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41

Samstag, 15. Februar 2020, 06:22

Bei mir ist es die Navigation, welche Defizite aufweist.

Hatte bereits mal einen "Kurs" eines Vereinsmitglied mit gemacht.
Das war zwar erhellend, hat jedoch leider für mich nicht genug Licht in die Sache gebracht.

Folglich muss da "nachgeschult" werden, bevor ich einen Steg in mehr als Wurfweite hinter mir lasse, was auch gut so ist.

Sonst bewege ich mich regelhaft weit diesseits der grünen Linie, hinter welcher noch die gelbe und dahinter die rote Linie folgen...

Genug Mist erlebt im Leben, um ganz genau zu wissen, dass selbiges auf jeden Fall und für jeden zu kurz ist. Am Ende.
Und wenn ich mal - irgendwann noch mal - Träume verwirklichen möchte, muss ich mich temporal gesehen ganz sicher ziemlich ran halten....
:O
Der Weg ist das Ziel.
Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
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RafaelBreu

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42

Samstag, 15. Februar 2020, 12:53

Der Weg von der Ostsee nach Berlin führt durch polnische Gewässer. Zu Zeiten VOR dem polnischen Schengenbeitritt wollte man beim Ein- bzw Ausklarieren meiner Erinnerung nach auch Führerscheine sehen. Ich war damals mit einem 15er-ähnlichen Jollenkreuzer unterwegs, der mit immerhin zwokommafümf PS motorisiert war.
Pusteblume bringt hier einen wichtigen weiteren Aspekt in diese Diskussion ein: Internationale Gewässer vs. Hoheitsgewässer.

Ich muss meine Aussage ("mit weniger als 15 PS Antriebsleistung [darfst du] überall auf dem Meer fahren") von früher in diesem Thread präzisieren:

- Man darf ohne Führerschein in deutschen Küstengewässern unterwegs sein, wenn die Antriebsleistung unter 15 PS liegt. (Der SBF-See ist erst ab 15 PS Antriebsleistung vorgeschrieben, innerhalb der 3-Meilen-Zone und in den See-Schifffahrtsstraßen innerhalb der 12-Meilen-Zone.)
- Man darf ohne Führerschein in internationalen Gewässern unterwegs sein, außerhalb der Hoheitsgewässer der Anrainerstaaten.
- In Ihren Hoheitsgewässern erlassen die Anrainerstaaten ihre eigenen Regeln (in DE: Ab 15 PS braucht's in der 3-Meilen-Zone und auf den See-Schifffahrsstraßen den SBF-See oder für ausländische Boote/Bootsführer ein entsprechendes Zeugnis aus ihrem Heimatland).

In Polen gilt die Führerscheinpflicht gemäß DMYV ab 10kW, das sind 13.6 PS. Auf dieser Seite des DMYV finden sich weitere nützliche Angaben, die bei der Einfahrt in polnische Hoheitsgewässer berücksichtigt werden müssen: https://www.dmyv.de/toerninfo/revier-int…len/?no_cache=1
Alle Infos zu den Sportbootführerscheinen gibt's im Onlinekurs unter www.bootspruefung.de .

ArAl

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43

Samstag, 15. Februar 2020, 15:53

Man darf ohne Führerschein in internationalen Gewässern unterwegs sein, außerhalb der Hoheitsgewässer der Anrainerstaaten.

... und trotzdem sollte jeder seine Haftpflicht- und Kasko-Versicherungsbedingungen prüfen, was die vorschreiben.

Ich werde das für folgende Fahrgebiete bei meiner Versicherung prüfen lassen:
bis 3 Seemeilen
bis 6 Seemeilen (Griechenland/Türkei)
bis 12 Seemeilen
Offshore
in Ausschließlichen Wirtschaftszonen

So gibt es in der Adria z.B. Gebiete, wo Kroatien und Italien einen Abstand haben und auch Gebiete, die direkt aneinanderstoßen. Das kann u.U. wichtig sein. Wir werden sehen.

Ich werde dazu wieder berichten.

Grisu100

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44

Sonntag, 16. Februar 2020, 00:43

Bei mir ist es die Navigation, welche Defizite aufweist.



Hatte bereits mal einen "Kurs" eines Vereinsmitglied mit gemacht.

Das war zwar erhellend, hat jedoch leider für mich nicht genug Licht in die Sache gebracht.



Folglich muss da "nachgeschult" werden, bevor ich einen Steg in mehr als Wurfweite hinter mir lasse, was auch gut so ist.

