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21

Freitag, 10. September 2021, 16:26

Ist eine Glaubensfrage, wurde hier schon sehr kontrovers diskutiert.

Ich mache da auch so (außer, dass ich normalen Diesel nehme), seit ich einmal Dieselpest hatte. seitdem keine Probleme mehr. Kann aber auch Zufall sein...
Schöne Grüße,
Roman
A ship in a harbour is safe, but that is not what ships are built for !

Schärenfreund

Proviantmeister

Beiträge: 316

Bootstyp: Bavaria36

Heimathafen: Burgtiefe/Fehmarn

Rufzeichen: DD7566

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22

Freitag, 10. September 2021, 18:06

Hallo Peter,
ich habe mir Deinen verlinkten Diesel AF aufgerufen. Allerdings gibt es den anscheinend nicht mehr im Verkauf. Dafür hat man jetzt dieses Produkt
im Vertrieb, wobei ich aber sagen muß, wenn die komplette Dose mit 375ml gerade für 80 ltr. Diesel ausreichen (so ist es beschrieben), dann ist es
noch teuerer als Grotamar. Davon wollte ich eigentlich weg, weil das kleine Gebinde zwar praktisch aber zu teuer ist und die große Literflasche nach
ca. 3 Jahren verfällt, dann aber noch ca. halb voll ist. Also weitersuchen.
Was den vollen Tank im Winterlager angeht sind wir uns ja einig.
Grüße vom
Schärenfreund-Peter

Nachtrag: Habe gerade mal Grotamar gegoogelt und stelle fest, wir Segler bekommen es nicht mehr, wegen irgend einer neuen Chemikalienvorschrift.
Als Alternative wird ein LM Produktofferiert mit 500 ml Inhalt, aber noch teuerer. Bei der empfohlenen Schockdosierung ist der Doseninhalt für eine
80 bis 100 ltr. Tankfüllung auch aufgebraucht. Preis entspricht etwa 3 Flaschen guten Weines. Also weniger trinken, soll ja auch gesund sein.....

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Schärenfreund« (10. September 2021, 18:25)


23

Freitag, 10. September 2021, 20:12

Für Sommerdiesel beträgt der CFPP (der Indikator für Paraffinbildung/ausflocken) 0°.

Wenn das Schiff im Wasser liegt und nicht gerade einfriert, dürfte der Wert kaum unterschritten werden. Wird es wirklich so kalt und man ist an Bord sollte man Winterdiesel auffüllen.
Für Schiffe im Winterlager oder sogar in der Halle würde ich keine solche Vorkehrung treffen, machen wir auch nicht, unser Schiff steht mehr als den halben Winter ungeheizt in der Halle.

Wer Sorge vor Alterung des Diesels hat sollte sich insynpro besorgen, ein von Deutz entwickeltes Addtitiv zur Stabilitätsverbesserung des Diesels. Die Leute haben das für ihre in vielen wenig freundlich behandelten Baumaschinen mit lange Rumstehintervallen entwickelt. Das hat sich bestens bewährt. Auf Produkte von Firmen, die Reiniger uam herstellen, würde ich da weniger vertrauen, das ist einfach nicht deren Kerngeschäft.

Ich fülle auch den Tank nicht mehr komplett auf wie früher. Die befürchtete Kondensation ist bei uns gering. Das liegt aber ua daran, dass unser Schiff im Winter wenig schnelle Temperaturschwankungen erfährt und da wird auch nicht dauernd Frischluft in den Tank geblasen, folglich wird der Eintrag von Luftfeuchtigkeit, die dann kondensieren kann, eher gering sein. Wichtiger ist mir das og Additiv.
Gruß

24

Samstag, 11. September 2021, 06:32

Mal was zum lesen:
aber Etwas off Tonic

https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Downl…publicationFile


Notstromaggregate haben die gleichen Probleme mit der Lagerfähigkeit wie wir da sie Ja meist auch nur ein paar Wartungsstunden laufen zusätzlich haben wir noch den Nachteil dass wir den Tank ab und zu mal durch schütteln.

25

Samstag, 11. September 2021, 07:53

Danke für den Link, ich hab's mit Interesse gelesen. Der wichtigste Satz dieser Studie lautet ja "mit schwefelarmem Heizöl nach DIN 51603-1 betrieben, gibt es die wenigsten Probleme mit der Brennstoff-Alterung". Jetzt muss ich das nur noch dem Zoll begreiflich machen ...
:D

Im Ernst: Erstens läuft die Studie damit auf die Forderung nach reinem Diesel (ohne Bio-Gedöns) hinaus. Zweitens kann man aus der Feststellung der Studie, dass auch solcher Diesel altert und dabei Wasser bildet, ableiten, dass das nahezu vollständige Leeren des Tanks einmal pro Saison und die entsprechende Neubefüllung mit frischem, "jungem" Diesel wohl doch vorteilhaft ist - genau so, wie es @space*cadet: hier schon geschrieben hat!

