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88markus88

Salzbuckel

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301

Donnerstag, 12. November 2020, 16:12

ch habe in den letzten 30 Jahren kein mangelfreies Charterboot gesehen

Ich chartere zwar erst seit 10 Jahren, aber das glaube ich ohne Weiteres. Irgendwas ist immer kaputt, und für mich gehört das Umgehen damit, manchmal auch Reparieren, zum "Charter-Erlebnis" einfach dazu. Ich hatte auch noch nie ein größeres Problem deshalb mit den Vercharterern - man muss eben nett miteinander umgehen.

Ein paar Highlights:
- Lichtmaschine lädt nicht (D+ Anschluss abgefallen)
- FI fliegt raus, sobald der Landanschluss eingesteckt wird (Wasser im Stecker)
- Seewasserpumpe undicht
- Brauchwassersystem undicht
- Batterie defekt (ein Klassiker, kommt öfter vor)
- Schäden an Sprayhood, Lazybag... meist ausgerissene Reißverschlüsse
- Wanten lose, Sicherung fehlt
- Heizung funktioniert nicht
- Autopilot fehlt / funktioniert nicht / ist völlig verstellt
- Reservegasflasche leer

Fast alle diese Probleme konnten wir in Rücksprache mit dem Vercharterer selbst beheben. Bei solchen Sachen merkt man dann, ob der Vercharterer etwas taugt: die Guten helfen und versuchen nicht, dir was anzuhängen wofür sie selbst verantwortlich sind - die schlechten mauern ("die Batterie hat doch 12V, was willst du denn?")

Im Gegenzug haben wir immer eine Problemliste erstellt und bei der Rückgabe übergeben. Und wenn wir mal was kaputt gemacht haben, kommt vor ;(
haben wir das auch anstandslos bezahlt.
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Autokorrektur ist grässlich!
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jugocaptan

Gott der Flaute und Quoten-Ösi

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302

Donnerstag, 12. November 2020, 18:30

Ich chartere (hab grade nachgeschaut) seit genau 44 Jahren. Früher war es einfach. Da musste man einen gut sortierten Werkzeugkasten mitbringen, nach vier bis 5 Eingriffen, über die Woche verteilt, lief der Kahn wieder, d.h. die Rückgabe erfolgte besser als übernommen. In den letzten 10-15 Jahren hat sich die Repariererei fast immer aufgehört (chartere sicher nicht bei Billiganbietern, trau mich einfach nicht).
Da ich jedoch trotzdem preisgünstig chartere, sind das zumeist wirklich betagte Schiffe in der 13-15m Klasse, da kann schon was vorkommen, leider keinen Werkzeugkasten mit, blöd dass auf den Schiffen heutzutage auch kein Werkzeug ist (die Vercharterer erklären das mit den absolut für Rep. unfähigen Gästen). Kommt dann eben einer mit dem Mobo vorbei und repariert, wenn's gar nicht anders geht.
Ich habe in der ganzen Zeit noch nie nicht einen einzigen Euro (Schilling, DM) für Schäden bezahlt, Kleinigkeiten wurden von meinen Firmen hingenommen, verloren hab ich in der Zeit einen einzigen Fender.
Gechartert hab ich hauptsächlich in Kroatien, 4 x Italien, 6 mal Griechenland und 3 x Türkei, immer bei österr. Firmen bzw. Einzelvercharterern (schwarz?) in Italien.
Nachteilig hat sich beim Zustand der Schiffe immer meine Vorliebe zu Charter im September / Oktober, die Schiffe haben dann immer schon eine Jahresnutzung hinter sich.
Leider musste ich feststellen, dass mit den Schiffen (wenn man das Gleiche mehrmals chartert) fürchterlich umgegangen wird, was da alles abgerockt wird ist unsagbar.
Herzlichen Gruß - Peter Jc. :jugo:

303

Donnerstag, 12. November 2020, 19:39

Deinen letzten Absatz kann ich sehr gut nachvollziehen Peter, daher würde ich mal frech behaupten das die standards zu sehend schlechter werden. Da will ich den Vercharterbetrieben Betrieben aber keinen Vorwurf machen. Das Publikum hat sich halt verändert, mehr Event leute auf den Booten und entsprechend sehen die Boote aus. Das ist für die wenigen vernünftigen Leute halt schade. Wenn ich nicht muss, bin ich ganz froh nicht chartern zu müssen.

