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1

Mittwoch, 13. Oktober 2021, 15:40

Ketsch segeln

Hallo zusammen

Ich interessiere mich seit längerem für eine Ketsch. Wie wird eine solche gesegelt?




Danke und Liebe Grüsse

Sunshine Moody

Salzbuckel

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2

Mittwoch, 13. Oktober 2021, 15:57

gibt es Fotos oder eine Anzeige mit der man sich einstimmen kann?

RainerF

Seebär

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3

Mittwoch, 13. Oktober 2021, 16:01

Da deine Frage recht unspezifisch ist hier mal eine Antwort von der Stange:
Klick
Unsere schöne: http://la-guapa-sy.de/

Henning

Forums-Chevy

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4

Mittwoch, 13. Oktober 2021, 16:31

Niedriger Segeldruckpunkt, Segelfläche auf viele Segel verteilt. Dafür halt 2 Masten mit stehendem und laufendem Gut, also mehr Arbeits- und Pflegeaufwand.

5

Mittwoch, 13. Oktober 2021, 18:09

Hallo,

Die Antwort lautet 42.

Unzufrieden?


Dann wäre eine konkretere Fragestellung mit evtl. ein wenig Hintergrundinfos hilfreich. Für einen Erstbeitrag als Neuer im Forum war das ja ein schon sehr sparsamer Input...


Beste Grüße
Norbert
"To infinity and beyond" (Buzz Lightyear)

Sunshine Moody

Salzbuckel

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6

Mittwoch, 13. Oktober 2021, 18:17

42 ... wie hast du abgeleitet ... finde es schwierig das nachzuvollziehen ... auch wenn ich die Richtung verstehe

grauwal

Salzbuckel

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7

Mittwoch, 13. Oktober 2021, 18:33

Die Ketsch ist ein eher praktisches als ein hochwirksames Segelkonzept. Die Ausnahme liegt bei raumen Winden (siehe Steinlager 2, Bruce Farr, Peter Blake). Der große Vorteil liegt bei der kraftschonenden Bedienung. Alle Segel sind relativ klein und werden je nach Winkel zum Wind nicht benötigt.

Am Wind wird der Besan schlicht nicht gesetzt. Ein Reff wird viel später nötig. Raumschots kann die Ketsch ihr volles Zeug tragen. Oft sieht man Ketsches mit Fock und Besan segeln. Das ist der Bequemlichkeit geschuldet, die Fock wird ausgerollt und der handliche Besan gesetzt. Aerodynamisch jedoch suboptimal.

Wir sind u.a. dreimal mit eine Ketsch (Gin Fizz, die gibt es auch als Sloop) nach England gesegelt, auch bei Sche…dingswetter, die Handhabung ist sehr praktisch.
Ab ca. 40‘ halte ich die Ketsch als Fahrtenschiff für ein gutes Konzept.

Gruß Franz
halber Wind reicht völlig

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8

Mittwoch, 13. Oktober 2021, 18:50

42 ... wie hast du abgeleitet ... finde es schwierig das nachzuvollziehen ... auch wenn ich die Richtung verstehe


42 ist die Antwort auf das "Leben, das Universum und alles andere", ausgerechnet anhand eines Supercomputers über einen Zeitraum von 7.5 Millionen Jahren. Die kann nicht falsch sein.
/Marco

Blog, Live-Track, Fotos und Bootsinfos: sailing-serenity.eu
"There is no place, I can be, since i've found Serenity"

9

Mittwoch, 13. Oktober 2021, 18:53

42 ... wie hast du abgeleitet ... finde es schwierig das nachzuvollziehen ... auch wenn ich die Richtung verstehe
Kommt als Antwort "42",
ist die Frage
halt zu vage...


https://de.wikipedia.org/wiki/42_(Antwort)


Siehe dort am Ende des 2. Satzes.
"To infinity and beyond" (Buzz Lightyear)

Sunshine Moody

Salzbuckel

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10

Mittwoch, 13. Oktober 2021, 18:54

42 ist die Antwort auf das "Leben, das Universum und alles andere", ausgerechnet anhand eines Supercomputers über einen Zeitraum von 7.5 Millionen Jahren. Die kann nicht falsch sein.



Danke ... das liebe ich hier am Forum ... hier gibt es immer Segler mit Erfahrung und Wissen die einem schwere Sachverhalte einfach näher bringt ...

DANKE

MichaelK

Salzbuckel

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11

Mittwoch, 13. Oktober 2021, 19:11

Die Ketsch ist ein eher praktisches als ein hochwirksames Segelkonzept. Die Ausnahme liegt bei raumen Winden (siehe Steinlager 2, Bruce Farr, Peter Blake). Der große Vorteil liegt bei der kraftschonenden Bedienung. Alle Segel sind relativ klein und werden je nach Winkel zum Wind nicht benötigt.

