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81

Donnerstag, 8. April 2021, 07:17

Die Rechnung stimmt natürlich. Der Sinn einen Schein vom Skipper zu verlangen nur weil ein UKW Gerät an Bord ist darf dennoch hinterfragt werden, zumal es letztendlich doch heißt " Not kennt kein Gebot".

Gruß Odysseus

88markus88

Salzbuckel

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82

Donnerstag, 8. April 2021, 07:38

Und so ne Funke ist top, aber nach dem Mastbruch machste damit auch nicht mehr viel. Hab ich so gehört

Aber klar doch, für den Fall hat der vorbereitete Segler eine Notantenne an Bord, zum Beispiel diese. Für 10 Euro an einem Winterabend selbst aus einem Antennenkabel selbst gemacht.
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Autokorrektur ist grässlich!
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Pütting

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83

Donnerstag, 8. April 2021, 07:44

@odysseus:, das ließe sich damit begründen, dass eine Funkanlage eben kein reines Notrufgerät ist, sondern ein mittlerweile doch recht komplexes Kommunikationsmittel. Es dient ja vielen Zwecken: Information, sozialer und technischer Kommunikation, ist wesentlicher Bestandteil des GMDSS und alles zusammen sowohl in der Sport- wie in der Berufsschifffahrt. Meiner Meinung nach gibt es gute Gründe, für dieses wichtige Instrument, sobald es an Bord ist, eine Qualifikation zwingend vorzuschreiben, damit es nicht durch falschen Gebrauch oder Missbrauch unbrauchbar wird. Ohne würde es wahrscheinlich auf allen Kanälen munter drunter und drüber gehen.

pks

Salzbuckel

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84

Donnerstag, 8. April 2021, 07:50

Mein BZ1 ist von 1998. Wer heute 75 ist, der war damals 52 und hatte noch sein halbes, bei manchen sogar ganzes Seglerleben vor sich.

Dann oute ich mich mal, heute 75 und das Allgemeine Sprechfunkzeugnis von '91 (Spätwiedereinsteiger), das BZ1 von '98, Funke von '92 ohne DSC, lief alles über unseren Club

die damalige Menüführung beim Testgerät war nach meiner Sicht (als Softwareentwickler) absolut unterirdisch, was heftige Diskussionen mit dem "Herrn" Prüfer bescherte bis zum angedrohten Ausschluss
Peter

nu geimpft, hoffentlich bald die Mehrzahl :O

88markus88

Salzbuckel

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85

Donnerstag, 8. April 2021, 08:14

Wo ein Wille ist, ist auch ein Gebüsch (oder war das Weg?).

Ja, und der ist bei Vielen das Ausbauen des Funkgeräts gewesen. Auf Charterbooten immer noch häufig.

Und so hat die Unfähigkeit der Behörden zu einem Vorgehen mit Augenmass sehr effektiv die Sicherheit verschlechtert. Wie bei Corona heute: ohne Datenschutzeinwilligung wird weder geimpft noch getestet - Datenschutz gerettet, Mensch tot. Daran müssen wir jetzt wirklich etwas tun!
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Squirrel

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86

Donnerstag, 8. April 2021, 08:23

Unfähigkeit der Behörden zu einem Vorgehen mit Augenmass


Ach, jetzt hängt das doch nicht so hoch. Ein Wochenende lang üben (das hat mich damals gar nichts gekostet, weil wir es im Verein organisiert haben - und Spaß hat's auch noch gemacht) ein bisschen Nato-Alphabet und 2 Dutzend englische Begrifflichkeiten als Hausaufgabe und eine Prüfung, die heute ungefähr 75€ kostet. Vielleicht lassen ja auch einfach nur einige Segler das Augenmaß vermissen, wenn sie aus so einer Mücke einen Elefanten machen?
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

87

Donnerstag, 8. April 2021, 08:28

die damalige Menüführung beim Testgerät war nach meiner Sicht (als Softwareentwickler) absolut unterirdisch


Da hat sich nicht viel dran geändert :D

Gruß Odysseus

Yachtcoach

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88

Donnerstag, 8. April 2021, 09:21

@odysseus:, das ließe sich damit begründen, dass eine Funkanlage eben kein reines Notrufgerät ist, sondern ein mittlerweile doch recht komplexes Kommunikationsmittel. Es dient ja vielen Zwecken: Information, sozialer und technischer Kommunikation, ist wesentlicher Bestandteil des GMDSS und alles zusammen sowohl in der Sport- wie in der Berufsschifffahrt. Meiner Meinung nach gibt es gute Gründe, für dieses wichtige Instrument, sobald es an Bord ist, eine Qualifikation zwingend vorzuschreiben, damit es nicht durch falschen Gebrauch oder Missbrauch unbrauchbar wird. Ohne würde es wahrscheinlich auf allen Kanälen munter drunter und drüber gehen.


geht es bereits auf vielbefahrenen Revieren ja auch.....

