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cmingus

Proviantmeister

Beiträge: 341

Bootstyp: Nadine 24

Heimathafen: Kiel

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21

Mittwoch, 15. September 2021, 00:39

Klar kann man Brücken unter Segeln durchqueren, aber eine Brücke beeinflusst schon auch sehr das Windfeld. Deswegen lass ich meistens lieber den Motor mitlaufen. Kommt halt immer auf die Situation an. Dass man nicht bei Schwachwind mit 2 kn auf die geöffnete Brücke zufährt, obwohl man unter Motor 5 kn laufen kann, versteht sich wohl von selbst.

22

Mittwoch, 15. September 2021, 02:00

Klar kann man Brücken unter Segeln durchqueren, aber eine Brücke beeinflusst schon auch sehr das Windfeld. Deswegen lass ich meistens lieber den Motor mitlaufen. Kommt halt immer auf die Situation an. Dass man nicht bei Schwachwind mit 2 kn auf die geöffnete Brücke zufährt, obwohl man unter Motor 5 kn laufen kann, versteht sich wohl von selbst.

Und wenn Motor gefordert ist lässt man halt den Jockel mitlaufen. Weie gesagt, solange man nicht aufkreuzt oder bei Schwachwind 10 Minuten braucht, und damit die wartenden an der Brücke provziert, ist alles gut.
Und das mit Windänderungen nach Aufbauten gilt ja auch bei Schleußen und Co. Allein deshlab würde ich den Jockel mitlaufen lassen

Stefan Z

Leichtmatrose

Beiträge: 48

Schiffsname: ANNA

Bootstyp: Hanseat 70B II

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23

Mittwoch, 15. September 2021, 06:05

Und noch eine kleine Anmerkung zur Passage der Schleibrücken:
„ Die Brückendurchfahrten und das Schleifahrwasser unterliegen der SeeSchStrO. Segelnde Fahrzeuge haben in der Brückendurchfahrt keine Vorrechte. Die Vorfahrt in der Brückendurchfahrt ist nach dem laufenden Strom ergänzend geregelt. Mit dem Strom laufende Boote haben Vorfahrt.“

Das könnte also unter Segeln durchaus mal zu einer Verletzung der Vorfahrtsrechte anderer führen, wenn der Wind nicht mitspielt.

Viele Grüße
Stefan

24

Mittwoch, 15. September 2021, 07:15

Verstehe ich nicht. Klar haben segelnde Fahrzeuge bei Brücken keine Sonderrechte. Haben sie ja in betonnten FW (SeeschstrO) nie. Wenn man Raum durch die Brücke segelt, kommt mal ne kurze Stelle mit Windschatten, je raumer, desto später, und da schiebt für ein paar Meter halt das Bootsgewicht.
Wenn man tatsächlich kreuzen muss (kein Motor, Motor defekt, und keine Schleppgelegenheit, würde ich dem Brückenwärter tel. oder per Funk bescheid geben...

Segelalex

Salzbuckel

Beiträge: 3 717

Wohnort: Bei Aachen

Schiffsname: Valentine

Bootstyp: Contest 29

Rufzeichen: DD3342

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25

Mittwoch, 15. September 2021, 07:27

In NL funke ich die Brücke wenn möglich an und frage ob man unter Sgeeln passieren darf. Dabei weise ich darauf hin, dass der Motor im Stand By mitläuft. Dann ist das in der Regel kein Problem. Was ich nicht mache: Hoch am Wind durch die Brücke oder segelnd wenn es sehr voll ist, das klappt nicht.

Was mich tierisch nervt sind die Leute, die hinter der Brücke gleich vom Gas gehen wenn noch 20 Boote von achtern kommen. Erstmal ein Stück weit wegfahren, dann gerne langsamer werden. Das verursacht sonst echt Staus und doofe Situationen weiter hinten

Groetjes

Alex

micropip

Offizier

Beiträge: 181

Bootstyp: NB 34

Heimathafen: Maasholm

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26

Mittwoch, 15. September 2021, 08:28

Für die Kong Christian X's Bro in Sønderborg ist das klargeregelt. Die ist bei Gegenverkehr schmal und schon ein wenig zu viel Krängung durch eine Böe wäre kritisch, also: Segelfahrzeuge mit Maschine sind verpflichtet, diese zu benutzen. Falls keine Maschine vorhanden, dann hat das Segelfahrzeug bei Gegenverkehr Vorrang. Der Anker muss immer klar zum Fallen sein.
Gruß
Pip

Dieselgenua

Proviantmeister

Beiträge: 508

Wohnort: Ruhrgebiet

Bootstyp: Pegaz 28

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27

Mittwoch, 15. September 2021, 08:33

Ich bin vor zwei Wochen in den Niederlanden durch eine Eisenbahnbrücke gefahren. Ob der Fahrplan ein Durchsegeln möglich gemacht hätte, wollte ich nicht ausprobieren........

