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Marinero

Salzbuckel

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21

Freitag, 8. Januar 2021, 12:02

nach meiner Kenntnis (keine Gewähr) verkauft Pantaenius nur die Allianz Versicherung im Bereich der Yachtkasko. Das ist aber für den Versicherungsnehmer nicht transparent

Allianz bietet Bootsversicherungen über die esa an. Pantaenius hat die AGCS (Tochter der Allianz) mit 30% im Pool dabei.

Das ist auch nicht intransparent:

Zitat

Die Identität und genaue Beteiligung der an Ihren Verträgen beteiligten Versicherern, deren ladungsfähige Anschrift, Handelsregisternummer und weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Empfehlung sowie dem beigefügten Infoblatt der Versicherungspartner, für die die Pantaenius GmbH tätig ist.

und da steht

Zitat

Beteiligte Versicherungsunternehmen:*
(Das Erstgenannte ist das führende Versicherungsunternehmen)
Hanse Marine Versicherung-AG (30,00%)
Allianz Global Corporate & Specialty SE Niederlassung Hamburg (30,00%)
ACE European Group Ltd. Direktion für Deutschland (12,50%)
Kravag Logistic Vers. AG (7,50%)
ERGO Versicherung AG (5,00%)
Helvetia International Versicherung-AG (5,00%)
AIG Europe Ltd. Filialdirektion Hamburg (5,00%)
AXA Versicherung Aktiengesellschaft Bereich Industriekunden Nord/ Industrie-Transport (5,00%)

Sailhawk

Offizier

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22

Freitag, 8. Januar 2021, 12:15

Inzwischen sind ja wohl wieder (wie so oft) fast alle in Frage kommenden Versicherungsgesellschaften bzw. -makler genannt worden :D
Fehlt noch eine/r?


Ich bin bei der Gothaer Versicherungen und fühle mich dort sehr gut aufgehoben.
»Sailhawk« hat folgende Datei angehängt:
Sturm ist erst, wenn die Schafe keine Locken mehr haben.

Tral

Leichtmatrose

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23

Freitag, 8. Januar 2021, 12:47

Wir liegen in Lelystad Haven, haben auch überlegt eine Niederländische Versicherung zu nehmen die meistens etwas günstiger sind, ging allerdings nicht da Schweizer Wohnsitz.
Gruss Marco
Haloo Marco, geht nur Haftpflicht nicht oder geht auch Vollkasko nicht, weil CH?

Meeresfee

Salzbuckel

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24

Freitag, 8. Januar 2021, 12:59

Die Qualität einer Versicherung zeigt sich nicht nur in der Prämienhöhe, sondern im Verhalten bei einem Schaden. Wieläuft die Abwicklung. Bekommt man Hilfeoder muss sich um alles kümmern? Gibt es kulantes Verhalten? Welches Recht gilt?
Meine Versicherung ist seit Jahrzehnten Hamburger Yachtvers. Schomacker. Die Prämien sindok, sicher ist er nicht der Billigste, aber seine Bedingungen sind 1a.
Schadensfälle. Auf Grund eines groben Fehlverhaltens meinerseits durchgebrannte Lima. Wurde auf Kulanz übernommen.
Crash in einer Regatta 2008. Gegner war bei Pantänius. Die Protestverhandlung ergab, dass wir echt unschuldig. Schomacker nahm den Fall an sich, regelte alles mit Pantänius. ich bekam eine professionelle Reparatur bezahlt. Ohne viel Scherereien.
Sie sind wirklich auch am WE erreichbar, sie haben Konnektions in der Branche, sie verstehen sich als Anwalt ihres Kunden. Carsten

25

Freitag, 8. Januar 2021, 13:42

Generell kann man vor den niederländischen Versicherungen nur warnen. Die Vertragsbedingungen sind mit den hiesigen in der Regel nicht vergleichbar.

