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Windstärken

Windstärkentabelle

21

Mittwoch, 9. Juni 2021, 15:38

heutige Motoren sind um viele kg leichter, als damalige.
Das bischen modernen Motor unters Cockpit zu verschieben ist vom Trimm daher problemlos


Da geht es weniger um den Trimm, als dass dort der Rumpf nicht für die Last und die Bewegungen vorbereitet ist.
Bei der HT steht der Motor ganz in der Nähe des Kiels und dessen Verstärkungen.
Bei den späteren ist der Rumpf meines Wissens anders laminiert, um den Motorträger aufzunehmen...
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ManuelM

Moses

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22

Mittwoch, 9. Juni 2021, 23:56

Moin zusammen,

viele Grüße aus Kappeln und vielen Dank für nützlichen Tipps. Ich sitze hier und hoffe das Freitag die Lindaunis Brücke wieder öffnet. Der Motor ist ein R30, zum Hydraulikkompressor habe ich kein Model gefunden. Wir sind gut 6 Stunden am Stück unter Motor gefahren ohne Probleme da wir leider keinen Wind hatten. Anbei noch das gewünschte Foto vom Antrieb. Die Schläuche machen einen guten Eindruck. Dort scheint irgendwann mal Petroleum ausgelaufen zu sein, die Heizung ist defekt und wurde vom Vorbesitzer außerbetrieb genommen. Auf der Überfahrt von Fehmarn in die Schlei ist mir ausgefallen, dass ich das Ruder quasi Endlos nach Bugboard korrigieren musste. Im Hafen habe ich dann gemerkt, dass das Steuer sich weiter drehen lässt als das Ruder, das steht irgendwann. Anbei mal ein Video

https://youtube.com/shorts/rlbnoQFyYNY?feature=share


Viele Grüße
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ManuelM« (10. Juni 2021, 00:06)


Smarty

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23

Donnerstag, 10. Juni 2021, 06:57

Moin,

ja, das ist leider ein "normaler" Fehler. Jede Hydrauliksteuerung hat einen sog. "Schlupf". Bei Dir ist allerdings irgendwo die Steuerhydraulik undicht, entweder ein Schlauch oder der Zylinder. Das ist ein gängiges Problem unserer alten Dehlers mit Hydraulik. Bei meiner damaligen 98er habe ich alle Schläuche tauschen lassen, bei meiner 92er wurde mal die Hydraulikpumpe überholt.
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stefan64

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24

Donnerstag, 10. Juni 2021, 08:32

Auch ich kenne das - gleichartig wie bei Smarty - bei meiner 98er.
Tipp: die Hydraulikpumpe habe ich bei einem Landmaschinenmechaniker überholen lassen, das war entscheidend günstiger als im Yachtumfeld.
Ciao,
Stefan

ManuelM

Moses

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25

Donnerstag, 10. Juni 2021, 10:14

Moin zusammen,

vielen Dank für die Unterstützung. Oben auf der Lenkpumpe ist eine Schraube, ist das der Einfüllstutzen? Kann ich da etwas nachfüllen oder ist da Druck drauf?
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Smarty

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26

Donnerstag, 10. Juni 2021, 10:58

Bei meiner Optima 92, Baujahr 1980, Nummer 838, ist der Einfüllstutzen für das Hydrauliköl in der Backkiste angebracht.
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ManuelM

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27

Donnerstag, 10. Juni 2021, 18:21

Ich bin das oben verlinkte Video mal durchgegangen, es gehen 4 Leitungen ab, 2 zum Absperrhahn und 2 zum Zylinder. Da scheint kein separater Zulauf zu sein.

dingsbums

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28

Donnerstag, 10. Juni 2021, 18:27

Ist schön das der Motor funktioniert!
Längerfristig würde ich über einen Ersatz nachdenken.
Ist auf lange Sicht doch sehr Wartungsintensiv.

Gruß Andreas

29

Donnerstag, 10. Juni 2021, 18:59

Oben auf der Lenkpumpe ist eine Schraube, ist das der Einfüllstutzen? Kann ich da etwas nachfüllen oder ist da Druck drauf?


Wie Smarty bereits gesagt hat.
Es ist etwas undicht.
Füllzustand ist dabei egal.
Standardfehler.
Am besten einmal komplett neu, hält 25 - 30 Jahre.
Fängst Du mit einem an, geht oft kurz danach das andere kaputt oder Du bist frustriert, weil das "Neuteil" keine Wirkung hatte.

Längerfristig würde ich über einen Ersatz nachdenken.

Jupp.
Exakt die Schwierigkeit dieser Konstruktion, dass dort kein anderer Motor passt oder sich an den Hydraulikteil anschließen lässt.
Auch auf die Gefahr, hier evt. ein Copyright zu treffen, möchte ich mal ein Bild eines Umbaus anhängen.
Das war auch einmal eine "HT"
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30

Donnerstag, 10. Juni 2021, 21:17

Ich bin schon auf der Suche nach einem passenden Ersatz. Wollte noch einmal die Backkiste auseinander nehmen und nachmessen. Die sind ja von Vetus erschwinglich, dabei würde ich mir direkt einen Autopiloten nachrüsten, also eine mit Rückschlag. Um die Zeit zu überbrücken würde ich gerne etwas Öl nachfüllen. Ich muss noch ein paar Meilen zum Heimathafen zurücklegen und würde auf die Notpinne verzichten. Ich vermute das der Vorbesitzer schon zwischendurch mal nachgefüllt hat, er hat mir hier Hydrauliköl in einer Enghalsflasche dagelassen. Ich wüsste nicht wozu er die sonst gebraucht hätte. :/

Viele Grüße

31

Freitag, 11. Juni 2021, 10:03

Nun....
Es ist ein günstiger Verzweifelungsversuch, Hydrauliköl nachzuschütten, der in den meisten Fällen nichts bringt.
Das ist eigentlich nur zum Auffüllen nach Ausbau gedacht, denke ich.
Hast Du wirklich einen "Verlust", dann ist etwas undicht.
Ist etwas undicht, funktioniert das Teil nicht, egal ob genug Öl drauf ist, oder nicht.

Das ist anders als beim Ölverlust im Auto, wenn der Motor noch funktioniert.
Da kann man Öl hinterherkippen und wenn man aufpasst, es oft genug kontrolliert, passiert nichts.

Bei der Hydraulik ist das Verlieren das Problem, nicht der Stand selbst.

Bei mir war es vor langer Zeit bei einer Delanta 76.

Zuerst den Ausrücker ersetzt.
Besser, aber nicht wirklich.
Kurz drauf genauso schlimm, wie zuvor.

Hydraulikpumpe ersetzt.
Besser, aber nicht wirklich.
Kurz drauf genauso schlimm, wie zuvor.

Des öfteren Öl nachgefüllt, da der Spiegel im Ausgleichsgefäß sank.
Hatte nie eine Wirkung.

Boot verkauft.

Tip heute:
Irgendeine Schlauchverbindung....
:O
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32

Freitag, 11. Juni 2021, 20:07

Mein Ziel war es heute nach Missunde zu kommen und eine Notlösung zu schaffen, ich habe heute nochmal alles abgesucht und kein auslaufendes Öl gefunden. Da die Lindaunis Brücke leider heute doch nicht öffnet habe ich jetzt etwas mehr Zeit. Ich hatte heute Mittag den Yachtservice Kiesow angeschrieben, die sind hier in Kappeln neben meinem Boot, leider haben wir uns verpasst, ich versuche es morgen Früh nochmal.

Viele Grüße

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