Sie sind nicht angemeldet.

Werbung

Boote kaufen

Windstärken

Windstärkentabelle

Hallo Besucher, willkommen im Segeln-Forum! Hier kannst Du Dich registrieren, um unser Forum in seiner vollen Pracht genießen zu können! - Weitere Infos zur Registrierung - Login für Mitglieder -

1

Mittwoch, 16. September 2020, 18:15

Auszeit im Klimawandel?

Der Titel ist vielleicht nicht ganz treffend. Aber viele planen aktuell eine Auszeit, Langfahrt, Segelrente in 1, 2, 5 oder mehr Jahren.

Sturm und schlechtes Wetter gab es schon immer. Das aktuell eine Veränderung des Klimas zu erkennen ist dürfte unumstößlich sein. Die Aktivität des Golfstroms erlahmt und damit schliddern wir in eine Eiszeit. In ein paar tausend Jahren. So lange hab ich jetzt nicht vor zu Segeln aber die Auswirkungen sind spürbar, auch die Versicherer reagieren.

Falls ihr, ebenso wie ich, gerade dabei seid euer Boot auszusuchen oder fit zu machen um dann „demnächst“ in See zu stechen, in wieweit beeinflussen die aktuellen Klimaveränderungen eure Pläne / Ziele? Läßt euch das kalt? Werden Reiseziele geändert? Wird das Boot ne Ecke stabiler gewählt?

Das soll keine Klimadiskussion werden sondern ein Austausch der Gedanken von Seglern die eben kurz davor sind für ein paar Jahre alles hinter sich zumlassen oder besser alles vor sich zu entdecken!

Beiträge: 1 951

Schiffsname: Lulou

Bootstyp: Dehler 35 SV

Heimathafen: Flensburg

Im Marktplatz: 3

  • Nachricht senden

2

Mittwoch, 16. September 2020, 18:17

Wenn man eine längere Auszeit plant, kann man ja dahin, wo das Wetter passt.

3

Mittwoch, 16. September 2020, 18:53

Das Thema hat für mich keine Relevanz.
Ich lebe auch nicht in der Zukunft sondern im Jetzt und plane maximal das kommende Wochenende.
Ein Mensch ohne Träume ist wie ein Schiff ohne Segel..

Katty262

Offizier

Beiträge: 375

Wohnort: Düsseldorf

Bootstyp: Hurley 800

Heimathafen: Düsseldorf

  • Nachricht senden

4

Mittwoch, 16. September 2020, 18:57

Für mich haben klimatische Veränderungen auf Langfahrt etwas weniger Priorität, ich mache mir eher Sorgen um politische Veränderungen welche den Reisezielen hinderlich sein könnten. Das Boot wird eh „kugelfest“ gemacht (Scherz).
„Man ist entweder Teil der Lösung oder Teil des Problems“ zitat Gorbatschow.

5

Mittwoch, 16. September 2020, 19:00

Das Thema hat für mich keine Relevanz.
Ich lebe auch nicht in der Zukunft sondern im Jetzt und plane maximal das kommende Wochenende.


Über den Pazifik kommste da aber nicht ganz :-)

kutt

Proviantmeister

Beiträge: 421

Schiffsname: Selene

Bootstyp: Dufour 4800

Rufzeichen: DATE

MMSI: 211757050

  • Nachricht senden

6

Mittwoch, 16. September 2020, 19:27

Man kann so viel Planen und Vorbereiten, wie man will, aber es kommt sowieso anders, als man denkt.
Das ist meine Erfahrung dazu.

Da passt der Spruch "Wenn Du Gott zum lachen bringen willst, erzähl ihm von Deinen Plänen..." ganz gut

Katty262

Offizier

Beiträge: 375

Wohnort: Düsseldorf

Bootstyp: Hurley 800

Heimathafen: Düsseldorf

  • Nachricht senden

7

Mittwoch, 16. September 2020, 19:43

Kann ich genau so unterschreiben Kutt. Auf meinen bisherigen (Segel)reisen habe ich mir weniger ums Klima Gedanken machen müssen, die Verschmutzung und Vermüllung hat mich dagegen sehr geprägt.

Als Rheinländer versucht man alles mit Humor zu ertragen:

Treffen sich zwei Planeten in der Kneipe, sagt der eine Planet zum anderen
„Du siehst aber übel aus, was ist den mit Dir los?

„Ach hör auf, ich hab Mensch“

„Oh ha, aber mach Dir keine Sorgen, das geht schnell vorbei“
„Man ist entweder Teil der Lösung oder Teil des Problems“ zitat Gorbatschow.