Ich denke, wir sollten als Freizeitkapitäne die Störung so klein wie möglich halten.
Das Leben ist schön, ein Segelboot macht es schöner :segeln:

28

Mittwoch, 15. September 2021, 09:08

In Holland ist es offiziell seit sehr vielen Jahren nicht mehr erlaubt zumal bereits zum Zeitpunkt des Verbots quasi alle Boote, auch offene, mit denen man Wanderfahrten machte, einen Motor hatten. Vieles wird bis heute nicht so heiß gegessen, vor allem wenn es nicht suspekt sein muss, aber im Fall eines Falles hätte man einen Fehler gemacht, wenn ein Segel oben ist. Ist wie gesagt eine ganze Weile her, Ende 70er, Anfang 80er, gab auch eine Diskussion dazu, die aber weniger emotional war als die Fäkalien-Diskussion jetzt. In dem Zug wurde auch das Segeln in Häfen verboten, das vorher noch als Zeichen vollendeter Kunstfertigkeit, vor allem von Botter-Fahrern, gerne zur Schau gestellt wurde. Das Kreuzen in großen Kanälen war noch lange Zeit erlaubt bis auch das nicht mehr tragbar war.

Sail67

Seebär

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29

Mittwoch, 15. September 2021, 09:17

Was mich tierisch nervt sind die Leute, die hinter der Brücke gleich vom Gas gehen wenn noch 20 Boote von achtern kommen. Erstmal ein Stück weit wegfahren, dann gerne langsamer werden. Das verursacht sonst echt Staus und doofe Situationen weiter hinten


+1 Da habe ich schon das eine oder andere Mal laut geflucht. :D

30

Mittwoch, 15. September 2021, 09:39

Noch so zum Thema "verboten in NL", ich habe diesen Sommer noch den Stavorener Regatta Skutsje als Buddy in der Schleuse gehabt. Ohne Motor rein, ohne Motor raus. Ich wette, die sind auch bei Brücken durchgesegelt ;)
Robulla - die schönste 34 Fuß Yacht unter deren Sprayhood man Tomaten züchten kann deren Sprayhood Leben rettet!

Video zum Boot: https://www.youtube.com/watch?v=AyoXf3Slv24

31

Mittwoch, 15. September 2021, 10:36

Es ist ein Akt des Respektes und der guten Erziehung, dann so rasch es geht zu passieren, damit die Brücke sobald als möglich wieder schliesst und der Stau sich auflöst. Darum asozial, unter Segeln zu passieren, wenn es Motor gibt.
Da biste zu pauschal und zu hart, finde ich. Dem wartenden Verkehr kann es doch egal sein, mit welchem Vortrieb ich mit 5kn die Brücke passiere, oder? 2 kn vs. 5 kn ist da schon eine andere Nummer ;)
Ich segele ständig unter Klapp-Brücken durch, das ist hier an der Elbe mit den vielen Nebenflüssen immanent. Das geht sehr häufig und sehr gut unter Segeln, ohne dass irgend jemandem dadurch ein Nachteil entsteht.
Und solange das so ist, lasse ich mir da auch nicht dreinreden - es sei denn der Inhaber der Brücke oder der Wasserstraße hat gute Gründe, es zu verbieten.