Vielleicht ist es dann aber sinnvoll, durch Verschließen der Tankbelüftung die Bildung von Kondensat zu verhindern?
Viele Grüße, Peter
La mer a bercé mon cœur pour la vie!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pütting« (11. September 2021, 08:05)


Jens S.

Kapitän

  • »Jens S.« ist der Autor dieses Themas

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Bootstyp: Marieholm 26

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26

Samstag, 11. September 2021, 10:03

Moin,

was bei der Studie nicht berücksichtigt wurde, ist das tatsächliche Lageralter der untersuchten Treibstoffe - oder habe ich das übersehen?

Wenn das so ist, dann ist es ist nur eingeschränkt möglich, aus den Ergebnisse eine wirklich belastbare Aussage abzuleiten. Schade.... :rolleyes:
Viele Grüße
Jens

27

Samstag, 11. September 2021, 12:07

Auf der Liqui-Moly-Seite wird ein Additiv beworben, das geeignet sein könnte. Fürs Boot brauche ich es nicht, aber sicher für´s Auto, wenn ich hoffentlich bald mal zu einer Saisontour aufbreche. Aral Ultimate und Mollies Bakterientod wäre eine Lösung nach meinem Geschmack.

28

Samstag, 11. September 2021, 12:27

Hallo,

und ich tanke nur den preiswertesten Diesel und fülle den Tank erst zu Saisonbeginn wieder auf.
Bisher jede Saison (über 10) ohne Probleme.
Ich glaube, das funktioniert so gut weil über meine Tankfüllung eine Voodoo wacht.

29

Samstag, 11. September 2021, 15:54

Danke für den Link, ich hab's mit Interesse gelesen. Der wichtigste Satz dieser Studie lautet ja "mit schwefelarmem Heizöl nach DIN 51603-1 betrieben, gibt es die wenigsten Probleme mit der Brennstoff-Alterung". Jetzt muss ich das nur noch dem Zoll begreiflich machen ...
:D

Im Ernst: Erstens läuft die Studie damit auf die Forderung nach reinem Diesel (ohne Bio-Gedöns) hinaus. Zweitens kann man aus der Feststellung der Studie, dass auch solcher Diesel altert und dabei Wasser bildet, ableiten, dass das nahezu vollständige Leeren des Tanks einmal pro Saison und die entsprechende Neubefüllung mit frischem, "jungem" Diesel wohl doch vorteilhaft ist - genau so, wie es @space*cadet: hier schon geschrieben hat!

Vielleicht ist es dann aber sinnvoll, durch Verschließen der Tankbelüftung die Bildung von Kondensat zu verhindern?

Die Studie hat zwar nichts mit der Winterfestigkeit des Diesels zu tun. Die zitierte Studie ist mittlerweile doch einige Jahre alt, war aber gleichwohl ein echter Weckruf. Ob der Verweis auf Heizöl wirklich der richtige Weg ist mag man fur die genannten Anlagen in Betracht ziehen. Aber auch bei denen zeigte sich ja dass der Tankpflege („Tankhygiene“) große Bedeutung bei kommt. Ohne die gammelt jeder Diesel ind auch Heizöl irgendwann, auch der teuerste.

Bei den Wassertankstellen wäre schon viel,geholfen, wenn deren Betreiber konsequent biofreien Diesel einlagerten, der natürlich erhältlich ist, wenn sie nicht gtl oder HVO (von der Firma toolfuel) ordern. Biofreie Ware liefert zB die Fa Hoyer.

Ich halte den Eintrag von Kondensat zwar fur einen möglichen Weg, aber in der Praxis blasen wir ja auf den Booten nicht dauernd Frischluft aus der Umgebung in den Tank. Aus meiner Erfahrung kommen die teilweise signifikanten Mengen an Wasser in den Tanks durch den direkten Eintrag von Wasser durch die mangelhaften Tankverschlüsse und -belüftungen und auch aus sich zersetzendem Biodiesel.
Gruß

Lass uns mal los

Leichtmatrose

Beiträge: 51

Bootstyp: Najad

Heimathafen: Westliche Ostsee

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30

Sonntag, 12. September 2021, 12:26

Moin Zusammen,

Danke für die vielen Beiträge hier. Da ich eh auch Premium-Diesel oder GTL tanke, muss ich mir wohl um Frostschutz keine Sorgen machen - dass diese Dieselsorten von haus aus winterfest sind war mir noch nicht klar... :D

Noch zum Thema GTL: da kenn ich einen Fall, bei dem ein Leck im Kraftstoffsystem fälschlicherweise zuerst für ein Kühlwasserleck am Motor gehalten wurde. Fast schon unheimlich wie geruchs- und farblos das Zeug ist. 8o

