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Nobs74

Leichtmatrose

  • »Nobs74« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 39

Schiffsname: freitag

Bootstyp: Etap 30I

Heimathafen: Monfalcone

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1

Freitag, 10. September 2021, 12:00

Praxis lernen

Hallo zusammen,
leider kommen wir ja immer nur im Urlaub zum Segeln. bisher haben wir versucht uns jeden Uralub ein Thema zum segeln lernen ausgesucht. Bisher haben wir die Themen hier "abgearbeitet"

-Hafenmanöver
-Ankern I Boje
-Nachtfahrt

Vorschläge für weitere Schwerpunkte sind gesucht. Wir sind mit 2 Kindern (5+7) unterwegs die da auch gerne mit eingebunden werden können einerseits andererseit Themen wie Schwerwettertörn ausschliessen :-)

Gruss
Nobs
Wo die geistige Sonne tief steht werfen auch Zwerge lange Schatten.

cmingus

Proviantmeister

Beiträge: 355

Bootstyp: Nadine 24

Heimathafen: Kiel

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2

Freitag, 10. September 2021, 12:43

Mein Vorschlag wäre "Wetter, Wetterlage in Zusammenhang mit Törnplanung und Navigation". Erhöht die Sicherheit und kann den Urlaub für die ganze Familie entspannter machen.

Beiträge: 1 270

Wohnort: Magdeburg

Bootstyp: bootloser Mitsegler

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3

Freitag, 10. September 2021, 12:49

Als sehr hilfreich empfinde ich Übungen mit Bergesystemen, um über Bord gegangene wieder ins Boot zu bekommen; wird auch auf den einschlägigen Messen angeboten.
Scheint die Sonne auf das Schwert, macht der Segler was verkehrt

4

Freitag, 10. September 2021, 15:41

Moin,

achterlicher Leichtwind auf einem standardbesegelten Boot: zum Abgewöhnen!

Daher mein Vorschlag: Gennaker/Spinnaker kennenlernen und üben. Wenn von den Stöpseln jemand steuern mag und kann, könnte er/sie bereits eingebunden werden.
Und sobald jemand vom strukturierten Optisegeln bereits Vorstellungen zum Segeltrimm einbringen kann, für das Spifahren vielleicht sogar auch bereits.

(Nebenaspekt: wenn man an Eurem Wohnort irgendwo Optisegeln kann, gebt die unbedingt dorthin!)

Gruß
Andreas

Winterfalke

Kap Hornier

Beiträge: 13 085

Wohnort: Niederösterreich

Bootstyp: gecharterte 30 - 40ft.

Heimathafen: Adria

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5

Montag, 13. September 2021, 14:49

leider kommen wir ja immer nur im Urlaub zum Segeln. bisher haben wir versucht uns jeden Uralub ein Thema zum segeln lernen ausgesucht. Bisher haben wir die Themen hier "abgearbeitet"
-Hafenmanöver
-Ankern I Boje
-Nachtfahrt

Vom Ansatz her verstehe ich Eure Intention. Man will ja im Urlaub auch noch Urlaub machen.
Ich denke nur, dass es essentiell ist - besonders mit kleinen Kindern an Bord - das Boot unter allen äusseren Bedingung sicher führen zu können. Und besonders das Thema Schwerwetter kann man nicht ausschliessen. Kann jedem passieren, dass er da hinein gerät und dann darf keine Panik ausbrechen, weil der Skipper nicht weiss, was er machen soll.
Seemannschaft ist ein Gesamtkonzept, welches der Skipper auch insgesamt gut kennen muss. Natürlich wird man Fehler machen, aber gerade die führen irgendwann zur Perfektion. Hafenmanöver ist z.B. auch nicht gleich Hafenmanöver bei 6 Bft.
Wenn Du der Meinung bist, dass Du noch etwas mehr lernen möchtest, würde ich ein Skippertraining empfehlen oder mal mit einem erfahrenen Skipper mitfahren.
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

Nobs74

Leichtmatrose

  • »Nobs74« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 39

Schiffsname: freitag

Bootstyp: Etap 30I

Heimathafen: Monfalcone

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6

Dienstag, 14. September 2021, 10:25

... naja ist nicht so dass wir keine Praxis haben (SKS 5000Sm+ und meine Frau hat auch den SBF und 2000 SM+) Sturm hatten wir auch schon öfters mal, auch überraschend aber trotzdem mache ich das nicht mit den Kids wenn es sich vermeiden lässt. Wenn ich Schwerwetertörn meine dann heisst das für mich statt im Hafen zu bleiben trotzdem abzulegen wenn Starkwind vorhergesagt ist.
Es sind mehr so Schwerpunkte gemeint die man geziehlt üben kann.
Das mit dem Gennaker wird nächstes Jahr wohl einer der Mitfavoriten sein.
Segeltrimm wäre auch noch gut.
Ich denke halt es lernt sich besser wenn man sich ein Thema vornimmt und das dann umsetzt wie Seemannschaft als Gesamtkonzept (was es zweilfeslos ist) lernen zu wollen.
Wo die geistige Sonne tief steht werfen auch Zwerge lange Schatten.

7

Dienstag, 14. September 2021, 10:59

Ich denke halt es lernt sich besser wenn man sich ein Thema vornimmt und das dann umsetzt wie Seemannschaft als Gesamtkonzept (was es zweilfeslos ist) lernen zu wollen.


da bin ich 100% anderer Meinung :O, es gibt gewisse Themen, wie Segeltrimm die lernen sich doch prima nebenbei, genau so wie Hafenmanöver. Dann macht man eine kleine Hafenrundfahrt vor dem anlegen... denn was hilft es wenn das Hafentraining 5 Jahre zurück mit eventuell anderem Boot ist? Beim Anlegen spielen wir auch die "Schwerwetter" manöver bei leichtem Wind durch. Das mögen die Hafenkinogäste belächeln, und oft kommt man uns auch zur Hilfe :D... das bedarf dann etwas erklärung. Da die Crew es ja auch nachts um 3 bei Regen und viel Wind hinbekommen sollte. Das Interessante, bei all meinen Anlegemanövern > 5BFT war die besagt helfende hand an Land nicht zur stelle...

