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  • »Jaschmibu« ist der Autor dieses Themas

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Wohnort: Berlin

Schiffsname: Wilde Maus II (soll sich noch ändern)

Bootstyp: 15er Jollenkreuzer, 1977 Eikboom Rostock

Heimathafen: Tegler See, Berlin

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1

Donnerstag, 30. Juli 2020, 07:16

Jollenkreuzer Trailerlänge

Hallo,
ich bin auf der Suche nach einem passenden Trailer für unseren 15er Jolli, 6,5m lang, 2,3m breit und ca 650kg schwer. Vom Gewicht sollte also ein 1100 oder max 1300kg Trailer reichen. Aber für unsere Bootslänge kommen anscheinend leider immer erst Motorboottrailer ab 1800kg aufwärts in Frage. Alles da drunter wird meist angegeben mit "Bootslänge bis ca. 5,5m" o. ä.. Ziemlich ärgerlich, da zwischen 1100 und 1800 Trailern meist ein nicht unempfindlicher Preisunterschied liegt. Ausserdem wird es dann knapp mit unserem Zugfahrzeug....
Ist die 1m Überlänge (bei manchen Trailern auch nur 50cm) tatsächlich absolut zu vermeiden - oder sind das Schätzwerte der Hersteller, da ich immer eine "ca." Angabe bei den Längen sehe. Ich kann auch meist keine Bootslängenbegrenzungen auf den eingestanzten Schildern auf den Trailern erkennen, bin also etwas unschlüssig wer denn dann die Längenangaben definiert.
Ich will natürlich nicht unsicher auf den Strassen unterwegs sein - aber will auch keinen überdimensionierten Trailer für unseren leichten Jolli am Bein haben (und eventuell an die Grenzen unseres Zugautos stossen).
Vielen Dank!

Beiträge: 1 503

Schiffsname: Martha

Bootstyp: Molich-X-Meter

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2

Donnerstag, 30. Juli 2020, 07:33

Hi,
ist nicht ganz klar, welche Länge Du meinst. Rahmenlänge oder Gesamtlänge mit ausgezogener Lichtleiste.

Beim Moffboot ist klar, dass der Rahmen lang sein muß, weil viel Masse hinten wegen des Motors ist. Beim Jollenkreuzer hätte ich wenig Hemmungen, einen Trailer zu kaufen, dessen Rahmenlänge 1,5 kürzer ist, als die Gesamtlänge des Jollenkreuzers. Den Rest macht die Lichtleiste; das Boot kann auch etwas über die Lichtleiste rausstehen (20-30 cm).

Wenn Du einen Einachser nimmst, was m. E. völlig ausreicht muß aber die Achse an der richtigen Stelle (also nicht so weit hinten, wie bei einem Motorboottrailer) sein, damit der Schwerpunkt des Jollenkreuzers vor der Achse ist und Du Stützlast bekommst. Ich würde mal versuchen, den Jollenkreuzer an den Kran zu hängen und die Lage des Schwerpunkts in Längsrichtung ermitteln.
Wenn er Heißstropps hat, umso besser, dann weißt Du, wo der Schwerkpunkt ist. Wenn das nicht geht, mußt Du den Rahmen mit Reserve auswählen, damit Du den Jollenkreuzer ggf. längs verschieben kannst.

Grüße
Sascha
Umwege erhöhen die Ortskenntnis!

Landlubber

Proviantmeister

Beiträge: 478

Bootstyp: Neptun 25 Festkiel

Heimathafen: Enkhuizen

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3

Donnerstag, 30. Juli 2020, 07:34

Hallo,
hast du schon mal bei Vlemmix nachgesehen?
Sehr flexibel ausstattbar. Fangen bei 1350kg an.
Grüße
Tom
... und ich lächelte, ...

  • »Jaschmibu« ist der Autor dieses Themas

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4

Donnerstag, 30. Juli 2020, 08:40

@x-molich Ich hatte mich nur auf unsere Bootslänge, bzw. den Angaben der Verkäufer zu den jeweils maximalen Bootslängen der Trailer bezogen. Wie sich die Gesamtlänge des Trailers zu der Bootslänge verhält ist mir nicht so ganz schlüssig. Der hier z.B. (FL-1000) wird mit einer Gesamtlänge von 5,40 - 6m angegeben. Die 6m sind dann vermutlich mit Lichtleiste und da der Windenstand anscheinend ca. 1m hinter der Anhängerspitze steht, verkürzt sich dies dann vermutlich auf 5m.

Es ist aber gut zu wissen, das Motorboote durch den Motor den Schwerpunkt mehr achtern haben und daher bei einem Jolli das eher nicht so dramatisch sein sollte wenn der Trailer etwas kürzer ist. Den Aussenborder können wir ja auch in die Kabine legen. Beim Transport durch den Vorbesitzer meine ich auch das ein recht kurzer Trailer genutzt wurde, da der Vorbesitzer das Boot sicherheitshalber im Bugbereich durch Spanngurte noch extra runtergedrückt hatte....