Bei deutschen Maklern/Versicherungen ist im Regelfall mit fester Taxe versichert, Eerdmanns und Co. versichern nur den aktuellen Wiederbeschaffungswert (Volksmund: Zeitwert) im Schadensfall. Daher sind sie auch günstiger, aber die Leistung ist auch nicht vergleichbar. Wer also eine feste Taxe will, der sollte im Land bleiben (wobei es mittlerweile auch Anbieter hier gibt, die ohne feste Taxe günstiger anbieten). You get what you pay for.
Der Weg ist der Weg. Das Ziel ist das Ziel.

Lutze

Admiral

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26

Freitag, 8. Januar 2021, 13:49

Hallo,

Wir haben über Nobby versichert. Die waren bei uns recht flexibel und ich fühlte mich gut bedient und gleichzeitig war es günstig. Als Versicherung ist da auch Allianz ESA dahinter.

Viele Grüße, Lutze

27

Freitag, 8. Januar 2021, 14:59

Wege der festen Taxe …

Bei Pantenius hatte ich mich vor Jahren mal wegen ´ner Totalverlustversicherung erkundigt. Mindest-Festtaxe war 15.000. Während der Bootstyp teilweise in Topzustand auch über 15.000 gehandelt wurde, war meine weniger wert.
Antworten von P. in dem Gespräch sinngemäß:
"Wir versichern Ihr Boot mit dem was nach Vertrag inkludiert ist, bis zu dem vereinbarten Wert. (Punkt)
Ist das Boot 20.000 wert, Sie haben aber nur 15.000 versichert, bleibt es bei 15.000. Allzu groß darf das Missverhältnis aber nicht sein, weil Bergungskosten eines sehr großen Bootes u.U. nicht mit der Prämie für 15.000 abgedeckt sind.
Umgekehrt ist es an Ihnen, uns nachzuweisen, dass Ihnen für die versicherten Dinge ein Schaden i.H.v. der Festtaxe entstanden ist. Bei ein paar Prozenten schaut da keiner so genau hin, aber wenn ein Boot z.B. für 15.000 versichert ist, müsste aufgrund von Alter, Durchschnitts-Marktpreisen einen Wert von 12.000 gehabt haben, dann liegt es (in dieser Preislage noch) an Ihnen, zumindest Hinweise beizubringen, dass das Boot mehr wert war. Z.B Rechnungen, Fotos, Zeugenaussagen, …
Es ist grundsätzlich nicht möglich einen Gegenstand zu einem höheren als dem Marktwert zu versichern, weil das Fehlanreize schaffen würde!"

Interessant wäre, ob es schon jemand geschafft hat, ein Boot, das er z.B. vor 20 Jahren für 40.000 kaskoversichert hat und die Versicherung einfach weiterlaufen ließ, nach Totalverlust und möglicherweise 25.000 Restwert wieder für 40.000 versilbert zu kriegen? Alles andere sind Weissagungen.
Pantenius, darauf angesprochen antwortete: "Wir empfehlen nach einigen Jahren die Konditionen zu prüfen und an veränderte Umstände anzupassen." Und enn man das n icht tutund alles weiterlaufen lässt? "Dann kann es passieren, dass ein Schaden eintritt und man wundert sich (resp. guckt in die Röhre)."

Meeresfee

Salzbuckel

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28

Freitag, 8. Januar 2021, 15:33

Da handelt Schomacker anders. Auf diese Problematik angesprochen sagen die, you get what you pay for.Bei mir 51 versichert, darauf die Prämie gezahlt, wenn Verlust, dann 51.

Hanser

Salzbuckel

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29

Freitag, 8. Januar 2021, 15:44

Wegen der festen Taxe …

Bei Pantenius hatte ich ...
Bei mir war es jetzt genau umgekehrt:

Letztes Jahr hatte ich mein werftneues Boot entsprechend Kaufpreis +MWSt. bei P versichert. Nun wollte ich Geld sparen und dachte mir "der Wertverlust ist im ersten Jahr am größten, also jetzt runter mit der festen Taxe". Da wurde dann gesagt, dass ich den Schutz für ein neuwertiges Boot nur habe, wenn die feste Taxe auch weiterhin dem Kaufpreis entspricht - und das war die Empfehlung.

