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columbus488

Schief-made

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81

Montag, 17. Februar 2014, 13:35

ja, habe ich gelesen, aber wie gesagt, eine gerichtliche Wertung des Kartensachvehaltes würde mich mal interessieren...

C488
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unregistriert

82

Montag, 17. Februar 2014, 14:03

Zitat

Wenn Du mit diesem Maßstab an Journalismus herangehst, dann können wir diese Informationsquelle zu den Akten legen. Meinst Du, SPIEGEL, SZ, FOCUS etc. gehen danach, ob es den Interviewten passt, was sie anschließend schreiben ?


Ich gehe nach dem, was ich tatsächlich prüfen kann. Und das ist in diesem Fall der Text des SR. Den letzten Teil hätte er sich der Autor komplett sparen können. Damit beweist er weder was für ein harter, unbeeindruckbarer Journalist er ist, noch zeigt er guten Stil.


Damit zeigt er bur das die einzig korrekte antwort die telefonnummer des presse sprechers/presseabteilung sein kann

83

Montag, 17. Februar 2014, 14:56

Ich gehe nach dem, was ich tatsächlich prüfen kann. Und das ist in diesem Fall der Text des SR. Den letzten Teil hätte er sich der Autor komplett sparen können. Damit beweist er weder was für ein harter, unbeeindruckbarer Journalist er ist, noch zeigt er guten Stil.
Den Text des SR kannst Du weitestgehend kaum auf seinen Wahrheitsgehalt hin beurteilen, da Du nicht dabei warst und daher nicht weist, was wirklich gesprochen wurde. Aus ob die weiteren Fakten zutreffen kannst Du nur verifizieren, wenn Du dänisch kannst und dann das Urteil lesen.

Deiner Aussage liegt keine Faktenprüfung zugrunde, sondern es ist eine Bewertung aus Deiner Sicht, also eine ( subjektive ) Meinungsäußerung, die man Teilen kann oder nicht - ich tue es nicht.
Damit zeigt er bur das die einzig korrekte antwort die telefonnummer des presse sprechers/presseabteilung sein kann
So halte ich es immer ;) Ich habe noch nie einen Artikel über ein Geschehen gelesen, bei dem ich dabei war, der auch nur annäherd die Realität wiedergegeben hat.

Till

Lotse

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84

Montag, 17. Februar 2014, 15:48

Ich gehe nach dem, was ich tatsächlich prüfen kann. Und das ist in diesem Fall der Text des SR. ...
Den Text des SR kannst Du weitestgehend kaum auf seinen Wahrheitsgehalt hin beurteilen, da Du nicht dabei warst und daher nicht weist, was wirklich gesprochen wurde. Aus ob die weiteren Fakten zutreffen kannst Du nur verifizieren, wenn Du dänisch kannst und dann das Urteil lesen.

Deiner Aussage liegt keine Faktenprüfung zugrunde, ....

War das so schwer zu verstehen, was ich da geschrieben habe?

wassergenug

Salzbuckel

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85

Montag, 17. Februar 2014, 16:07

Steuerkronen...

Ich habe ein paar mal hier im Thread das Argument gesehen, dass - weil die betreffende Person schliesslich schon Steuern bezahlt hat - die Seekarten gefälligst gratis zu sein haben (OK, das ist jetzt leicht übertrieben :-) aber so weit auch nicht).

Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Argument wirklich folgen kann.

Erstens, kann es wirklich sein, dass Steuern, die in Deutschland (oder sonstwo ausserhalb von Dänemark) bezahlt werden, einen Einfluss auf Sachen in Dänemark haben sollten? In erster Linie sind es ja wohl die Dänen, die die dänischen Behörden finanzieren?

Zweitens, geht nicht ein bischen vergessen, dass Dänemark eine erheblich grössere Küstenlinie pro Einwohner hat als z.B. Deutschland? Und dadurch die Kosten pro Einwohner sehr viel teurer sind? Und dass es dadurch doch sehr vernünftig sein kann, das Verursacher- oder Nutzniesserprinzip für die Finanzierung zu verwenden, mindestens teilweise?

Küstenliniekilometer / Million Einwohner: (Zahlen aus CIA Factbook und Wikipedia)
Deutschland: 30
Dänemark: 1306
Dänemark inkl. Grönland: 9018

Das muss auch mal finanziert werden...