@Landlubber Vielen Dank, schaue ich mir auch mal an. Momentan schaue ich noch nach gebrauchten Trailern - aber wenn das einfach nichts wird, dann muss es wohl ein neuer werden.

Beiträge: 1 503

Schiffsname: Martha

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5

Donnerstag, 30. Juli 2020, 08:46

@Jaschmibu:

Die Trailer in Deinem Link sehen alle so aus, als wäre die Achse weit hinten. Es ist ärgerlich, daß die Firmen die Rahmenlänge nicht angeben, aber ich würde mal annehmen, daß das kürzere Maß das mit eingezogener Lichtleiste ist.

http://www.trailerspointpfeiffer.de/prod…f222854eb559580


Der in diesem Link sieht passender für einen Jollenkreuzer aus (Achse weiter vorn).

Ansonsten mußt Du ggf. wegen Rahmenlänge und Achslage auch mal telefonieren. Heute sind die Achsen meist mit U-Bügeln montiert und lassen sich in gewissem Umfang verschieben, aber wieviel weiß auch nur der Hersteller.

Und leg den Aubo und auch z. B. Anker in den Kofferraum und nicht ist Boot. Meist geht was kaputt, wenn die schweren Sachen im Boot bleiben.

Grüße
Sascha
Umwege erhöhen die Ortskenntnis!

  • »Jaschmibu« ist der Autor dieses Themas

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6

Donnerstag, 30. Juli 2020, 08:50

@Sascha

Ja, der Fiberline scheint die Achse tatsächlich weiter hinten zu haben. Generell sollte der Schwerpunkt des Bootes leicht vor der Achse liegen nehme ich an? So bis max. 1m davor?
Das wäre natürlich praktisch wenn die Achsen nur mit U-Bügeln montiert wären. Das werde ich sicher beachten und nachfragen.
Vielen Dank!

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Schiffsname: Martha

Bootstyp: Molich-X-Meter

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7

Donnerstag, 30. Juli 2020, 08:57

@Jaschmibu:

Ich wäre vorsichtig mit so Schätzungen, ob der Schwerpunkt 1 m davor sein muß. Ich habe das immer ausgerechnet. Wenn Du den Quotienten aus der Schwerpunktsvorlage geteilt durch den Abstand zwischen Trailerachse und Kugelkopf bildest und mit der Masse des Jollenkreuzers multiplizierst, bekommst Du den Stützlastanteil des Bootes. Der Trailer hat noch einen eigenen Stützlastanteil, den Du mit einer Personenwaage bestimmen kannst.

Also 3,5 m Abstand Achse Kugelkopf
0,2 m (20 cm) Vorlage
macht 0,2/3,5*650 = 37 kg Stützlast durchs Boot

Bei dem Jollenkreuzer würde ich nicht mit mehr als 50 kg Stützlast rumfahren. Geht alles nur aufs Auto.

Grüße
Sascha
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Katty262

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8

Donnerstag, 30. Juli 2020, 09:04

Kann vlemmix auch sehr empfehlen, habe da schon 2 trailer gekauft. Du sagst denen was für ein boot du hast und die setzten die Achse dann entsprechend. Preislich unschlagbar. Die Trailer sind aber etwas simpler gebaut, was ich aber nicht als Nachteil empfinde.

Tipp, gebraucht lohn oft nicht wirklich. Die Preise für gebrauchte bootstrailer sind sehr hoch. Ein z.b. 15 jahre alter trailer kostet oft mehr als die hälfte des damaligen Neupreises. Die Reifen sind dann nicht selten 15 jahre jung, die bremsen auch und irgendeinen bug hat die Elektrik immer. Wenn du dann neue Reifen, Stecker und nen Bremsenservice machst, bist du fast beim Neupreis.
„Man ist entweder Teil der Lösung oder Teil des Problems“ zitat Gorbatschow.

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9

Donnerstag, 30. Juli 2020, 10:53

@x-molich Okay, also wirklich besser genau berechnen. Gut zu wissen und dann werde ich mal den genauen Schwerpunkt bei unserem Boot rausfinden und dann deine Formel anwenden. Alles sehr hilfreich.

@Katty262 Ja, das frage ich mich mittlerweile auch, ob es nicht besser wäre gleich einen neuen Trailer zu kaufen. Teilweise gibt es ja 40 Jahre alte Krücken auf dem Markt die trotzdem noch die Hälfte oder ein Drittel des Neupreises kosten...

Beiträge: 83

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10

Donnerstag, 30. Juli 2020, 11:58

Moin,
die Problematik hatte ich auch schon zwei mal.
Nachdem nichts gebrauchtes zu kriegen war und neu viel zu teuer, habe ich mir damals die Teile wie Achse, Deichsel, Kupplung und Beleuchtung einzeln neu gekauft und beide Hänger selbst gebaut.
War beim Tüv kein Problem, als Hersteller wurde ich eingetragen.
Technisch muss es natürlich sauber gemacht sein.
Was den Überstand hinten angeht: die Rahmenlänge des Hängers kann ruhig kürzer sein wie der Rumpf.
Schwerpunkt des Bootes etwas vor die Achse, dann stimmt die Stützlast. Die Lichtleiste zum rausziehen, sodaß sie hinten mindestes bündig ist.
Ist allerdings alles schon ein paar Jahre her....
Handbreit,
Käptn Iglu

