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Katty262

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21

Dienstag, 1. September 2020, 10:57

Ich denke der Sinn von Alternativen Antrieben ist es keine fossilen Brennstoffe mehr zu verwenden. So lange das noch nicht möglich ist, ist das wirklich kein Positiver Beitrag zum thema Klima.
„Man ist entweder Teil der Lösung oder Teil des Problems“ zitat Gorbatschow.

frank_x

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22

Dienstag, 1. September 2020, 10:58

Also wenn Berlin=>Ostsee ein Muss ist und Du nicht ( wie wir damals bei der Speedster ) einen AB als Kanal-Antrieb nutzen möchtest, dann wird es wohl auf einen Diesel hinauslaufen, da der Lärm des kleinen Honda-EU2000 für mich keine Option war. Das habe ich mal probiert und damit 2..3x Fahrten durch Berlin gemacht aber ... schön war das nicht ...

Aber wenn der AB als Kanal-Motor möglich ist und an der See nie länger als 1..2h motort werden muss, dann ist die E-Maschine super. Allerdings die Hurley ist ja doch eher Motorsegler oder ?

mal eine Frage:
Heisst mie 1KW 4.5Kn, dass man mit einem kleinen Honda2000W-Generator endlos 5Kn fahren könnte?


Ja, genau. Der Schnelllader von Torqeedo hat den Vorteil, dass man die Ladeleistung stufenlos einstellen kann, damit man nicht überall die Hafensicherung auslöst ;)

Maximal zieht das Ding rund 2500 W, aber man kann es beispielsiweise auf 1500 W runterregeln und diese per Honda 2000W Generator dauerhaft zur Verfügung stellen. Wenn man nun mit 1.200 Watt fährt, sollte das dauerhaft (also solange man Sprit hat) möglicht sein. Für Kanalfahrten sicherlich eine echte Option. Bei Seegang wollte ich jetzt keinen Generator im Cockpit stehen haben ;)

23

Dienstag, 1. September 2020, 11:29

ja gut, aber dann wäre das ja die klare Antwort:

E-Motor mit möglichst grosser Batterie, zusätzlich ein kleiner Generator für längere Fahrten.

Sagt ja keiner, dass der Generator im Cockpit stehen muss, könnte man ja sinnvoll verbauen. Dazu auch fest Benzintank 20L oder so.
Dass das aufwendig wird ist klar, aber das wollen wir doch?

acer99

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24

Dienstag, 1. September 2020, 11:51

Reparier den Bukh oder kauf einen "neuen Gebrauchten".

Hybrid ist Kokolores, teuer, schwer, aufwendig.

Und die Marketingabteilungen der E-Motoren Hersteller gefallen sich darin, zu behaupten, X ElektroPS entprächen y DieselPS. Rein physikalisch schon ziemlicher Unfug.

janpiet

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25

Dienstag, 1. September 2020, 11:53

Ich denke der Sinn von Alternativen Antrieben ist es keine fossilen Brennstoffe mehr zu verwenden. So lange das noch nicht möglich ist, ist das wirklich kein Positiver Beitrag zum thema Klima.


Das sehe ich nicht so. Ich habe den E-Antrieb ausgesucht, weil er für mich gegenüber Verbrennern mehrere Vorteile hat. Klimaschutz gehörte allerdings definitiv nicht zu meinen Überlegungen. Wäre auch völlig absurd, da der Beitrag von einer kleinen Dieselmaschine, die pro Jahr schließlich nur ein paar ganz wenige Stunden laufen (im Unterschied zu Autos), völlig zu vernachlässigen ist.

@frank_x: Ich hatte mal einen Honda-Außenborder mit Luftkühlung, bin also Kummer bezüglich der Lautstärke gewöhnt ;) Aber ich würde (wie oben schon gesagt) auch keinen Generator im Cockpit stehen haben wollen. Man könnte aber wenigstens in Ausnahmesituationen den Anwendungsfall theoretisch abdecken, wo man länger motoren möchte, auch wenn man in 99% der Fälle mit der Reichweite hinkommt.