Gruss, Michael
Bekennende flaue Flunder :-)

unregistriert

86

Montag, 17. Februar 2014, 18:30

@wassergenug:

Das ist ne komische Argumentation. Grundsätzlcih werden die Werte für die Wirtschaft zur Sicherung der Verkehrswege und der Marine vom Staat erhoben. Das wird in jedem Land so sein – und zwar durch Steuergelder. Für die paar Segelboote alleine setzt da niemand auch nur eine Fuß vor die Türe. Zudem sinken die Kosten der Erhebung durch Satellitentechnik bei gleichzeitiger Erhöhung der Genauigkeit.

In einigen Ländern (z.B. USA) heißt es deshalb, dass die Daten den Einwohnern kostenlos zur Verfügung stehen müssen. Wobei man auch bei einer möglichen Berechnung wohl berücksichtigen muss, dass die vielleicht 50 EUR/Satz nicht unbedingt kostendeckend sind. Wir zahlen dagegen doppelt (wohl ebenso wie in Dänemark) und in vielen anderen Ländern.

Letztlich wird wohl in allen Ländern das Vorgehen bzgl. der Vermessungsdaten auf See und an Land (z.B. für Bauträger, Stromkonzerne, ...) jeweils einheitlich gehandhabt. D.h. es profitieren entweder alle (Autofahrer und Segler) davon oder niemand. Länder mit mehr Küstenlinie haben auch mehr Wassersportler, Dänemark wird z.B. weniger Straßen haben als Deutschland, usw.
Infrastruktur ist im Allgemeinen die originäre Aufgabe des Staates – beim Straßenbau sage ich ja auch nicht, dass mir McPom am A... vorbei geht und denen auch Feldwegen reichen sollten oder dass ich wegen meiner Flugangst die indirekte Beteiligung an BER verweigere.

VG

PS: Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, überlegt die EU übrigens auch die Messdaten freizugeben.

unregistriert

87

Montag, 17. Februar 2014, 19:09

Lizenzgebühren hin, Lizenzgebühren her.

Da zahlen alle und einer nicht, nimmt aber die gleichen Preise von den Kunden. Wer sich da wohl ins Fäustchen lacht? Ich kanns mir denken. Da zahlt der Endkunde etwas, das es nicht gibt.

Dauphine

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88

Montag, 17. Februar 2014, 21:46

Zur Mittagszeit bin ich heute über diesen Thread gestolpert. Leider (!) lässt mir mein Job erst abends Zeit, auch mal dazu Ton abzugeben.


Da wird von Skandalisierung gesprochen, wenn jemand ganz schlicht seinen Job macht, sogar noch schonend mit dem Gesprächspartner umgeht und ihm seine Unerfahrenheit zugute hält. Dies ist keine Skandalisierung, sondern nur das Ansprechen einer Entwicklung, die schon lange und immer offener um sich greift: "Schreib schön über mich, dann kriegst Du vielleicht auch eine bezahlte Anzeige." Solche, nennen wir es doch mal beim Namen, Erpressungsversuche, anzusprechen, verdient Beifall. Auch dann, wenn sie nur als Streiflicht in einem Beitrag zu einem ganz anderen Thema erscheinen.

Nach über 25 Jahren als Medienmensch habe auch ich nicht die Weisheit gefressen, könnte dennoch noch viel zu dem Thema schreiben. Seid gewiss: Segeln macht mehr Freude!
Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit. :segeln:

wassergenug

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89

Montag, 17. Februar 2014, 21:56

@TrampMuc:

Ich glaube, Du hast mich nicht richtig verstanden. Mir ging es nicht darum, ob die Daten frei erhältlich sein sollten, sondern ob das Steuerzahlen im Land X an sich dazu berechtigen kann, Daten, die mit Steuern aus Land Y erhoben sind, nutzen zu dürfen.

Man kann, wie Du, sehr sinnvoll argumentieren, dass die Daten für alle frei sein sollten. Nur dann sollen sie wirklich für alle frei sein. Völlig unabhängig davon wer wo und ob Steuern bezahlt hat. Das Argument, 'ich zahle Steuern also darf ich sie haben', ist in dieser Situation irrelevant.

