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  • »skipper2000« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 12. Juni 2017, 16:40

Sorgleine an Deck verlegen

Moin, Moin,
ich habe einiges zu Sorgleine verlegen im forum gefunden.
Es scheint sinnvoll zu sein, den Gurt (Tauwerkist unsicher, weil rollt) auf Deck von Achtern bis zum Bug beidseitig, so weit
innen wie es der Aufbau zuläßt straff zu setzen.
An andere Stellle dazu ein Hinweis, dass es praktisch sei einen Rundring / Laufring zu verwenden, in den man sich dann
mit einem Karabiner des Lifebelt einpicken kann (wäre besser, als mit dem Karabiner an den Gurt zu gehen) - das leuchtet zumindest ein.

Nun Frage: wer hat Erfahrungen damit ?
- wie stark sollte der Gurt durchgestzt sein ?
- sind Spuren auf Deck (GFK) zu erwarten, wenn Ring oder Karabiner drauf langrutscht??

wäre nett, wenn einer etwas beitragen kann
gruß skipper 2000






GiNsPaCe

Seebär

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2

Montag, 12. Juni 2017, 16:56

- wie stark sollte der Gurt durchgestzt sein ?
- sind Spuren auf Deck (GFK) zu erwarten, wenn Ring oder Karabiner drauf langrutscht??

1. so dass er nicht flattert bzw sich umdrehen kann und zur Stolperfalle wird
2. wenn du nicht 200km entlang der Leine läufst sollten da kaum spuren auftreten

Ich bin sehr viel auf dem Vordeck, aber bei uns sind keine Spuren zu finden (Teakdeck)

captainswordislaw

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3

Montag, 12. Juni 2017, 18:25

An andere Stellle dazu ein Hinweis, dass es praktisch sei einen Rundring / Laufring zu verwenden, in den man sich dann
mit einem Karabiner des Lifebelt einpicken kann (wäre besser, als mit dem Karabiner an den Gurt zu gehen) - das leuchtet zumindest ein.


Moin Skipper,

ich nutze extra durchgebolzte U-Bügel in der Nähe des Heckkorbes und auf dem Vorschiff mittig für die Strecktaue aus Gurtmaterial. Ich habe sie innerhalb der Wanten liegen. Muss man sich auf dem Weg nach vorn zwar umpicken, aber der Weg zur Reling im Falle eines Sturzes ist weiter, man bleibt also eher an Bord bzw. hängt nicht so tief im Wasser.
Bin da aber zum Glück Theoretiker.

Meine handelsüblichen Gurte lassen sich mit dem mitgelieferten Karabiner stramm von Hand durchsetzen.
Trotzdem liebäugele ich immer noch mit einem Dyneemabändsel, dann geht es ja noch strammer :tauziehen: .

Den Laufring kannte ich bisher noch nicht. In den Gurt kann ich mich auch blind jederzeit mit dem Karabiner einpicken. Welche Vorteile wurden genannt?

Grüße aus Köln
Henning
Lee-ho!

Henning

  • »skipper2000« ist der Autor dieses Themas

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4

Montag, 12. Juni 2017, 19:06

Sorgleine

Hallo ,
Danke Hendrik - bei Teakdeck würde ich auch nicht an Spuren denken - bei GFK ? - keine ahnung.

Henning, Deine Frage nach dem "Laufring" - es war die Rede davon, dass sich der ("blöde eckige") karabiner der Lifebelts
leichter in was Rundes als in den flachen Gurt einhängen lässt, und dass es außerdem manchmal Verhakungen des Karbiners im Gurt geben würde.
Der Rundring läuft also problemloser - was mir eigentlich einleuchtet.
gruß skipper2000

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5

Montag, 12. Juni 2017, 19:13

Wenn Du bei richtig Hack auf dem Boot rum turnst wird so ein Laufring schnell mal wegrutschen wenn Du Dich umpickst.
Ich hab den Gurt vorne mittig an einem durchgebolzen U-Ring befestigt und hinten an den Heckklampen. Er läuft innerhalb der Wanten damit ich ohne Umpicken vom Cockpit bis zum Bugkorb komme. Gerade Einhand ist es wichtig nicht über Bord zu gehen.
Liebe Grüße
Marcel

Warum gibt es nur zwölf Windstärken ? Als Herr Beaufort bei zwölf angekommen war hat er aufgehört zu zählen und angefangen zu beten...