Da wäre z.B.
* die Sache mit dem Fernmeldegeheimnis
* die korrekte Abwicklung von Notverkehr usw usw...

es reicht für den verantwortungsbewussten Skipper und seine Mitfahrenden eben nicht aus,
das UKW-Gerät nur als eine andere Art von Schmatzfone zu betrachten.

Was den scheinbewehrten Skipper nicht daran hindert muss,
seinen Mitfahrenden den roten Knopf und die notwendigen Kanäle mit Einstellung (Squelch etc) zu erklären.
Dafür hängt man u.a. einen Merkzettel neben das Gerät.... denn in der Not.... gilt kein Gebot !

Da darf und kann dann auch ein Unbescheinigter in den Ä'ther seine Notlage rufen....
Was aber nicht bedeutet, dass die Mitfahrenden mit den anderen Booten - auf dem 16er oder wichtigen nautischen Kanälen -
ihre Kochrezepte tauschen, Dates in Kneipen verabreden oder Tante Ernas News verbreiten.

Insofern kann ein Funkkurs nie schaden. Auch wenn man später sich selbst schlau macht bzw. rekapituliert.

;)

Pütting

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89

Donnerstag, 8. April 2021, 09:47

Ich finde, @Squirrel: hat noch einen wichtigen Punkt in die Diskussion eingebracht: Ein SRC- (bzw. UBI-) Kursus oder auch das Selbststudium kann durchaus Spaß machen, auch als Auffrischung. Das hilft durch den langen Winter, erhöht die Vorfreude auf die Saison und vermittelt Sicherheit im Umgang mit dem Gerät.

Nicht zuletzt: Wem bereits die paar Euro Prüfungsgebühr zuviel sind und wer den Verbänden deshalb Geldschneiderei unterstellt, der sollte dringend über einen anderen, deutlich billigeren Sport nachdenken. Segeln ist dann aus finanziellen Gründen völlig ungeeignet.

90

Donnerstag, 8. April 2021, 09:50

Das Totschlagargument :rolleyes:

Gruß Odysseus

Pütting

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91

Donnerstag, 8. April 2021, 10:00

Das Totschlagargument :rolleyes:
Gruß Odysseus

Findest Du? Wenn der gemeine Durchschnittssegler für ein seetüchtiges Boot zwischen 20000 und 150000 Euro Anschaffungspreis ausgibt, jährlich rund 1000 für den technischen Unterhalt, jeweils mindestens ebensoviel für Wasserliegeplatz und Winterlager, außerdem bei vielen reichlich Spritgeld für die vielen Fahrten nach NL, DK oder an unsere Ostseeküste, und das alles ohne mit der Wimper zu zucken? Oder reichlich Geld für Charter und Flüge ans Mittelmeer? Wenn so ein Segler dann wegen einmalig 75 Euro den Herzkasper kriegt, dann macht er irgendetwas falsch, finde ich. So knapp auf Kante genäht sollte das nicht sein.

Landinge

Matrose

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92

Donnerstag, 8. April 2021, 10:08

Ich habe ja gerade den SRC erworben. So ein Beigeschmack auf Geldschneiderei stellt sich da bei mir schon ein. 220€ Kursgebühr und 110 € Prüfungsgebür. Meine Information war, das man sich seit einiger Zeit nicht mehr privat zur Prüfung anmelden kann und immer den Weg über eine Schule gehen muss. Weiß nicht ob das wirklich so ist. Das muss meiner Meinung nach nicht sein.
Trotzdem hat der Kurs und das Lernen Spass gemacht und ich bin nicht dümmer geworden. Ohne den Kurs hätte ich es sicher nicht leichter gehabt. Es ist für mich ein deutlicher Sicherheitsgewinn im Ernstfall ...

Gruß, Ingo!

93

Donnerstag, 8. April 2021, 10:10

Findest Du?


ja, hier wurde doch gar nicht groß über die anfallenden Gebühren gemeckert oder?

Gruß Odysseus

94

Donnerstag, 8. April 2021, 10:16

Moin,
das ist wie beim Impfen: man muß es nicht, aber aus gründen der Verantwortung die ich gegen über grade auch den schwächeren verspüre ist es sinnvoll eine Seefunkstelle zu betreiben.

z.B. in einem Seenotfall ist der schwächere ja schnell definiert und wenn ich zum Beispiel unverschuldet in die Situation komme dieser zu sein,
bin ich froh wenn jemand in meiner nähe auf hörwache ist. Das ist gelebte Seeemannschaft und Selbstbewusstsein.
In meinen Augen wichtiger als alle zwei Wochen das Boot polieren, den neuesten Schnick Schnack an Bord zu haben oder sonst was.
Vernünftige gute Funkanlagen sind ab 250 € erhältlich. Ein handy ist und kann nur Ergänzung sein Ich würde sagen das ist eine der sinnvollsten Lebensversicherung die ist nur gibt.