Vielleicht (selbstkritisch) liegst aber auch am fortschreitenden Alter, das man sich nicht mehr jeden Quatsch antut :-)

Winterfalke

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304

Donnerstag, 12. November 2020, 19:46

Da ich jedoch trotzdem preisgünstig chartere

Jetzt mal (wie man im Norden sagt) Butter bei die Fische.
Ich hab bei bescheidenen 8 Chartertörns nie mehr als 1000€ für eine Woche gezahlt. Einmal war ein WC-Pumpenventil kaputt (wurde unverzüglich getauscht), beim "teuersten" Törn hat mal eine Batterie gegast (wurde sofort getauscht) und zweimal musste die Kautionsversicherung ran. Einmal wegen einer mistigen Charterbasis und einmal wegen einem Schaden, den wir leider fahrlässig verursacht haben.
Als Eigner hätten mich diese 8 Wochen in 5 Jahren mind. 25.000€ Instandhaltung plus Anschaffung gekostet. Wenn ich in Pension bin werden die Karten vllt. neu gemischt. Aber zu diesem Thema gibt es hier Threads ohne Ende. Das TO war nochmal was...? ;)
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

305

Freitag, 13. November 2020, 08:07

Deinen letzten Absatz kann ich sehr gut nachvollziehen Peter, daher würde ich mal frech behaupten das die standards zu sehend schlechter werden. Da will ich den Vercharterbetrieben Betrieben aber keinen Vorwurf machen. Das Publikum hat sich halt verändert, mehr Event leute auf den Booten und entsprechend sehen die Boote aus. Das ist für die wenigen vernünftigen Leute halt schade. Wenn ich nicht muss, bin ich ganz froh nicht chartern zu müssen.

Vielleicht (selbstkritisch) liegst aber auch am fortschreitenden Alter, das man sich nicht mehr jeden Quatsch antut :-)
sicher richtig - wo vor 30 Jahren primär "Segler" unterwegs waren, sind es heute "Kreuzfahrturlauber".
Das hat man besonders beim Mitsegeln gemerkt - von in den 89/90ern noch als "Crew" erlebten Törns hat es sich zunehmend in Dienstleistung für "Auftraggeber" (ich hab bezahlt, Skipper, also fahr mal da hin...) und Party-Radau-Urlauber entwickelt. Zumindest im Mittelmeer, und die Karibik soll da ja kaum anders sein (weil teurer scheint es eher zu bremsen :-)

Ich will auch Vercharterer nicht exkulpieren - natürlich hängt alles an der Charterbasis - aber auch dort werden seit Jahren mehr und mehr Hilfskräfte oder Angelernte beschäftigt, die im Hafen cool herumfuhrwerken und herumrangieren können, aber wenn deren "Törn" weiter geht, als bis zur Tankstelle, wirds schwierig.

jaja, die guten alten Zeiten - tempi passati... und sie werden nie zurückkommen, wenn man sich Segelurlaubshochfrequenzküsten wie die von Kroatien anschaut, weiß man, wo das hingeht. Dem entspricht auch der Schiffsstyle, technisch wie ergonomisch. Das ist teilweise von Vorteil, auch die modulare Bauweise (bei Defekt einfach austauschen, statt reparieren) hat da Vorteile, aber es geht halt die "Seefahrerromantik" verloren. Das ist vielleicht an Nord- und Ostsee zumindest in den etwas entlegeneren Gegenden nicht so stark zu spüren, aber überall dort, wo kommerziele Urlaubsgestaltung sich etablierte, wa rund ist das so, und im Zuge der Ent-Sozialisierung und Vereinsamung und Distanzierung auf Booten dürfte dieser Trend inhaltlich wie quantitativ so weitergehen - wo im Sommer jede Parkbucht zu einem Massenwohnmobilplatz wurde, und sich die Lemminge dort Seit an seit individuell führen durften, wird sich vermutlich bald massiv die Nachfrage nach Yachten erhöhen.

