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1

Freitag, 23. Mai 2014, 16:35

Frage zur gewerblichen Nutzung

Moin zusammen,
in letzter Zeit erreichen mich immer wieder mal Anfragen. ob ich als Skipper auf Eigner- oder gecharterten Booten gebucht werden kann. Meine Suche im Forum ergab zwar einige Treffer aber meist ging es dabei um die gewerbliche Nutzung des eigenen oder zumindest selbst gechartereten Bootes. Im vorliegenden Fall würde ich lediglich als Skipper engagiert werden. Weder bin ich Eigner der betreffenden Yacht noch chartere ich selbst ein Boot. Nun meine Frage, ob das dennoch als gewerbliche Nutzung der Yacht gilt oder eben nicht. Kennt sich da jemand aus ? Gruss und Danke Guido

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mel1970« (23. Mai 2014, 16:45)


unregistriert

2

Freitag, 23. Mai 2014, 16:46

Eher nein

Aber du musst beitraege zur b verkehr abdrücken ;)

3

Freitag, 23. Mai 2014, 16:54

Tatsächlich ? Ich dachte bei der BG müsste man erst dann selbst Mitglied werden, wenn man Angestellte beschäftigt. In einem anderen Thread habe ich zudem gelesen, dass - wenn überhaupt - der Auftraggeber für die Anmeldung der BG Verkehr zuständig ist. Gruss Guido

Homberger

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4

Freitag, 23. Mai 2014, 17:11

Hallo,

Dadurch das ein Eigner (oder eine Crew) einen Skipper bucht wird das Boot ja nicht gewerblich sondern der Skipper.

Werden hieraus Einnahmen erzielt, muss der Skipper sich natürlich versteuern. Das geht z.B. als Freiberufler (z.B. über Gewinn/Verlust Rechnung) aber natürlich auch unter einer gewerblichen Rechtsform (was auch die Haftung begrenzen kann).

Es gibt Regelungen darüber welche Tätigkeiten "freiberuflich" sein können. Soweit ich weiß gehört diese "Skipper"-Tätigkeit dazu. Entsprechende Qualifikation vorausgesetzt. Eine Skipper-Haftpflicht ist in diesem Fall extrem wichtig.

Hier noch eine Hilfe zum Thema Freiberufliche Tätigkeit vs. Gewerbe: http://www.ifb.uni-erlangen.de/fileadmin…freierberuf.pdf

Es gibt hier keine pauschale Festlegung sondern das zuständige Finanzamt entscheidet. Außerdem besteht bei Freiberuflichkeit auch immer die Gefahr der rückwirkenden Aberkennung (Gewinnerzielungsabsicht, Liebhaberei, ...)

Viele Grüße,

Andreas
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Homberger« (23. Mai 2014, 17:24)


unregistriert

5

Freitag, 23. Mai 2014, 17:15

Zitat

Tatsächlich ? Ich dachte bei der BG müsste man erst dann selbst Mitglied werden, wenn man Angestellte beschäftigt. In einem anderen Thread habe ich zudem gelesen, dass - wenn überhaupt - der Auftraggeber für die Anmeldung der BG Verkehr zuständig ist. Gruss Guido


Wenn du das freiberuflich machst dann musst du dich bei der bg versichern

Homberger

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6

Freitag, 23. Mai 2014, 17:37

Hallo,

Laut: http://www.bg-verkehr.de/mitgliedschaft/…hrtsunternehmen

gilt die Mitgliedspflicht erst einmal für "Gewerbe". Für Selbständige (und dazu gehört auch ein Freiberufler) gilt:

selbständige Gewerbetreibende, wie z.B. Restaurationsunternehmer, Kantinenpächter, Friseure, Buchhändler, Blumenhändler und Kapellmeister, die an Bord deutscher Schiffe Arbeitnehmer beschäftigen.

Von daher erscheint mir die Sichtweise, dass diese freiberufliche Tätigkeit nicht dazugehört erst ein mal OK. Aber eventuell gibt es ja noch anderswo "Kleingedrucktes".

Da ich mich zukünftig ggf. auch für eine freiberufliche Tätigkeit interessiere, bin ich gespannt auf weitere Aussagen.

Viele Grüße,

Andreas
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Mussi1975

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7

Freitag, 23. Mai 2014, 17:40

Ich bin mir jedenfalls sicher das nicht der Auftraggeber den Skipper bei der BG versichern muss. Wäre ja Bürokratismus hoch Zehn, wobei das ganze dann doch nicht so unwahrscheinliche wäre. ;) Nein. Das glaube ich nicht.
LG und immer eine handbreit Wasser unterm Kiel!

Maik

unregistriert

8

Freitag, 23. Mai 2014, 18:48

Skipper = Seemann nix friseur

unregistriert

9

Freitag, 23. Mai 2014, 18:54

Gefahrentarif 9

Ist der skipper unternehmerisch tatig zahlt er, ist er abhänig beschäftig zahlt der eigner

Yachtcoach

St. Lubentius des Forums

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Wohnort: mittendrin

Schiffsname: wechselt und daher auch nicht wie Frauennamen auf den Arm tötowiert

Bootstyp: Ja ...sagt man von mir....

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10

Samstag, 24. Mai 2014, 16:52

sorry Rene, das ist so nicht ganz richtig...

zuerst mal die Anfangsfrage:
nein, die Yacht wird wohl privat gechartert und der Skipper könnte als gewerblich eingestuft werden...
aber bei z.B. nur einem Törn ist das noch nicht gewerblich, sondern lediglich eine Nebeneinnahme bzw. Zusatzverdienst.
Steuerlich entsprechend anzugeben.

Macht man das ab und an mal - also öfters - ist es meistens (wenn nicht bei einer Charterfirma oder Schule angestellt bzw. unter Vertrag ) als freiberuflich anzusehen.
Also nix BG...

Wenn Ausbildung dazu kommt sowieso, da mit Lehrer, Dozent usw. als Freiberufler vergleichbar.

Im übrigen gilt die BG für den deutschen Berufs-Seemann bzw. Angestellten der Reederei auf Schiffen der Berufsschiffahrt.
Professionelle Skipper auf Millionärs-Yachten sind dort angestellt und unterliegen der BG, weil sie seemännisches Personal sind.

Einzelne Yachten gehören zum Freizeitsektor - vor allem einmalig gecharterte Schiffe auf welchen der Skipper für Geld fährt.
Auch wenn er das öfters - aber auf verschiedenen - tut.

D.h. der Skipper firmiert als Einzelfirma (one man show) , ist aber ein Freiberufler.
Als Freischaffender unterliegt er keinem BG-Zwang.
Es sollte dann aber auf jeden Fall eine Skipper-Haftpflicht-Versicherung haben.

;)

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