Also wie Carsten es zu Schomacker berichtet: Die Höhe der festen Taxe ist auch bei P. maßgeblich für die max. Schadensregulierung, auch wenn diese (etwas?) höher ist als der Marktwert des Bootes.
Volker

emotion

Kapitän

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Heimathafen: Hooksiel

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30

Freitag, 8. Januar 2021, 15:46

Wege der festen Taxe …

Bei Pantenius hatte ich mich vor Jahren mal wegen ´ner Totalverlustversicherung erkundigt. Mindest-Festtaxe war 15.000. Während der Bootstyp teilweise in Topzustand auch über 15.000 gehandelt wurde, war meine weniger wert.
Antworten von P. in dem Gespräch sinngemäß:
"Wir versichern Ihr Boot mit dem was nach Vertrag inkludiert ist, bis zu dem vereinbarten Wert. (Punkt)
Ist das Boot 20.000 wert, Sie haben aber nur 15.000 versichert, bleibt es bei 15.000. Allzu groß darf das Missverhältnis aber nicht sein, weil Bergungskosten eines sehr großen Bootes u.U. nicht mit der Prämie für 15.000 abgedeckt sind.
Umgekehrt ist es an Ihnen, uns nachzuweisen, dass Ihnen für die versicherten Dinge ein Schaden i.H.v. der Festtaxe entstanden ist. Bei ein paar Prozenten schaut da keiner so genau hin, aber wenn ein Boot z.B. für 15.000 versichert ist, müsste aufgrund von Alter, Durchschnitts-Marktpreisen einen Wert von 12.000 gehabt haben, dann liegt es (in dieser Preislage noch) an Ihnen, zumindest Hinweise beizubringen, dass das Boot mehr wert war. Z.B Rechnungen, Fotos, Zeugenaussagen, …
Es ist grundsätzlich nicht möglich einen Gegenstand zu einem höheren als dem Marktwert zu versichern, weil das Fehlanreize schaffen würde!"

Interessant wäre, ob es schon jemand geschafft hat, ein Boot, das er z.B. vor 20 Jahren für 40.000 kaskoversichert hat und die Versicherung einfach weiterlaufen ließ, nach Totalverlust und möglicherweise 25.000 Restwert wieder für 40.000 versilbert zu kriegen? Alles andere sind Weissagungen.
Pantenius, darauf angesprochen antwortete: "Wir empfehlen nach einigen Jahren die Konditionen zu prüfen und an veränderte Umstände anzupassen." Und enn man das n icht tutund alles weiterlaufen lässt? "Dann kann es passieren, dass ein Schaden eintritt und man wundert sich (resp. guckt in die Röhre)."



Wenn Pantaenius 15.000 versichert zahlen die auch diese, die prüfen den realistischen beim Abschluss, also ein Boot mit 15.000 Marktwert bekommst du nicht für 100.000 versichert! Alles andere regelt sich automatisch, da der Eigner auch keine Prämie mehr für 100.000 zahlen will wenn das Boot am Markt problemlos für 50.000 zu beschaffen ist. Die Prämie steigt nämlich ab einem Wert von etwa 20.000 linear!
Gooden Wind

Hendrik

PushingTin

Kapitän

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Wohnort: Raum Ahrensburg

Bootstyp: DS...one-off...schwimmt seit Anfang Juni

Heimathafen: ...liegt in der Kieler Förde

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31

Freitag, 8. Januar 2021, 15:47

Es ist (wie oben bereits erwähnt wurde) meines Wissens üblich, dass man bei der Schiffsversicherung mit maximalem Schadensfreiheitsrabatt startet (typisch wären 40 %) und nicht wie beim Auto einen Rabatt erarbeiten muss.
Ich bin mit Firmenich sehr zufrieden, die sind allerdings eher teuer. Das mit Abstand billigste Angebot das mir vorlag war von einem Versicherer, dessen Konditionen untragbar sind. Ich habe über einen Versicherungsmakler meines Vertrauens abgeschlossen, wir haben uns quasi gemeinsam für Firmenich entschieden.