  • »skipper2000« ist der Autor dieses Themas

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6

Montag, 12. Juni 2017, 19:29

Wenn Du bei richtig Hack auf dem Boot rum turnst wird so ein Laufring schnell mal wegrutschen wenn Du Dich umpickst.
Ich hab den Gurt vorne mittig an einem durchgebolzen U-Ring befestigt und hinten an den Heckklampen. Er läuft innerhalb der Wanten damit ich ohne Umpicken vom Cockpit bis zum Bugkorb komme. Gerade Einhand ist es wichtig nicht über Bord zu gehen.
Das ist richtig - bei mir wird Gurt auch innerhalb der Wanten liegen. Bei Arbeit vorne, picke ich mich mit dem zweiten Lifebeltkarabiner sowiso an einem Fixpunkt ein - erst dann
den anderen aus der Sorgleine, wegen mehr Bewegungsfreiheit.
Denke auch, dass der Laufring im Gurt dort liegen bleiben wird, weil er ja (hoffentlich) durch den Gurt an Deck festgehalten wird.
Für den Rückweg zum Cockpit dann wieder erst am Ring einpicken un dan vom Fixpunkt weg (so stelle ich mir das jedenfalls vo).

unregistriert

7

Montag, 12. Juni 2017, 19:33

Ergänzend zur Eingangsfrage: Ich kenne jemanden, der lässt seine Gurtbänder dauernd befestigt. Mir scheint das keine so gute Lösung zu sein, weil die unter der UV-Strahlung sicher nicht besser werden. Außerdem wächst der Grünspan darunter. Wie haltet Ihr es damit? Nur montieren, wenn Schlechtwetter angesagt ist?

Spuren am Deck: Das Problem lässt sich leicht vermeiden, indem man auf den Haken des Lifebelts im fraglichen Bereich ein Stück weißen Schrumpfschlauch aufbringt.

Spi40

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8

Montag, 12. Juni 2017, 20:04

Ergänzend zur Eingangsfrage: Ich kenne jemanden, der lässt seine Gurtbänder dauernd befestigt. Mir scheint das keine so gute Lösung zu sein, weil die unter der UV-Strahlung sicher nicht besser werden. Außerdem wächst der Grünspan darunter. Wie haltet Ihr es damit? Nur montieren, wenn Schlechtwetter angesagt ist?


Zum Törnbeginn werden die Gurtbänder angebracht und nach Törnende wieder abgeschlagen. Also wenn ich an einem Wochenende am Boot bin sind die Gurtbänder nur 2 Tage dran, im Urlaub schon mal 4 Wochen. Egal ab Gutes Wetter oder Schlechtwetter!
Meine Gurtbänder habe ich selbst genäht aus schwarzem Gurtband, doppellagig und an den Schäkeln 4 fach. Genäht mit Zickzackstich mit Zwischenstich, wie es in der Nähmaschinensprache heißt, zwei Reihen nebeneinander.
Gruß Torsten

kis
keep it simple

captainswordislaw

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9

Montag, 12. Juni 2017, 20:07

Wie haltet Ihr es damit? Nur montieren, wenn Schlechtwetter angesagt ist?

Nachts und bei schlechtem Wetter.


Grüße aus Köln
Henning
Lee-ho!

Henning

  • »skipper2000« ist der Autor dieses Themas

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10

Montag, 12. Juni 2017, 21:18

Ich denke, es reicht beim Törn: Wetterbericht >> mieß (mehr als 5 Bft) >> Gurt verlegen >> dranlassen bis Törnende (oder wenn wieder wg, wen die restlichen 3 Woche Flaute zu erwarten ist.
skipper2000

Lerigau

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11

Montag, 12. Juni 2017, 21:24

Hat eigentlich mal jemand seine Sorgleine getestet? Also bewusst mal mit eingepicktem Lifebelt über die Reling gehubst oder ähnliches?
Wäre sicher erstaunlich erhellend... (ich selbst habe es noch nicht getestet).

VG
Holger
Das Blog zu unserem Boot:SY-SLOCUM.de

Ist aber natürlich nicht wie Autofahren, sondern eben halt wie... Segeln

segler66

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12

Montag, 12. Juni 2017, 21:33

Ich würde keinen Ring nehmen, angenommen Du arbeitest am Mast und sicherst Dich dort mit Aushaken an der Sorgleine, der Ring wird evtl. weg Rutschen...deshalb habe ich als ich noch Einhand Unterwegs war, immer an die Sorgleine/Gurt eingepickt.
Ich hatte mir die damals selber genäht. Entsprechendes Gurtband, 40mm breit, an den Enden auf 20 cm mehrfach Zickzack längs und dreimal normal quer, über diese Länge mit dickem Polyestergarn mit Maschine und Jeansnadel vernäht.
https://www.youtube.com/watch?v=qtsr6_GYV1w

Meine Contest hat einen ähnlichen Riss wie die Hallberg 29

biancasegler

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Heimathafen: Wedel

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13

Montag, 12. Juni 2017, 21:50

Ergänzend zur Eingangsfrage: Ich kenne jemanden, der lässt seine Gurtbänder dauernd befestigt. Mir scheint das keine so gute Lösung zu sein, weil die unter der UV-Strahlung sicher nicht besser werden. Außerdem wächst der Grünspan darunter. Wie haltet Ihr es damit? Nur montieren, wenn Schlechtwetter angesagt ist?