Gruß
Andreas

32

Mittwoch, 15. September 2021, 11:39

Wenn eine Brücke öffnet, um Freizeitskipper passieren zu lassen, heisst das für viele Berufstätige im Auto, sie haben zu warten. Es ist ein Akt des Respektes und der guten Erziehung, dann so rasch es geht zu passieren, damit die Brücke sobald als möglich wieder schliesst und der Stau sich auflöst. Darum asozial, unter Segeln zu passieren, wenn es Motor gibt.
Die vom TO angesprochene Brücke Lindaunis und auch die in Kappeln hat feste Öffnungszeiten (wenn die Brücke funktioniert :)). Die Brücken werden auch von der Berufsschifffahrt genutzt. Wir Segler sind in der Regel am Wochenende unterwegs, da hält sich die Zahl der Berufstätigen im Auto in Grenzen. Wer z. B. in Olpenitz wohnt und über die Kappeler Brücke muss, fährt so los, dass er nicht gerade um viertel vor an der Brücke ankommt, der trinkt zuhause noch in Ruhe einen Espresso. Das heißt nicht, dass man mit der l. m. a. A. Einstellung Brücken passieren soll, vor allem nicht unbekannte.
Für jedes Problem gibt es eine Lösung, die einfach, klar und falsch ist.

grauwal

Salzbuckel

Beiträge: 2 405

Schiffsname: lebhaft

Bootstyp: Aquanaut 1000

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33

Mittwoch, 15. September 2021, 12:28

.....

Was mich tierisch nervt sind die Leute, die hinter der Brücke gleich vom Gas gehen wenn noch 20 Boote von achtern kommen. Erstmal ein Stück weit wegfahren, dann gerne langsamer werden. Das verursacht sonst echt Staus und doofe Situationen weiter hinten

Groetjes

Alex


Das und die Tränen, die beim Anblick der geschlossenen Brücke die Fahrt rausnehmen um vor der Brücke nicht anhalten zu müssen. Warum soll der Brückenwärter die Brücke öffnen wenn die Boote gerade mal in Sichtweite sind?
In einem Zug durchzuflutschen ist praktisch, geht aber den anderen auf den Zeiger.

Ansonsten schließe ich mich gänzlich @Meeresfee: und @Klaus13: an.
Die Straßenbenutzer gehen (fahren) zur Arbeit, zum Kunden, zur Schule, ... und wir nötigen sie auf uns zu warten? Das tut man nicht!

... und nur weil Segelsetzen und -bergen sooo lästig ist das Risiko einer Verzögerung in Kauf nehmen? Das tut man auch nicht. Außer denen, die das können :) , allerdings glauben die meisten nur, dass sie es können.
Gruß Franz
halber Wind reicht völlig

Meeresfee

Salzbuckel

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Schiffsname: Gute Fee

Bootstyp: Traditionssegler 9.50

Heimathafen: Heiligenhafen

Rufzeichen: Tel.nummer

Im Marktplatz: 2

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34

Mittwoch, 15. September 2021, 12:43

zu Blaubär. Da geh ich nicht mit. Die Brücken, die ich oft passiere in Guldborg, Nyköbing Falster und Karrebeksminde haben ebenso feste Zeiten, dennoch bilden sich Werktags wie Sonntags dort immens rasch lange Fahrzeugschlangen. Das wird zumindest in Kappeln oder Sonderburg nicht anders sein. In Stralsund auch nicht. Daher, Motor an und rasch durch, so rasch es geht.

la paloma

Salzbuckel

Beiträge: 9 665

Schiffsname: Jenny N

Bootstyp: Salona 37 RK

Rufzeichen: DH7876

MMSI: 211634230

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35

Mittwoch, 15. September 2021, 13:06

zu Blaubär. Da geh ich nicht mit. Die Brücken, die ich oft passiere in Guldborg, Nyköbing Falster und Karrebeksminde haben ebenso feste Zeiten, dennoch bilden sich Werktags wie Sonntags dort immens rasch lange Fahrzeugschlangen. Das wird zumindest in Kappeln oder Sonderburg nicht anders sein. In Stralsund auch nicht. Daher, Motor an und rasch durch, so rasch es geht.


Da gehe ich bei den genannten Brücken mit. In Sonderburg sind es selten weniger als 30 Boote von 25-55 Fuß. Wenn die alle von beiden Seiten unter Segeln den schmalen Bereich der Brücke passieren, gibt es zeitweise Bruch und auf jeden Fall ordentlich Zeitverzögerung. Meist ist dort auch kein konstanter Wind. Wer ohne Maschine angesegelt kommt, lässt sich meist auf den Haken nehmen und versucht es erst garnicht. Der Wind muss dort schon passen.
Gruß
Arne

