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21

Samstag, 21. November 2020, 22:02

Moin,
wir haben das in den 90ern mal so gemacht: Helgoland - Fraserburgh (oder Peterhead, erinnere ich nicht mehr, oder beides) - Orkneys - Hardangerfjord und via Sylt retour.
Das gute ist, dass man bei Abfahrt noch viel Zeit hat und seinen Törn dem Wetter anpassen kann. Und bei weiterhin (?) eher vorherrschenden Westwinden bereits am Anfang ganz in Luv ist.
Die Fahrt erinnere ich ereignislos, kaum Verkehr (einen Kreuzfahrer beinahe unter AP unter Deck übersehen), zuweilen ein Fischer, zuweilen eine Plattform in weiter Ferne, aber das waren damals sicher weniger als heute. Von Orkney nach Norwegen haben wir nicht mal Schiffe gesehen.
Also, ich finde den Plan schlüssig und würde die Route nicht umdrehen.
Gruß
Andreas

Klaus13

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22

Sonntag, 22. November 2020, 11:04

Moin,

also eine Eieruhr habe ich (danke @Olly: ), und dass ich nachts eher nicht schlafe, sondern tags, ist schon klar. Ich erinnere mich auch an eine tolle Nachtfahrt von St. Kilda zurück auf die Hebriden, bei der wir stundenlang das Meeresleuchten beobachten konnten. Das Ganze steht und fällt mit dem Wetter, dass muss schon zu 80% passen, sonst wird es zu stressig und auch zu gefährlich. In der Tat könnte man für die Rückfahrt durchaus eine andere Route wählen, wenn es auf dem direkten Hinweg doch zu grenzwertig war. Doch im Grunde rechne ich damit, dass es eine weitgehend ereignislose Überfahrt wird, deren größte Herausforderung die Fischer sind. Ist das eigentlich noch so, dass die auch da draußen mitunter ohne AIS fahren? Radar habe ich nämlich nicht, wohl aber akt. AIS.

Gruß Klaus
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zooom

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23

Sonntag, 22. November 2020, 11:46

So haben wir das auf unserem ÜF Törn MM-Biscaya praktisch nur erlebt: Fischer (auch große Trawler) praktisch immer ohne AIS unterwegs, gelegentlich mal eine Netzboje mit AIS Bake.
Gruß Thomas

Ich bleib mit ABSTAND der Gesündeste.


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Kokopelli

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24

Sonntag, 22. November 2020, 15:14

Und da die vornehmlich nachts, bzw. in den frühen Morgenstunden unterwegs sind, und Klaus dann lieber wach sein möchte, sollte das Problem beherrschbar sein. Aufmerksam sein muss man, wenn die Fischer direkt in der näheren Umgebung sind. Die Manöver, die sie fahren, sind unverhersehbar.
Gruß, Klaus

frank_x

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25

Montag, 23. November 2020, 08:57

Gehe mal besser davon aus, dass Du sowohl tags auch nachts schläfst. Insbesondere nachts ist es eher ermüdend, da man ja sowieso nicht so viel machen tut ( steuern tut der AP besser ) und die Bedingungen an Deck eher nicht so gemütlich sind - man sieht einfach Wellen viel schlechter.

Solche Passagen mache ich meist in einem "Wach-Schlaf-Wechsel" mit max. 30min langen Schlafpassagen sowie echt lautem Alarm, der mich aus dem Tiefschlaf holen kann. Auf meinen Schiffen kann/konnte man auch gut im Cockpit quer liegen. Dann sind auch größere Schräglagen nicht unangenehm und man ist relativ schnell auf dem Aussichtsposten. Das geht bei "klassischen" Cockpits nicht so sehr.

Zum Thema Fischer und AIS - geh davon aus, dass im weiter entfernten Gebiet es kaum Fischer ohne AIS gibt - wie auch kaum anderen Verkehr, wenn man nicht auf einer Frachterautobahn fährt.

Moin,

also eine Eieruhr habe ich (danke @Olly: ), und dass ich nachts eher nicht schlafe, sondern tags, ist schon klar. Ich erinnere mich auch an eine tolle Nachtfahrt von St. Kilda zurück auf die Hebriden, bei der wir stundenlang das Meeresleuchten beobachten konnten. Das Ganze steht und fällt mit dem Wetter, dass muss schon zu 80% passen, sonst wird es zu stressig und auch zu gefährlich. In der Tat könnte man für die Rückfahrt durchaus eine andere Route wählen, wenn es auf dem direkten Hinweg doch zu grenzwertig war. Doch im Grunde rechne ich damit, dass es eine weitgehend ereignislose Überfahrt wird, deren größte Herausforderung die Fischer sind. Ist das eigentlich noch so, dass die auch da draußen mitunter ohne AIS fahren? Radar habe ich nämlich nicht, wohl aber akt. AIS.