Am Wind wird der Besan schlicht nicht gesetzt. Ein Reff wird viel später nötig. Raumschots kann die Ketsch ihr volles Zeug tragen. Oft sieht man Ketsches mit Fock und Besan segeln. Das ist der Bequemlichkeit geschuldet, die Fock wird ausgerollt und der handliche Besan gesetzt. Aerodynamisch jedoch suboptimal.

Wir sind u.a. dreimal mit eine Ketsch (Gin Fizz, die gibt es auch als Sloop) nach England gesegelt, auch bei Sche…dingswetter, die Handhabung ist sehr praktisch.
Ab ca. 40‘ halte ich die Ketsch als Fahrtenschiff für ein gutes Konzept.

Gruß Franz

Es gibt Ketschen und es gibt als Sloop gezeichnete Boote, denen man ein Ketschrigg aufgepropft hat. Die Gin Fizz gehört zu den letzteren, die Amels zu den ersteren. Die wurden von vornherein als Ketsch gezeichnet und gebaut. Das Ergebnis bei der zweiten Gruppe kann nicht optimal sein.

Richtig ist, dass eine Ketsch an der Kreuz einer Sloop unterlegen ist.
Falsch ist, dass man am Wind den Besan nicht fährt - außer man ist zu faul ihn zu setzen. Bei genug Wind fahre ich auch am Wind Kurse nur mit Fock bzw. Genua und Besan. Bei mittleren Winde. Bis so 20kn scheinbar ist alles oben.

Auf tiefen raumschots Kursen bleibt das Groß oft unten, das ist richtig. Das liegt aber daran, dass es die Genua stören würde, die ich ansonsten ausbaumen müsste nach Luv oder vorne was buntes setzen. Die Alternative wäre Genua, Besanstagsegel und Besan.
Alleine und zu zweit ist mir das in der Regel zu viel Arbeit außer es geht um lange Strecken bei stabilem Wind.

Auf Kursen zwischen 80 und 120 Grad bringt bei leichten Winden das Besanstagsegel zusätzlich zu Groß, Genua und Besan etwa einen halben Knoten.

Und ja, einer der großen Vorteile in der Bedienung sind die kleineren Segelflächen. Man muss zwar mehr bedienen, aber was man bedienen muss geht leichter.

Und nicht zuletzt ist der Besan auch der ideale Geräteträger für insbesondere Radar.

grauwal

Salzbuckel

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12

Mittwoch, 13. Oktober 2021, 19:40

Die Ketsch ist ein eher praktisches als ein hochwirksames Segelkonzept. Die Ausnahme liegt bei raumen Winden (siehe Steinlager 2, Bruce Farr, Peter Blake). Der große Vorteil liegt bei der kraftschonenden Bedienung. Alle Segel sind relativ klein und werden je nach Winkel zum Wind nicht benötigt.

Am Wind wird der Besan schlicht nicht gesetzt. Ein Reff wird viel später nötig. Raumschots kann die Ketsch ihr volles Zeug tragen. Oft sieht man Ketsches mit Fock und Besan segeln. Das ist der Bequemlichkeit geschuldet, die Fock wird ausgerollt und der handliche Besan gesetzt. Aerodynamisch jedoch suboptimal.

Wir sind u.a. dreimal mit eine Ketsch (Gin Fizz, die gibt es auch als Sloop) nach England gesegelt, auch bei Sche…dingswetter, die Handhabung ist sehr praktisch.
Ab ca. 40‘ halte ich die Ketsch als Fahrtenschiff für ein gutes Konzept.

Gruß Franz

Es gibt Ketschen und es gibt als Sloop gezeichnete Boote, denen man ein Ketschrigg aufgepropft hat. Die Gin Fizz gehört zu den letzteren, die Amels zu den ersteren. Die wurden von vornherein als Ketsch gezeichnet und gebaut. Das Ergebnis bei der zweiten Gruppe kann nicht optimal sein.

Richtig ist, dass eine Ketsch an der Kreuz einer Sloop unterlegen ist.
Falsch ist, dass man am Wind den Besan nicht fährt - außer man ist zu faul ihn zu setzen. Bei genug Wind fahre ich auch am Wind Kurse nur mit Fock bzw. Genua und Besan. Bei mittleren Winde. Bis so 20kn scheinbar ist alles oben.

Auf tiefen raumschots Kursen bleibt das Groß oft unten, das ist richtig. Das liegt aber daran, dass es die Genua stören würde, die ich ansonsten ausbaumen müsste nach Luv oder vorne was buntes setzen. Die Alternative wäre Genua, Besanstagsegel und Besan.
Alleine und zu zweit ist mir das in der Regel zu viel Arbeit außer es geht um lange Strecken bei stabilem Wind.

Auf Kursen zwischen 80 und 120 Grad bringt bei leichten Winden das Besanstagsegel zusätzlich zu Groß, Genua und Besan etwa einen halben Knoten.