Beiträge: 18

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11

Donnerstag, 30. Juli 2020, 13:00

https://www.kuhz-trailer.de/bootstrailer/segelboottrailer

da habe ich meinen gekauft und bin sehr zufrieden. Die Segelboottrailer starten ab 1000kg Nutzlast und sind deshalb bei 1400kg.
ich habe den 1800er mit 1400kg Nutzlast. Die Achse haben sie nach meinen Bootsmaßen montiert. Du kannst dann noch zusätzlich die 100km/h Ausstattung bestellen.
Ich habe ewig nach einem gebrauchten gesucht und bin dann bei einem neuen von dort gelandet. Habe ein 22 Fuß Schiff...
Viel Erfolg!
Uwe

Katty262

Offizier

Beiträge: 223

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Heimathafen: Barth

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12

Donnerstag, 30. Juli 2020, 16:42

Ach ja und das Thema Mast ist bei den Überlegungen interessant. Die meisten basteln sich Gestelle um den oben auf dem boot zu transportieren. Deutlich einfachere Lösung; unter auf dem Hänger. Also den Rahmen ggfls. einen halben Meter und die Lichtleiste 1 Meter länger ordern, dann passt der unten rein.
„Man ist entweder Teil der Lösung oder Teil des Problems“ zitat Gorbatschow.

horstj

Salzbuckel

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Bootstyp: Jeanneau Microsail

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13

Donnerstag, 30. Juli 2020, 18:02

Vlemmix 1350 passt locker. Hat den Vorteil wie einige andere: langer Rahmen, breiter Rahmen, tiefe gekröpfte Traversen, auch gut zum Slippen einrichtbar.
Brenderup ist ähnlich.
Die Längenangaben der Hersteller sind oft nonsens, weil meist nur der reine Innenrahmen als Maß genommen wird. Bei ich glaube Brenderup gibt es plausiblere Maßangaben.
Bei 650kg Boot 1300 Trailer nehmen. Der Trailer mit Ausstattung hat schnell 300kg, dazu noch Urlaubsgepäck, Motor und evtl. 2 Fahrräder...
Bild zeigt slippen vom 1350er Vlemmix, Boot hat auch ca. 600kg ist aber etwas kürzer als ein Jollenkreuzer. Da ist aber noch viel Luft. Durch die Rahmenlänge braucht man aber nicht weit rein ins Wasser und das Gespann läuft wunderbar. Auch steht der Mast (820cm) vertretbar über.
Bootslog und Refitblog Jeanneau Microsail https://microsail.wordpress.com/

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14

Samstag, 1. August 2020, 07:46

Vielen Dank an all für eure Tipps und Hinweise. Ich denke ich werde jetzt tatsächlich einen neuen Anhänger besorgen und es wird vermutlich ein Brenderup 1300 werden, den ich für ca. 1,500 EUR bekommen kann. Der sollte die richtige Gewichtsklasse und Dimensionen haben, verstellbare Achsen und Pipapo.

horstj

Salzbuckel

Beiträge: 2 156

Wohnort: D - Meer - Berge = Münster

Bootstyp: Jeanneau Microsail

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15

Samstag, 1. August 2020, 11:59

Bei Brenderup gibt es hervorragende Slipunterstützung: Kielrollenwippe an der letzten Traverse, um das Boot auszurichten und aufzunehmen und Rollenwagen seitlich oder gar die kippbare Traverse. Damit geht slippen ausgezeichnet, ohne den Trailer weit (wenn überhaupt) ins Wasser fahren zu müssen. Und das Boot wird sehr schonend geslippt und gelagert.
Bootslog und Refitblog Jeanneau Microsail https://microsail.wordpress.com/

reinglas

Kapitän

Beiträge: 565

Wohnort: Berlin

Schiffsname: demnächst: "THEA"

Bootstyp: Hai 590

Heimathafen: Berlin, Havel

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16

Samstag, 1. August 2020, 13:04

Hallo "Jaschmibu",
. . . weiterhin ist zu bedenken:

- der Schwerpunkt des Bootes muss immer auf der oder hinter der Trailerachse liegen. Denn der Trailer hat im Leerzustand an der Kupplung ein Eigengewicht. Dieses übersteigt manchmal die max. Stützlast. Ich habe mein Boot so positioniert, dass ich bei erlaubten 50 kg max. Stützlast, etwa 30 kg tatsächliche Stützlast auf dem Kugelkopf der Anhängekupplung liegen.

- an Trailern mit 100 km/h-Zulassung müssen lt. TÜV alle 6 Jahre die Reifen (unabhängig vom tatsächlichem Zustand) gewechselt werden.

- nicht jeder Straßen-Trailer ist slipfähig. Slipfähige müssen gekapselte Radnaben haben. Hier in Berlin würde ich slippen. Das spart zweimal im Jahr den Krantermin.

Reinhard
Des Menschen Stärke ist seine Unvollkommenheit.
Auch ich bin stark.

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