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Kandrzyn

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41

Mittwoch, 24. Februar 2021, 12:02

In unserer Winterhalle gibt es keine Steckdosen.
Akkus und Gasflaschen MÜSSEN vorher ausgebaut werden.
Betreten nur nach Anmeldung möglich, um etwas aus dem Boot zu holen. Arbeiten ohnehin verboten . Niemand hat einen Schlüssel , nur der Hafenmeister.
Im Frühjahr werden Boote rausgezogen und im Freigelände darf geschliffen , gepinselt, .... werden. Die Halle bleibt sauber , wie ein Operationssaal.. Es gibt nur ein paar Deckenlampen .
Auf diese Weise ist schon mal das Brandrisiko fast Null .
Das ist die ultimative Lösung.
Es grüßt
Der Janek





:segeln:

Löhni

Salzbuckel

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42

Mittwoch, 24. Februar 2021, 13:33

In unserer Winterhalle gibt es keine Steckdosen.
Akkus und Gasflaschen MÜSSEN vorher ausgebaut werden.
Betreten nur nach Anmeldung möglich, um etwas aus dem Boot zu holen. Arbeiten ohnehin verboten . Niemand hat einen Schlüssel , nur der Hafenmeister.
Im Frühjahr werden Boote rausgezogen und im Freigelände darf geschliffen , gepinselt, .... werden. Die Halle bleibt sauber , wie ein Operationssaal.. Es gibt nur ein paar Deckenlampen .
Auf diese Weise ist schon mal das Brandrisiko fast Null .
Das ist die ultimative Lösung.

Wird dann aber schwierig, die übliche "Winterliste" abzuarbeiten. An meinem alten Kahn ist eigentlich immer was zu tun. Ich schätze, zwischen Aufslippen und jetzt war ich mehr als 10 Mal an Bord, um irgendwas auszumessen oder zu reparieren.
Für neue Boote, oder wenn man soweit weg wohnt, dass man eh nicht "schnell mal eben" hin kann, ist das eine sehr gute, weil sichere Lösung.
Gruß,
Jan

Lieber Wasser unterm Kiel :segeln:, als Kiel unter Wasser :tit:

43

Mittwoch, 24. Februar 2021, 14:40

Nicht der Kern des Themas aber vielleicht ein Randaspekt.

https://media1.svb-media.de/media/snr/51…0550d3130c6.pdf

Kandrzyn

Kapitän

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44

Donnerstag, 25. Februar 2021, 10:23

In unserer Winterhalle gibt es keine Steckdosen.
Akkus und Gasflaschen MÜSSEN vorher ausgebaut werden.
Betreten nur nach Anmeldung möglich, um etwas aus dem Boot zu holen. Arbeiten ohnehin verboten . Niemand hat einen Schlüssel , nur der Hafenmeister.
Im Frühjahr werden Boote rausgezogen und im Freigelände darf geschliffen , gepinselt, .... werden. Die Halle bleibt sauber , wie ein Operationssaal.. Es gibt nur ein paar Deckenlampen .
Auf diese Weise ist schon mal das Brandrisiko fast Null .
Das ist die ultimative Lösung.

Wird dann aber schwierig, die übliche "Winterliste" abzuarbeiten. An meinem alten Kahn ist eigentlich immer was zu tun. Ich schätze, zwischen Aufslippen und jetzt war ich mehr als 10 Mal an Bord, um irgendwas auszumessen oder zu reparieren.
Für neue Boote, oder wenn man soweit weg wohnt, dass man eh nicht "schnell mal eben" hin kann, ist das eine sehr gute, weil sichere Lösung.


Jan , in der Nachbarschaft südlich Kożle Port gibt es Arbeitshalle , da darfst du sägen, schleifen auch Schweißen.
Da musst du unterschreiben ,das du die Gefahren weißt und keinen Anspruch stellen darfst gegen andere wenn es brennt. Sonst kommst du nich darein.
Also die Auswahl, Boot im Operationssaal alles bleibt sauber oder Boot im Dreckstall , alles voll Sägemehl , Farbe, Rost , .... aber du darfst machen was du willst , wenn die Liste ganz lang ist. Ich war schon in beiden Hallen. Mehr Spass ist im "Dreckstall". Ist noch nic passiert , keine Explosion. :D
Es grüßt
Der Janek





:segeln:

MichaelK

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45

Donnerstag, 25. Februar 2021, 11:01

Das mit dem Sprit ablassen steht ja wirklich so in manchen Verträgen. Ich bin heute noch am Rätseln, wie ich das bei einem zu 2/3 gefüllten 500 Liter Tank hätte bewerkstelligen sollen und vorallem wo ich die gefüllten Kanister legal hätte lagern sollen, wenn ich den Vertrag angenommen hätte.

