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schwattwitt

Salzbuckel

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61

Sonntag, 13. September 2020, 13:04

Das schaffen nur Deutsche, die Amis jedenfalls nicht !
komischer Chauvinismus...

Die haben nur andere Prioritäten.
Wenn man den viel älteren hölzernen Walfänger sieht, dürfte der noch mehr Arbeit und Mittel verschlungen haben.
UND er segelt wieder:
https://de.wikipedia.org/wiki/Charles_W._Morgan

tritonator

Proviantmeister

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62

Montag, 14. September 2020, 09:54

Ja, man könnte als Gegenbeispiel auch sagen: BER- das schaffen nur die Deutschen, die Amis nicht! ;(
Ich wäre da auch etwas zurückhaltender. Die Amis schaffen ne ganze Menge- wenn Sie wirklich wollen.
Und viele Amis haben deutsche Wurzeln....

schwattwitt

Salzbuckel

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63

Montag, 14. September 2020, 10:22

Und besonders schaffen die auch manche Dinge ohne einen riesigen Apparat dahinter. Wenn man z.B. in der Zeitschrift "wooden boat" Berichte über die Restauration der C. W. Morgan gelesen hat ist man ziemlich beeindruckt.
Da sind sehr viele Ehrenamtliche und freiwillige Arbeiter mit beschäftigt und die Begeisterung für solch ein Projekt steckt viele Menschen an und motiviert sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu helfen.
Sowas habe ich vielleicht mal in Dänemark beim Vikingerschiffmuseum in Roskilde gesehen aber hier in DE?
In DE geht ohne Ausschüsse, Ausschreibungen und tonnenweise Papier erst einmal gar nichts los.
Diese Mär vom "deutschen Wesen" von dem "die Welt genesen" soll ist nur Gerede.
Alle kochen nur mit Wasser…

columbus488

Schief-made

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64

Dienstag, 15. September 2020, 08:57

Das schaffen nur Deutsche, die Amis jedenfalls nicht !
komischer Chauvinismus...

Die haben nur andere Prioritäten.
... nein, die HABEN keine Kultur, und das was sie mal hatten treten sie immer noch mit Füßen ;)
Hammersbald......der nordische Gott der Ungeduld

schwattwitt

Salzbuckel

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65

Dienstag, 15. September 2020, 09:17

Nun das ist sehr verallgemeinernd.
Wer mit Amerikanern aus verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu tun hatte, weiss das die Quote der Kulturbanausen dort ähnlich ist wie in Europa.
Hier wird die Kultur doch zum Großteil aus öffentlicher Hand und durch die öffentlich rechtlichen hochgehalten und viele Privatmenschen haben hier null Ahnung. Während dort sehr viel aus privater Hand oder durch ehrenamtliche Organisationen passiert.
Natürlich ist der Begriff der Kultur dort anders geprägt als hier. Aber die Amis generell als kulturlos zu bezeichnen ist meiner Meinung nach falsch. Es kommt nur nicht immer was von den kulturellen Aktivitäten dort hier an.
Genauso wie dort nur Oktoberfest und Schloss Neuschwanstein ankommt, kommt hier nur Rodeo und Fastfood an.
Es gibt aber mehr…

66

Dienstag, 15. September 2020, 09:36

Und besonders schaffen die auch manche Dinge ohne einen riesigen Apparat dahinter. Wenn man z.B. in der Zeitschrift "wooden boat" Berichte über die Restauration der C. W. Morgan gelesen hat ist man ziemlich beeindruckt.
"This is not America ..." - Wenn du als einzige deutsche Zeitschrift die des fky oder auch nur die "Yacht Classic" lesen würdest, dann hättest du vermutlich denselben Eindruck über Deutschland: Ein Land voller Freaks, das alte Holzboote restauriert und segelt...
Da sind sehr viele Ehrenamtliche und freiwillige Arbeiter mit beschäftigt und die Begeisterung für solch ein Projekt steckt viele Menschen an und motiviert sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu helfen.
Sowas habe ich vielleicht mal in Dänemark beim Vikingerschiffmuseum in Roskilde gesehen aber hier in DE?
Och, du musst gar nicht so weit fahren. Museumshafen Övelgönne oder die Rickmer Rickmers reichen schon. Ein zentrales Problem ist die Überalterung der Aktiven und das Fehlen des Nachwuchses. Ich wage aber zu bezweifeln, dass es bei Großstadt-Hipstern oder Landeiern in den USA sehr viel anders ist und dass es dort kein cooleres Freizeitvergnügen für junge Leute gibt, als alte Stahlrümpfe zu entrosten und neu zu vernieten.

schwattwitt

Salzbuckel

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67

Dienstag, 15. September 2020, 09:47

Das stimmt die "Blasenwahrnehmung" und Überalterung ist auf jeder Seite des Teiches vorhanden... ;)

68

Dienstag, 15. September 2020, 09:50

Zitat von »schwattwitt«



Und besonders schaffen die auch manche Dinge ohne einen riesigen Apparat dahinter. Wenn man z.B. in der Zeitschrift "wooden boat" Berichte über die Restauration der C. W. Morgan gelesen hat ist man ziemlich beeindruckt.
"This is not America ..." - Wenn du als einzige deutsche Zeitschrift die des fky oder auch nur die "Yacht Classic" lesen würdest, dann hättest du vermutlich denselben Eindruck über Deutschland: Ein Land voller Freaks, das alte Holzboote restauriert und segelt...
Kann ich für den Museumshafen in Greifswald hier direkt vor meiner Haustür auch so bestätigen.
Zitat von »schwattwitt«