8

Mittwoch, 16. September 2020, 19:52

wir haben doch keinen Klimawandel, nur eine Änderung der Temperatur :)
:-) Uwe

Bavaria 56 V

Labsklaus

Beiträge: 3 855

Wohnort: Bremen

Schiffsname: Vela

Bootstyp: Bavaria 40 Vision

Heimathafen: Bremen

Rufzeichen: DH 3577

  • Nachricht senden

9

Mittwoch, 16. September 2020, 20:10

Als Rheinländer versucht man alles mit Humor zu ertragen:

Treffen sich zwei Planeten in der Kneipe, sagt der eine Planet zum anderen
„Du siehst aber übel aus, was ist den mit Dir los?

„Ach hör auf, ich hab Mensch“

„Oh ha, aber mach Dir keine Sorgen, das geht schnell vorbei“


und da wundern sich die so Humorvollen Rheinländer über die Norddeutschen, die bei so einem Spruch nur noch in iher Flens-Buddel gucken und sagen ,, Jo, Prost, Tschüss``

Gruß Klaus
Ab Windstärke zwölf gibt es keinen Atheisten mehr.( Helmut Gollwitzer)

Osttief

Seebär

Beiträge: 1 461

Wohnort: Greifswald

Schiffsname: Flair

Bootstyp: Stress

Heimathafen: Wolgast

  • Nachricht senden

10

Mittwoch, 16. September 2020, 20:33

Falls ihr, ebenso wie ich, gerade dabei seid euer Boot auszusuchen oder fit zu machen um dann „demnächst“ in See zu stechen, in wieweit beeinflussen die aktuellen Klimaveränderungen eure Pläne / Ziele? Läßt euch das kalt? Werden Reiseziele geändert? Wird das Boot ne Ecke stabiler gewählt?


Wie mans nimmt. Wir haben letztes Jahr ein neues altes Boot gekauft, da stand ganz eindeutig im Lastenheft "muss wesentlich mehr Wind und Welle abkönnen als das alte." Das ist uns auch gelungen, soweit man das nach einem Jahr einschätzen kann. Nun ist es nicht so das ich noch auf weltweite Fahrt gehen will, meine Ambitionen beschränken sich auf Ostsee rund irgendwann in 15 Jahren oder so, bis dahin werd ich die Gewässer zwischen Ribnitz und Ückermünde wohl kaum verlassen, schon aus Zeitgründen. Ich treib mich aber auch schon seit 50 Jahren hier in der Gegend herum und brauche daher keine Statistik um mitzubekommen das die Zeiten in denen es einfach windiger ist als noch vor 20 oder 30 Jahren schlicht und ergreifend mehr geworden sind. Insofern war ich sehr glücklich das ich ein Schiff gefunden habe das genau für die Gegend hier gezeichnet worden ist und sich in den kurzen steilen Wellen hier noch ganz vernünftig benimmt. Insofern hatte ich den Klimawandel wohl auf dem Schirm, wenn auch sicher nicht ganz oben auf dem Zettel. :D
Osttief



Wer an der See keinen Anteil hat, der ist ausgeschlossen von den guten Dingen der Welt und unseres Herrgotts Stiefkind. Friedrich List

pf

SF-Schiffsbarde

Beiträge: 5 981

Bootstyp: Jeanneau 349

Heimathafen: Lemmer

  • Nachricht senden

11

Donnerstag, 17. September 2020, 07:07

Ich glaube nicht, dass der Klimawandel jetzt die Stabilitätsfrage des Bootes beeinflusst, denn er führt ja im Wesentlichen zu einer räumlichen Veränderung von Wettererscheinungen. Wer aber auf Langfahrt geht, sucht sowieso ein Boot, das schweres Wetter abkann. Daher betrifft die Frage höchstens die Frage der Reiseroute. Da hat es dann schon große Bedeutung, aber nicht, weil es Klimawandel ist, sondern weil man seine Route ja immer nach Ziel, Zeit und passendem Klima für Weg und Ziel aussucht.

Im Endeffekt kann man nur schlußfolgern, dass frühere Wetterprognosen für Gebiete nicht mehr zuverlässig sind und aktuelle Entwicklungen der letzten Jahre wichtiger werden, statt Jahrzehnte.

