Sie sind nicht angemeldet.

Boote kaufen

BTC-Forum

Windstärken

Windstärkentabelle

41

Sonntag, 3. Oktober 2021, 08:34

Moin,
nur damit es sachlich bleibt.
https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sach…efunk-node.html

Um eine deutsche "Ship Station License" beantragen zu können und damit eine MMSI und ATIS Nr zugeteilt zu bekommen und das ständig an Bord mitzuführende Dokument zu erhalten bedarf es 59,- Euro.
Es bedarf nicht eines SRC oder UBI Zertifikats. "Dat ist so"......weil der Bootseigner in der Ship Station Licence aufgeführt ist. Du kannst Dir in Deutschland tausend Schiffe kaufen und noch nicht mal das Meer gesehen haben, geschweige denn irgendwelche anderen Führerscheine usw. haben zu müssen. Du bist Vercharterer und willst Geld verdienen, kaufst Dir 10 Dinger, beschäftigst da oben an der Küste ein paar Leute und alles ist ok. Du bist aber Eigner der Pötte.

Warum weiß er das? Ich habe letztes Jahr im November die Ship Station License beantragt, eine völlig unkomplizierte Angelegenheit. Einen SRC hatte ich da noch gar nicht.

:gooost:
So ist es richtig.
Viele Grüße, Peter
La mer a bercé mon cœur pour la vie!

42

Sonntag, 3. Oktober 2021, 09:14

Versuch mal als nicht der deutschen Sprache mächtiger EU Bürger in DEU im Bereich Sportboote zu arbeiten (z.B Itlaiener). Dann wirst du sehen das die ganze Härte der Gesetze und Verbände dich trifft. Keine Chance als nicht nahe Muttersprachler einen deutschen gewerblichen Sportbootschein (SKS oder höher) zu bestehen und das ist so gewollt. Da sind die NL noch maximal tolerant, sie könnten auch darauf bestehen das man die Anliegen in Ihrere Amtssprache vorträgt, wie das in DEU üblich ist wenn Behörden oder der DSV ins Spiel kommt. Die DEU haben sich ihren schlecht Ruf auch nach dem Krieg hart erarbettet, was Sprache angeht gelten wir nun mal sl max intolerant und unfelcxible. Österreicher übrigens auch..

Was ich gegenüber der TS sehe ist sehr tolerant . Ein Einmalige Prüfung von 8 Wochen und man kommunziert das auch noch in englisch mit Ihm. Mach das mal bei einen deutschen oder österreichischen Amt, bitte Ihren Antrag in Deutsch vorlegen.

Also mal ganz kleine Brötchen backen. Ich möcht nämlich das manche Länder so tolerant bleiben.

Deine Konstruktion verstehe ich nicht, zumal überhaupt nicht gesagt ist, ob der von Dir beispielhaft genannte Italiener einen NL-Vaarbewijs dort einfacher erwerben kann, denn schon seinen auch dafür nötigen DigiD kann er online nur auf Niederländisch beantragen. Es geht hier aber auch nicht um den Erwerb eines SKS durch EU-Ausländer und auch nicht darum, ob irgendwelche deutsche SachbearbeiterInnen der englischen Sprache mächtig sind. (Und wenn sie es sind, werden sie sie vermutlich auch anwenden, falls erforderlich.)

Es geht um Charter und Funken mit einem bereits ordnungsgemäß erworbenen, ausländischen SRC. Und da hat meines Wissens ein Ausländer in Deutschland überhaupt kein Problem, sein SRC gilt dann hier uneingeschränkt und ohne wochenlange "Validierung". Eben so, wie es die internationalen Regelungen vorsehen. Da sehe ich keinen Anlass, kleine Brötchen zu backen.
Viele Grüße, Peter
La mer a bercé mon cœur pour la vie!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pütting« (3. Oktober 2021, 09:41)


43

Sonntag, 3. Oktober 2021, 09:41

@Pütting:
@Grisu100:

Pütting, grisu hat aber mit seinen angeführten Punkten unseren Amtsschimmel sehr gut beschrieben....wenn es mit Booten zu tun hat.....

ansonsten ist es heute ist es für nicht deutschsprachige auf deutschen Ämtern schon sehr viel besser geworden.....jedoch überall auf der Welt helfen schon ein paar Worte in der Landessprache, die öffnen Türen und Herzen.
Guten Tag, bitte, danke, entschuldigen Sie, mein XXX ist noch sehr schlecht......Auf Wiedersehen

nur wenn ich mir z.B. alleine den SBF See anschaue. Die Prüfungsfragen sind zu 80% eine Prüfung der deutschen Sprache.