@Tral: Unter Deck wäre ein benzinbetriebener Generator wegen Lüftung usw. m.E. entweder extrem aufwändig oder sehr gefährlich.

superlolle

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26

Dienstag, 1. September 2020, 12:02

X ElektroPS entprächen y DieselPS. Rein physikalisch schon ziemlicher Unfug.
Wenn man das Getriebe beachtet, dann ist es kein wirklicher Unfug. Denn was da bei Verbrennern verloren geht ...
@Floppy:
Willkommen im Segelforum, mein Gutster ;)


:welcome:

27

Dienstag, 1. September 2020, 12:05

Ich schreib das gefühlt zum Xten mal :-)

- Frag Dich, wie lange war der längste Einsatz oder die längsten Einsätze des Motors in Deiner Segelkarriere.

- Wie oft kam es vor, dass Du den Motor, sagen wir mal länger als 4 Stunden benutzt hast?

- War der Einsatz des Motors der mangelnden Zeit geschuldet?

So kannst Du selber erkennen, ob eine E-Lösung passt. Ich meine, für die allermeisten Segler passt ein E-Motor.

Du kannst sehr preiswert einen elektrischen Wellenantrieb einbauen der Dein Boot ausreichend stark antreibt. Immer wenn ein Diesel gegen einen E-Motor ersetzt wurde ließt man, dass die Leistung viel zu hoch ist bei eine, KW Wert der in der Regel dem alten Diesel entspricht oder niedriger ist. So auch bei mir obgleich ich den Diesel in meinem Boot nie erlebt habe.

Mein Konzept setzt auf E-Motor der in der Welle mindestens 5 Stunden Marschfahrt erlaubt. Ich könnte die Zeit auf 6-7 Stunden erweitern, dann bin ich aber bei 0% Batterie. Bei mit ohne Well plus 2 Stunden. Marschfahrt ist bei mir ca. 4.5 Knoten bei 24 Fuss.
Wenn ich einen längeren Törn mache, dann hänge ich mir einen Benziner hinten dran als Redundanz oder wenn ich wirklich mal, längere Strecken motoren will (kam aber noch nie vor). Der nette Nebeneffekt, ich habe bis zum Abwinken Strom für meine Verbraucher. Kühlbox kann 2-3 Wochen durchlaufen inkl. Musik und LED Beleuchtung. Zu beachten, meine Batterien wiegen 44 Kilo. Ich könnte auch mit 88 Kilo und doppelter Kapazität auf bis zu 15 Stunden Marschfahrt kommen und wäre immer noch viel leichter als mit nem Diesel plus Dieseltank.

Ein Außenborder ist universell auch an einem Dinghi nutzbar oder ich kann z.B. bei mächtiger Strömung Aussenborder UND E-Antrieb einsetzen.

Ein Diesel in einem vergleichsweise kleinen Boot - würde ich nicht mehr machen wenn nicht wirklich ein echter Use Case dagegen spricht.

Und die Wartungsfreiheit sowie Zuverlässigkeit eines E-Antriebs ist dem Diesel eben massiv überlegen.

Was man aber von vorne rein vergessen sollte, Solar, oder Wind oder Hydro als Ladequelle, dafür bräuchtest Du gaaaaaaanz viel Zeit!

Lerigau

Lotse

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28

Dienstag, 1. September 2020, 12:16

Ich meine, für die allermeisten Segler passt ein E-Motor.

Du meinst "für die allermeisten Binnensegler"?
Ich meine, für die allermeisten im Watt- und Deutsche Nordseerevier reicht das nicht...

VG
Holger
Unser Blog zu Boot und Reisen:SY-SLOCUM.de

Regel Nr.1: Der Entgegenkommer ist ausweichpfllichtig!

acer99

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29

Dienstag, 1. September 2020, 12:17

@Supertolle Auch viele E-Antriebe haben Getriebe

@Pepesail Die überlegene Zuverlässigkeit eines E-Antriebs im Vergleich zum Diesel sehe ich nicht. So ein moderner b/l EMotor dreht sich nur dank relativ aufwendiger Elektronik, die gerne ausfällt und das auch tut

30

Dienstag, 1. September 2020, 12:26

Ich meine, für die allermeisten Segler passt ein E-Motor.