Will sagen, nicht alles, was vielleicht sinnvoll ist ist auch in der Praxis umsetzbar.

Arbeiten am Boot komplett zu untersagen wird auch, wie schon angeführt, eher zu leeren Hallen führen.
Und ein zwangsweiser Verzicht auf Schadenersatzansprüche gegen Dritte dürfte zumindest in Deutschland unwirksam sein.

reinglas

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46

Donnerstag, 25. Februar 2021, 11:29

. . . Und ein zwangsweiser Verzicht auf Schadenersatzansprüche gegen Dritte dürfte zumindest in Deutschland unwirksam sein.

Bin kein Anwalt. Ein Vertrag, der von beiden Parteien abgeschlossen wird und nicht sittenwidrig ist, hat Rechtskraft.
Ich lese so manches Schild auf dem steht: "Kein Winterdienst - Begehen auf eigene Gefahr". Man darf also auf Schadenersatz verzichten.
Du schreibst: "und ein zwangsweiser Verzicht". Kein Hallenvermieter wird einen Segler zwingen, einen solchen Vertrag zu unterschreiben.
Kein Segler wird sich zwingen lassen.

Reinhard
Keiner und Nichts kann mich enttäuschen.
Nur meine Erwartungen vermögen das.

47

Donnerstag, 25. Februar 2021, 11:32

Das mit dem Sprit ablassen steht ja wirklich so in manchen Verträgen. Ich bin heute noch am Rätseln, wie ich das bei einem zu 2/3 gefüllten 500 Liter Tank hätte bewerkstelligen sollen und vorallem wo ich die gefüllten Kanister legal hätte lagern sollen, wenn ich den Vertrag angenommen hätte.

Will sagen, nicht alles, was vielleicht sinnvoll ist ist auch in der Praxis umsetzbar.

Arbeiten am Boot komplett zu untersagen wird auch, wie schon angeführt, eher zu leeren Hallen führen.
Und ein zwangsweiser Verzicht auf Schadenersatzansprüche gegen Dritte dürfte zumindest in Deutschland unwirksam sein.
Papier ist halt geduldig. ;)

Die geforderte Entleerung des Kraftstoffsystems halte ich überdies nicht nur für praxisfern (das Befahren von Tiefgarage oder Parkhäusern mit PKWs ist in der Regel auch ohne Sprit ablassen erlaubt), sondern sogar eher für gefährlicher. Flüssige Kraftstoffe brauchen einen gehörigen Zündimpuls, um in Brand zu geraten. Ein leerer Tank mit einem (unvermeidlichen) minimalen Rest Kraftstoff enthält dagegen ein schon bestens vorbereitetes und zündfähiges Kraftstoff-Luft-Gemisch. Ich würde es für sinnvoll und statthaft halten, wenn seitens des Hallenbetreibers im Zuge der Einwinterung in der Halle eine pflichtige Anscheinsbesichtigung des Kraftstoffsystems vorgenommen und als Pauschale in Rechnung gestellt wird.

Kandrzyn

Kapitän

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48

Donnerstag, 25. Februar 2021, 14:15

Die Überschrift des TE lautet doch :
Bootshallebrände verhindern - was kann ich tun ?
Antwort: Nix! Wenn's brennt , brennt's.
Also: in keine Winterhalle gehen oder gute Casco haben.
Wenn's brennt ist nirgendwo sonst was zu holen .
Nach dem D Gesetz muss 1. ein angeblich Schuldiger gefunden werden , 2. lückenlos dessen Schuld nachgewiesen werden. Das klappt selten bis nie , weil D ein Rechtsstaat ist.
Also weiß jeder worauf er sich in eine Winterhalle einlässt .
Und ein schönes Feuer bei sehr guten Casco Versicherungen ist doch auch was tolles. Dann gibt's Casco Geld und die suchen dann die Schuldigen. Oder wie auch immer.
Und dann gibt's neues Boot.
Es grüßt
Der Janek





:segeln:

49

Donnerstag, 25. Februar 2021, 14:17

Bootshallebrände verhindern - was kann ich tun ?
Antwort: Nix! Wenn's brennt , brennt's.