Beim SRC lernen die Leute die Texte auswendig, prügeln sich das Nato Alphabet rein (was mindestens 70% anscheinend wieder sofort vergessen und "Anton", sowie "Gustav" stammeln ) und dann meint man, dass ist für international genug?
Mein komplettes Berufsleben war international mit direktem internationalen Umfeld aus 13 (später 18) Nationen.....auch NL natürlich....
Ich habe bei der SRC Prüfung sehr bewusst NUR Englisch gesprochen (hatte nur den Prüfer als Gegenpart....) Normal ist aber auch dort gerne nur deutsch.
Ich kann die Niederländer deswegen sogar etwas verstehen, dass Sie bei einem deutschen SRC Inhaber ein wenig irritiert sind, bei dem englischen Gestammel von Teutonen über Funk.
Englisch ist in NL die zweite "Muttersprache". Dazu sprechen , je nach Gegend, mindestens 70% zusätzlich noch fast fließend deutsch. Das ist hier in D nicht annähernd so......

44

Sonntag, 3. Oktober 2021, 10:00

Wir kommen jetzt immer weiter vom Thema ab. Die Niederlande sind digital sehr viel weiter als Deutschland, und die englische Sprache ist dort auch deshalb besser etabliert, weil dort (klingt komisch, ist aber nachgewiesen) englischsprachige Filme meistens unsynchronisiert im Fernsehen gezeigt werden. Das hat allerdings mit Toleranz wenig zu tun. Ansonsten muss man auch im niederländischen Alltag selbstverständlich der niederländischen Sprache mächtig sein. Du benötigst dort für vieles deine DigID, und schon die musst Du auf Niederländisch beantragen. Überhaupt läuft dort, wenn Du dort wohnen und arbeiten willst, das meiste online und dabei praktisch alles in niederländischer Sprache, so weit geht die Toleranz dann doch nicht. Und was den Amtsschimmel angeht: Den habe ich dort kennengelernt, der wiehert dort nicht viel leiser als bei uns. Nur eben auf Niederländisch...
:D

Ergänzung: Ich fände es gut, wenn wir nach diesem Ausflug wieder zum Thema zurückfinden.
Viele Grüße, Peter
La mer a bercé mon cœur pour la vie!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pütting« (3. Oktober 2021, 10:21) aus folgendem Grund: Ergänzung


Beiträge: 932

Bootstyp: Bav 37 cr

Heimathafen: NL

  • Nachricht senden

45

Sonntag, 3. Oktober 2021, 12:23

Ich glaube, hier wurde inzwischen ganz derbe das Kind mit dem Bade ausgeschüttet.
1. Wir haben in der - für mich absolut unverzichtbaren - EU trotz aller lobenswerten Harmonisierung immer noch souveräne Nationalstaaten, die für sich eigene Regeln und Gesetze aufstellen. Dazu gehört auch die eigene Amtssprache wie auch das Recht, Papiere von Drittstaaten zu prüfen sowie Verwaltungsgebühren und Verfahrensabläufe festzulegen — solange nicht gegen EU-Regeln verstoßen wird, was ich hier nicht ansatzweise erkennen mag.
2. Mit diesem hier lang und breit beschriebenen Verfahren werden wahrlich keine Duitsen unterschwellig diskriminiert odgl. Diese Regeln gelten auch für alle Niederländer - insbesondere für diejenigen, die im Ausland eine wie auch immer geartete Lizenz erworben, gekauft, gewonnen oder gefälscht haben.
3. Niederländer sind - so meine Einschätzung - im Allgemeinen inzwischen weder „locker“ noch übermäßig tolerant - insbesondere gegenüber Nicht-Einheimischen. Das unterscheidet sich um exakt 0,0 Promille von parallelen Entwicklungen im Rest der Welt. Nicht schön, aber es ist so. Ich kann mich derweil nicht beklagen — wir pflegen auf Gegenseitigkeit einen freundlichen, vertrauens- und respektvollen und fast schon freundschaftlichen Umgang mit unseren NL-Stegnachbarn etc. Hier gilt das alte „In-den-Wald-rufen“-Prinzip.
4. und ich versteh das Problem des Tröötstarters eigentlich noch immer nicht. Ich empfehle ihm dagegen zum Vergleich, mal bei einem Bezirksamt in Berlin in einer amtlichen Angelegenheit vorstellig zu werden…. :D ;( :D (| ;) ;) ;)