Dann mach die Theorie des SBF See und des SKS. Da lernt man deutlich die klassische Navigation mit Karte, Kursdreieck und Zirkel. Dann vor allem auch die Übungen machen. Letztendlich hilft da die Prüfung, weil sie die Aspiraten hilft, sich nicht nur Oberflächlich mit der Thematik auseinanderzusetzten. Bei der Prüfung müssen die Navigationsaufgaben mit einer gewissen Schnelligkeit bearbeitet werden, das muss man vorher üben und dann verstehen.
Nur einen Kurs zu besuchen oder ein Buch zu lesen, ohne die Übungsaufgaben zu machen und zu beherrschen wird IMHO nicht das gewünschte Ergebnis bringen. Winterzeit ist ja Theoriezeit, und die SBF Theorie kann man deshalb dirket angehen. Die Praxis (halber Tag nochmal Motorbootsmanöver üben + Prüfung) kann man dann gleich mitmachen und schon hat man den SBF See.

grauwal

Seebär

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45

Sonntag, 16. Februar 2020, 10:30

Bei mir ist es die Navigation, welche Defizite aufweist.

Hatte bereits mal einen "Kurs" eines Vereinsmitglied mit gemacht.
Das war zwar erhellend, hat jedoch leider für mich nicht genug Licht in die Sache gebracht.

Folglich muss da "nachgeschult" werden, .........


Mehr sein als Schein. Vielleicht reicht schon so etwas:
https://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/Ja…AyABEgJ7d_D_BwE
Allerdings ist auch der Umgang mit Gleichgesinnten beim lernen nicht zu verachten.

Gruß Franz
halber Wind reicht völlig

46

Sonntag, 16. Februar 2020, 11:33

Bei mir ist es die Navigation, welche Defizite aufweist.

Mehr sein als Schein. Vielleicht reicht schon so etwas:
https://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/Ja…AyABEgJ7d_D_BwE
Allerdings ist auch der Umgang mit Gleichgesinnten beim lernen nicht zu verachten.
DAS ist wirklich ein schönes, hilfreiches Buch, das ich als Schüler vor Jahrzehnten auch zum Selbstlernen genutzt hatte, der Stadtbibliothek sei Dank. (Ok, Tidengewässer fehlen hier, aber auch dafür gibt es beim Unterrichtsmaterialien.) @Nightfighter: Ansonsten ist (terrestrische) Navi, wenn man das Problem verstanden hat, nur etwas sehr simple Geometrie + etwas Rechnen, ca. Niveau der 8. Klasse. Ich denke, dass man sich das klarmachen muss, dann wird es vielleicht deutlich einfacher. - Aufgaben mit Gleichgesinnten durchzugehen, hat natürlich etwas. Aber das ist für Navi bis zum SKS-Niveau für eine mathematisch denkende Person nicht erforderlich, sollte es gerade keine Gruppe / keinen Verein i der Nähe geben.

Tom62

Matrose

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47

Sonntag, 16. Februar 2020, 12:27

Moin Moin,

dazu ein klares "Ja", aber ....

Ausnahmen sind die Berliner Binnenschifffahrtsstraßen (mehr als 6qm Segelfläche), Segelboote, die eine Motorisierung von 11,03 KW (15 PS) bzw. 3,68 KW (5PS) auf dem Rhein überschreiten, und der Bodensee bei mehr als 12qm Segelfläche und/oder mehr als 4,4 KW (6 PS).

Ich selbst habe auch keinen SBF, weder See noch Binnen, und segle seit über 25 Jahren unfallfrei ( 8 PS Innenborder und 5 PS Außenborder als Backup ).
Den einzigen offiziellen Schein den ich allerdings habe und auch jedem dringend empfehlen möchte, ist das SRC Zertifikat für den UKW DSC Controller.
Ohne diese Befähigung würde ich jedenfalls nicht los segeln.

Viele Grüße,
Tom
Fliegt die Kotze waagerecht fort, haben wir locker 8 Beaufort ... :segeln:

grauwal

Seebär

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48

Sonntag, 16. Februar 2020, 13:44

............

Ich selbst habe auch keinen SBF, weder See noch Binnen, und segle seit über 25 Jahren unfallfrei ( 8 PS Innenborder und 5 PS Außenborder als Backup ).
...........
Ohne diese Befähigung würde ich jedenfalls nicht los segeln.

Viele Grüße,
Tom


So unterschiedlich sind die Skipper.
Mit 8PS an der Welle wäre ich vor 25 Jahren nie losgesegelt, das war nämlich gesetzwidrig.
..... und ohne SRC bin ich zwischen England und Estland gesegelt, natürlich auch unfallfrei :)

Gruß Franz
halber Wind reicht völlig

49

Sonntag, 16. Februar 2020, 14:46

Ich war zwischen meinem 7. und 12. Lebensjahr auch beim Autofahren unfallfrei....