Immerhin wurden jedes Jahr über 30.000 Scheine ausgegeben, ein paar hunderttausend potentielle Segler/innen (Charterer) wimmeln dann in den "Geheimbuchten" umeinand - die vielen hunderttausend Yachten wollen ja auch mal bewegt werden ...
Skippertricks
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88markus88

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306

Freitag, 13. November 2020, 08:15

Naja, die "guten alten Zeiten" ;)

Wenn es am Mittelmeer so schlimm ist, bin ich ja froh im Norden unterwegs zu sein - solche angedockten Gurken habe ich an der Ostsee noch nicht gesehen, und Partyurlauber gibt es da auch nur wenige.
:cheers:
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Winterfalke

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307

Dienstag, 15. Dezember 2020, 11:01

Ich greif den altgedienten Charterthread mal auf hier.
Ich bekomme aus allen Himmelsrichtungen bzw. von allen möglichen Charterfirmen, -agenturen und -basen fast täglich "Top-Angebote" und habe mir die nun auch mal angesehen, da die Rahmenbedingungen doch akzeptabel sind mit Hinblick auf eine eventuell notwendige Stornierung falls uns der Virus bleiben sollte. Aber die Preise sind irgendwie übergekocht. Ich habe die nun mal mit denen der letzten Jahre (um die gleiche Zeit) verglichen bei ein und dem selben Anbieter. Teilweise mehrere hundert € teurer für eine Woche. Sehr ärgerlich, aber vermutlich versuchen sie, das Minus aus 2020 zu kompensieren.
Mario Falko

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308

Dienstag, 15. Dezember 2020, 11:25

Pitter yachtcharter : 4x gechartert, nur super Erfahrungen. Die kennen ihre Boote!
charterbar yachting: 1x gechartert, grundsätzlich war das Boot technisch in Ordnung aber da die Firma nur eine Vermittleragentur ist wissen sie sehr wenig über die Ausstattung der Boote. Wichtige Details aus der Beschreibung trafen vor Ort nicht zu, zumindest in unserem Fall.

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309

Donnerstag, 17. Dezember 2020, 22:18

Seit 2008 chartere ich - ausnahmslos in Kroatien und zu 90% bei Pitter - kann auch nur gutes sagen. Zu der gefühlten Entwicklung - immer mehr Partyurlauber etc.; müsste man mal die Vercharterer befragen. Ein Thema für ein Segelmagazin.
In 2021 werde ich es mal außerhalb Kroatien probieren - vermutlich Sardinien. Es scheint auf jeden Fall teurer zu sein.

310

Freitag, 25. Dezember 2020, 15:00

Aber die Preise sind irgendwie übergekocht. Ich habe die nun mal mit denen der letzten Jahre (um die gleiche Zeit) verglichen bei ein und dem selben Anbieter. Teilweise mehrere hundert € teurer für eine Woche. Sehr ärgerlich, aber vermutlich versuchen sie, das Minus aus 2020 zu kompensieren.
naja... ausgehend von einem relativ hohen Grundpreis sind ein paar % gleich "mehrere hundert EUR" - ich finde solche Bewertungen ziemlich daneben.
Selbst will man alljährlich 3-5% mehr Gehalt (und bitte netto),aber dann jammert man, wenn diejenigen, welche Waren und Dienstleistungen bereitstellen sollen, AUCH mehr verdienen wollen und MÜSSEN!
Wobei die nicht transparenten Hintergrundkosten oftmals um ein Vielfaches steigen.Liegeplätze (Service...wer putz denn da, wer managt den Laden? Ein Billighiwi?),Versicherungen, Ersatzteillieferanten (die ja die schon erwähnten 3-5% mehr an ihre Angestellten zahlen müssen), schlagen das ja nebst Gewinnaufschlag an ihre Abnehmer durchreichen.