Genauso beim Ankern, was soll man das in einen Urlaub jede Nacht "erzwingen" wenn sich sonst 1-2 super buchten ergeben. Was ich sagen will, all das Vorhergesagt würde ich eher auffrischen und erweitern... 5000sm+ klingt doch gut, was mit viel mehr gebracht hat als meine eigenen Meilen waren Regatta und Touren auf Sportlichen Booten mit unterschiedlichen Skippern. Denn 3 Skipper, 3 Möglichkeiten leinen auf zu schießen. Man lernt so andere Boote, deren Eigenheiten und das Limit anders kennen. Sehr erhellend bei mir war eine Tour auf einer Pogo 650 zu zweit... aber auch die unterschiedliche Crew führung An/Ablegen, Boots Handling... auch eine Nachtfahrt auf einem Charter Dampfer mit tollem Skipper der viel Regatta segelt, lektion Segeltrimm bei Nacht mit dem Popometer...

Beiträge: 1 437

Wohnort: Da wo das Boot ist

Schiffsname: Serenity

Bootstyp: Jeanneau Fantasia 27

Rufzeichen: XPE6779

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8

Dienstag, 14. September 2021, 11:30

Sehr erhellend bei mir war eine Tour auf einer Pogo 650 zu zweit...


Kommt im Urlaub immer super wenn man sich einfach mal 2-3 Tage von der Familie verpieselt um ein bisschen Rennziege zu segeln. Natürlich nur zum wohle der Familie falls man es später auf dem eigenen Boot braucht :-)

Aber im Allgemeinen: Ich finde die Idee sich ein paar Ziele zu setzen von Dingen die auch Spaß machen und den Urlaub nicht groß angreifen ganz hervorragend.
Es geht doch nicht darum nen ganzen Tag lang stupide immer den gleichen Mooringball zu fangen. Ne, dann nimmt man sich im Urlaub mal vor ein paar Ankerplätze abzugrasen. Im anderen Urlaub fährt man mehr Marinas an, und mal auch diese die eng und unangenehm sind.

Alles was ich gelernt habe, ob Hafenmanöver oder Mooringbälle fangen oder Ankern machte ich ohne den Hintergedanken das ganze zu üben und die ersten paar male immer mit mächtig Schiss in der Hose. Weil ichs immer erst gemacht habe wenns drauf an kam.
Fuck, Mooringbälle alle belegt. Muss wohl ankern... kein so gutes Gefühl. Und oft habe ich dadurch auch Dinge dadurch gemieden. Überfüllte kleine Häfen nicht angelaufen etc. Dadurch hab ich auch meine tausende Seemeilen auf dem Buckel, aber wenn ihr mich trefft und ich bei euch ins Päckchen will, seid gewiss dass ich noch nie vorher längs an einem anderen Boot festgemacht habe.

Das sind halt verschiedene Typen. Mit Vereinen kannst du mich jagen, und das letzte was ich will ist Pogo segeln. Da sehe ich null nutzen drin.

Was ich damit sagen will. Der TE hat m.E. den für sich perfekten Weg gefunden um auch während des Urlaubs noch ein bisschen an seiner Sicherheit und den Fähigkeiten zu schrauben.
Ich würde da gar nichts anders machen sondern den Modus beibehalten.

- Ein paar Wolken und Fallwinde jagen und dabei lernen geht immer zwischendurch und ist ein Spaß für die ganze Familie.
- Beiliegen kommt immer gut
- Je nach Fahrtgebiet auch mal ein bisschen rumspielen beim Ankern, mal mit Heckanker oder Landleine arbeiten könnte man mal versuchen.

Ansonsten, Schnorcheln, Schwimmen, Erkunden des Meeres. Wenn ich schon dieses unsägliche Wort Seemannschaft in den Mund nehme, dann nur um klarzumachen dass eine Crew aus echten Wasserratten die hervorragend schwimmen können und sich im Wasser uneingeschränkt wohl und sicher fühlen das beste ist was man an Bord haben kann. Zudem ist die Unterwasserwelt faszinierend. Egal wo. Mit ein bisschen eigenem Wissen kann man den Kids auch unglaublich spannende Dinge erzählen und beibringen. Erweitert den Spielplatz. Leute die vom Boot schreien "NICHT ZU DEN STEINEN SCHWIMMEN!" oder "BLEIBT AM BOOT" haben Angst vor dem Wasser. Dabei sollte man neben dem Boot genau so komfortabel sein wie auf dem Boot :-) Aber das ist nur meine Philosophie :-)
/Marco

Blog, Live-Track, Fotos und Bootsinfos: sailing-serenity.eu
"There is no place, I can be, since i've found Serenity"

9

Dienstag, 14. September 2021, 11:34

Oh, inspiriert von Marcos Post und meinem eigenen Bedürfnis: Wie sieht's denn mit "Essen aus dem Meer" als Schwerpunktthema aus? Nicht nur angeln, sondern auch Muscheln und Co sammeln
Robulla - die schönste 34 Fuß Yacht unter deren Sprayhood man Tomaten züchten kann deren Sprayhood Leben rettet!

Video zum Boot: https://www.youtube.com/watch?v=AyoXf3Slv24

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