Ich glaube letztes Jahr mal ein Interview von den Wilts gelesen zu haben, wo diese entsetzt waren, dass bestimmte Langfahrtpassagen, die sie früher ohne Segelwechsel tagelang mit gleichem Wind segeln konnten, jetzt überhaupt nicht mehr funktionierten, sondern viel mehr Aufmerksamkeit und laufende Anpassung der Segelfläche erforderten, weil sich eben die Beständigkeit des Wetters nicht mehr ergibt.

Normale Boote mit "A"Klassifizierung in gutem Zustand mit passenden Segeln sollten normale Wettererscheinungen besser abkönnen, als der Skipper darauf. Da hätte ich weniger Bedenken. Für die Bootswahl hat der Klimawandel für mich eher weniger Bedeutung, wenn ich an Langfahrt denke.
Sailing is Boundless freedom.

Peter


www.sy-boundless.net

JuBeste

Proviantmeister

Beiträge: 260

Wohnort: Niedersachsen

Bootstyp: Najad 390

Heimathafen: Neustadt/Holstein

  • Nachricht senden

12

Donnerstag, 17. September 2020, 08:26

Ich sehe das in etwa so wie Peter. Windsysteme sind nicht mehr so stabil wie eventuell in der Vergangenheit- mit Ausschlägen nach oben und unten.
Wir machen uns hier schon mehr Gedanken, wie wir unterwegs den Zugang zu Wetterberichten sicherstellen. Ist aber mit Technik kein großes Problem.
Das Boot sollte mehr Wind sowieso abkönnen.
Gruß

Jürgen

13

Donnerstag, 17. September 2020, 11:47

Wenn man eine längere Auszeit plant, kann man ja dahin, wo das Wetter passt.

Das Wetter alleine ist es nicht, das ist es genau genommen am wenigsten.

Für den Fall, dass es noch dauern solllte, ist das Gefälle in der medizinischen Versorgung erheblich größer geworden.

Ich wollte immer mal wieder nach Trinidad und das dann auf eigenem Kiel, aber trotz dem herrlichen Wetter werde ich das wahrscheinlich nicht, habe einen Plan-B. Trinidad hat etwa die 7fache Fläche Singapores, aber ungeachtet der unterschiedlichen Siedlungsdichte gibt es dort heute fast 40mal so viel Morde pro Jahr. D.h. die Morddichte pro Quadratkilometer ist doch bedenklich. Das war nicht immer so. Es gibt auch Ecken, die erheblich gefährlicher sind, gar nicht weit weg, nebenbei bemerkt. Auch auf Trinidad war es unter Seglern üblich, etwas für alle Fälle dabeizuhaben. Das waren aber Fälle, von denen man berechtigterweise annahm, sie seien selten und ließen sich mit gängigen Drohgebärden, massivem Feuerwerk also, beenden. Das ist inzwischen anders.

Der Golfstrom, alles hat ein Ende, ... Schon Danzig kriegt davon erheblich weniger mit als Galway, das auf ähnlicher Breite liegt. Man könnte mal auf Graham Island anrufen. Die haben mit Sicherheit keinen Golfstrom und der Eispanzer dort hält sich doch sehr in Grenzen. Woher es auch immmer kommt, die zunehmende Trockkenheit auf der iberischen Halbinsel könnte die kleinen Langfahrten indirekt beeinflussen. Auch der Rückkgang der Fischbestände ist ein dicker Minuspunkt. Der würde den Bogen zum Klima schlagen. Effekte weltweiter Verschmutzung hatte ich mit faltiger Stirn bestaunt, als ich in den späten 80ern zum zweiten Mal nach wenigen Jahren das Buco-Reef von innen sozusagen, mit Maske und Schnorchel gesehen hatte. Es gab schon noch Fische, aber im Vergleich fast nichts mehr. Im Mittelmeer, am Fuß der Pyrenäen, habe ich als kleiner Junge, der gerade reden und laufen konnte, das Schnorcheln und Tauchen gelernt, Jahre bevor man mir das Schwimmen beibrachte. Es war herrlich, nur wenige Meter vom Strand sah man Fische, Krebse, Wasserpflanzen - es war alles voll. An Felsen sah es aus, wie in einem Meerwasseraquarium. Wenn sich heute einer die Mühe machen möchte, kann er ja mal nachsehen.
Fisch kommt von Auktionen auf Eis in die Restaurants und zu den Händlern die früher eigenen verkauften. Wenn man länger von Bord will, liegt man am besten in einem bewachten Hafen, Plan B ein paar hundert Meter vom Strand weg. Das Wasser und der Wind sind geblieben. Die Frage nach dem Warum drängt sich auf. Bis auf völlig unwirtliche Gegenden sind die Küstenstriche doch abgelutscht.

