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Grisu100

Offizier

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21

Freitag, 8. November 2019, 04:42

Danke für den Hinweis für das ABO. Selbst wenn die Prüfungsgebühren noch etwas höher sein sollten, würde man ja trotzdem beide Kurse zum Preis von einem (hier lokal) bekommen.

Willst du einen Schein oder Funken lernen? Willst du den Schein mach einen Online-Kurs, Buch, einen Simulator und wenn du die Bedieung und Sprechfunkphrase auswendig lernst, wirst du mit einiger Wahrscheinlichkeit den Schein bekommen. Ob du dann Funken kannst auf einem Level, das du wirklich verstehts was du machts, ist eine andere Frage.

Bei einer praktischen Ausbildung kann der Leherer Hintergründe und Zusammenhänge erklären und du weißt, welche Phrase du wann und warum zu nutzen hast. Außerdem dreht man dann nicht zum erstenmal bei der Prüfung an den Knöppen, was durchaus dem Prüfungstress manchen Prüflings hilfreich ist. Denn, so hab ich bei meiner eigenen Prüfungstag gesehen, fallen die Leute bei der praktischen Prüfung durch.
Wenn man etwas Geld sparen will, kann man einen Kombi-Kurs SRC UBI machen, wäre ja auch deinen Scheinen angemessen. Dann versteht man auch deutlich die Unterschiede zwischen See und Binnenfunk.

22

Freitag, 8. November 2019, 06:47

Mein Tip, nicht online sondern in der Segelschule......""
Bei uns lief das ganze der praxisorientiert ab, daher auch bei der Prüfung kaum Stress.....

23

Freitag, 8. November 2019, 08:27

Da mir die 300€ pro Kurs (Kombi 490€) zu hoch sind, erwäge ich ein Selbststudium. Oder ich muss mal schauen, ob es noch irgendwo günstigere Anbieter gibt.

Sander 850

Seebär

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24

Freitag, 8. November 2019, 08:44

Ich würde es online machen bzw. mit dem Tutor.

Ich denke kaum dass man offline viel mehr lernt als in einem guten Lehrbuch, was ich mir auf jeden Fall dazu kaufen würde.

Im Lehrbuch sind auch alle Hintergründe beschrieben. Und kurz vor der Prüfung gehst du mal beim Bauhaus in die Nautic Abteilung und schaust dir die Funkgeräte in live an.

Und nein - ich finde das nicht verwerflich da ich dort schon mehrere tausend Euro gelassen habe :rolleyes:

Schoner

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25

Freitag, 8. November 2019, 08:52

ich fand den Lehrgang mit der Kommunikation zwischen den Schülern und dem Ausbilder sehr gut. Es hat mir jederzeit gezeigt, wo ich wirklich stehe. "Echte" Funkgeräte, die gleichen, wie bei der Prüfung, fand ich besser, als die Simulation online. Abgesehen davon hat es Spaß gemacht.
Gruß



Volker

schoner-crazy.de

Grisu100

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26

Freitag, 8. November 2019, 23:31

ch denke kaum dass man offline viel mehr lernt als in einem guten Lehrbuch, was ich mir auf jeden Fall dazu kaufen würde.

Ich behaupte das Gegenteil, und nein ich habe keine finanziellen Interessen an irgendwelchen Anbietern. Funken ist wie Seemannschaft eine hochpraktische Angelegenheit. Das Lehrbuch vermittelt theoretische Grundlagen, der Simulator die Bedienung. Lernt man dann noch die Phrasologie und Übersetzungen auswendig, besteht man die Prüfung. Man hat den Schein, abgehakt und das auch nocht billig. Dann auch noch schnell vergessen, ist ja nur angelerntes und nicht verinnerlichtes wissen.

Ob man dann Funken kann und das eigene Gerät schnell bedienen kann wenns drauf ankommt, prüft dann hoffentlich nie die See nach.

unregistriert

27

Samstag, 9. November 2019, 09:48

Wahrscheinlich kennst Du den Tutor nicht. Man kann hier z.B, mit einer zweiten Person funken. Via IP-Netz / Internet mit der selben Logik nur 3D anfassen ist eben nicht. Man sich auch ein USB Funkset zulegen um eine noch bessere Haptik zu haben. Das beste, wenn man ihn nicht mehr braucht kann man ihn weitergeben.