Eine eigentlich simple Kalkulation, oder?
Wer annimmt, alles wird jedes Jahr billiger, befindet sich auf dem Holzweg - billiger (scheinbar) werden nur Produkte oder Dienste, die man hebeln kann, indem man die Quantität mehr erhöht, als die Kosten dann ausmachen.

In einer Dienstleistungsgesellschaft, die zunehmend personellen Bedarf hat,KANN es also nicht billiger werden, außer, man würde 100% automatisiertes Checkin, Checkout haben wollen.Dann hätte maN am Ende ein Callcenter, wlches man zur Yachtrückgabe anrufen muss (bitte warten, bitte warten...)

Zudem haben in den letzte Jahren viele Länder ihre Steuern,am besten erkennbar die Mwst drastisch erhöht.

Daher sind solche Stellungnahmen, mit Verlaub, Gejammer auf hohem Niveau - eine Segelyacht zu mieten ist halt teurer, als ein Surfbrett, und wer es sich nicht leisten kann oder will, soll doch bitte was Anderes machen.
Ich geh doch auch nicht ins 5 Sterne Hotel und beschwere mich, daß das Zimmer 500 EUR kostet.
Und wer es billig, billig haben will, findet mittlerweile viele Anbieter, die uralte Yachten in durchaus akzeptablem Zustand zu sehr günstigen Preisen vermieten - wer eine neue Yacht oder TOP-Ausrüstung will, muss halt mehr bezahlen - you get, what you pay for!

Zum Thema "DirEktcharter beim Vercharterer" (beliebtes Beispiel Pitter) oder über Agentur: in der Tat zählt Pitter zu den bestorganisierten und qualitativ bestens anbietenden Charterfirmen. Preislich liegt er adäquat, weder billig noch überteuert. Das hat seine Gründe in einer recht straffen und gut geführten Organisation. Aber auch Pitter erhöht (zwangsläufig) seine Preise. Da die Yachten weitgehend identisch ausgerüstet sind, tut man sich dort natürlich auch leichter mit der Beschreibung der Austattungen usw.
Agenturen haben es dabei nicht zwingend "schwerer",denn es gibt noch Charteragenturen,die ihre Vertragspartner gut kennen. Man muss (und kann) auch nicht jede spezifische Ausstattung jeder Yacht kennen,muss man auch nicht.(die elenden Callcenter-Startups -Sprüche ohne Substanz-gehören nicht dazu)
Wichtig ist eine gute, segelfähige, gepflegte und saubere Yacht, ein freundlicher, zuvorkommender und hilfsbereiter Service vor Ort - wer einen bestimmten Typ und Ausstattung haben will,muss diese Yacht halt suchen, wenn es ihm/ihr sooooo wichtig ist, ob der Plotter nun X oder Y heisst.Yachtsegeln ist "sportarttypisch", und Lösungsfindung part of the game - love it or leave it
Skippertricks
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88markus88

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311

Freitag, 25. Dezember 2020, 17:05

@Yachtango: Wenn mir die Erhöhung bei einer Dienstleistung zu hoch erscheint, spreche ich das genau einmal an. Und wenn mich die Rückmeldung nicht zufrieden stellt, und das kann auch eine nachvollziehbare Begründung sein ... dann bin ich da die längste Zeit Kunde gewesen. Und ich rede nicht von "Geiz ist geil" - ich bin gerne bereit, für eine gute Leistung eine ordentliche Preis zu zahlen. Aber verarschen lasse ich mich auch nicht.

Gerade im Wassersport wird die Kundenbsis jedes Jahr kleiner, da ist Fairness lebensnotwendig.
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Winterfalke

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312

Freitag, 25. Dezember 2020, 18:44

naja... ausgehend von einem relativ hohen Grundpreis sind ein paar % gleich "mehrere hundert EUR" - ich finde solche Bewertungen ziemlich daneben.