Und ja, einer der großen Vorteile in der Bedienung sind die kleineren Segelflächen. Man muss zwar mehr bedienen, aber was man bedienen muss geht leichter.

Und nicht zuletzt ist der Besan auch der ideale Geräteträger für insbesondere Radar.

Michael,
es steht mir nicht zu, Dich als erfahrenen Skipper einer Ketsch belehren zu wollen. Ich greife nur zurück auf meine bescheidenen Erfahrungen und sehe mich durch Bruce Banks, Dick Kenny, (Segelkunde Segeltrimm) bestätigt.
Nach meiner Kenntnis wurde die Gin Fizz als Ketsch konstruiert und als diese unmodern wurde als Sloop angeboten. Das sie unmodern wurden liegt eher am Kundengeschmack als an ihrer Tauglichkeit.
.... und dem Geräteträger kann ich nichts entgegen setzen :)

Gruß Franz
halber Wind reicht völlig

13

Mittwoch, 13. Oktober 2021, 20:38

eigentlich ist das ganz einfach: die Ketsch hat einen kleineren Mast und deshalb einen zusätzlichen Mast..... Das Segeln damit ist gewöhnungsbedürftig....kann aber auch nett sein

Marinero

Salzbuckel

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14

Donnerstag, 14. Oktober 2021, 11:23

Die Ketsch ist ein eher praktisches als ein hochwirksames Segelkonzept. Die Ausnahme liegt bei raumen Winden (siehe Steinlager 2, Bruce Farr, Peter Blake). (…) Alle Segel sind relativ klein und werden je nach Winkel zum Wind nicht benötigt. Am Wind wird der Besan schlicht nicht gesetzt.

:rolleyes: Du führst selbst die Steinlager an und schreibst dann, der Besan wird am Wind nicht gesetzt!?

Es gibt da noch etliche weitere Beispiele, z.B. S&S Swan 65.
»Marinero« hat folgende Dateien angehängt:
  • 018.jpeg (233,06 kB - 16 mal heruntergeladen - zuletzt: 17. Oktober 2021, 08:15)
  • 214.jpg (636,43 kB - 21 mal heruntergeladen - zuletzt: 15. Oktober 2021, 18:54)

Paulest

Seebär

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15

Donnerstag, 14. Oktober 2021, 11:25

Ich glaube aber das kein Segel bei diesem Boot kleiner ist als bei meinem...

pf

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16

Donnerstag, 14. Oktober 2021, 12:28

@Marinero:

Das zweite Bild bei Dir ist aber keine Ketsch, sondern eine Yawl...

@Paulest:
Es geht nur um den Vergleich der Segelfläche gegenüber einer Sloop auf dasselbe Boot gerechnet. Da müssten die Einzelsegeflächen dann nochmals deutlich größer sein.
Sailing is Boundless freedom.

Peter


www.sy-boundless.net

MichaelK

Salzbuckel

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17

Donnerstag, 14. Oktober 2021, 12:53

@Marinero:

Das zweite Bild bei Dir ist aber keine Ketsch, sondern eine Yawl...

Sicher? Für mich sieht das so aus, als würde der Besan innerhalb der Konstruktionswasserlinie stehen, was für eine Ketsch spricht, auch wenn er relativ klein ist, was widerum für eine Yawl spräche.
Die Definition nach wonach bei einer Yawl der Besan hinter dem Steuerstand steht lässt sich nur auf Achtercockpit Yachten anwenden. Ansonsten wären alle Amels Yawls, was im Gegensatz zum relativ großen Besan steht.

Beiträge: 110

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Rufzeichen: Pelikan

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18

Donnerstag, 14. Oktober 2021, 12:59

Ketsch ankern

Moin,

Beim ankern beruhigt der gesetzte und dicht geholte Besan das Schiff bei Wind, ein Vorteil.

Handbreit
Käptn Iglu

Beiträge: 21

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Bootstyp: Kutter-Ketch

Heimathafen: Bremen (SSR) / Gehlsdorf ( Gastlieger RoYC)

Rufzeichen: DDSF

MMSI: 211322270

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19

Donnerstag, 14. Oktober 2021, 13:01

auf meinem langkieligem 14to baby steht der Besan auch hauptsächlich bei am Wind bis ca.14O° Kursen . Am Wind, und alles gut eingestellt, läuft das Schiff damit wie auf Schienen, mit nur minimalem Bedarf an Rudertätigkeit

Marinero

Salzbuckel

Beiträge: 6 416

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Heimathafen: Aabenraa Sejl Club

Rufzeichen: DF5010

MMSI: 211391180

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20

Donnerstag, 14. Oktober 2021, 13:06

@Marinero Das zweite Bild bei Dir ist aber keine Ketsch, sondern eine Yawl...

:no_1:

https://www.classicswan.org/swan_65.php


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