46

Sonntag, 3. Oktober 2021, 12:39

Ich fand die Diskussion auf den letzten beiden Seiten sehr spannend und ich freue mich wirklich die Punkte um die es mir geht gut rübergebracht zu haben. Gerade bei solchen rechtlichen Themen ist das gar nicht so leicht.

Für mich persönlich ist die Sachlage auch nur lästig, ich habe mich beim Bootskauf doch versucht über alles zu informieren und eben auch bei den zuständigen Behörden nachzufragen. Keiner, also weder Voreigner, Makler, Notar usw. hat etwas von Schwierigkeiten bei der Ummeldung vom Funkgerät erwähnt. Klar kann man mir jetzt vorwerfen ich hätte mich eben nicht ausreichend informiert. Aber man muss nicht unbedingt Jurist sein um ein Boot zu kaufen.

Ich finde es auch wirklich toll, dass mir am Telefon geduldig und in englisch die Sachlage erklärt wurde. Ich hatte bis jetzt auch nicht das Gefühl als Person diskriminiert zu werden. Menschlich waren bis jetzt alle Niederländer mit denen ich zu tun hatte sehr sympathisch. Bei dem Bootskaufprozess stößt man aber doch auf zahlreiche Erschwernisse für Ausländer die erst in den letzten paar Jahren dazu gekommen sind.

Und naja, ich habe den Antrag ja in Landessprache ausgefüllt und ordnungsgemäß abgeschickt. Ursprünglich habe ich bei der Behörde angerufen ob es möglich ist die Ship Station Licence direkt bei der Behörde abzuholen, ob sie es an meine Adresse in Österreich schicken können oder aber ob ich eine Adresse in den Niederlanden benötige. Option 1 ist nicht möglich 2 und 3 schon.

Warum ich die Sache dann ins Forum gestellt habe hängt damit zusammen, dass ich ja das Funkgerät auf den Voreigner anmelden könnte. Laut Behörde geht das. Und laut Behörde dürfte ich dann aber trotzdem nicht alleine mit meinem Boot fahren. Ich kann an dieser Stelle nur jeden so geduldige und freundliche Verkäufer wünschen wie ich sie in diesem Fall habe. Erstens laufen wir derzeit über ihr Boot um zu unseren zu kommen. Zweitens haben sie uns mit brandneuen Blaumännern überrascht und drittens würde sie uns sogar helfen das Boot zu überstellen. Für mich gibt es also mehrere Möglichkeiten eine Lösung zu finden.

Allerdings hat das ganze eben auch theoretisch Auswirkungen auf jeden der ein Boot mit Funkgerät hier chartern möchte und keine Niederländische Funklizenz besitzt.

@Rüm Hart
Da es sich um ein Telefongespräch handelt kann ich leider nicht mit Informationen schwarz auf weiß dienen. Ich habe mich bemüht die Sachlage neutral wiederzugeben. Persönlich möchte ich jetzt auch nicht all zu viel Staub aufwirbeln, am Ende heißt es noch, es geht ab 2022 gar nicht mehr. Allerdings wurde hier schon mehrfach der Text von der Agentshap Telecom verlinkt, welcher meine Aussagen stützt und klargestellt hat, das es sich nicht um ein Missverständnis gehandelt hat.