Klar hat eine Ausbildung mit Menschen einen gewissen Vorteil wenn ...... der Ausbilder es auch kann. Das ist leider oft fraglich und auch die Motivation der Trainer ist nicht immer so wie sie sein sollte. Das kann man aber durch Referenzen klären. Was Du nicht vorab klären kannst, wenn Du in einem Kurs mit 5 anderen bist und drei davon sind echte Nullchecker. Können kein Englisch und motzen lieber die halbe Zeit über die Anforderungen des Englischen als sich mal auf den Hosenboden zu setzen. Alles schon erlebt.

Wenn man selbst motiviert ist den Kurs zu bestehen UND das Gelernte so gut als möglich mitzunehmen ist so ein Simulator klasse.

Man funkt nicht ständig und PanPans, Maydays und sonstiges gehört garantiert nicht zum Alltag. Wenn man es dann braucht ist es idR nicht mehr abrufbar. Ausser man übt immer wieder mal und das geht mit so nem Tutor eben sehr gut oder man schreibt sich das ganze auf nen Zettel an der Funke oder hat ne App dafür was ich für Quatsch halte. In den Situationen eines Mayday darf Dein Funkspruch weder von einer App noch von einem Zettel abhängig sein.

In jedem Fall ist Online Kurs oder Simulator Selbststudium für die jüngeren Generationen etwas selbstverständliches.

Sander 850

Seebär

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28

Samstag, 9. November 2019, 10:10

ch denke kaum dass man offline viel mehr lernt als in einem guten Lehrbuch, was ich mir auf jeden Fall dazu kaufen würde.

Ich behaupte das Gegenteil, und nein ich habe keine finanziellen Interessen an irgendwelchen Anbietern. Funken ist wie Seemannschaft eine hochpraktische Angelegenheit. Das Lehrbuch vermittelt theoretische Grundlagen, der Simulator die Bedienung. Lernt man dann noch die Phrasologie und Übersetzungen auswendig, besteht man die Prüfung. Man hat den Schein, abgehakt und das auch nocht billig. Dann auch noch schnell vergessen, ist ja nur angelerntes und nicht verinnerlichtes wissen.

Ob man dann Funken kann und das eigene Gerät schnell bedienen kann wenns drauf ankommt, prüft dann hoffentlich nie die See nach.


Und ich behaupte der Funkschein ist auch nur ein Schein den es abzuhaken gilt für den Fall einer Kontrolle. Genau wie Boot fahren, Auto fahren, Motorrad fahren lernst du das funken wenn du es aktiv und in der Praxis machst.

Wobei sich in der Praxis zumindest in den Niederlande 99 % des Funkverkehrs darauf beschränkt Brücken oder Schleusen anzufunken und um Durchfahrt zu bitten.

Und wenn du wirklich einen Notfall hast, dann ist es egal ob du 2 x oder 5 x Mayday rufst. Die entsprechenden Unterschiede zwischen Mayday und Securite etc. werden in den Lehrbüchern ausführlich behandelt.

Klar, wer es gerne machen will soll offline in einer Schule trainieren, macht mit Sicherheit mehr Spass. Aber wer das Geld lieber sparen will, der spart meiner Meinung nach da nicht am falschen Ende. Das gesparte Geld kann man dann lieber in ein zusätzliches Handfunkgerät investieren. Ich behaupte da hat man mehr von als wenn man einen Kurs besucht.

Gruß
Chris

29

Samstag, 9. November 2019, 10:23

Der Prüfer hat ob meines "kleinen Moment, ich habe noch nie eine Funke in Echt bedient, muss mir das mal kurz angucken" geschmunzelt,
Hihi, cooler Satz für Gefahrensucher in der Prüfung :D

Ok, zum Thema:
Der Vergleich wurde ja zwischen Onlinekurs und Vereinskurs gezogen - nicht Segelschule.

Erstmal: Der Onlinekurs wird, wenn fertig programmiert, keine nennenswerten Personalkosten mehr verursachen, gelegentliches Update und Bugfixing ausgenommen.. Er kostet beispielsweise fair kalkuliert 4.999 Euro wenn nur 10 Leute ihn jemals buchen würden, und könnte für 4,99 im App Store angeboten werden wenn er von 10.000 Leuten genutzt würde.