Ich habe meine Gurtbänder seit 12 Jahren dauerhaft installiert, weil ich sie nicht so einfach ab bekomme. Grund: Ich habe sie (mittels einer Hilfsleine und Stopperstek) über die weit achtern montierten Spi-Winschen richtig unter Spannung gesetzt und dann mit Schäkel an der Fußreling befestigt (dadurch geben die Gurte nicht mehr viel nach). Das war ganz schön aufwändig und möchte ich nicht regelmäßig wiederholen. Jetzt nach 12 Jahren Dauerbetrieb fasern sie an zwei Stellen, an denen ich immer drüber laufe, aus, ich werde sie im nächsten Winterlager erneuern.

Der Grünspan ist kein großes Problem. Ab und zu mit Reiniger säubern und alles ist gut.

Viele Grüße - Martin
"Die See, dachte er, glich der Mathematik in der Hinsicht, dass sie ebenso rein und unbestechlich war. Sie wurde von eigenen Gesetzen regiert, welche die Menschen vielleicht begreifen, aber nie beherrschen würden." (Aus: Die lange Heimkehr von Philip Caputo)

14

Dienstag, 13. Juni 2017, 07:03

Hat eigentlich mal jemand seine Sorgleine getestet? Also bewusst mal mit eingepicktem Lifebelt über die Reling gehubst oder ähnliches?
Wäre sicher erstaunlich erhellend... (ich selbst habe es noch nicht getestet).


Ist ganz sicher erhellend wenn man in den Schrittgurt .... :D
Zumindest für die Stimme ...

unregistriert

15

Dienstag, 13. Juni 2017, 07:09

:lautlachen:

16

Dienstag, 13. Juni 2017, 07:53

Mir scheint das keine so gute Lösung zu sein, weil die unter der UV-Strahlung sicher nicht besser werden



Es gibt auch UV-beständige Gurte. Darüber würde ich mir keine Sorgen machen. Ich würde die Gurte über die Saison installiert liegen lassen und ab und zu mal Nachspannen. Es siegt dann doch häufig die Bequemlichkeit und die Sicherung ist nicht verbaut, wenn man sie braucht.

Gruß Dennis


Der Pessimist klagt über den Wind, der Optimist hofft, daß er dreht, der Realist richtet das Segel aus.

....ich werfe den Motor an :P

Rain

  • »Rain« wurde gesperrt

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Bootstyp: Trintella IIIA

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17

Dienstag, 13. Juni 2017, 08:48

Ja Arenalin,
dass kommt ganz gut,wenn der Gutt nicht richtig straff angelegt wurde. Hatten bei einer Schlung das Vergnügen ,eines Kollegen Höhe Stimme zu lauschen.
Und die Absturzhöhe waren nur gute 75 cm zur Demostration.
Fürchte Nichts und Niemanden außer eine Leeküste,Blitze und Verwandte.

GiNsPaCe

Seebär

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18

Dienstag, 13. Juni 2017, 10:39

Hat eigentlich mal jemand seine Sorgleine getestet?

Ja, da ich nicht weiß wie lange der Voreigner die Gurte dran hatte....
Ich habe das Großfall angeschlagen und mit der Winsch Spannung drauf gegeben. Wenn die Gurte geschätzt 6 Jahre dran hängen (ganze Saison über)... dann sind die noch gut, nicht mehr schön, aber halten :D

mjo

Smutje

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Yachtcoach

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Im Marktplatz: 2

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20

Montag, 24. Juli 2017, 16:30

gehört eigentlich in den Seemannschafts-Bereich.


Zitat : ...dann mit Schäkel an der Fußreling befestigt... :Mauridia_44:

Das genau sollte man nicht tun, da zu nahe am Wasser.
Eher weiter zur Schiffsmitte hin, also neben oder auf den Aufbauten.

Ein Ring, der am Gurt gleitet, macht das auch manchmal von alleine und weg iss er....
Ein Ring ist eine Stolperstelle an Deck oder eine Verletzungsgefahr bei Barfußläufern.
Ein guter Karabinerhaken gleitet genug am Gurt.

Die Strecktaue bzw. Laufgurte werden i.d.R. bei Erwartung von mehr See- bzw. Wellengang, also Schietwetter gespannt.
Ansonsten lagen sie, schnell erreichbar in der Backskiste.

;)

sorry, um Missverständnissen vorzubeugen - unter Sorgleine versteh ich nicht die Strecktaue.
Im seemännischen Sprachgebrauch ist Sorgleine eine Sicherungsleine :

* bei Personen z.B. Lifebelt oder die Leine, welche z.B. auf Aussenbordsstellagen nach oben absichert.
Gelegentlich wird auch die Versorgungsleine, mit der man Material etc, nach unten lässt so genannt.
Auch die Sicherungsleine im Rigg bzw. Maststuhl absichert etc. wird so genannt.
* beim Ankern das Haltetau der Ankerboje,
* beim Ruder kleiner Fahrzeuge eine Kette zum Ruderblatt, die das Querschlagen des Ruders verhindern soll
uvm.

also könnte man die Strecktaue, da fest montiert, eher als stehendes Gut bezeichnen und sinngemäß
die Sorgleinen als laufendes Gut (da oftmals über Blöcke, Rollen etc. umgelenkt)

:rolleyes:

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