Habe mich dann jedoch entschieden, den "richtigen" Weg ein zu schlagen....

Schon für all die anderen, die sich darauf verlassen, dass ich mindestens so viel kann und weiß, wie sie selbst, die Führerschein gemacht haben....

Und wie gesagt, es geht hier um keinen Törn, oder so was, oder einen Tagesausflug....
Und ja, Funkscheine kommen ebenfalls...

Wird in interessantes Jahr in vielerlei Hinsicht...

Hoffentlich...

Aber der SBF See wird mir genügen, denke ich....
:)
Der Weg ist das Ziel.
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Grisu100

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50

Sonntag, 16. Februar 2020, 19:14

Schon für all die anderen, die sich darauf verlassen, dass ich mindestens so viel kann und weiß, wie sie selbst, die Führerschein gemacht haben....
Das hat aber Grundsätzlich etwas mit Ausbildung mit anschließender Erfahrung zu tun. Schein sind da zweitrangig und kann man mitnehmen. Es gibt aber quasi Pflichtscheine, ohne die man sich einfach einschränkt. SBF See, Funkschein SRC und Fachkunde Seenotsignalmittel wären dies IMHO für das Segeln an der deutschen Küste.

51

Sonntag, 16. Februar 2020, 19:38

Sehe ich genauso.

Zu 1:
Respekt ist das Wort.
Gegenüber anderen.
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Grisu100

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52

Sonntag, 16. Februar 2020, 20:40

Zu 1:
Respekt ist das Wort.
Gegenüber anderen.

Jetzt kommen wir dann aber zu Softsklills, eben etwas was nicht alle mitbringen.

-Respekt gegenüber der See in dem Bewußtsein das die See nachprüft und ein unfairer Prüfer ist
-Respekt gegenüber anderen Teilnehmern am Seeverkehr in dem Bewußtsein dass wir uns im gleichen Verkehrsraum bewegen und es da kein Gut und Böse gibt. Eben Empathie als Segler gegenüber anderen Seglern, Schwimmer, Motorbootfahrer, Surfer, Angler, Berufsschiffahrt usw. Damit würden sich manche Missverständnisse,Stress und ggf, sagar Unfälle vermeiden lassen.

53

Sonntag, 16. Februar 2020, 21:17

kleiner Hinweis: Der SBF (See) ist ein Deutscher Führerschein "im Geltungsbereich der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung".
In anderen Ländern (bzw. deren (Küsten)Gewässern kann es abweichend geregelt sein.

VG
Holger

Blödsinn ....Deutsche Scheine sind in entsprechenden Gewaessern weltweit anerkannt ;)
es grüßt
der rollef


wer später bremst, iss länger schnell

Klaus13

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54

Sonntag, 16. Februar 2020, 22:49


Blödsinn ....Deutsche Scheine sind in entsprechenden Gewaessern weltweit anerkannt ;)



Dass das jetzt ein Widerspruch in sich ist....?

Gruß Klaus
who fails to plan plans to fail

Maris-Blog

Lerigau

Lotse

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55

Sonntag, 16. Februar 2020, 23:22

Dass das jetzt ein Widerspruch in sich ist....?

Danke, Klaus.

Was @rollef: als Blödsinn ausdrückt, ist die übliche Stammtischweisheit von üblichen Leuten, die sich immer alles so hindrehen, dass sie es verstehen und wie es ihnen am besten passt. Am Ende ist es dann eine unzulässige Reduktion und dann heisst es wieder entweder "du weisst doch, wie es gemeint war" oder eben "so war das ja nicht gemeint". Ich störe mich auch gar nicht an der Aussage an sich, nur an der Wertung. Denn wenn ich hier im Forum was schreibe, dann ist das nicht nur "so dahin gesagt" sondern ich denke schon über das nach, was ich hier schreibe. Ist ja kein Chat (wo man scheinbar nur begrenzte Zeit hat, um zu antworten).

Und ich kann auch nach weiterer Prüfung nicht feststellen, was an meiner Aussage Blödsinn sein soll.

VG
H

(wird Zeit, mal wieder etwas Abstand zum SF zu gewinnen)
Das Blog zu unserem Boot:SY-SLOCUM.de

Regel Nr.1: Der Entgegenkommer ist ausweichpfllichtig!

56

Montag, 17. Februar 2020, 15:23


Deine implizite Schlussfolgerung: Berufsnautiker haben keine Ahnung, braucht keiner auf einem Schiff. Ich habe gelernt, dass niemals nich keiner vor Fehlern gefeit (deine Person natürlich ausgeschossen) ist.
Für mich stellt sich die Frage, warum der Skipper nicht weiß in Richtung der Fähre geschossen hat.