Hier ist der Link zu der Behörde: https://www.agentschaptelecom.nl/onderwe…catieapparatuur

Segelalex

Salzbuckel

Beiträge: 3 781

Wohnort: Bei Aachen

Schiffsname: Valentine

Bootstyp: Contest 29

Rufzeichen: DD3342

  • Nachricht senden

47

Sonntag, 3. Oktober 2021, 19:59

Ich würde sagen: Al Mundy Alex übernehmen Sie :D . Der nächste Fall für stegfunk.de

Danke. So ganz habe ich das noch nicht verstanden.

Es ist so: seit einiger Zeit kann man als Nicht-Niederländer (mit Wohnsitz dort) in den Niederlanden gar keine Frequenzzuteilung mehr erhalten. Alle die das hatten, wurden zum Juli 2019 rausgeschmissen.

Siehe auch hier: https://www.stegfunk.de/funk-in-nl-so-gehts/

Da ging es darum, dass man eine Wohnadresse in NL haben muss, damit etwaige Forderungen eingetrieben werden können. Das war aus Nl in D nicht möglich. Und einfach abdrehen geht ja auch nicht, wie beim Strom zum Beispiel.

Wenn ich nun als NLer ein Deutsches SRC habe und eben nicht das Marcom (so, wie es in D eine Zeit lang üblich war UK-Funkscheine zu machen), -wie ich die Texte aus NL lese geht es alleine darum- kann es sein, dass man sich das Recht vorbehält, zu prüfen, ob das Zertifikat jedes Einzelnen denn nun auch den Anforderungen in NL entspricht. Das halte ich sogar für legitim.

Also es geht um Niederländer die -warum auch immer- einen SRC haben anstelle des Marcom oder um Deutsche mit Wohnsitz in NL mit SRC. Nicht um Deutsche mit Wohnsitz hier. Die können in NL ohnehin keine Frequenzzuteilung beantragen.

Ob es eine Regelung gibt, dass man als Deutscher eine Funkanlage auf einem Schiff unter NL-Flagge nur verwenden darf, wenn man ebenfalls eine solche Prüfung mit seinem SRC durchlaufen hat, das erscheint mir doch Recht gewagt. Die Agentschap Telecom glänzte bei früheren Recherchen schon nicht durch besondere Kompetenz. Aber dem gehe ich sehr gerne nach.

Danke für den Tipp.

Groetjes

Alex

48

Sonntag, 3. Oktober 2021, 21:36

Ob es eine Regelung gibt, dass man als Deutscher eine Funkanlage auf einem Schiff unter NL-Flagge nur verwenden darf, wenn man ebenfalls eine solche Prüfung mit seinem SRC durchlaufen hat, das erscheint mir doch Recht gewagt.

Wenn ich das nicht völlig falsch verstanden habe, so ist dem TO genau das von der Agentschap Telecom auf nochmalige Nachfrage ausdrücklich so mitgeteilt worden: #30. Andernfalls gäbe es ja auch tatsächlich wenig Anlass zur Aufregung.
Viele Grüße, Peter
La mer a bercé mon cœur pour la vie!

49

Sonntag, 3. Oktober 2021, 22:30

Wir haben in der - für mich absolut unverzichtbaren - EU trotz aller lobenswerten Harmonisierung immer noch souveräne Nationalstaaten, die für sich eigene Regeln und Gesetze aufstellen. Dazu gehört auch die eigene Amtssprache wie auch das Recht, Papiere von Drittstaaten zu prüfen sowie Verwaltungsgebühren und Verfahrensabläufe festzulegen — solange nicht gegen EU-Regeln verstoßen wird, was ich hier nicht ansatzweise erkennen mag.
Sorry ehs geht hier um die gewerbliche Nutzung von Sportbooten und nicht darum das eine paar Sportbootführer bei der Abendflaggenparade die deutschen Nationlhyme mit Inbrundst singen wollen und nicht möchten das Ausländer eien DEU Flagge am Heck haben.


