Sie sind nicht angemeldet.

Werbung

Boote kaufen

Windstärken

Windstärkentabelle

Hallo Besucher, willkommen im Segeln-Forum! Hier kannst Du Dich registrieren, um unser Forum in seiner vollen Pracht genießen zu können! - Weitere Infos zur Registrierung - Login für Mitglieder -

Prof.Knox

Seebär

Beiträge: 1 434

Wohnort: Eckernförde

Bootstyp: Compromis 777

  • Nachricht senden

41

Dienstag, 12. Januar 2021, 11:07

Ich glaube man muss einmal klar haben, was denn überhaupt die Leistung im rechtlichen Sinne ist.
Wenn man zwar nicht zu seinem Schiff darf, das Schiff aber auf dem gemieteten Liege- oder Lagerplatz steht wird ja trotzdem eine "Leistung" erbracht, nämlich die Verwahrung des Bootes. Die muss halt auch bezahlt werden. Soweit ich das überblicke, ist das Abstellen des Bootes die vereinbarte Leistung in den üblichen Winterlagerverträgen, dass man an das Boot rankommt ist schon oft kein Vertragsbestandteil mehr, wird aber so selbstredend gemacht dass da nie jemand drüber spricht.

Bei Corona-Maßnahmen handelt der Betreiber in der Regel aufgrund einer vorübergehenden aber per Landesverordnung rechtlich bindenden Notsituation heraus, und das gilt immer als "höhere Gewalt", da kann der Betreiber nie für haftbar gemacht werden.

Wenn der Vertrag bestimmte Wegerechte/Betreten von Anlagen etc. beinhaltet würde das eine Minderung der vereinbarten Miete vermutlich ermöglichen, aber nichtsdestotrotz bleibt bei Vorhandensein des Bootes am Platz ja der Platz genutzt und ist in der Folge auch Mietpflichtig. Oder?

Beiträge: 1 692

Schiffsname: Merci

Bootstyp: Bavaria 320

Heimathafen: Flensburg

  • Nachricht senden

42

Dienstag, 12. Januar 2021, 13:54

Ich glaube man muss einmal klar haben, was denn überhaupt die Leistung im rechtlichen Sinne ist.
Wenn man zwar nicht zu seinem Schiff darf, das Schiff aber auf dem gemieteten Liege- oder Lagerplatz steht wird ja trotzdem eine "Leistung" erbracht, nämlich die Verwahrung des Bootes. Die muss halt auch bezahlt werden. Soweit ich das überblicke, ist das Abstellen des Bootes die vereinbarte Leistung in den üblichen Winterlagerverträgen, dass man an das Boot rankommt ist schon oft kein Vertragsbestandteil mehr, wird aber so selbstredend gemacht dass da nie jemand drüber spricht.

Bei Corona-Maßnahmen handelt der Betreiber in der Regel aufgrund einer vorübergehenden aber per Landesverordnung rechtlich bindenden Notsituation heraus, und das gilt immer als "höhere Gewalt", da kann der Betreiber nie für haftbar gemacht werden.

Wenn der Vertrag bestimmte Wegerechte/Betreten von Anlagen etc. beinhaltet würde das eine Minderung der vereinbarten Miete vermutlich ermöglichen, aber nichtsdestotrotz bleibt bei Vorhandensein des Bootes am Platz ja der Platz genutzt und ist in der Folge auch Mietpflichtig. Oder?

Moin,

in diesem Fall sehe ich es genauso.
Aber der TE schrieb ja, dass er noch nicht einmal sein Boot in den Hafen legen darf, und trotzdem den Liegeplatz bezahlen soll. Da gehe ich davon aus, dass sein Boot noch nicht in diesem Hafen liegt.

Jörg

Louise70

Daniel Düsensegler

  • »Louise70« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 393

Schiffsname: Louise

Bootstyp: 3KSB (keiner ist langsamer)

Heimathafen: Kieler Förde

Im Marktplatz: 1

  • Nachricht senden

43

Dienstag, 12. Januar 2021, 16:40

Ich glaube man muss einmal klar haben, was denn überhaupt die Leistung im rechtlichen Sinne ist.
Wenn man zwar nicht zu seinem Schiff darf, das Schiff aber auf dem gemieteten Liege- oder Lagerplatz steht wird ja trotzdem eine "Leistung" erbracht, nämlich die Verwahrung des Bootes. Die muss halt auch bezahlt werden. Soweit ich das überblicke, ist das Abstellen des Bootes die vereinbarte Leistung in den üblichen Winterlagerverträgen, dass man an das Boot rankommt ist schon oft kein Vertragsbestandteil mehr, wird aber so selbstredend gemacht dass da nie jemand drüber spricht.

Bei Corona-Maßnahmen handelt der Betreiber in der Regel aufgrund einer vorübergehenden aber per Landesverordnung rechtlich bindenden Notsituation heraus, und das gilt immer als "höhere Gewalt", da kann der Betreiber nie für haftbar gemacht werden.

Wenn der Vertrag bestimmte Wegerechte/Betreten von Anlagen etc. beinhaltet würde das eine Minderung der vereinbarten Miete vermutlich ermöglichen, aber nichtsdestotrotz bleibt bei Vorhandensein des Bootes am Platz ja der Platz genutzt und ist in der Folge auch Mietpflichtig. Oder?

Moin,

in diesem Fall sehe ich es genauso.
Aber der TE schrieb ja, dass er noch nicht einmal sein Boot in den Hafen legen darf, und trotzdem den Liegeplatz bezahlen soll. Da gehe ich davon aus, dass sein Boot noch nicht in diesem Hafen liegt.

Jörg

Richtig, die Frage ist hypothetisch gemeint, was wäre wenn.
Hoffentlich tritt das nicht ein
Segelt so lange Ihr könnt!

Beiträge: 1 845

Wohnort: Uetersen

Schiffsname: Celina

Bootstyp: Feeling 720

Heimathafen: Damp

Rufzeichen: DD6981

MMSI: 211555140

  • Nachricht senden

44

Mittwoch, 13. Januar 2021, 22:37

Vielleicht ist dieser Link zum Thema ja interessant: https://www.yacht-recht.de/yacht-recht/aktuelles/neuigkeit-boots-winterlager-und-covid-19/
Liebe Grüße
Marcel

Warum gibt es nur zwölf Windstärken ? Als Herr Beaufort bei zwölf angekommen war hat er aufgehört zu zählen und angefangen zu beten...

Counter:

Gezählt seit: 4. Februar 2014, 08:39, nur eingeloggte Mitglieder
 Zugriffe:   Hits heute: 64   Hits gestern: 4 338   Hits Tagesrekord: 12 076   Hits gesamt: 6 224 195   Hits pro Tag: 2 441,12 
 Seitenaufrufe:   Klicks heute: 613   Klicks gestern: 34 267   Klicks Tagesrekord: 154 353   Klicks gesamt: 47 411 051   Klicks pro Tag: 18 594,57 

Kontrollzentrum