Hüpenbecker könnte es also angehen, aber weil er Hüpenbecker ist (wtf ist Hüpenbecker?), buchen seinen Online-Kurs nur 50 Leute. Doof. Dreyer ist seit 199 Jahren bekannt, nicht zuletzt als langjähriger Lehrbuchautor, der Name zieht. Dreyer buchen nicht 50 sondern 500 Leute, daher 39,90. Und weil das nicht ganz reicht, Abo, denn 25 % brauchen doch langer als einen Monat*) und weitere 25 % schnallen nicht, dass sie gerade ein Abo abgeschlossen haben. Kalkulation je Proband also eher 75 Euro, aber mit 39,90 kann man mal einen raushauen. Soweit Dreyer.

Der Verein (den wir im konkreten Fall nicht ja kennen, daher im Folgenden idealtypisch) bietet Kurse zunächst als Service für seine MITGLIEDER.
Das wird er schon sehr günstig machen. Und er macht es natürlich nicht mit einem Algorythmus sondern mit Kapitän a. D. oder jemand anderem mit Checkung und hoffentlich auch gut ausgestatteten Softskills, denn der Verein hat noch ein ganz anderes Interesse: Seine Community zu fördern. Das macht er nicht mit einem Onlinekurs und wozu auch, das können andere besser. Wenn Kapitän a. D. es ehrenamtlich macht, entstehen nicht mal echte Kosten, sondern die Teilnahmegebühr wird an die Jugendabteilung weitergereicht, denn die benötigt die Mittel.
Je nach Konstellation setzt er vielleicht auch einen hauptamtlichen Referenten ein, dann sind ähnliche Gebühren wie in einer Segelschule fällig, natürlich günstiger weil Mengenrabatt und Raumkosten fallen für den professionellen Referenten bei Nutzung des Vereinshauses auch nicht an. Der TO hat aber offenbar nicht in SEINEM VEREIN nachgefragt, sondern ein Angebot als externer von irgendeinem Verein erhalten. Immerhin sind die sogar bereit Gäste teilhaben zu lassen. Wir wissen aber nicht, ob sie die Teilhabe von Gästen als Einstieg im Sinne der Mitgliederwerbung fördern oder eine erhöhte Gebühr für Trittbrettfahrer festgesetzt haben, die einfach nur nach dem billigsten Kurs recherchiert haben.

Nebenbei fand ich den Vereinskurs gleichwohl recht ... hochpreisig.

Ahoi
Andreas

*) Vermutlich noch mehr. Die Probanden müssen sich noch mit Vorlauf zu einer Prüfung anmelden und wollen natürlich bis 10 Minuten vorher Zugriff auf alle Funktionen des Lerntools haben. 1 Monat schaffen Leute, die sehr fokussiert sind und sich faktisch bereits bei Beginn oder kurz nach Beginn des Lernens für eine nahe Prüfung anmelden. Das macht man normalerweise nicht und das weiß auch Dreyer ganz genau.

30

Montag, 11. November 2019, 11:16

Danke für eure Bestätigung, dass nicht nur ich den Kurs recht preisintensiv finde. Na dann schaue ich mir mal den Tutor an.

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31

Montag, 11. November 2019, 12:50

In DK kann man mittlerweile über die Dansk Sejlunion einen Komplett-Onlinekurs machen, auch die Prüfung wird online abgehalten und besteht aus einem autorisierten Fragebogen.

Vielleicht was für die Kursscheuen die Dänisch sprechen :-) http://www.sejlsport.dk/mere/uddannelse/…e-vhfsrc-kursus

Ich werde den nächsten Monat mal mitmachen.

Live und in Farbe habe ich auch schon gefunkt, und ich glaube nicht dass der praktische Kurs in einer Segelschule wesentlich besser auf die Realität vorbereitet. Die sieht anders aus. Die nervosität ergibt sich für mich nicht in der englischen Sprache oder das falsche Knöpfe drücken, sondern auf dem Bahnansagen-Genuschel welches dir durchs Radio rotzt.

Hab ich die Position richtig verstanden? Kann das nochmal jemand wiederholen? Was labert die Lyngby-Tante da? Wäre schön wenn die das nochmal wiederholt, wo ist wer auf Grund gelaufen? Aha.... fummeln aufm Plotter, komm ich da hin?