14

Donnerstag, 17. September 2020, 16:22

Für mich haben klimatische Veränderungen auf Langfahrt etwas weniger Priorität, ich mache mir eher Sorgen um politische Veränderungen welche den Reisezielen hinderlich sein könnten. Das Boot wird eh „kugelfest“ gemacht (Scherz).
dito.

Holger

15

Freitag, 18. September 2020, 10:32

Um die flaue Diskussion mal etwas zu beleben, der Hinweis des weltgrößten Schützenvereins, dass kugelfest im Sinne von schussfest in Bezug auf Stahlblech erst oberhalb von 12 mm Stärke beginnen wird, wenn wir Jagdmunition (.308 ) und Kampfentfernungen über 100 m betrachten. Bei mehr Bums oder kürzerer Entfernung sind 12mm Grobblech und 6 mm Sperrholz gleich auf, denn ob das Loch nun runder ist oder hinten einen Krater dran hat, spielt wohl keine Rolle, auch nicht ob es auf der anderen Seite noch eins gibt.
Man bleibt letztlich doch sehr zerbrechlich, könnte man daraus ableiten. Der gleiche Grund warumm man sich von schlecht kartografierten Felsen fernhält. :O

Winterfalke

Kap Hornier

Beiträge: 11 832

Wohnort: Niederösterreich

Bootstyp: gecharterte 30 - 40ft.

Heimathafen: Adria

  • Nachricht senden

16

Samstag, 19. September 2020, 15:13

Darüber habe ich mir bei den letzten zwei Törns auch schon Gedanken gemacht. In diesem Jahr scheint es im Adriatischen Meer auffällig viele Sommer-Boras zu geben. Und einen Medicane gibt es auch schon wieder momentan. Wir sind Anfang Juli und bis gerade eben in der Adria gewesen und so langsam kann ich das Wort Bora schon nicht mehr hören. :motzen:
Ich hoffe ja, dass dies wettertechnisch eben mal ein blödes Jahr ist.
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

17

Samstag, 19. September 2020, 17:03

Die Schäden im Griechenland sind jetzt vergleichsweise gering, aber für die Betroffenen schrecklich, ich kann mir vorstellen wie die fühlen müssen beim Anblick ihres Mastes der aus dem Wasser ragt.

Ein Boot im Mittelmeer, Atlantik oder sonstwo (Ostsee mal aussen vor) für ein paar Wochen alleine lassen ist heute um einiges unsicherer wenn man die Häufigkeiten von Orkanen und sonstige, unnützen Wetter betrachtet. Die Zunahme ist laut der Wissenschaft nach oben offen. 30 Meter Welle war vor 30-40 Jahren (laut Statistiken) extremst selten. Allerdings hatte man damals auch nicht diese umfangreichen Möglichkeiten zur Messung wie Messbojen und Satelliten. Vielleicht ist die Zunahme nicht so drastisch nur eben die Aufzeichnungsdichte.

Gibt ja in einigen Büchern Berichte von Fischern die von Wellen schreiben die durchaus in die Richtung gehen.

Werden die Wetterdienste die persönliche Beratung leisten wichtiger? In fremden Revieren und unberechenbaren Zeiten. Routenplanung mit Wettereinbindung ist ja bereits usus aber Entscheidungen, frühzeitig den Kurs drastisch zu ändern um einem Wetter aus dem Weg zu gehen, dafür braucht es neben den Vorhersage Daten und historischen Daten eine Menge an meteorologischem Sachverstand. Für mich persönlich definitiv sehr wichtig.

kutt

Proviantmeister

Beiträge: 421

Schiffsname: Selene

Bootstyp: Dufour 4800

Rufzeichen: DATE

MMSI: 211757050

  • Nachricht senden

18

Samstag, 19. September 2020, 17:42

Naja, ob man nun gleich eine pers. Beratung braucht ...

"Meine" Vorbereitung bestand darin, daß ich ein paar Jahre vor dem Antritt der Reise mir das Wetter auf dem Atlantik regelmäßig angeschaut habe. Damit hat man schon mal ein ganz gutes Gefühl für die Großwetterlage, weiß welche Seite von dem Zellen die unsichere ist (das ist hier andersherum, man versucht möglichst südlich von Tiefs zu bleiben, da der Wind nördlich deutlich stärker ist), wie die Hurricanes in Abhängigkeit vom drumherum ziehen usw usw.

Dann kann man sich hier, vor Ort, auch mit den Leuten unterhalten. Hier und da trifft man auch mal jemanden, der auf einer "Round the Globe" Regatta der Navigator war und über den man dann viele Details über die lokalen Verhältnisse erfährt.