Gewerbe und Dienstleistungen ist europarecht und die Nationalstaaten haben nur noch einen Vollzugauftrag und es herrscht gewerbe- und Dienstleistungsfreiheit in der EU. Deshlb dar der polnische LKW Fahrer mit Wohnsitz in Tschechei, mit seinen deutschen Führerschein eine italinenischen LKW fahren. Deshlab werden Führerscheinprüfungen in DEU in 11 Fremdsprachen angeboten.

Vor allem herrscht Diskriminierungsverbot von EU-Bürgern die in einen anderen Land gewerblich Tätig werden wollen. Deshlab gilt der Meisterzwang in DEU u.a. nicht für EU-Bürger, diebekommen meist eine Ausnahmegenehmigung. Nur deshalb ist der Meisterbrief noch nicht vom EuGH terminiert worden.

Und nun zu dem Fall. Das Prüfuen des SRC hat mit den Antrag auf Ship Station License doch null zu tun. Es geht darum eine Hürde aufzubauen damit der TS in den NL nicht gewerblcih Tätg werden kann. Von einen Niederländer würde man das nie verlangen.
Ich hoffe das mal irgendwann entsprechende Leute gegen die Kleinstaaterei im gewerblichen Sportbootbereich kalgen und viele Dinge wie eben auch die rein deutschen Prüfungen von Funkscheinen und Segelscheinen terminieren. Das ist alles IMHO mit EU Recht nicht vereinbar soweit es um gewerbliche Nutzung von Sportbooten geht.


.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Grisu100« (3. Oktober 2021, 22:42)


Segelalex

Salzbuckel

Beiträge: 3 781

Wohnort: Bei Aachen

Schiffsname: Valentine

Bootstyp: Contest 29

Rufzeichen: DD3342

  • Nachricht senden

50

Montag, 4. Oktober 2021, 10:11

Wenn ich das nicht völlig falsch verstanden habe, so ist dem TO genau das von der Agentschap Telecom auf nochmalige Nachfrage ausdrücklich so mitgeteilt worden: #30. Andernfalls gäbe es ja auch tatsächlich wenig Anlass zur Aufregung.

Ja, hab ich gelesen. Das klang aber so sinnbefreit (nicht vom TO sondern von der SGT), dass ich es per mail nochmal bei AGT angefragt habe. Werde berichten. Die erste Antwort, die direkt kam, war übrigens: Die Bearbeitung kann bis zu 8 Wochen dauern.

Scheint da so üblich...

Groetjes

Alex

51

Montag, 4. Oktober 2021, 11:03

Es ist so: seit einiger Zeit kann man als Nicht-Niederländer (mit Wohnsitz dort) in den Niederlanden gar keine Frequenzzuteilung mehr erhalten. Alle die das hatten, wurden zum Juli 2019 rausgeschmissen.
Das ist richtig so, es gibt aber eine zweite Regelung wonach eine Frequenzzuteilung auch dann möglich ist wenn das Boot im Kataster eingetragen ist. Unter diese Regelung falle ich.
Vor allem herrscht Diskriminierungsverbot von EU-Bürgern die in einen anderen Land gewerblich Tätig werden wollen.
Ich glaube formal wird das umgangen weil auch die Niederländischen Scheine (eventuell automatisch) von der Agentshap validiert werden. Ich habe auch kurz darüber gesprochen ob ich die 8 Wochen umgehen kann wenn ich jetzt einen Niederländischen Funkschein mache. Was ebenfalls verneint wurde weil die auch erst nach den 8 Woche gültig werden.
dass ich es per mail nochmal bei AGT angefragt habe.
Vielen Dank, wie gesagt möchte ich persönlich nicht allzu viel Staub aufwirbeln. Am Ende muss ich wegen des Funks dann noch mein Boot im UK zulassen.


Ich halte euch auch am laufenden für welchen Weg ich mich entscheiden werden. Ich ruf jetzt mal in Österreich an.