Nur, die Daten sind (noch nicht) frei. Es sind also Daten vom Land Y, und Land Y kann frei entscheiden, wie es damit umgeht. Nennt sich, glaube ich, Souveränität, nicht wahr? Und das Steuerzahlen in X hat ja wohl keinen Einfluss auf die Souveränität von Y? Entsprechend ist das Argument 'ich zahle Steuern....' nur ein dummes, arrogantes Argument.

Gruss, Michael
Bekennende flaue Flunder :-)

Dauphine

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90

Montag, 17. Februar 2014, 21:58

Was ich noch sagen wollte: Sollte der NV-Verlag tatsächlich Urheberrechte verletzt haben, hole ich meine Karten eben woanders. Ich würde ja auch keine geklauten Autos kaufen.
Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit. :segeln:

wassergenug

Salzbuckel

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91

Montag, 17. Februar 2014, 22:01

Lizenzgebühren hin, Lizenzgebühren her.

Da zahlen alle und einer nicht, nimmt aber die gleichen Preise von den Kunden. Wer sich da wohl ins Fäustchen lacht? Ich kanns mir denken. Da zahlt der Endkunde etwas, das es nicht gibt.

Es geht aus dem Urteil recht hervor, dass Delius Klasing Lizenzen zahlt. Kostenmässig sind sie entsprechend benachteiligt. Es kommt auch ganz klar raus, dass zwischen NV und Geodatastyrelsen Lizenz-Verhandlungen geführt worden sind.

Gruss, Michael
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wassergenug

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92

Montag, 17. Februar 2014, 22:08

Was ich noch sagen wollte: Sollte der NV-Verlag tatsächlich Urheberrechte verletzt haben, hole ich meine Karten eben woanders. Ich würde ja auch keine geklauten Autos kaufen.

Das 'sollte' ist nicht nötig. Der Verlag ist wegen Urheberrechtsverletzung in Dänemark verurteilt worden.

Und es ist nicht irgendwelches, lokales Gericht, sondern das oberste Gericht in Dänemark, das Verfahren ist also durch mindestens zwei Gerichte gefangen und bestätigt worden.

Gruss, Michael
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Squirrel

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93

Montag, 17. Februar 2014, 22:15

Ihr Medienleutchen seid da aber auch besonders sensibel. Diese leeren oder auch manchma nict so leeren Erpressungsversuche kennt jeder, der ein Geschäft betreibt. Frag mal den Chef Deines Autohauses, wie oft er zu hören bekommt, dann werde man demnächst eben ein Wettbewerbsfabrikat kaufen, wenn ein Kunde mal wieder nicht einsehen will, was Ersatzteile so kosten. Oder ganz frisch, aus der eigenen Erfahrung als Admin hier: Vorgestern musste ich in einer PN lesen, wenn ich einen als unter der Gürtellinie empfundenen Beitrag eines anderen Teilnehmers nicht lösche, werde man den Betreiber des Forums verklagen. Ist das ein Grund für mich, den Teilnehmer hier bloß zu stellen? Sicher nicht. In ein paar Tagen wird er sich beruhigt haben und hier wieder wie eh und je konstruktiv mitwirken. Und wenn nicht : Auch hicht so schlimm. Man kann es nicht jedem recht machen. Ab und zu verliert man einen Kunden. Das gilt für Journalisten, die in einer Sandwichposition zwischen zwei Kundenseiten, Werbekunden und Lesern, stecken, sicher noch mehr. Das muss man eben in seinem Geschäftsmodell mit berücksichtigen. Ansonsten gilt: Nicht erpressen lassen. Aber eben auch nicht für versuchte Erpressungen rächen. Das ist nämlich keinen deut besser.
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

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94

Montag, 17. Februar 2014, 22:15

Zur Mittagszeit bin ich heute über diesen Thread gestolpert. Leider (!) lässt mir mein Job erst abends Zeit, auch mal dazu Ton abzugeben.


Da wird von Skandalisierung gesprochen, wenn jemand ganz schlicht seinen Job macht, sogar noch schonend mit dem Gesprächspartner umgeht und ihm seine Unerfahrenheit zugute hält. Dies ist keine Skandalisierung, sondern nur das Ansprechen einer Entwicklung, die schon lange und immer offener um sich greift: "Schreib schön über mich, dann kriegst Du vielleicht auch eine bezahlte Anzeige." Solche, nennen wir es doch mal beim Namen, Erpressungsversuche, anzusprechen, verdient Beifall. Auch dann, wenn sie nur als Streiflicht in einem Beitrag zu einem ganz anderen Thema erscheinen.

