Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmst Du der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen [x]

Sie sind nicht angemeldet.

Werbung

Boote kaufen

Windstärken

Windstärkentabelle

421

Gestern, 14:46

Und in GB, wo der berühmte RYA gemacht wird braucht es gar keinen Befähigungsnachweis. Dänemark, Schweden dito

Gruß Odysseus

Käpt'n Flint

Steuermann

Beiträge: 390

Wohnort: Stockholm

Bootstyp: IF-Båt / Gaffelketsch

Rufzeichen: SF4698

Im Marktplatz: 2

  • Nachricht senden

422

Gestern, 16:19

Der Schein ist halt die Mindestvoraussetzung für gewerblich, ähnlich P-Schein bei Taxifahrern. Das heisst nicht, dass der Inhaber am Ende ein guter Fahrer/Skipper ist und auf so einen Schein als Nachweis von können zu setzen halte ich für grundfalsch.
Es gibt sicher genug Beispiele für Inhaber von SKS/SSS/SHS und sicher auch Yachtmaster, die aus Gründen der Persönlichkeit keine guten Skipper machen, da helfen auch keine höheren Anforderungen, nicht mal, wenn sie qualifiziert (als Wachführer) sind, wie beim SSS ohne SKS vorweg.
Man denke mal an all die Skipper, die vom Steuer die Deckscrew (teilweise sogar Partnerin) anschnauzen, wenn ein Manöver schief ging, statt ruhig zu bleiben und sich selbst die Schuld für mangelnde Einweisung, schlechtes Erklären usw. zu geben...

Zitat


Also was spricht z.B. dagegen, gewisse aussagekräftigere Eingangsvorraussetzungen zu stellen, wie z.B. beim SKS 1000 SM, davon mindestens 200 in Gezeitenrevieren und 100 als Nachtfahrt? Und das Ganze vor der Ausbildung...


Das hätte ich für den SSS gehabt, wobei ich nicht ganz sicher bin, dass die Gezeitenmeilen auch alle qualifiziert gewesen wären :D
Mein Revier ist die Ostsee und ab und an Elbe. Die Meilen sagen da meines Erachtens wenig drüber aus, was man wirklich kann.

Ich fand die Prüfungen für den SSS angemessen, den ich nur als Trägermaterial für den Tradi-Eintrag brauchte, um als Steuermann/Nautiker fahren zu können. Ein Schiff vertraut man so jemandem dann noch lange nicht an, auch wenn man laut Gesetz schon darf, da muss man erstmal die nötige Erfahrung sammeln und halt auch menschlich dafür geeignet sein. Wenn das der Eigner/Veranstalter nicht prüft, kann es halt in die Hose gehen, da hilft keine noch so harte Prüfung.

Spi bin ich bisher noch immer nicht gefahren, auch wenn ich jetzt mehr Yachterfahrung habe. Wäre da in ner Prüfung aber ehrlich gewesen und hätte gesagt, dass ich mich da vor Einsatz eines neuen Segeltyps informiert hätte und sonst einfach das Segel opfern würde.
Mein Problem war eher, dass ich für die Woche Prüfungstörn zum ersten Mal auf nem Kurzkieler gefahren bin ;)
Err is human - Arr is pirate!

SINE CURA

Bootsmann

Beiträge: 152

Schiffsname: SINE CURA

Bootstyp: Erria 25

Heimathafen: Grünendeich

Rufzeichen: derzeit ohne

  • Nachricht senden

423

Gestern, 16:19

Schein - Aspiranten betrügen sich selber .

Volle Zustimmung
Ups, hab keine...

Grisu100

Offizier

Beiträge: 241

Wohnort: Portsmouth, Virginia

  • Nachricht senden

424

Gestern, 19:10

Und in GB, wo der berühmte RYA gemacht wird braucht es gar keinen Befähigungsnachweis. Dänemark, Schweden dito

Reden wir über das gewerbliche Skippern, dann braucht man dort sehr wohl einen Befähigungsnachweis. Selbst der Yachtmaster reicht nicht aus, sondern ist nur die Eingangsvoraussetzung um eine gewerbliches "endorsement" in GB zu bekommen.

Die deutschen Scheine oberhalb SBS See sind erstmal gewerbliche Befähigungen und in zweiter Linie Qulifikationsnachweis. Das erstere ist der Grund warum die Scheine staatlich anerkannt sind, nicht das zweitere Der Privatmann darf mit SBS See weltweit deutschbeflaggte Yachten skippern (Strenge genommen im Ausland sogar ohne SBS See), ob er das kann liegt in seiner eigenen Verantwortung, es ist nicht Aufgabe des deutschen Staates vorzuschreiben was ein Skipper zu können hat, solange er nicht Dritte gefährdet.
Beim gewerblichen Schein soll genau diese Gefährdung Dritter verringert werden (der zahlenden Gäste an Bord), aber da wir in Deutchland Gewerbefreiheit haben darf bei der Prüfung nur das Notwendige und nicht das Wünschenwerte verlangt werden. Ein Verschärfung der Prüfung kann nur aufgrund Fakten erfolgen. Wenn also die zahlenden Gäste der SKS, SSS und SHS Halter in Zukunft reienweise ertrinken, kann man das diskutieren. Wollen die Segler und Ihre Verbände die Qulifikationsanforderungen der Scheine erhöhen müssen sie eben die gewerblichen und die Verbandscheine trennen, wie das in Ländern wie den USA schon immer der Fall war.

Macht der Erwerb der Schein Sinn, wenn man nicht gerwerblich Tätig sein will, streng genommen nein. Was aber massiv Sinn macht, ist die Ausbildung für die Scheine zu machen, weil sie eben für den Skipper wichtiges Wissen und Fertigkeiten erhalten. Der Weg ist das Ziel. Oft mach es aber noch mehr Sinn spezielle Ausbildung ohne Schein zu mache, weil sie den Skipper weiterbrigen oder induvidulle Schwachpunkte angehen, wie Yachtgrundkurs für den Anfänger, Hafentraining, Skippertraining, Schlechtwettersegeln. Motorenkunde, usw.
Was ich halt in der Vergangeheit erlebt habe, das sich viele Segler viel zu sehr auf die Scheine fokussieren (auch weil man angeblich den SKS für das Chartern braucht), anstatt mal innezuhalten und auch die ein oder andere Ausbildung nebenbei zu machen und natürlich auch Erfahrung zu ersegeln.

Ähnliche Themen

Counter:

Gezählt seit: 4. Februar 2014, 08:39, nur eingeloggte Mitglieder
 Zugriffe:   Hits heute: 2 002   Hits gestern: 1 957   Hits Tagesrekord: 12 076   Hits gesamt: 5 134 781   Hits pro Tag: 2 360,26 
 Seitenaufrufe:   Klicks heute: 13 420   Klicks gestern: 13 163   Klicks Tagesrekord: 154 353   Klicks gesamt: 40 062 650   Klicks pro Tag: 18 415,24 

Kontrollzentrum