?(

Kokopelli

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50

Donnerstag, 25. Februar 2021, 14:56

@Kandrzyn:
Du hast vergessen, deinen Beitrag mit "Ich hab mir jetzt nicht alles durchgelesen, aber... " einzuleiten.
Gruß, Klaus

Beiträge: 763

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51

Donnerstag, 25. Februar 2021, 15:19

@Kandrzyn:
Du hast vergessen, deinen Beitrag mit "Ich hab mir jetzt nicht alles durchgelesen, aber... " einzuleiten.


+1

reinglas

Admiral

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Heimathafen: noch ohne Hafen aber mit Boot

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52

Donnerstag, 25. Februar 2021, 17:48

Hallo @Kandrzyn:
ich bin überzeugt, dass du alle Beitäge gelesen hast. Wer sich diese Problematik genau bewußt macht und alle Beiträge gelesen hat,
kann nur auf diese Antwort kommen: "Nix! Wenn's brennt , brennt's."
______________________________________________________________________
Fiktion: Ich bin einer von 20 Seglern, der sein Boot in eine große Halle unterstellt. Alle möglichen Brandgefahren, die von einem Boot ausgehen, schließe ich aus (Kein Treibstoff oder andere brennbare Flüssigkeiten, Batterien sind abgeklemmt, keine elktrostatisch aufladbare Planen. Dann habe ich erstmal 5 % der Brandgefahr elemeniert. 19 Bootsbesitzer verbleiben. Es verbleiben aber noch andere Gefahren:
- die Halle selbst, mit Räumen und Installationen, die ich nicht sehe und auch nicht beeinflussen kann.
- Blitzeinschlag
- Menschen mit hohem Lustgewinn angesichts hoher Flammen. Beim Verdacht einer Brandstiftung gehört zum Kreis der üblichen Verdächtigen auch Feuerwehrleute. So mancher Psychologe hat über dieses Thema seine Doktorarbeit geschrieben.
- Ein Segler versuchte 2 Jahre lang erfolglos sein Boot zu verkaufen. Dann beschließt er, sein Boot heiß an die Versicherung zu verkaufen. u.v.a.
______________________________________________________________________
Meine Chance sinkt auf weniger als 1 %. Wie war gleich die Frage: "Bootshallenbrände verhindern - was kann ich tun ?"
Deshalb war deine Antwort richtig.
Ich schrieb im #3: "
" . . . Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) werden.
Das ist nicht flapsig gemeint. Das ist mein Ernst. Ich habe nachgedacht. Mir fiel nichts Besseres ein
."
Hilflosigkeit liegt mir nicht :)

Reinhard
Keiner und Nichts kann mich enttäuschen.
Nur meine Erwartungen vermögen das.

Beiträge: 763

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53

Donnerstag, 25. Februar 2021, 17:54

Hallo @Kandrzyn:
ich bin überzeugt, dass du alle Beitäge gelesen hast. Wer sich diese Problematik genau bewußt macht und alle Beiträge gelesen hat,
kann nur auf diese Antwort kommen: "Nix! Wenn's brennt , brennt's."
______________________________________________________________________
Fiktion: Ich bin einer von 20 Seglern, der sein Boot in eine große Halle unterstellt. Alle möglichen Brandgefahren, die von einem Boot ausgehen, schließe ich aus (Kein Treibstoff oder andere brennbare Flüssigkeiten, Batterien sind abgeklemmt, keine elktrostatisch aufladbare Planen. Dann habe ich erstmal 5 % der Brandgefahr elemeniert. 19 Bootsbesitzer verbleiben. Es verbleiben aber noch andere Gefahren:
- die Halle selbst, mit Räumen und Installationen, die ich nicht sehe und auch nicht beeinflussen kann.
- Blitzeinschlag
- Menschen mit hohem Lustgewinn angesichts hoher Flammen. Beim Verdacht einer Brandstiftung gehört zum Kreis der üblichen Verdächtigen auch Feuerwehrleute. So mancher Psychologe hat über dieses Thema seine Doktorarbeit geschrieben.
- Ein Segler versuchte 2 Jahre lang erfolglos sein Boot zu verkaufen. Dann beschließt er, sein Boot heiß an die Versicherung zu verkaufen. u.v.a.
______________________________________________________________________
Meine Chance sinkt auf weniger als 1 %. Wie war gleich die Frage: "Bootshallenbrände verhindern - was kann ich tun ?"
Deshalb war deine Antwort richtig.
Ich schrieb im #3: "
" . . . Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) werden.
Das ist nicht flapsig gemeint. Das ist mein Ernst. Ich habe nachgedacht. Mir fiel nichts Besseres ein
."
Hilflosigkeit liegt mir nicht :)