36

Mittwoch, 15. September 2021, 13:19

Speziell in Sonderborg habe ich auch erlebt, dass der Brückenwärter einer hinter uns segelnden und in seinen Augen wohl zu langsamen Yacht die Brücke vor der Nase auch wieder zumachte.
An vielbefahrenen Hauptstraßen und natürlich erst recht bei Eisenbahnbrücken werden wir Segler vermutlich gar nicht in der Lage sein, den Verkehr aufzuhalten.
Da platzt vorher jemand anderem der Kragen... :S

37

Mittwoch, 15. September 2021, 13:40

zu Blaubär. Da geh ich nicht mit. Die Brücken, die ich oft passiere in Guldborg, Nyköbing Falster und Karrebeksminde haben ebenso feste Zeiten, dennoch bilden sich Werktags wie Sonntags dort immens rasch lange Fahrzeugschlangen. Das wird zumindest in Kappeln oder Sonderburg nicht anders sein. In Stralsund auch nicht. Daher, Motor an und rasch durch, so rasch es geht.
Speziell in Stralsund hast Du ein Speedlimit von 4 kn. Das ist bei passigem Wind jetzt nicht so problematisch zu erreichen.
Aber, wie gesagt, ich helfe meinem Karma auf, indem ich oft genug jenseits der Öffnungszeiten mit gelegtem Mast durchfahre, da sind die 3 s Verlust (wenn überhaupt) bei raumschots durchsegeln dann abgegolten ;)

  • »Schleipaule« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 75

Bootstyp: Maxi Fenix

Heimathafen: Kappeln

Rufzeichen: !

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38

Mittwoch, 15. September 2021, 19:01

Für die Kong Christian X's Bro in Sønderborg ist das klargeregelt. Die ist bei Gegenverkehr schmal und schon ein wenig zu viel Krängung durch eine Böe wäre kritisch, also: Segelfahrzeuge mit Maschine sind verpflichtet, diese zu benutzen. Falls keine Maschine vorhanden, dann hat das Segelfahrzeug bei Gegenverkehr Vorrang. Der Anker muss immer klar zum Fallen sein.
Gruß
Pip


Interessant... wenn es mit dem Durchsegeln nicht klappt, kann man unter der Brücke ankern? :D Immerhin gut, dass es etwas Schriftliches zur Brückenpassage gibt. Die Durchfahrtsbreite ist sicherlich ein Kriterium. Und was den Windschatten durch das Bauwerk angeht, zusätzlich auch die Länge der Durchfahrt. Plus Strömung...

Lars M

Salzbuckel

Beiträge: 2 642

Wohnort: Hamburg

Bootstyp: Orion - Sommerfeldschale

Heimathafen: Lübeck

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39

Mittwoch, 15. September 2021, 19:25

Ich muss 17 Jahre gewesen sein. Einhand mit dem motorlosen Seefahrtskreuzer meines Vaters gegen den Wind durch die Brücke von Sonderburg in den Sund. Auf Steuerbordbug reingeluvt in den Windschatten der Anlage - Strömung gegenan - Boot wird zu schnell langsam - ich falle notgedrungen etwas ab - treibe zur Seite - kein Vortrieb, Scheiße! Dann plötzlich fällt der Wind ein, heftig! - das Boot kränkt und der Mast geht vielleicht 1 Meter vorbei am Brückenwärterhäuschen - bevor der Seefahrtskreuzer wieder Fahrt aufnimmt und sich frei segelt. Puh!

Ja nee, nix gegen etwas Nervenkitzel, aber sowas muss ich nicht mehr haben. ;-)

Kokopelli

Kap Hornier

Beiträge: 12 313

Schiffsname: Ich bin Mitsegler

Bootstyp: Keins

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40

Mittwoch, 15. September 2021, 22:11

Speziell in Sonderborg habe ich auch erlebt, dass der Brückenwärter einer hinter uns segelnden und in seinen Augen wohl zu langsamen Yacht die Brücke vor der Nase auch wieder zumachte.


Das habe ich dort auch erlebt. Habe mich extra etwas zurück gehalten und nicht vor der Brücke gedrängelt vor der Öffnung. Und dann lässt der Flegel drei Drängler durch und klappt mir das Ding vor der Nase wieder zu. Hat mein Verhalten nachhaltig verändert.
Und natürlich kann man bei passendem Wind durch die Brücken segeln. Es darf halt nicht zu viel Gedränge herrschen. Passender Wind bedeutet hier Richtung und Stärke.
Gruß, Klaus

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