Das ist Deine "implizite Schlussfolgerung". Versuche doch besser nochmal, meinen Text genau zu lesen.

Sehr wohl glaube ich, das Berufsnautiker im Allgemeinen deutlich mehr Ahnung als Sportbootfahrer haben (meine Person als Sportbootfahrer übrigens eingeschlossen).

In meinem Beitrag ging es darum, dass Richter nach Fakten und Gesetzen entscheiden. Derjenige mit mehr Scheinen kriegt nicht eher Recht.

57

Montag, 17. Februar 2020, 16:39

Deinen Text kann ich mehrfach lesen, es kommt nichts anderes dabei heraus.
Rätselhaft bleibt dein Verweis auf Richter und Gesetze. Da wir in einem Rechtsstaat leben, ist es vor Gericht der Regelfall, dass Richterinnen und Richter vor dem Urteil die einschlägigen Rechtsnormen lesen und beachten. Alter Juristenschnack: Ein Blick ins Gesetzbuch erleichtert die Rechtsfindung :D
Ein Vergleich der Arbeit von Gerichten und der BSU verbietet sich von selbst. Die Zielsetzung der BSU-Untersuchung ist ausschließlich die Ermittlung der Umstände und Ursachen sowie begünstigenden Faktoren des Unfalls, mit der Absicht, Leben zu schützen und zukünftige Unfälle zu verhindern. Sie dient nicht der Feststellung von Verschulden, Haftung oder Ansprüchen.

Derjenige mit mehr Scheinen kriegt nicht eher Recht. Wäre in diesem Fall auch schwierig geworden, da der Skipper der Mahdi ebenfalls Nautiker ist.
Mache die Dinge so einfach wie möglich, aber nicht einfacher.

grauwal

Seebär

Beiträge: 1 275

Schiffsname: lebhaft

Bootstyp: Aquanaut 1000

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58

Montag, 17. Februar 2020, 16:59

.........

Derjenige mit mehr Scheinen kriegt nicht eher Recht.


Es sei denn, der Richter kommt nach sorgfältiger Prüfung zu dem Schluss, dass die Schilderung eines Beteiligtem mit nachgewiesenem Sachverstand (eben durch die Scheine) glaubwürdiger ist, als eine von einem Laien (dem ohne Scheine).
Hinzu kommt noch das Problem, dass Gutachter i.d.R. Profis sind, also Leute die von Sportschifffahrt nicht unbedingt was verstehen, vom Segeln schon mal gar nicht, es sei denn sie sind selbst Sportschiffer.
Die gerne von Juristen vertretene Meinung, dass es im Rechtsstaat keinen rechtlichen Spielraum gibt, ist weder realistisch noch wünschenswert.

Mit anderen Worten: Der mit Schein hat bessere Karten. (ob das richtig ist, sei mal dahingestellt)

Gruß Franz
halber Wind reicht völlig

59

Montag, 17. Februar 2020, 17:04

@rollef: und @Lerigau: Aus meiner Sicht habt Ihr beide recht.

Deutsche Scheine sind in entsprechenden Gewaessern weltweit anerkannt

Die amtlichen deutschen Scheine werden von allen Ländern die der entsprechenden Resolution zugestimmt haben akzeptiert. Was bedeutet, dass wir in diesen Ländern mit unserem SBF-See z.B. in der 3 Meilenzone unterwegs sein dürfen.

In anderen Ländern (bzw. deren (Küsten)Gewässern kann es abweichend geregelt sein.

Dies stimmt auch, aber nicht in Bezug auf die Anerkennung des Scheins, sondern auf Sonderregelungen. Z.B. wie in Deutschland, dass man erst am 15 PS einen Schein benötigt.

60

Montag, 17. Februar 2020, 17:16

Mit anderen Worten: Der mit Schein hat bessere Karten. (ob das richtig ist, sei mal dahingestellt)
Auf der Fähre und auf der Yacht waren Leute mit Schein. Allerdings niemand mit Heiligenschein.

Ob nun mir Schein und was auch immer, beim fraglichen Unfall gab es VDR–Aufzeichnungen, Radar, AIS und Zeugen, akso Fakten! Fakten! Fakten! Die Besatzung der Schleswig–Holstein hätte vor Gericht nur dann Recht bekommen, wenn Donald Trump am Steuer gestanden hätte. Gegen die Argumente eines stabilen Genies helfen auch die KVR nicht weiter.
Mache die Dinge so einfach wie möglich, aber nicht einfacher.

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