Ich habe zwar keinen Anbieter bewertet, aber um auf die - zugegeben - von mir schwammig ausformulierte mathematische Komponente einzugehen @Yachtango:
~ 800€ vs. ~ 1300€ sind... :kopfkratz: .... = mehrere Hundert €. Zumindest in meiner merkwürdigen Welt. :nixweiss2:
:zu:
Mario Falko

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:segeln:

spliss

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313

Freitag, 25. Dezember 2020, 19:45

@Yachtango: Einzig Ingenieure halten die Welt wirklich am Laufen und Prüfingenieure sind tiefenentspannt - bei Ausreden aber 200% grausam.
Seit einiger Zeit bin ich gelegentlich ab HGW unterwegs:
http://www.yachtcharter-wunderlich.de/
Die Internetseite könnte schmucker sein.
Technisch ist alles tiptop und wenn was klemmt gehts ruckzuck.
spliss
Holt groß das Dicht !

314

Samstag, 26. Dezember 2020, 11:02

naja... ausgehend von einem relativ hohen Grundpreis sind ein paar % gleich "mehrere hundert EUR" - ich finde solche Bewertungen ziemlich daneben.

Ich habe zwar keinen Anbieter bewertet, aber um auf die - zugegeben - von mir schwammig ausformulierte mathematische Komponente einzugehen @Yachtango:
~ 800€ vs. ~ 1300€ sind... :kopfkratz: .... = mehrere Hundert €. Zumindest in meiner merkwürdigen Welt. :nixweiss2:
:zu:
800 vs. 1300 - durchaus normal bei Saisonwechsel, und der kann - je nach Ferienterminen - durchaus mal terminlich schwanken.
Ich habe auch manchmal Flüge für 49 EUR nach Toulouse und am selben Tag 589...oder mehr (weil halt die Flugzeit angenehmer ist) - gerade bei Charterflügen ist es ja bekannt, daß die billigsten Flüge zu Unzeiten gehen - wem´s gefällt, um 6 zu fliegen und dafür um 4 am Flughafen sein zu müssen, je nach Distanz also um 2 oder 3 aufzustehen...kann das ja machen (und bei allen anderen Produkten und Dienstleistungen ist das ja ähnlich)
Am Freitag vor Ferienbeginn nach Kos 79 EUR, 10 Stunden später...299.... that´s live... (ärgerlich, wenn man auf solche Termine angewiesen ist.)

Auch wissen wir nicht, ob es sich um "DIESELBE" oder nur eine gleiche oder gar ähnliche Yacht, DENSELBEN Vercharterer, Ausstattungsvarianten, Baujahrvarianten usw. handelt... oder auch: eine Charter Athen-Athen kostet 1300, aber zufällig gab es dieselbe Yacht oder eine ähnliche als Rückführungstörn gegen den Wind ab Rhodos.... halt für 800
Selbst Marinaunterschiede können erhebliche Preisunterschiede bedingen - da gibt es eine abseits gelegene Marina mit günstigen Preisen und Konditionen, oder eine gefragte Luxusmarina mit frei parken.. einige Vercharterer haben die obligatorischen Kosten in den Preis reingerechnet, was zusammen mit der Mwst doppeelt hebelt. Manche bieten "all inklusive" an, manche sind ab der 2.Woche günstiger...

Daher sehe ich solche Aussagen immer äußerst kritisch...

Und zuletzt kann jede/r immer noch selbst entscheiden - wem es zu teuer ist ... Alternativen gibt es genug.
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denn die besten Kapitäne sitzen auf der Hafenmauer (und die allerbesten auf der Couch) :rolleyes: :P

315

Heute, 12:55

Insolvenz PHOENIX YACHTING WIEN

ist zwar schon ein paar Tage her, aber zur Kenntnisnahme: die Charterfirma PHOENIX-Yachting in Wien mit (selbständigen) Charterbasen in Rogosniza und Marmaris hat vor einigen Tagen Insolvenz angemeldet.
Die Basen sollen ungeachtet dessen im Direktvertrieb problemlos weiterarbeiten.
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