danach Du mit dem Mini und ne Stunde danach eine Melges24, vierter eine Seascape 18 nach 49:18. Insgesamt 42 finisher.

frank_x

Salzbuckel

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199

Mittwoch, 23. September 2020, 10:40

Andreas Deubel wurde mit dem Nacira6.50 in 2014 fälschlicherweise in Kategorie Small eingeordnet ...

Kleine Ergänzung/Korrektur bzgl 2014: Hier kamen 4 Boote im 1.Start ins Ziel. Bogacki´s Mini auf 1 nach 39:38h, knapp 6 Stunden danach Du mit dem Mini und ne Stunde danach eine Melges24, vierter eine Seascape 18 nach 49:18. Insgesamt 42 finisher.

200

Mittwoch, 23. September 2020, 10:42

Stimmt! Danke, ist mir gar nicht aufgefallen.

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