Reinhard



-- ist das wieder ein hohes wissenschaftliches Niveau hier ... man man kann man hier viel lernen ..

Kokopelli

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54

Donnerstag, 25. Februar 2021, 18:11

Kein Treibstoff oder andere brennbare Flüssigkeiten, Batterien sind abgeklemmt, keine elktrostatisch aufladbare Planen. Dann habe ich erstmal 5 % der Brandgefahr elemeniert.


Mit diesen Angaben bewegst du dich genau entlang der Fragestellung im Titel des Threads. Der Rest geht ziemlich dran vorbei.

Nochmal zum Verständnis: Bootshallenbrände verhindern - was kann ich tun? Bezüge auf Blitzeinschläge und Brandstiftung haben mit der Frage nichts zu tun. Es sei denn, du schreibst "ich suche Psychologische Beratung, um meine Pyromanie zu heilen.
Gruß, Klaus

Bavaria 56 V

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55

Donnerstag, 25. Februar 2021, 19:47

Mit diesen Angaben bewegst du dich genau entlang der Fragestellung im Titel des Threads. Der Rest geht ziemlich dran vorbei.


Der ultimative Tipp Komm in unsere Halle da hats noch nie gebrannt :verstecken:

Gruß Klaus
Ab Windstärke zwölf gibt es keinen Atheisten mehr.( Helmut Gollwitzer)

space*cadet

Salzbuckel

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56

Donnerstag, 25. Februar 2021, 20:04

genau entlang der Fragestellung im Titel des Threads.

Ja, so ist das. Mich interessiert, was die einzelne Person tun kann, um das Risiko, dass vom eigenen Boot ein Brand ausgeht, reduzieren kann. Die sichere (wenn auch triviale) Lösung besteht darin, das gesamte Boot spannungsfrei zu schalten und es in diesem Zustand zu belassen. Irgendwann muss ich aber die Elektroanlage wieder in Betrieb nehmen, und sei es nur, um bei der Arbeit am Boot Musik hören zu können. Konkreter: an welchen Stellen treten die Probleme auf? So einfach von einem "defekten Elektrogerät" oder einer "defekten Elektrik" zu reden (oder zu schreiben) hilft ja nicht wirklich weiter.
An die leeren Tanks glaube ich nur bei Benzinmotoren; bei Diesel ist der Dampfdruck derart gering, dass sich keine zündfähigen Gase bilden können. An die Gasflasche als Brandherd glaube ich auch nicht. Letztlich bleibt nur die Elektrik. Vielleicht sollte man das Winterlager einfach zum Anlass nehmen, die eigene Elektroanlage mal kritisch zu würdigen. Das wäre auch für den Sommer wohl im Sinne guter Seemannschaft... :verstecken:
Gruß
Robert
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reinglas

