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Windstärken

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81

Freitag, 2. August 2019, 21:00

Diese Regel stammt aus der Segelei. So ein erfahrener Regattierer zischt mit 12 Knoten mit 3 mm Abstand am Heck des besegelten Wohnmobilfahrers vorbei mit Vollzeug in den Hafen, legt nach 20 Sekunden an und widmet sich spätestens nach vier Minuten seinem Einlaufbier. Die Gefährdungszeit ist <5 Minuten. :D der Wohnmobilist braucht allein 45 Minuten bis zum Molenkopf, da der Motor nicht anspringt, er das einzige Segel nur unter Stöhnen und Ächzen herunter bekommt. 30 Minuten für die Suche und klarmachen der Fender und des Festmacherknäuels. Alles begleitet von der Ehefrau am Rad mit 'Was soll ich jetzt machen... , letztes Jahr lagen die Fender in der Backskiste, wo jetzt das Bier gebunkert ist" usw. Durchgeschwitzt, mit hochrotem Kopf und Rumpfgeschwindigkeit brackert er jetzt in den Hafen. Während dieser gefühlten 3 Stunden hatte er keinen Blick für seine Umgebung, sah nur noch rot und murmelte "Morgen bring' ich sie um".

Eine ganz typische Segelszene, die in der Hauptsaison vor jedem Hafen täglich um ca. 14 Uhr zu beobachten ist.
Mache die Dinge so einfach wie möglich, aber nicht einfacher.

Beiträge: 146

Wohnort: Hamburg

Bootstyp: Bald: Elan 333

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82

Freitag, 2. August 2019, 21:43

Der Blaubär hat es richtig eingeordnet. Tatsächlich stammt der Spruch aus meinem "ersten Seglerleben" in den 90ern. Wir waren als Teenies mit 15er Jollenkreuzer (leicht getunt, mit Trapezeinrichtung) im Wattenmeer unterwegs, und im Vergleich zu Motorseglern und Stahlbooten mit betagter Besatzung waren die Szenen so ähnlich wie gerade von dir beschrieben.

Beiträge: 1 073

Wohnort: Lübeck

Schiffsname: Berzerk

Bootstyp: Spirit 28

Heimathafen: Teerhofinsel

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83

Freitag, 2. August 2019, 22:12

Diese Regel stammt aus der Segelei. So ein erfahrener Regattierer zischt mit 12 Knoten mit 3 mm Abstand am Heck des besegelten Wohnmobilfahrers vorbei mit Vollzeug in den Hafen, legt nach 20 Sekunden an und widmet sich spätestens nach vier Minuten seinem Einlaufbier. Die Gefährdungszeit ist <5 Minuten. :D der Wohnmobilist braucht allein 45 Minuten bis zum Molenkopf, da der Motor nicht anspringt, er das einzige Segel nur unter Stöhnen und Ächzen herunter bekommt. 30 Minuten für die Suche und klarmachen der Fender und des Festmacherknäuels. Alles begleitet von der Ehefrau am Rad mit 'Was soll ich jetzt machen... , letztes Jahr lagen die Fender in der Backskiste, wo jetzt das Bier gebunkert ist" usw. Durchgeschwitzt, mit hochrotem Kopf und Rumpfgeschwindigkeit brackert er jetzt in den Hafen. Während dieser gefühlten 3 Stunden hatte er keinen Blick für seine Umgebung, sah nur noch rot und murmelte "Morgen bring' ich sie um".

Eine ganz typische Segelszene, die in der Hauptsaison vor jedem Hafen täglich um ca. 14 Uhr zu beobachten ist.


Ich finde den Beitrag witzig ;), weil völlig überzeichnet.

Es gibt tolle Regattasegler (Steuerleute), die ohne Crew nicht mal in die Nähe eines Stegs kommen würden. Genauso gibt es Familiencrews, die den Regattaseglern einiges voraus haben in Bezug auf den Trimm Ihres Bootes (halt nur keinen Bock sich mit arroganten Schnöseln abzugeben).

Und bevor hier Diskussionen aufkommen ... Ich segel Einhand (oder mit Freundin) auf 28ft ganz "Wohnmobil" - und nebenbei auf 42ft ORC ganz Regatta ... - ach und auf einem Containerschiff bin ich auch gefahren ... Ich behaupte also mal, ich kenne das Problem aus jeder Sicht - und (back to Blaubär) Regattierer sind mitnichten die besseren Segler per se.

LG
Kuddel
Fragt Fritzchen seinen Vater: „Papa,
ist der Stille Ozean den ganzen Tag still?“
:ueberlegen: darauf der Vater: :kopfkratz: „Kannst du mich nichts besseres fragen?“ Sohn: „Ok, woran ist dann das Tote Meer eigentlich gestorben?“ ?(