Genau! Und deshalb tanke ich das auch nicht, denn wenn ich Diesel rieche kann ich auch gleich nach der Ursache suchen. Bei geruchlosen Kraftstoffen fällt eine Leckage unter Umständen spät oder im schlimmsten Fall gar nicht auf…
Handbreit
Tom

oHenri

Matrose

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31

Sonntag, 12. September 2021, 13:00

Wir machen es (im Winterlager) so wie Schärenfreund, seit 20 Jahren

- Wir tanken nur Aral (lieber schieben wir sonst das Schiff ;-) ohne Bio-Zeugs
- Tank 7/8 füllen (bei uns 40l)
.. füllen, damit es wenig Kondenswasser gibt,
.. 7/8, damit er bei warmen Phasen nicht durch die Entlüftung überläuft)
- Dazu ein Schuss Grotamar
- Deckel drauf und einwintern

Da wir pro Saison max 1 1/2 Tanks brauchen, fahren wir also sowieso bis Sommer mit dieser Füllung.
Es ist erst dann alles gesagt, wenn alle etwas gesagt haben.

cr838

Kapitän

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32

Dienstag, 14. September 2021, 22:03

Moin,
geht mir genau so: zum Winterlager den Tank randvoll. "Extraschuß" Grotamar allerdings nicht: den geb' ich bei jedem bunkern schon entsprechend hinzu.
Bislang nie Probleme gehabt, bunkere allerdings auch nur am Felsen - dort gibt's seit jeher biofreien Diesel.
Mast- und Schotbruch,

Jürgen

Selliner

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33

Dienstag, 14. September 2021, 22:24

Auch bei Minusgraden (-10 oder auch kälter) und das Boot an Land hat bei mir der Diesel noch nie geflockt. Die Dieselheizung hat sauber gearbeitet. Zu und da geht es auch nicht erst durch nen Filter bzw. Wasserabscheider.

Keine Winterzusätze. Beim Tanken aber biofrei, Grotama und möglichst volle Tanks. (Edelstahl im Kiel und unter der Koje.)

Bisher super sauber und Filter halten ewig (noch nie gewechselt). Tanks sind auch sauber.

Ausflocken hab ich bisher nur einmal in Schweden während der Lehre erlebt. Bei -35 und kälter. Unbeheizter Tank mit MGO. Da war dann der Filter Ruckzuck Dicht. Umgeschaltet auf beheizte Tanks und alles war wieder gut.

sd-skipper

Proviantmeister

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34

Dienstag, 14. September 2021, 22:30

Jippiiieh! Ein Dieselthread!! Ich hol mir nur noch schnell Chips und Bier, dann könnt Ihr weiter machen!!

Jens S.

Kapitän

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35

Dienstag, 14. September 2021, 22:35

Moin,

ist zwar inzwischen fast etwas OT, aber ich kann auch kurz berichten, wie ich bislang mit dem Thema Kondenswasser/Dieselpest umgehe:

1.) tanke ich nur Premium-Diesel oder GTL ohne Bioanteil

2.) führt bei mir die Entlüftung des Dieseltanks in eine Plastikflasche mit einem haushaltsüblichen Luftentfeuchterbeutel, die in der Backskiste platziert ist (den Tipp habe ich übrigens von Holger Peterson). Den Luftentfeuchterbeutel habe ich am Wochenende nach fast einem Jahr gewechselt. Währen dieser Zeit hat er kaum Feuchtigkeit aufgenommen. Zusätzlicher Vorteil dieser Lösung ist bei meinem kleinen Boot auch, dass bei schwerer See kein Wasser über die im Original recht nahe an der Wasseroberfläche liegende Entlüftungsöffnung in den Dieseltank kommen kann. Der offensichtliche Nachteil, dass beim unaufmerksamen Tanken Diesel in die Backskiste laufen könnte, spielt bei mir keine Rolle. Ich tanke eh meistens aus Kanistern und habe den Füllstand des halbtransparenten Tanks dabei immer im Blick.

Die Entlüftungsleitung ist übrigens auch so verlegt, dass selbst wenn die kleine Marieholm einmal durchkentert, kein Diesel in die Backskiste laufen kann. :D
Viele Grüße
Jens

cr838

Kapitän

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36

Mittwoch, 15. September 2021, 11:31

Zitat von »Ohlson38«

... Die befürchtete Kondensation ist bei uns gering. Das liegt aber ua daran, dass unser Schiff im Winter wenig schnelle Temperaturschwankungen erfährt und da wird auch nicht dauernd Frischluft in den Tank geblasen, folglich wird der Eintrag von Luftfeuchtigkeit, die dann kondensieren kann, eher gering sein....
Moin,

ganz von der Hand zu weisen ist das Problem mit der Kondensation nicht.