Nachtrag: Österreich geht nicht, die brauchen einen österreichischen Seebrief. Da das Schiff in Österreich aber nicht zugelassen werden kann, habe ich logischerweise auch keinen österreichischen Seebrief.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Olsalt« (4. Oktober 2021, 11:43)


dernav

Bootsmann

Beiträge: 127

Wohnort: Nordhessen

Schiffsname: journey

Bootstyp: Compromis 39

Heimathafen: Lelystad Flevo Marina

  • Nachricht senden

52

Montag, 4. Oktober 2021, 12:31

Nachtrag: Österreich geht nicht, die brauchen einen österreichischen Seebrief.

österreichischer Seebrief hört sich nach Realsatire an :D

Bitte um Entschuldigung
Seid gegrüßt,
Ulli

fröhlich, motiviert und ahnungslos...

Segelalex

Salzbuckel

Beiträge: 3 781

Wohnort: Bei Aachen

Schiffsname: Valentine

Bootstyp: Contest 29

Rufzeichen: DD3342

  • Nachricht senden

53

Montag, 4. Oktober 2021, 12:43

So, wir haben hier ja mehrere Themen gleichzeitig. Ich habe ich mich zum Thema: Muss ich als Deutscher mit SRC/UBI noch ein Bediencertificaat anfragen, um auf einer unter NL-Flagge fahrenden Yacht ein Funkgerät bedienen zu dürfen?

Antwort der Agentschap: Nein. Was sie dort Bediencertificat nennen ist schlicht der Lappen, das Stück Papier, der aussieht wie ein Führerschein. Den muss man als Niederländer extra anfragen, wenn man die Prüfung geschafft hat, der kommt dann nicht automatisch. Mehr ist es nicht. Er kostet 76 Euro und dauert bis zu 8 Wochen. Auf der Charteryacht ist der Eigner dafür verantwortlich, dass die Menschen an Bord die geeigneten Papiere besitzen. Und für Deutsche sind das, je nach Fahregebiet, SRC oder UBI. Hier die Mail:

Geachte heer Worms,

Mijn excuses voor het ongemak, voor zover mij bekend kan u gewoon gebruik maken van een marifoon aan boord zonder daar een Nederlands bedieningscertificaat te halen.
De maritieme registratie staat vast op naam van de organisatie en zij zijn verantwoordelijk dat de persoon aan boord voorzien is van een bedieningscertificaat.

Hopelijk heb ik u hiermee voldoende geïnformeerd

Met vriendelijke groet,

Eric Hokke
Klantcontact Medewerker


Das Zulassungsthema ist ein anderes. Den "Link zu den Niederlanden" der gefordert wird, kann auch durch den Katastereintrag belegt werden. Prima. Dafür wiederum braucht man eine Adresse in NL, richtig?

Groetjes

Alex

54

Montag, 4. Oktober 2021, 12:52

österreichischer Seebrief hört sich nach Realsatire an
Geh fohr do mim 71er ham und hau die ins Pendel Sie Ungustl. Beleidigt der doch tatsächlich die stolze österreichische Marine. Siegreich in der Seeschlacht bei Lissa errungen durch Vizeadmiral Wilhelm von Tegetthoff. Was erlauben Sie sich? (das ist natürlich eine satirische Bemerkung!)

Wenn es nicht so mühsam wäre, wäre es doch glatt lustig. Aber leider gibt es wirklich absolut keine Möglichkeit ein Seeschiff worunter auch die Sportboote fallen größer als 24 Metern in Österreich zuzulassen. Dadurch musste ich zwangsläufig ausflaggen was tatsächlich gar nicht so einfach ist. Für mich kann die Lösung aber nicht heißen: "Pech gehabt, wander halt aus." Es gibt Möglichkeiten die absolut im gesetzlichen Rahmen sind, aber eben etwas weniger gebräuchlich sind. Da kommt man auf Dinge drauf...

55

Montag, 4. Oktober 2021, 13:00

Geachte heer Worms,

Mijn excuses voor het ongemak, voor zover mij bekend kan u gewoon gebruik maken van een marifoon aan boord zonder daar een Nederlands bedieningscertificaat te halen.
De maritieme registratie staat vast op naam van de organisatie en zij zijn verantwoordelijk dat de persoon aan boord voorzien is van een bedieningscertificaat.