Nach über 25 Jahren als Medienmensch habe auch ich nicht die Weisheit gefressen, könnte dennoch noch viel zu dem Thema schreiben. Seid gewiss: Segeln macht mehr Freude!



Genauso ist das. Leider, sag ich mal so als. Medienmensch.

wassergenug

Salzbuckel

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95

Montag, 17. Februar 2014, 22:21

Ihr Medienleutchen seid da aber auch besonders sensibel. Diese leeren oder auch manchma nict so leeren Erpressungsversuche kennt jeder, der ein Geschäft betreibt. Frag mal den Chef Deines Autohauses, wie oft er zu hören bekommt, dann werde man demnächst eben ein Wettbewerbsfabrikat kaufen, wenn ein Kunde mal wieder nicht einsehen will, was Ersatzteile so kosten. Oder ganz frisch, aus der eigenen Erfahrung als Admin hier: Vorgestern musste ich in einer PN lesen, wenn ich einen als unter der Gürtellinie empfundenen Beitrag eines anderen Teilnehmers nicht lösche, werde man den Betreiber des Forums verklagen. Ist das ein Grund für mich, den Teilnehmer hier bloß zu stellen? Sicher nicht. In ein paar Tagen wird er sich beruhigt haben und hier wieder wie eh und je konstruktiv mitwirken. Und wenn nicht : Auch hicht so schlimm. Man kann es nicht jedem recht machen. Ab und zu verliert man einen Kunden. Das gilt für Journalisten, die in einer Sandwichposition zwischen zwei Kundenseiten, Werbekunden und Lesern, stecken, sicher noch mehr. Das muss man eben in seinem Geschäftsmodell mit berücksichtigen. Ansonsten gilt: Nicht erpressen lassen. Aber eben auch nicht für versuchte Erpressungen rächen. Das ist nämlich keinen deut besser.

Erpressungsversuche gehören zum Alltag. Und das ist gut so?

Wow.

Hartes Handeln gehört sicher zum Alltag. Mit dem Entzug des Geschäfts zu drohen sicher auch. Aber Erpressung?

Gruss, Michael
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unregistriert

96

Montag, 17. Februar 2014, 22:25

Ihr Medienleutchen seid da aber auch besonders sensibel. Diese leeren oder auch manchma nict so leeren Erpressungsversuche kennt jeder, der ein Geschäft betreibt. Frag mal den Chef Deines Autohauses, wie oft er zu hören bekommt, dann werde man demnächst eben ein Wettbewerbsfabrikat kaufen, wenn ein Kunde mal wieder nicht einsehen will, was Ersatzteile so kosten. Oder ganz frisch, aus der eigenen Erfahrung als Admin hier: Vorgestern musste ich in einer PN lesen, wenn ich einen als unter der Gürtellinie empfundenen Beitrag eines anderen Teilnehmers nicht lösche, werde man den Betreiber des Forums verklagen. Ist das ein Grund für mich, den Teilnehmer hier bloß zu stellen? Sicher nicht. In ein paar Tagen wird er sich beruhigt haben und hier wieder wie eh und je konstruktiv mitwirken. Und wenn nicht : Auch hicht so schlimm. Man kann es nicht jedem recht machen. Ab und zu verliert man einen Kunden. Das gilt für Journalisten, die in einer Sandwichposition zwischen zwei Kundenseiten, Werbekunden und Lesern, stecken, sicher noch mehr. Das muss man eben in seinem Geschäftsmodell mit berücksichtigen. Ansonsten gilt: Nicht erpressen lassen. Aber eben auch nicht für versuchte Erpressungen rächen. Das ist nämlich keinen deut besser.



Sag mal, das kann man als wohlwollendes Statement pro Erpressung auffassen, oder?

Das ist auch keine Rache sondern eher das Ansprechen eines Mißstandes.

Der Unterschied zwischen dem Moderator eines Forums und dem Journalisten: der Moderator sollte zur Ordnung des Forums beitragen, auch beruhigend. Der Journalist aufklären. Und das macht er bestenfalls öffentlich. Er ist ja kein Pfarrer im Beichtstuhl.