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57

Donnerstag, 25. Februar 2021, 20:34

Hallo @Sunshine Moody:
du schreibst im #53: "-- ist das wieder ein hohes wissenschaftliches Niveau hier ... man man kann man hier viel lernen ..
Ach was - lass dich nicht abschrecken, irritieren oder gar einschüchtern.
Das ist nicht das hohe C der Statistik, auch keine Wahrscheinlichkeitsrechnung.
______________________________________________________
Hallo @Kokopelli:
du schreibst im #54:". . .Mit diesen Angaben bewegst du dich genau entlang der Fragestellung im Titel des Threads. Der Rest geht ziemlich dran vorbei... Nochmal zum Verständnis: Bootshallenbrände verhindern - was kann ich tun? Bezüge auf Blitzeinschläge und Brandstiftung haben mit der Frage nichts zu tun."
Du erkennst an, dass Treibstoff oder andere brennbare Flüssigkeiten, Batterien und elektrostatisch aufladbare Planen Brandursachen sein können.
Natürlich gibt es noch viele andere.
Meine weitere Aufzählung wie Blitzschlag, Versicherungsbetrug, Pyromane und Installationen in der Halle können aber keine Brandursache sein. Die sollen, so meinst du, gehen am Thema ziemlich vorbei. Ich meine aber: Das sind keine theoretische Brandursachen. Die Versicherungen wissen, dass das praktische Ursachen sind.
Ich bewegte mich nicht teilweise entlang des Themas sondern vollständig im Themen-Zentrum.
Wenn ich, wie im beschriebenen Fall als Bootseigner alles tue, um jede Brandgefahr zu verhindern und die Brandlast minimiere, dann habe ich weniger als 1% Einfluss auf eine möglichen Brand der Halle.
Dieser sehr geringe Einfluss nannte @Kandrzyn: "Nix" und hat da sicherlich nicht übertrieben. Es wird ihm aber fragmentarisches Lesen vorgeworfen.

Wenn aber die Frage/das Thema gelautet hätte: "Was kann ich tun bzw. unterlassen, dass von meinem Boot eine Brandgefahr ausgeht, dann wäre dein Einspruch gerechtfertigt.

Reinhard
Keiner und Nichts kann mich enttäuschen.
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58

Donnerstag, 25. Februar 2021, 20:45

"Appe Elektrik" dürfte tatsächlich die Maßnahme mit der größten Wirkung und dem kleinsten Aufwand (Stecker ziehen!) sein. Aber es kann auch schnell mal was kokeln - ein paar Funken mit der Flex, eine Überhitzung mit der Heißluftpistole, der weggeworfene Leinöllappen. (Den hatte ich - im Gegensatz zur Elektrik - schon, allerdings zu Hause und ohne große Auswirkungen, da schnell entdeckt.) Der Tank oder die Gasflasche gehen in der Regel nicht von selbst los, können das Ganze aber gut beschleunigen.
Gegen Versicherungsbetrug meiner Hallen-Mitlieger, Pyromanie oder fahrlässige Passanten (Wegwerfen brennender Zigaretten) habe ich als Individuum recht wenig Möglichkeiten. Schuppentür zu, Gang durch und um die Halle, falls ich letzter bin. Und auch das hat nur begrenzte Möglichkeiten. Da kann - Eingangsfrage - "ich" recht wenig tun. (Was nicht heißt, dass ich das Wenige nicht auch tun sollte.)

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59

Donnerstag, 25. Februar 2021, 21:00

Was eventuelle Pyromanen angeht (keine Ahnung, ob die tatsächlich eine große Rolle spielen), so müsste dann wohl die Antwort im Sinne der Fragestellung des TE lauten: Achtet darauf, welche Leute mit euch oder nach euch durchs offene Hallentor latschen. Sind das bekannte Gesichter? Wenn nicht: Zu welchem Boot gehören die? Man kann ja mit einem Unbekannten ein paar freundliche Worte wechseln, um herauszufinden, ob der sich tatsächlich berechtigt dort aufhält. Bei Verdacht die Person im Auge behalten und den Hallenbetreiber verständigen, der das dann klären kann. Klingt vielleicht paranoid. Aber etwas Wachsamkeit kann ja nicht schaden. Zumal ja zurzeit leider jeder ganz unauffällig maskiert herumlaufen kann.
Viele Grüße, Peter

Kokopelli

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60

Donnerstag, 25. Februar 2021, 22:30

Wenn aber die Frage/das Thema gelautet hätte: "Was kann ich tun bzw. unterlassen, dass von meinem Boot eine Brandgefahr ausgeht, dann wäre dein Einspruch gerechtfertigt.

Nö. Du hast vorhin explizit Pyromanen und Blitzeinschläge erwähnt. Gegen die kannst du gar nichts tun. Und es ging bei der Eingangsfrage von Robert um die Maßnahmen, die jeder Nutzer der Halle selbst treffen kann, um ein Feuer zu verhindern. Da kamen auch die richtigen Vorschläge. Und die Pyromanen, @Pütting: kommen wohl selten, wenn mehrere Eigner tagsüber in der Halle sind, sondern eher im Schutze der Nacht. Damit bist du auch ziemlich machtlos.
Gruß, Klaus

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