Hopelijk heb ik u hiermee voldoende geïnformeerd

Met vriendelijke groet,

Eric Hokke
Klantcontact Medewerker

Das Zulassungsthema ist ein anderes. Den "Link zu den Niederlanden" der gefordert wird, kann auch durch den Katastereintrag belegt werden. Prima. Dafür wiederum braucht man eine Adresse in NL, richtig?
Das sind ja eigentlich gute Neuigkeiten.

Im Klartext heißt das, wenn der Voreigner das Funkgerät zulässt, kann ich mit meinem Boot fahren und auch Funken ohne das der Voreigner am Boot ist.

Dann werde ich, falls möglich diesen Weg auch gehen. Sobald dann in 8 Wochen mein SRC bestätigt worden ist kann ich das Funkgerät dann ummelden. Kostet zwar zweimal 44€ aber das ist mir relativ egal.

Zur Frage: Ja für den Katastereintrag braucht man eine Niederländische Adresse. Diese muss aber nicht die eigene sein, ein Briefkasten reicht aber nicht. Im Klartext bracht man also jemanden der seine Adresse zur verfügung stellt. Das ist übrigens auch auf Jersey so, allerdings haben sich dort diverse Broker darauf spezialisiert ihre Adresse zur verfügung zu stellen.

56

Montag, 4. Oktober 2021, 13:38

Wird in den Niederlanden eigentlich bei Deutschen der RYA-Funkschein problemlos anerkannt? In Deutschland gab es dazu ja immer das Gerücht, dass der "RYA SRC" für Deutsche in Deutschland nicht anerkannt würde, auch wenn glaube ich kein Fall bekannt wurde, bei dem das tatsächlich zu einem Problem wurde.

57

Freitag, 8. Oktober 2021, 11:39

Update:

1. Zulassung des Funkgerätes in Österreich ist nicht möglich. Die brauchen einen österreichischen Messbrief dafür.

2. Zulassung des Funkgerätes auf eine bereits registrierte Person ist entgegen den Informationen die ich initial bekommen habe nicht möglich.

3. Der reguläre Prozess läuft jetzt, ich muss also noch einige Wochen warten bis ich mein Funkgerät anmelden kann.

4. Die Vorbesitzer haben selbst angerufen um die Situation zu klären und da kam dann ein alles halb so wild, im schlimmsten Fall kommt es zu einer Verwarnung oder einer kleinen Strafe. Diese Auffassung teile ich nicht! Ich fahre nicht ohne Ship Station Licence solange sich ein Funkgerät an Bord befindet!


5. Der letzte Punkt gibt Aufschluss darüber was mir vorschwebt um die kurze Überstellung vornehmen zu können ohne eine Straftat zu begehen.

58

Freitag, 8. Oktober 2021, 11:44

5. Der letzte Punkt gibt Aufschluss darüber was mir vorschwebt um die kurze Überstellung vornehmen zu können ohne eine Straftat zu begehen.


Man munkelt, es reicht das Gerät offensichtlich außer Betrieb zu nehmen, zB indem man die Sicherung entfernt.
Robulla - die schönste 34 Fuß Yacht unter deren Sprayhood man Tomaten züchten kann deren Sprayhood Leben rettet!

Video zum Boot: https://www.youtube.com/watch?v=AyoXf3Slv24

Counter:

Gezählt seit: 4. Februar 2014, 08:39, nur eingeloggte Mitglieder
 Zugriffe:   Hits heute: 2 345   Hits gestern: 3 164   Hits Tagesrekord: 12 076   Hits gesamt: 6 983 117   Hits pro Tag: 2 478,5 
 Seitenaufrufe:   Klicks heute: 15 042   Klicks gestern: 19 097   Klicks Tagesrekord: 154 353   Klicks gesamt: 52 265 772   Klicks pro Tag: 18 550,58 

Kontrollzentrum