Dieses Geknusper macht einen Anfangs immer nervös wenn man gerade in der Sonne liegt, ne Mandarine pellt und die Salzluft riecht. Das kann wirklich nur reale Praxis Erfahrung minimieren. Ob ich da nen Online Kurs allein zu Hause oder in der Segelschule mit 20 anderen Sitze aber mal die Haptik des fremden VHFs erfummeln darf.

32

Montag, 11. November 2019, 13:39

Hm. Mein Dänisch ist leider nicht so gut :O

Grisu100

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33

Montag, 11. November 2019, 22:09

Wenn man es dann braucht ist es idR nicht mehr abrufbar. Ausser man übt immer wieder mal und das geht mit so nem Tutor eben sehr gut oder man schreibt sich das ganze auf nen Zettel an der Funke oder hat ne App dafür was ich für Quatsch halte

Zettel nicht, aber wasserfeste Checklisten mit den Namen und Kennzeichen des Bootes sollten Standard sein. Sie werden in der Fliegerei und anderen Bereichen verwendet und haben sich seit Jahrzehnten in Notfällen bewährt. Und ich halte das eben nicht für Quatsch. Sondern der Tatsache geschuldet, das man im Notfall schon mal was vergisst.

Das diese bei der Prüfung nicht erlaubt sind halte ich für Quatsch. Alleine wenn der Prüfling die Checkliste für sich vorbereietet, hat es schon den Lernerfolg. Niemand würde einen Privatpiloten bei der praktischen Prüfung die Checklisten wegnehmen.
Was aber Sitzen muss ist dann der englische Sprechfluss die Phrasoslogie, Buchstbieren nach NATO-Alphabet und die Fähigkeiten Ort und Zeit über das Funkgerät zu geben. Und natürlich mal das Funkgerät zu checken, ohne direkt einen Alarm auszulösen. Was ja die soweit ich mich erinner kann die Begründung für die Einführung der Funkscheine für Hobbysegler war. Zuviele DSC Alarme aufgrund Fehlbedienung.

unregistriert

34

Montag, 11. November 2019, 22:43

@Grisu100: Nenee, mit Quatsch mein(t)e ich Apps die Dir z.B. den Mayday vergeben.

35

Dienstag, 12. November 2019, 00:41

Was ja die soweit ich mich erinner kann die Begründung für die Einführung der Funkscheine für Hobbysegler war. Zuviele DSC Alarme aufgrund Fehlbedienung
Nein. Die Funkscheinpflicht für UKW Seefunk besteht seit Jahrzehnten.

Gruß
Andreas

36

Dienstag, 12. November 2019, 09:16

Was labert die Lyngby-Tante da?


nicht sehr höflich. "Die Lyngby-Tante" spricht sehr gut deutsch sonbald sie merkt, dass ein Deutscher an der Funke hängt und englisch spricht oder sich gar in dänisch versucht.

Gruß Odysseus

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37

Dienstag, 12. November 2019, 09:31

Was labert die Lyngby-Tante da?


nicht sehr höflich. "Die Lyngby-Tante" spricht sehr gut deutsch sonbald sie merkt, dass ein Deutscher an der Funke hängt und englisch spricht oder sich gar in dänisch versucht.

Gruß Odysseus


Die Lyngby-Tante spricht auch sehr gut verständliches Englisch. Sollte keinesfalls Abwertend gemeint sein, ich spreche eher die Allgemeine Radioqualität an. Je nachdem wo man ist, versteht man halt nicht immer alles auf anhieb. Und das löst Nervosität aus. Am Anfang muss man ja auch oft ersat überlegen.... "welche sprache wird gerade gesprochen?" ... das sind wiederholungen unausweichlich.

Man hat halt gefühlt wenig Zeit sich drauf einzustellen. Ist genau wie sich das erste mal in Lowestoft oder woanders anmelden. Der spricht auch perfektes Englisch, aber wenn man nicht weiß dass dir da der übelste Akzent ins Gesicht fliegt, dann guckste erstmal doof :-) Naja in Lowestoft sitzt vermutlich mittlerweile n Niederländer und ein Deutscher ^^ aber ihr wisst was ich meine :-)

38

Dienstag, 12. November 2019, 09:34

:)

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