So baut man Stück für Stück die eigene Expertise auf und sieht nach einer Weile selbst, was kritisch werden könnte und was nicht. Z.B. war Gonzalo so ein Kandidat. Dem ist aber kurz vor den Antillen die Puste ausgegangen, da kurz vorher eine Staubwolke aus Afrika über den Atlantik gezogen ist und die Luft dementsprechend trocken war. Das mit den 26°C Wassertemperatur und Gefahr von Wirbelstürmen stimmt schon, aber dazu müssen noch mehr Komponenten passen, damit sich so ein Ding auch wirklich entwickeln kann.

grauwal

Lotse

Beiträge: 1 535

Schiffsname: lebhaft

Bootstyp: Aquanaut 1000

  • Nachricht senden

19

Samstag, 19. September 2020, 18:16

..................... Das aktuell eine Veränderung des Klimas zu erkennen ist dürfte unumstößlich sein.........


Unbestritten.

In den Sommern der Jahre von 2001 bis 2017 konnten wir allerdings auf Nord- und Ostsee keine Veränderung erkennen, ohne einen statistische Beweis für diese Erkenntnis anführen zu wollen. Es war uns auf unseren nördliche Meeren vor wie nach nur zu kalt. Einen Trend in einem so kurzen Zeitraum auszumachen ist unmöglich, einen Trend mit einer beliebigen Basis (Beginn der Wetteraufzeichnung) nachweisen zu wollen ist unseriös.

Unsere Auswahl des Bootes, ein extremes Leichtgewicht erwies sich als dem Wetter hinreichend angepasst. Die alte Weisheit gilt immer noch: Das Boot ist nicht der Schwachpunkt.

Wir haben es mit Wetter zu tun, nicht mit Klima und unser Boot sollten wir mehr unseren seglerischen Fähigkeit und Ambitionen als einer Klimaentwicklung anpassen.

Zur Zeit ist es en vogue alle Ereignisse mit der Klimaveränderung zu begründen. Noch nie zuvor wie im letzten Jahr ist mir die Fahrradkette abgesprungen, es lag wohl an den trockenen Sommern.

Gruß Franz
halber Wind reicht völlig

20

Samstag, 19. September 2020, 18:28

Der Titel ist vielleicht nicht ganz treffend. Aber viele planen aktuell eine Auszeit, Langfahrt, Segelrente in 1, 2, 5 oder mehr Jahren.
Auszeit und Langfahrt plane ich nicht, Segelrente schon eher, aber auch noch nicht in 5 Jahren. Was mir auffällt, auch in unseren Breiten: Die Wetterlagen werden offenbar stabiler: Lange anhaltende Hochdruckperioden, lange anhaltende Regenphasen mit heftigem Regen. Es scheint weniger möglich zu sein, "mal einen schlechten Tag" (was immer "schlecht" nun sein mag) zu überbrücken, weil das Wetter am nächsten oder spätestens übernächsten Tag anders werden wird, sondern man scheint sich auf längere Phasen von Schönwetter-mit-Leichtwind, Starkwind, Dauerregen etc. einstellen zu müssen. Was das nun für mich bedeutet, weiß ich noch nicht. Ich habe eigentlich weder Lust, tagelang wegen Flaute im Hafen liegen oder - für mich noch schlimmer - motoren zu müssen, noch tagelang wg. Starkwind im Hafen bleiben zu müssen. Dauerregen macht mir persönlich wenig aus, aber die Familiencrew ist da etwas weniger robust. Ich persönlich wiederum habe keine Lust, bei 25 Grad und knallender Sonne auf dem Wasser sein zu müssen. Mal sehen, was wir für uns daraus machen. (Vielleicht suche ich dann ja HgK-Plätze für einwöchige Herbstüberführungen... und gehe ansonsten mal nachmittags mit dem Opti oder dem Piraten auf's Wasser...)

Ähnliche Themen

Counter:

Gezählt seit: 4. Februar 2014, 08:39, nur eingeloggte Mitglieder
 Zugriffe:   Hits heute: 640   Hits gestern: 2 631   Hits Tagesrekord: 12 076   Hits gesamt: 5 857 325   Hits pro Tag: 2 416,38 
 Seitenaufrufe:   Klicks heute: 4 053   Klicks gestern: 17 843   Klicks Tagesrekord: 154 353   Klicks gesamt: 44 940 147   Klicks pro Tag: 18 539,62 

Kontrollzentrum