Da sind sehr viele Ehrenamtliche und freiwillige Arbeiter mit beschäftigt und die Begeisterung für solch ein Projekt steckt viele Menschen an und motiviert sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu helfen.
Sowas habe ich vielleicht mal in Dänemark beim Vikingerschiffmuseum in Roskilde gesehen aber hier in DE?
Och, du musst gar nicht so weit fahren. Museumshafen Övelgönne oder die Rickmer Rickmers reichen schon. Ein zentrales Problem ist die Überalterung der Aktiven und das Fehlen des Nachwuchses. Ich wage aber zu bezweifeln, dass es bei Großstadt-Hipstern oder Landeiern in den USA sehr viel anders ist und dass es dort kein cooleres Freizeitvergnügen für junge Leute gibt, als alte Stahlrümpfe zu entrosten und neu zu vernieten.
Selbst Überalterung ist hier nicht wirklich ein Problem. Höchstens für den Museumshafenverein selbst. Was die Schiffe betrifft, gibt es dank tausender Studenten kaum Nachwuchssorgen.

69

Dienstag, 15. September 2020, 09:53

Vielleicht sollte man als Antwort darauf eine vegane Craft-Beer-&-local-Gin-Bar auf der Peking installieren, mit Workout Place, und einen Klettergarten, bei dem man sich den Eintritt oben in der Takelage mit Wartungsarbeiten abarbeiten kann. Schade, aber außer bei Food scheinen die Leute unter ca. 35 sich nur selten für altes Handwerk und alte Technik zu interessieren - vielleicht mal von Fixies [ich meine die Fahrräder, nicht die Windeln] abgesehen...

70

Dienstag, 15. September 2020, 09:55

Selbst Überalterung ist hier nicht wirklich ein Problem. Höchstens für den Museumshafenverein selbst. Was die Schiffe betrifft, gibt es dank tausender Studenten kaum Nachwuchssorgen.
Klasse! Bleiben die dabei oder sind die nach der Unizeit gleich wieder weg? (Alleine schon wg. Umzug.) "Hier oben" im Nordwesten sieht es leider nicht so gut aus.

71

Dienstag, 15. September 2020, 10:04

Selbst Überalterung ist hier nicht wirklich ein Problem. Höchstens für den Museumshafenverein selbst. Was die Schiffe betrifft, gibt es dank tausender Studenten kaum Nachwuchssorgen.
Klasse! Bleiben die dabei oder sind die nach der Unizeit gleich wieder weg? (Alleine schon wg. Umzug.) "Hier oben" im Nordwesten sieht es leider nicht so gut aus.
Natürlich gehen nach dem Studium etliche wieder weg. Jobs gibt es auch hier nicht wie Sand am Meer. Aber es gibt eine relativ große Gründerszene (was Leute zum hierbleiben veranlasst) und viele Absolventen bleiben "ihrem" Traditionsschiff in ihrem Urlaub noch lange zumindest für HfK und Vor- und Nachsaisonarbeiten treu.

72

Dienstag, 15. September 2020, 10:06

Natürlich gehen nach dem Studium etliche wieder weg. Jobs gibt es auch hier nicht wie Sand am Meer. Aber es gibt eine relativ große Gründerszene (was Leute zum hierbleiben veranlasst) und viele Absolventen bleiben "ihrem" Traditionsschiff in ihrem Urlaub noch lange zumindest für HfK und Vor- und Nachsaisonarbeiten treu.
Schön sowas!

73

Dienstag, 15. September 2020, 10:13

Mittlerweile hat man in HH wohl auch die touristische Bedeutung der alten Squarerigger erkannt und thematisiert vielleicht auch eher die eigene Geschichte.
Naja, "man" sind hier zunächst nur wenige Menschen, immerhin die richtigen, gekoppelt mit guter und professioneller medialer Begleitung. Und wie zuvor zutreffend festgestellt, sie konnten Bundesmittel loseisen. Das künftige Hafenmuseum wird ja recht üppig gefördert, auch die Peking fällt dorthinein. Nach der jetzigen Erfolgsstory waren natürlich verbal schon immer alle mit ganzem Herzblut dafür aber wenn man mal genau hinschaut: zwar haben zwei SPD/CDU Bundestagsabgeordnete viel bzw. entscheidendes bewirkt; die aktuelle Stadtregierung steht eher auf dem Zuschauerplatz bzw. wird jetzt zum Jagen getragen.
Ich würde das "man" daher nicht zu sehr verallgemeinern. Die Peking wird sicher ein Liebling der Hamburger, aber das kam eher von unten bzw. von der Seite aus dem Busch gesprungen. Sie fällt Hamburg sozusagen in den Schoß. Im Grundsatz haben wir es mit unserer Geschichte weiterhin nicht so sehr. Pfeffersäcke bleiben Pfeffersäcke.


Gruß
Andreas

74

Mittwoch, 23. September 2020, 18:52

Ich habe auf YouTube dieses einzigartige historische Dokument entdeckt. Wo ein ehemaliges Besatzungsmitglied mitreißend historische Aufnahmen von 1929 erklärt. Obwohl mit primitiver Kameratechnik aufgenommen, sind sie Bilder spektakulär. Wenn man sich dann noch überlegt, wie wviel kleiner Wellen mit moderner Optik wirken und dann das hier sieht...

https://m.youtube.com/watch?v=9tuTKhqWZso


Es ist ja immer ein Unterschied, ob man über die Bedingungen der klassischen Seefahrt liest oder sie durch so ein Dokument nacherleben kann...

Ich war selten so beeindruckt!

75

Mittwoch, 23. September 2020, 20:25

Vielen Dank für den Link. Ich bin schwer beeindruckt, was für rine Schinderei!
@nixxe: Auf keinen Fall anschauen, da ist ein Hund an Bord.
So Long, and Thanks for All the Fish.

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