Pogolino

Offizier

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84

Samstag, 3. August 2019, 02:09

Stimmt absolut, dass Regattasegler nicht zwangsläufig die besseren Segler sind. Aber unter den Regattaseglern sind die besseren Segler weiter vorn anzutreffen. Außer vielleicht bei Vergütungsrennen, wo bestimmte Boote auch von dressierten Affen zum Sieg geführt werden können.
"Wer Rollreffsegel trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren"
Karl Lagerfeld

spliss

Hafensänger

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Wohnort: Berlin

Bootstyp: Charterfahrzeug

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85

Samstag, 3. August 2019, 13:30

mal btt.:
Schon einige Windsurfer wurden beim Segeln schwer überrascht:
Der VDWS - Halbwindkurs bezieht sich auf den wahren Wind.
Im SKS-Buch von Dreyer im Kapitel Kurse steht auch noch ganz überraschend: Der Kurs bezieht sich nicht auf den scheinbaren Wind (..), sondern auf den wahren Wind.
Jetzt schlagen wir die "Bibel der Segler" auf ("Seemannschaft") und da steht: Segeln mit "halbem Wind" ist stets quer zum schienbaren und nicht zum wahren Wind.
Halber Wind auf dem Boot ist somit ein raumer Kurs und Herr Dreyer hat einen Fehler in seinem Lehrbuch.
Macht ihr aber den Windsurfgrundschein des VDWS, so gilt weiterhin der wahre Wind als Bezug.
Nehmen wir mal an, ich surfe so mit 33kN übers Wasser :zus(12): , dann ist das Vektordiagramm zwischen wahr und scheinbar schon extrem spitzwinklig.... :D
windige Grüße! spliss
Holt groß das Dicht !

86

Samstag, 3. August 2019, 17:39

Nehmen wir mal an, ich surfe so mit 33kN übers Wasser
Du solltest die hinterhergezogene Pütz mal losbinden, so kommst du nie vom Fleck. :D

Da habe ich doch übersehen, dass du nicht Knoten (kn), sondern Kilonewton (kn) geschrieben hast.
Mache die Dinge so einfach wie möglich, aber nicht einfacher.

Yachtcoach

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Schiffsname: wechselt und daher auch nicht wie Frauennamen auf den Arm tötowiert

Bootstyp: Ja ...sagt man von mir....

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87

Samstag, 3. August 2019, 17:58

ohne auf all die Trimm- und Regattapostings eingehen zu wollen...

back to the TE... es wurde auch schon mehrmals angesprochen : -

* Für den Kurs, dessen Planung und Vorausberechnung ist der wahre Wind von Bedeutung ! -

* für Segeltrimm, Segelstellung, Abdrift, letztendliche Steuerung etc etc. ist der an Bord fühlbare scheinbare Wind angesagt. -

Man möge die beiden unterschiedlichen Begrifflichkeiten doch bitte auseinanderhalten.
Es soll sogar Segler geben, die ihr Boot gut genug kennen, um anhand des wahren Windes, der beim Auslaufen zu sehen ist -

manche können das ohne Digi feststellen - wissen, wie dann draussen ihre Segelstellung auszusehen hat. .

Manche können auch an dem Kielwasser, den Wellenkämmen, evtl. passierten Bojen usw. merken, ob Abdrift etc, da ist. -

Der wahre Wind ist somit Fakt für alle - der scheinbare Wind bzw. dessen Auswirkung ist abhängig vom jeweiligen Boot und dessen Takelage usw...
dies für mitlesende Neulinge , Scheinaspiranten und forumsverwirrte Landratten mit Kreuzfahrtsaffinität.
:D

spliss

Hafensänger

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88

Samstag, 3. August 2019, 18:52

Nunja,
dem scheinbaren Wind ist es egal, ob Du mit schlecht getrimmten Segeln reist oder mit einem aufgetauchten U-Boot fährst.
Mit eigenem KüG und eignener FüG ist der wahre Wind aus dem auf dem Fahrzeug gemessen scheinbaren Wind / Windeinfallswinkel berechenbar.
So machen das ja auch die Instrumente.
Einfache Vektoraddition / -subtraktion.
Blaubär, das war mit Serienmaterial auf leichtem Kabbelwasser. :Laie_47: Ich fliege nicht extra nach Namibia für solchen Unfug. ;D Bin für Welle zuständig..... im November wieder...
spliss
Holt groß das Dicht !

89

Samstag, 3. August 2019, 21:11

@spliss: Diesmal ohne auch nur einen Hauch von Ironie: Deine Geschwindigkeit zweifel ich nicht an, ich sehe ja neidisch und bewundernd den Windsurfern bei 6-7 zu, wie sie fast abheben.
Aber so eine am Skeg angebundene Pütz führt bei Spaß(!)regatten zu unerwarteten Ergebnissen. ;)
Mache die Dinge so einfach wie möglich, aber nicht einfacher.

spliss

Hafensänger

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90

Samstag, 3. August 2019, 21:24

Jou, glaube ich unbesehen. Alles prima. Unfug muß immer sein.
Letzte Spaßidee (nach dem Spleiss-Kurs) war, einem Kollegen das Boot zu viert mal komplett (also vollständig) ruckzuck festzuspleissen. Das Gesicht, wenn er am Wochenende loswerfen will... :D
Wer solche Freunde hat....
Wg. Windsurfen: speed challenge hat mich nie gekratzt, extra Material, Gewichtsweste usw. - nö. Echte Raser sind deutlich schneller und landen gelegentlich auch mal im Krankenhaus.

Aber Spaß machts noch immer.
Lustige Grüße! spliss
Holt groß das Dicht !

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