Gruß Klaus

Klaus13

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26

Montag, 23. November 2020, 09:20

Gehe mal besser davon aus, dass Du sowohl tags auch nachts schläfst.


Moin,

das Problem der allg. Erschöpfung wird sich erst ab dem 2. Tag stellen. Immerhin sprechen wir bei 400 sm und einer konservativen angenommenen Geschwindigkeit von 5 kt von ca. 80 Stunden. Meiner Erfahrung nach lässt sich das 36 Stunden ganz gut aushalten, aber dann wird es schwierig. Leider kann man so etwas vorher nicht testen. Man muss es machen und wenn man erstmal unterwegs ist, muss man da durch. Das ist für mich der kritischste Punkt an der ganzen Sache.
Es hängt eben sehr davon ab, wie lange man mit den 30 min. Schlafpausen hinkommt, denn ein wirklicher Erholungsschlaf ist das ja nicht.
In meinem Cockpit kann ich mich übrigens sehr komfortabel "lang" machen.

Gruß Klaus
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frank_x

Salzbuckel

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27

Montag, 23. November 2020, 09:30

Hmh, also - man sollte nicht auf Reserve fahren - never-ever - also auch bei einem eher kürzeren Solo-Törn ( jenseits der 48h ) so viel schlafen, dass man das Ganze auch noch um 24h verlängern kann und dies dann evtl. auch komplett an's Ruder gefesselt. Es sind schon ganz andere Größen auf den letzten Meilen vor dem Ziel in's Koma versunken und auf den Steinen aufgewacht.

Und ... man kommt sehr gut mit den 30min-Einheiten zurecht, wenn man es konsequent macht.

Zum Thema Cockpit-Schlafen. Ich liege eher nicht gern längs im Cockpit, da man da doch etwas länger braucht um sich in eine Position zu bringen auf der ich Instrumente ablesen und meinen Blick schweifen lassen kann. Aber ... das ist eher ein geringeres Problem ...

Gehe mal besser davon aus, dass Du sowohl tags auch nachts schläfst.


Moin,

das Problem der allg. Erschöpfung wird sich erst ab dem 2. Tag stellen. Immerhin sprechen wir bei 400 sm und einer konservativen angenommenen Geschwindigkeit von 5 kt von ca. 80 Stunden. Meiner Erfahrung nach lässt sich das 36 Stunden ganz gut aushalten, aber dann wird es schwierig. Leider kann man so etwas vorher nicht testen. Man muss es machen und wenn man erstmal unterwegs ist, muss man da durch. Das ist für mich der kritischste Punkt an der ganzen Sache.
Es hängt eben sehr davon ab, wie lange man mit den 30 min. Schlafpausen hinkommt, denn ein wirklicher Erholungsschlaf ist das ja nicht.
In meinem Cockpit kann ich mich übrigens sehr komfortabel "lang" machen.

Gruß Klaus

28

Montag, 23. November 2020, 10:21

Es sind schon ganz andere Größen auf den letzten Meilen vor dem Ziel in's Koma versunken und auf den Steinen aufgewacht.

Die Aussage kann man nur unterstützen. Was das Schlafen anbetrifft, nicht pressen sondern gleiten lassen. Wenn einer mit verbundenen Augen über ein Flugfeld fährt, ist nicht ein wahllos aufgestellter Poller das Risiko, sondern die Böschung am Ende. Reine Statistik.

zooom

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29

Montag, 23. November 2020, 12:03

Da Du ja, wie ich Dich einschätze, trotz schnellem Schiff keine Rekorde brechen möchtest, wer hindert Dich daran, ggf. für einige Stunden beizuliegen und Schlaf zu tanken? AIS Alarm an, sollte wohl funktionieren.
Gruß Thomas

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30

Montag, 23. November 2020, 12:17

Moin, da hast Du ja ein sportliches Vorhaben. Nicht nur der Überführungstörn sondern auch der Umgang mit der zu erwartenden Tide.
Die Frage, welcher Schlag der richtige ist, lässt sich wahrscheinlich erst beantworten, wenn klar ist, woher der Wind weht.
Ein bis zwei Alternativrouten könnten hilfreich sein.
Viel Erfolg und Spaß!

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