Du meinst "für die allermeisten Binnensegler"?
Ich meine, für die allermeisten im Watt- und Deutsche Nordseerevier reicht das nicht...

VG
Holger


Das sind ja auch nicht alle. Oder? Und hier geht es um eine Bootsklasse (26er). Hier ist der Preis einer leistungsfähigen Anlage eben konkurrenzfähig bis billiger im Vergleich zu einem Diesel plus Maintenance und Verbrauch.

Die Diskussion ist immer noch mühsam. Deshalb hab ich diese drei Fragen vornean gestellt. Muss jeder selber entscheiden. Aber wenn ich am Wochenende (da wenn die meisten Segler mit eigenem Boot zum Segeln kommen) ständig 5 Stunden motoren müsste, dann fände ich das echt doof. Aber selbst dann könnte ich das. Bei größeren Booten wirds dann eben teurer. Der Preis kippt eben noch ab einer gewissen Leistung / Kapazität.

@acer99: Welche aufwendige Elektronik? Der Controller? Mehr ist da nicht. Den kann ich mir redundant als Ersatzteil für 250 Euro (bei meinem Modell) in die Backskiste legen. Wenn ich mir moderne Dieselmotoren so anschaue, dann ist da durchaus vergleichbare Elektronik verbaut.

Aber Du verfechtest dann wahrscheinlich auch die Meinung, dass ein mechanischer Umschalter länger lebt als ein digitaler / elektronischer?

Katty262

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31

Dienstag, 1. September 2020, 13:01

Mit einer elektrischen Lösung muss man (wie auch bei allen anderen Anwendungen, z.B. E-Auto) etwas genauer Planen was die Fahrtrouten und die Zeit anbelangt. Wenn es zum Nutzerverhalten passt dann spricht meiner Meinung nach nichts dagegen. Als Tip Noch: man sollte nicht die maximale elektrische Fahrtzeit (inkl. Sicherheitsreserve) für die Planung in Betracht ziehen sondern auch die Ladezeiten. Nicht selten kommt es auch mal vor, das kein Landstromanschluss mehr frei ist, oder der ein oder andere Idyllische Hafen überhaupt keine Lademöglichkeit hat oder es gerade keinen Strom gibt (defekt). Das sollte man in seiner Planung berücksichtigen.

Auch Wind/Strom und Welle spielen einen große Rolle. Die Spezifische Verbrauchsspanne (z.B. mit 1/3 oder voller Leistung Fahren) ist beim elektrischen Antrieb weitaus größer als beim Diesel. Schon öfters mit erlebt, das bei kräftig Welle, Wind und Strom von Vorne die elektrische Reichweite sehr zusammenschmilzt. Fazit:Schlepphilfe.

Mit einem Dieselantrieb ist die Flexibilität deutlich größer (wenn sie denn gebraucht wird oder eine Rolle spielt)
„Man ist entweder Teil der Lösung oder Teil des Problems“ zitat Gorbatschow.

32

Dienstag, 1. September 2020, 13:14

Ich liebe zum Beispiel das Reisen und Cruisen mit meiner MacGregor26. Per Trailer überallirgendwo hin. Loslegen, bei Flaute halt motoren, wenns weiter ist halt in Gleitfahrt mit dem 60PS AB (was aber wirklich selten vorkommt).
Könnte mir das jetzt elektrisch schwer vorstellen. Im Frühling in Sizilien/Kroatien/Griechenland sind eh keine Ladeströme vorhanden, dieses Jahr in NL immer geankert... Woher dann den Strom zum Laden?
Dass das dann inkl Umbau ohne Gewichtserhöhrung passen würde... glaubte ich erst, wenn ich es auf der Waage sehen täte. Und das Gewicht ist halt beim Trailern auch wieder so ne Sache.
Oder dann halt doch mal ne Strecke, wo man einfach noch mit ein paar Kanistern die Reichweite vergrössert, macht doch jeder auf der Welt so. Elektrisch?
Nen Generator auf einem kleinen Boot immer dabei haben zu müssen, muss man dann auch akzeptieren. Und dann müsster der noch wettergeschützt eingebaut sein.
Wenn alles so einfach wäre?

acer99

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33

Dienstag, 1. September 2020, 13:22

@Pepesail An meinem Schiffsdiesel Bj 2011 ist keine erforderliche Elektronik. Dann mach Deinen Regler mal auf und schau rein, wäre er so zuverlässig, müsste man keinen als Backup klugerweise mitnehmen.