Durch diese Beratung konnte ich auch einschätzen, dass der mit Abstand günstigste Versicherer völlig indiskutable Bedingungen hat. Der Laie scheitert am Kleingedruckten, bzw. man muss sich sehr sorgfältig in die verschiedenen AGB einlesen um beurteilen zu können wo der Hammer hängt.
Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
Albert Einstein

Und immer an die Musing denken! :acute:
Nov. 2015: Ich habe meine Profilinformationen up-gedatet.

Hanseat70

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32

Freitag, 8. Januar 2021, 15:58

Hallo,

Wir haben über Nobby versichert. Die waren bei uns recht flexibel und ich fühlte mich gut bedient und gleichzeitig war es günstig. Als Versicherung ist da auch Allianz ESA dahinter.

Viele Grüße, Lutze

Nicht mehr Allianz, sondern jetzt bei mir die Mannheimer. Bekam neulich Post von Nobby mit der Information des Wechsels und auch neuen Vertragsbedingungen. Vertragsbedingungungen sollen vergleichbar zu den alten sein. ?(

33

Freitag, 8. Januar 2021, 16:12

@emotion: Du beziehst Dich nicht auf den Beitrag den Du zitierst?
"Mindest-Festtaxe" heißt sie prüfen ob es auch weniger tut.
"Wir empfehlen ... " heißt, sie empfehlen es nicht.

Sag doch einfach, "ich glaube kein Wort davon, das hast du geträumt". Damit ist doch alles gesagt.

RainerF

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34

Freitag, 8. Januar 2021, 16:13

Da handelt Schomacker anders. Auf diese Problematik angesprochen sagen die, you get what you pay for.Bei mir 51 versichert, darauf die Prämie gezahlt, wenn Verlust, dann 51.


So auch bei uns, hier lassen sich auch das Inventar, selbst Lagerbock etc. alles mitversichern. Mal zahlt die Prämie auch entsprechend dem Versicherten Wert der schlussendlich als feste Taxe hier erwähnt wird.
Unsere schöne: http://la-guapa-sy.de/

Bavaria 56 V

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35

Freitag, 8. Januar 2021, 16:15

Wegen der festen Taxe …

Bei Pantenius hatte ich ...
Bei mir war es jetzt genau umgekehrt:

Letztes Jahr hatte ich mein werftneues Boot entsprechend Kaufpreis +MWSt. bei P versichert. Nun wollte ich Geld sparen und dachte mir "der Wertverlust ist im ersten Jahr am größten, also jetzt runter mit der festen Taxe". Da wurde dann gesagt, dass ich den Schutz für ein neuwertiges Boot nur habe, wenn die feste Taxe auch weiterhin dem Kaufpreis entspricht - und das war die Empfehlung.

Also wie Carsten es zu Schomacker berichtet: Die Höhe der festen Taxe ist auch bei P. maßgeblich für die max. Schadensregulierung, auch wenn diese (etwas?) höher ist als der Marktwert des Bootes.
Volker


Genau das wurde mir auch gesagt weil mal wieder eine Prämienerhöhung anstatt.
Und es wurde auch darauf hingewiesen dass wenn mein Boot für 100.000 versichert ist und ich jetzt es für 75.000 versichern würde ja die Prämie nicht 25 % günstiger.

Ich durfte den Service von P leider schon zweimal erleben,(weil ja Schaden) und der war perfekt. Und das sind mir die paar Euro mehr wert.

Gruß Klaus
Ab Windstärke zwölf gibt es keinen Atheisten mehr.( Helmut Gollwitzer)

36

Freitag, 8. Januar 2021, 16:25

Vielleicht ergeben sich die Unterschiede wegen der Totalverlustversicherung, die ja v.a. für ältere Boote interessant wäre. Gezahlt wird erst, wenn das Ding mindestens auf Sehrohrtiefe liegt ... und die Prämien waren so, dass es das auch alle 10, 15 Jahre hätte tun müssen. Gut 500 € pro Jahr für 15.000 Versicherungswert, die eben nur bei Totalverlust zahlt. Haftungspaniker sind mit was Neuerem besser bedient, kann ich nur sagen ...