Gruß und Handbreit

Squirrel

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95

Donnerstag, 8. April 2021, 10:17

eine Information war, das man sich seit einiger Zeit nicht mehr privat zur Prüfung anmelden kann und immer den Weg über eine Schule gehen muss. Weiß nicht ob das wirklich so ist.


Du kannst Dich direkt anmelden, z.B. hier.
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RainerF

Kapitän

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96

Donnerstag, 8. April 2021, 10:22

Man kann sich selbst anmelden und hier geht's zum Gebührenrechner sowie zu den Anmeldeseiten.
Klick
Unsere schöne: http://la-guapa-sy.de/

97

Donnerstag, 8. April 2021, 10:23

Das Totschlagargument :rolleyes:
Gruß Odysseus

Findest Du? Wenn der gemeine Durchschnittssegler für ein seetüchtiges Boot zwischen 20000 und 150000 Euro Anschaffungspreis ausgibt, jährlich rund 1000 für den technischen Unterhalt, jeweils mindestens ebensoviel für Wasserliegeplatz und Winterlager, außerdem bei vielen reichlich Spritgeld für die vielen Fahrten nach NL, DK oder an unsere Ostseeküste, und das alles ohne mit der Wimper zu zucken? Oder reichlich Geld für Charter und Flüge ans Mittelmeer? Wenn so ein Segler dann wegen einmalig 75 Euro den Herzkasper kriegt, dann macht er irgendetwas falsch, finde ich. So knapp auf Kante genäht sollte das nicht sein.

Sprich bitte nur für dich.
Ich kenne durchaus mehr als einen Eigner, für die das Boot das eine Luxusgut in ihrem Leben ist und bei dem für neue Anschaffungen oder Reparaturen länger gespart werden muss. Deren Boote kosten aber auch unter 20k€. Und auf den Booten wird jede freie Minute verbracht.

Das ist wirklich so geil hier. Einerseits kriegste ständig zu hören "wer braucht schon Komfort? Stehhöhe ist was für Weicheier! Die Pütz reicht auch als Klo..." und auf der anderen Seite bekommste gesagt, du sollst dich nicht zu zieren, hier nen Fuffi, da nen Hunni irgendwem in den Rachen zu schmeißen. "Wer den Pfennig nicht ehrt ist den Talers nicht wert" - schon mal gehört? Wenn ich mein Geld immer ungefragt überall rausblase, dann kann ich mir das Boot nicht mehr leisten. Oder umgekehrt: Manch einer kann sich sein Boot nur leisten, weil er eben konsequent jeden Euro mindestens einmal umdreht.
Robulla - die schönste 34 Fuß Yacht unter deren Sprayhood man Tomaten züchten kann deren Sprayhood Leben rettet!

Pütting

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98

Donnerstag, 8. April 2021, 10:24

Findest Du?

ja, hier wurde doch gar nicht groß über die anfallenden Gebühren gemeckert oder?
Gruß Odysseus

Wie man es nimmt:

War leider nicht so, neue Scheine, neues Geld.

Eine rote Klappe heben und Knöpfchen drücken erforderte für die Inhaber des alten Scheines einen neuen Schein!


Danke Odysseus!!
Deshalb mache ich auch aus Prinzip keinen neuen Schein. Und nicht wegen der 86€ Gebühr. :nono:

schothorner

Kapitän

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99

Donnerstag, 8. April 2021, 10:32

Wo ein Wille ist, ist auch ein Gebüsch (oder war das Weg?).

Ja, und der ist bei Vielen das Ausbauen des Funkgeräts gewesen. Auf Charterbooten immer noch häufig.

Und so hat die Unfähigkeit der Behörden zu einem Vorgehen mit Augenmass sehr effektiv die Sicherheit verschlechtert.


Da verwechselst du aber ganz derbe Ursache und Wirkung: Es ist die Faulheit und Gleichgültigkeit dieser (Schein- und) Ausbildungsverweigerer, die zu der von dir angesprochenen Verschlechterung der Sicherheit führt. Der Ausbau der Funkgeräte ist nur eine konsequente Folge ihres Verhaltens.

100

Donnerstag, 8. April 2021, 10:33

passt nicht ganz, ich habe keineswegs über die eigene Ausgabe gemeckert (ich glaube ich war einer der ersten der die Prüfung gemacht hat :) ), ich habe mich über die Gründe für das Scheinwesen geäußert, das ordentlich Geld in die Kassen der Vereine etc. spült.

Gruß Odysseus

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