Und ja, je nach Auslegung kann ein mechanischer Schalter länger als ein "digitaler" halten.

Der zuverlässigste ist und bleibt ein 2T Dieselmotor, leider werden die in unserer Leistungsklasse für Boote nicht angeboten, soweit mir bekannt.

Und na klar, wenn man den Jockel nur braucht, um mal eben aus dem Hafen raus/rein zu fahren, tuts auch der E-Motor. Ist man auf See und braucht auch mal 20kW für ein paar Stunden, dann nimmt man besser einen Diesel, zumal wenn man nicht schwere und teure Akkus mitschleppen will.

Aber jeder wie er mag.....

superlolle

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34

Dienstag, 1. September 2020, 13:39

dann nimmt man besser einen Diesel, zumal wenn man nicht schwere und teure Akkus mitschleppen will.
Was ein Glück, dass zwei Liter Diesel jahrelang halten und man bei größeren Booten nicht 100 Kilo + X an Diesel mitschleppen muss. Bei uns an Bord sind es "nur" so knapp 40 Liter. Und zusätzliche Kanister mit noch mehr Diesel wurden an Bord auch noch nie gesichtet ... :O
Ja, wir haben an Bord auch einen Diesel, der ja - Dank des Voreigners - auch noch fast flammneu ist. WÜRDE für uns die Überlegung anstehen, ich würde einen E-Antrieb definitiv mit in Betracht ziehen.
Mich dünkt, dass vor allem diejenigen erbitterte E-Gegner sind, die noch nie - welcher Art auch immer - einen E-Antrieb hatten. Ich habe seit einem knappen Vierteljahr einen Hybriden als KFZ mit etwa 50 Kilometer Reichweite. Bisher fahre ich zu 90% rein elektrisch, mein Fahrprofil passt einfach gut zu einem Hybriden. Hatte noch nicht den Mut, auf einen reinen Stromer umzusteigen. Heute kann ich sagen: Würde es sofort machen. Für MICH ist ein Diesel im PKW Anachronismus, für andere hingegen nicht,das akzeptiere ich absolut. Aber dem E-Motor nun mangelnde Haltbarkeit, Defektanfälligkeit etc. nachzusagen ... dürfte keinen sachlichen Überprüfung standhalten. Genauso wenig wie spürbare Gewichtsnachteile. Ja, Batterien wiegen, dafür spart man halt an anderer Stelle, siehe oben ...

Katty262

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35

Dienstag, 1. September 2020, 14:09

Es ist glaube ich aber auch irgendwie eine deutsche Tugend, die Dinge immer in schwarz/weis oder dafür und dagegen zu sehen. Ich finde einen Elektroantrieb genau so sinnvoll wie einen Diesel Antrieb, wenn er denn zum Nutzerverhalten und den Rahmen Bedingungen passt. Über letztgenanntes wird sich leider oft zu wenig Gedanken gemacht.
„Man ist entweder Teil der Lösung oder Teil des Problems“ zitat Gorbatschow.

acer99

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36

Dienstag, 1. September 2020, 14:33

@superlolle: 60km? Dafür nehme ich das Rad ;)

E-Antrieb plus Akkus für ca 30 SM Reichweite vom Gewicht in etwa gleich Dieselmotor plus Getriebe.

Für mehr brauchts dann "Hybrid", also hat man auch wieder Diesel etc mit dabei.

Und was auf der Straße ggf Sinn ergibt, muss nicht für andere Bereiche gelten.

Aber mein "Nachbar" aus Düsseldorf hat, Recht. Es kommt aufs "Lastenheft" an. Bei mir laufen je nach Wind&Wetter und Törnplanung ca- 200-300l Diesel durch den Tank, einiges davon für die Heizung. Manchmal brauchts den Motor nur ein paar Minuten, manchmal aber auch mal stundenweise, zB die Themse hoch oder um bei Flaute noch rechtzeitig in den Hafen zu kommen. Auch werden die "Spin-offs" gern vergessen. Stunde Motorlaufzeit gleich ca 70AH in den Akkus, 10 Minuten Laufzeit = Warmwasser für ne Dusche und den Abwasch.

