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Windstärken

Windstärkentabelle

21

Montag, 1. Juli 2019, 19:03

Meiner Meinung nach ist es ja nicht so, dass in Hamburg mit der Cap San Diego und dieser grünen Karre noch nicht genügend Altmetall rum schwimmen würde. Nett für die vermutlich meist nicht mehr ganz jungen Nostalgiker unter den Freunden der Seefahrt. Aber ob sich das finanziell rechnet? Lockt so etwas tatsächlich zusätzliches zahlendes Volk an?

Rechnen wird sich so etwas nie!
Die Peking wird 35 mio kosten ( 24 Mio geplant).
Als Bestandteil des dtsch Hafen Museums, dass in Hamburg angesiedelt werden soll. Die Planung läuft...
Das Schiff wird einige Jahre früher fertig sein.

Lohnt es sich(?) :
Man kann in Travemünde das Schwester Schiff besuchen, rund ums Jahr.
Die Krusenstern ist immer noch unterwegs ( als Schulschiff).
Ob HH ein baugleiches Schiff braucht, ist die Frage.

Aber wenn es nicht gerettet worden wäre, wäre es bald verschrottet worden!

Ein Museum rechnet sich in kapitalistischer Sicht nie, aber ist das der Maßstab?

Es werden also bald zwei der P-Liner in Norddeutschland zu besichtigen sein.

Louise70

Daniel Düsensegler

Beiträge: 5 256

Schiffsname: Louise

Bootstyp: 3KSB (keiner ist langsamer)

Heimathafen: Möltenort

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22

Dienstag, 2. Juli 2019, 08:04

Lohnen?
Irgendwie hat man wohl die Motivation des Fördervereins nicht so richtig verstanden, scheint mir. Hier geht es nicht um "lohnen", sondern Idealismus. Was das ist, kann man bei Wiki nachlesen ;)
Hier ein Auszug aus der Satzung: (Zitat)
Zweck des Vereins "Freunde der Viermastbark PEKING e.V." ist die Förderung der Kunst und Kultur.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die laufende Pflege und Instandhaltung sowie durch den touristischen Betrieb der Viermastbark PEKING am Liegeplatz in Hamburg, um diese als Kulturobjekt von nationaler Bedeutung zu bewahren und als „lebendiges Museumsschiff" der Öffentlichkeit in geeigneter Weise zugänglich zu machen, um es als eine der herausragenden Attraktionen Hamburgs werden zu lassen.

Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


Ich freue mich auf die Peking.
Mit Zirren kann man irren, aber nicht jeder Irre ist eine Zirre (|

23

Freitag, 20. Dezember 2019, 07:27

Moinsen,

die Restaurierung ist weit vorangeschritten.
Joachim Kaiser führt in einem halbstündigen Video durch und über die Peking und erklärt Schiff und Reparaturen - sehr sehenswert. KLICK

Im Spätsommer 2020 soll die Peking nach Hamburg verholt und anschließend öffentlich zugänglich gemacht werden.

Gruß
Andreas

Kokopelli

Kap Hornier

Beiträge: 10 336

Schiffsname: Ich bin Mitsegler

Bootstyp: Keins

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24

Freitag, 20. Dezember 2019, 19:41

Klasse Video! Danke Andreas für den Hinweis. Ich freue mich schon auf die Peking in Hamburg.
Gruß, Klaus

Schoner

Crazy-Ijsselmeer-Skipper

Beiträge: 12 273

Wohnort: Wuppertal

Schiffsname: Crazy

Bootstyp: Schoner, Rijns Oever 34

Heimathafen: Lemmer

Rufzeichen: DD5453

MMSI: 211440140

Im Marktplatz: 1

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25

Freitag, 20. Dezember 2019, 23:07

@Robst Es rechnet sich auch nicht ein Boot zu haben. Für das Geld, das ich in meine Boote gesteckt habe, könnte ich Jahrzehnte lang chartern. ;) ich finde es gut, dass sich der Verein um den Erhalt und Pflege der Peking kümmert. Vor dem Hintergrund der unglaublichen Sanierung der GF (bitte keine Antwort auf den Einwurf) ist der Betrag doch garnicht so hoch. :D
Gruß



Volker

schoner-crazy.de

26

Freitag, 20. Dezember 2019, 23:22

Danke für diese Info und dem Link !

Es ist einfach beeindruckend was die Leute in der Werft und vor allem das Team um Herrn Kaiser aus dem Wrack Peking gemacht haben !

Das ist deutsche Wertarbeit ! Das schaffen nur Deutsche, die Amis jedenfalls nicht ! Die Peking sieht jetzt schon richtig gut aus !
Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben zu geben.
Alexis Carrel

Kokopelli

Kap Hornier

Beiträge: 10 336

Schiffsname: Ich bin Mitsegler

Bootstyp: Keins

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27

Samstag, 21. Dezember 2019, 14:59

Das ist deutsche Werftarbeit !

Du hattest da einen Buchstaben vergessen.
Das schaffen nur Deutsche, die Amis jedenfalls nicht !

Was macht dich da so sicher? Die Hamburger Stiftung Maritim hat eine Bindung an das Schiff, genau wie ich als Hamburger auch. Die Amerikaner eher nicht; vielleicht wollten sie daher keinen solchen Aufwand treiben?
Gruß, Klaus

Beiträge: 1 465

Wohnort: Berlin

Schiffsname: SKOKIAAN

Bootstyp: Moody Eclipse 33

Heimathafen: Ueckermünde

Rufzeichen: DJ3239

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28

Montag, 23. Dezember 2019, 20:58

Liebe Freunde,

seit einiger Zeit halte ich mich sehr zurück, wenn die Diskussion ins politische abgleitet.

Aber weil es hier um seglerisches Kulturgut geht:

Bei einem Bundeshaushalt von rd. 350 Mrd. Euro plus in etwa gleichem Betrag von Länder- und Kommunalhaushalten erscheint mir die Frage, ob wir uns solche Ausgaben leisten können, nicht nachvollziehbar. Die andere Frage ist, ob wird das Geld für die Restaurierung solcher alten Segelschiffe ausgeben wollen. Wenn ich dann aber sehen muß, für welche alten Gebäude wir ganz andere Summen ausgeben müssen, weil die Denkmalschützer das Gebäude für denkmalschutzwürdig bezeichnet haben, dann sage ich: für ein solches Denkmal der Spitzenzeit der deutschen Seeschiffahrt allemal!

Handbreit, Skokiaan

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