Squirrel, ich denke, Du hast keinen Schimmer, wie weit diese Methoden um sich gegriffen haben. Das ufert aus.

In dem betreffenden Artikel nimmt der Journalist die Aussagen des Statements sogar noch entschuldigend unter die Lupe und relativiert. Aber die Problematik anzusprechen, wenn sie auftaucht - daran kann ich nichts verwerfliches finden. Ich würde mir das öfter wünschen.

Es wird nämlich viel zu viel gedealt - sag ich mal so als Medienmensch. Der sensibel ist, weil er sensibel mit dem Thema umzugehen versucht.

Sensibilität als Vorwurf hinzustellen habe ich bisher auch noch nicht erlebt. Das ist ein neues Fass.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »digger« (18. Februar 2014, 07:26)


Squirrel

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97

Montag, 17. Februar 2014, 22:25

Damit zurecht zu kommen, gehört zum Alltag. Diese Dinge werden selten so heiß gegessen wie gekocht,.
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unregistriert

98

Montag, 17. Februar 2014, 22:51

Damit zurecht zu kommen, gehört zum Alltag. Diese Dinge werden selten so heiß gegessen wie gekocht,.


Vielleicht in einem forum. Aber wie heiß sowas seit Jahren in den einschlägigen Medien gegessen wird, siehst Du bspw.. an Bootstests.

Squirrel

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99

Montag, 17. Februar 2014, 23:42

Genau. Und wenn sich dann mal so'n 21jähriger Junior eines 20 Mann-Familienbetriebs im Ton vergreift, bei dem man keine Einnahmeausfälle zu befürchten hat, weil er ja gar nicht Werbekunde ist, dann ist endlich der Zeitpunkt gekommen, sich den Frust mal von der Seele zu schreiben. Wo ist denn so'ne Bemerkung mal bei den Bootstests? So lachen die Bootstesterpresser Euch doch aus...

NV hat mit den Dänen ergebnislos verhandelt. Wenn man dann aufgrund unterschiedlicher Rechtsauffassungen nicht zueinander findet, ist es völlig normal, die Angelegenheit vor Gericht zu klären. So ein Prozess hat dann aufschiebende Wirkung, d.h. NV produziert selbstverständlich ohne Lizenz weiter, ist dann im nun eingetretenen Fall des Urteils eben Schadensersatzpflichtig. Alternativ hätte die dänische Seite eine einstweilige Verfügung erwirken können, wäre dann aber ggf. ihrerseits schadensersatzpflichtig geworden. Vielleicht waren die sich ihrer Sache auch nicht so sicher. Wer so einen Prozess führt, der bildet entsprechende Rückstellungen, wenn er als Kaufmann nicht völlig auf den Kopf gefallen ist. Das ist betriebswirtschaftlich keineswegs besser, als die Lizenzen zu zahlen, bzw., es wird es erst, wenn man im Prozess nicht unterliegt. Da lacht sich niemand ins Fäustchen, weil die anderen so doof sind, zu zahlen. Aber man will wissen, ob man recht hat und einen als zu hoch empfundenen Bescheid nicht einfach so akzeptieren. Das ganze in den Kontext von heruntergeladenen Filmen oder geklauten Autos zu stellen, geht am Thema vorbei. Das ist normaler Umgang mit Rechtsfragen, und ich gehe davon aus, dass NV genauso viel Interesse an einem starken Urheberrecht hat wie Du.
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100

Dienstag, 18. Februar 2014, 00:03

Abgesehen von diesen wohl auch im Frust des verlorenen Prozesses erfolgten Äußerungen, welche trotzdem nicht gehen, und für die der Senior dem Junior vielleicht schon gehörig die Hosen stramm gezogen hat.
Wäre es dem NV von unserer Seite aus nicht sehr zu gönnen gewesen diesen Prozess zu gewinnen? Das läge ja wohl auch in unserem Interesse, egal ob wir nun NV-Karten nutzen oder nicht. Denn dann wäre es wohl bald vorbei mit allen Lizenzgebühren in Europa und unsere Karten würden auf breiter Front billiger.
Wirklich schade das sie verloren haben.
Mit besten Empfehlungen
Ein Freund ist, wer Dich für gutes Schwimmen lobt, nachdem Du beim segeln gekentert bist.

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