Henning

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Bootstyp: Kleines Patscheboot mit Kinderrigg, Gavin Atkin "Cruising Mouse", Phil Bolger "Teal", Jim Michalak "IMB"

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37

Freitag, 8. Januar 2021, 16:45

Bin seit Bootsübernahme Kunde bei Nobby.
Konnte den Vertrag inklusive Rabatt und der Zusatzklausel "neu gegen alt" problemlos vom verstorbenen Voreigner übernehmen.

Ansonsten kann ich Schomacker aus Hamburg empfehlen. Der "Unfallverursacher" war bei denen versichert, mein Schaden wurde schnell und unkompliziert von denen beglichen.
Sehr netter telefonischer und schriftlicher Kontakt, am liebsten hätten sie mir auch noch ein Versicherungsangebot gemacht.

emotion

Kapitän

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Heimathafen: Hooksiel

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38

Freitag, 8. Januar 2021, 16:46

Vielleicht ergeben sich die Unterschiede wegen der Totalverlustversicherung, die ja v.a. für ältere Boote interessant wäre. Gezahlt wird erst, wenn das Ding mindestens auf Sehrohrtiefe liegt ... und die Prämien waren so, dass es das auch alle 10, 15 Jahre hätte tun müssen. Gut 500 € pro Jahr für 15.000 Versicherungswert, die eben nur bei Totalverlust zahlt. Haftungspaniker sind mit was Neuerem besser bedient, kann ich nur sagen ...


Es geht um deutliche unter und über Deckung.

Ein Gebrauchtboot was jetzt einen Marktwert von 15.000 hat wird in 5 Jahren bei normaler Pflege nicht auf 5.000 fallen, also gibt es dein geschildertes Problem nicht.

Wenn jemand ein Boot jetzt für 100.000 kauft und in 20 Jahren noch die Prämie für 100.000 zahlt ohne das er entsprechende Wert erhaltende Maßnahmen nachweisen kann ist dumm.

Das von dir Beschriebene Problem tritt nur im Bereich unter 15.000 auf und das hatte ich bei meinem Schlauchboot bei W&W auch, Wert 6.000 inkl. AB und Trailer und so auch als feste Taxe versichert, aber die Prämie war die gleiche wie bei 15.000 Wert, war mir aber egal da es mir vor allem um die Bergungskosten ging.
Gooden Wind

Hendrik

Hufi

Offizier

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Bootstyp: Bavaria 36

Heimathafen: Lemmer

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39

Freitag, 8. Januar 2021, 16:49

Die pauschale Warnung von @:Moppelender vor niederländischen Versicherungen kann ich so nicht stehen lassen. Wir sind bei Kuipers mit fester Taxe für 59.000 Euro in der Vollkasko versichert.

Bei 50% Schadensfreiheitsrabatt zahlen wir für Haftpflicht und Vollkasko mit 295Euro Selbsbeteiligung 484,00 Euro pro Jahr.

In Anspruch genommen habe ich die Versicherung erst einmal, im Sturm hatte sich die Rollfockpersenning des Nachbarliegers gelöst und hatte wild schlagend bei den Nachbarn einiges rasiert. Bei uns Windex und den Raymarine Windmesser. Beides zu 100% Neubeschaffungspreis ersetzt, ohne Selbstbeteiligung. Nach einiger Zeit kam ein Brief, dass sich Kuipers den Schaden von der Versicherung des Pechvogels mit der gelösten Persenning hat wiederholen können und daher der Schadensfreiheitsrabatt erhalten bleibt.

Liebe Grüße
Bernd

lelyboot

Seebär

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Heimathafen: Lelystad Flevo Marina

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40

Freitag, 8. Januar 2021, 17:10

Das ist richtig, man kann nicht so pauschal sagen, dass man niederländische Versicherungen meiden sollte. Unser Forumsmitglied "mussi 1975" hatte ja eine Schadensabwicklung mit P., die sich entgegen des Lobes hier als schwierig gestaltete, obwohl er die Gebaren der Versicherer nach meiner Einschätzung sehr gut kennt und somit auch den anzuratenden Umgang. Eine Versicherung, die m.E. zumindest in die Auswahl aufgenommen werden sollte (Die Details sind natürlich nur individuell vom möglichen Versicherungsnehmer zu prüfen!) ist datacombinatie mit Sitz in Brielle.

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