Für mich persönlich ist E-Motor nix.

superlolle

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37

Dienstag, 1. September 2020, 14:41

60km? Dafür nehme ich das Rad
8o In der Summe schaffe ich das pro Jahr eventuell auch ... :O
Für mich persönlich ist E-Motor nix.
Diese Aussage respektiere ich zu 100%, bei uns wäre es halt anders.
E-Antrieb plus Akkus für ca 30 SM Reichweite vom Gewicht in etwa gleich Dieselmotor plus Getriebe.
Womit die "Legende" vom ach so schweren E-Antrieb von Dir selbst negiert wird, was ich gut finde ;) Und bei mehr Reichweite steigt ja auch beim Diesel das mitzuschleppende Gewicht aufgrund von größeren Tanks ...

Ich bin gespannt, wie der TE @Floppy: sich entscheiden wird? Werde es in jedem Fall verfolgen, da wir im Winterlager nebeneinander liegen :) Und da ich seinen Stress mit dem "ollen Bukh" kenne, kann ich die Überlegungen absolut nachvollziehen.

Spaßbremse

Offizier

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38

Dienstag, 1. September 2020, 14:54

Außerdem haben wir doch Segelboote mit Hilfsantrieb. :D
Der könnte bei vielen usern elektrisch sein. Ist wie beim E-Auto - passt für viele aber nicht für alle.
Ich würde sogar relativ viel Geld für einen E-Antrieb ausgeben, das Motoren nervt mich extrem.
Allerdings wäre es etwas pervers, einen gerade eingelaufenen Diesel durch einen E-Antrieb zu ersetzen.
Gruß, Norman

emotion

Proviantmeister

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Heimathafen: Hooksiel

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39

Dienstag, 1. September 2020, 14:55

Also ich finde das E-Thema sehr spannend (gut hier zuhause steht auch schon ein E-Auto) und hätte richtig Lust die Emotion umzurüsten, aber dann richtig.

Nur würde das sehr teuer werden, denn ich würde auf zwei E-Motoren gehen und diese wie bei der Hanse "E-Motion" in den Ruderblättern verbauen

https://www.hanseyachtsag.com/hanse/de/h…n-rudder-drive/

Damit würde ich die "anspruchsvollen" Manövereigenschaften der Doppelruderanlage sicher ausbügeln und könnte wahrscheinlich sogar auf das Bugstrahlruder verzichten.

Die Akkukapazität könnte ich problemlos unter den Bodenbretten rings um den Kielkasten lassen, dort wären sie ideal im Schwerpunkt untergebracht, evetuell könnte man sogar die Kielplatte etwas leichtern.

Weiterer positiver Nebeneffekt wäre das der große 120l Tank in der Backskiste/Heck wegfallen würde, das würde den Segeleigenschaften sicher gut tun, da die Emotion recht Hecklastig ist.

Der Platz unterm Niedergang könnte für einen kleinen Generator mit Tank genutzt werden.

Das einzige Problem ist das eine solche Lösung noch soviel kostet das es sich nicht lohnt (ich rechne mit 60-70.000)
Gooden Wind

Hendrik

Katty262

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40

Dienstag, 1. September 2020, 15:09

Na dann lassen wir uns überreaschen. Gewichtsmässig sind die Unterscheide nicht gross auf die Verteilung kommt es an. Wenn die genannten „spin offs“ (diesel zur stromgewinnung, warmwasseraufbereitung, Heizung oder z.B. als dritte Lenzpumpe) keine Rolle spielen lässt sich das darstellen.

An den Wiederverkauf so eines Klassikers sollte man natürlich auch denken, die Zielgruppe wird deutlich kleiner. So ein 10 Jahre junges Batteriepaket hat keinen Wert mehr, ein Diesel ist da noch neuwertig.
„Man ist entweder Teil der Lösung oder Teil des Problems“ zitat Gorbatschow.

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