Als Greenhorn hatte ich Ende der 70er (Biodiesel gab's damals noch nicht) den 45 l Tank meines ersten Schiffes im ersten Winter vielleicht zu 1/4 gefüllt. Prompt sprang der Motor im Frühjahr nicht an. Ein zu Hilfe gerufener Segelkamerad schraubte kurzerhand die Leitung vom Tank ab und ließ etliches in eine Schüssel laufen. Dann meinte er zu mir "Riech mal 'dran!". War nix zu riechen: faktisch alles Wasser! Nachdem alles entlüftet war sprang der Motor dann auch an.

Allerdings muß dazu folgendes gesagt werden:
  • Die Entnahme erfolgte am tiefsten Punkt des Tanks
  • Der Tank war aus verzinktem Stahl
  • Das Schiff stand im Freien
  • Der Winter 78/79 war noch einer
  • Es war kein Wasserabscheider installiert
Also so ziemlich alle negativen Punkte vereint. Seit langen Jahren hab' ich nur noch die beiden ersten Punkte; mit vollem Tank aber keine Probleme.

Was ich nicht verstehe, ist die bereits angesprochene Positionierung der Tankentlüftung in exponierten Bereichen, also z.B. an der Bordwand. Gleiches gilt für Einfüllöffnungen an Deck. So etwas gehört in die Plicht; dort ist es geschützt und bei falschem Tanken läuft der Treibstoff nicht gleich ins Wasser.
Mast- und Schotbruch,

Jürgen

37

Mittwoch, 15. September 2021, 14:45

Sicherlich möglich! Ich hatte j auch von unserem Schiff gesprochen. Ich erinnere mich aber noch an die alten Hallen auf Finkenwerder ebenfalls in den genannten Jahren, da waren die Kiele der goßen Langkieler dort in der Halle an den ersten warmen Tagen im Frühjahr klatsch nass. An Lackieren war nicht zu denken.
Allerdings muss das Wasser, das du schilderst ja nicht nur von der Kondensation eingetragen worden sein. Ich bi lediglich skeptisch, ob die Kondensation in den Bootsmanns wirklich so eine dominanten Rolle beim Eintrag von Wasser spielt.... M.E. gibt es da viel bedeutendere Quellen...
Gruß

space*cadet

Salzbuckel

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38

Mittwoch, 15. September 2021, 15:15

War nix zu riechen: faktisch alles Wasser!

Jürgen, wenn in Deinen Tank so viel Wasser war ist es nicht über Kondensation im Winter hineingekommen. Das ist physikalisch nahezu unmöglich im hiesigen Klima.

Allerdings muß dazu folgendes gesagt werden:

Die Entnahme erfolgte am tiefsten Punkt des Tanks
Der Tank war aus verzinktem Stahl
Das Schiff stand im Freien
Der Winter 78/79 war noch einer
Es war kein Wasserabscheider installiert

Also so ziemlich alle negativen Punkte vereint.

Dazu noch:
- Das Tankmaterial ist belanglos. Der Wärmedurchgang durch die Tankwandung wird vom Wärmeübergang Luft-Wand begrenzt, nicht von der Wärmeleitung in der dünnen Tankwandung.
- Die Aufstellung im Freien begünstigt tatsächlich die Kondensation.
- Im kalten Winter ist besonders wenig Wasser in der Luft, da wird das mit den Kondensation erst recht nix. Wenn überhaupt findet die im Sommer statt.

Wasser ist leider schon im Diesel, wenn wir ihn übernehmen. Dann gibt es weitere Eintrittsmöglichkeiten für flüssiges Wasser - siehe Photo. Der Dichtring war nur 10 Jahre alt.
Gruß
Robert
»space*cadet« hat folgende Datei angehängt:
  • Dichtring1.JPG (62,42 kB - 5 mal heruntergeladen - zuletzt: 19. September 2021, 20:01)
Seminare und Workshops rund um die Yachttechnik:
- Online als Webinar auf blauwasser.de
- Präsenztermine auf dieser Anmeldeseite.

cr838

Kapitän

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Heimathafen: Cuxhaven

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39

Mittwoch, 15. September 2021, 16:29

Moin,

eine andere Erklärung als Kondensation habe ich nicht, zumal ich damals das Schiff mit einer dicken Plane verpackt hatte und der Motor im Herbst noch einwandfrei lief.
Und auch in der (unbeheizten und unisolierten) Halle ist das ein Thema: 'ne Warmfront nach einer Kälteperiode reicht vollkommen aus, daß nicht nur die Kiele sondern auch die Rümpfe klatschnaß sind. Malen oder Polieren kann man dann vergessen.

Auch wenn es bei Tanks unerheblich sein sollte - nach dem Erlebnis glaub' ich das nicht - kann es nicht Schaden, den Tank zu füllen. Nur zwei Dinge würde ich nicht machen: den Tank komplett leeren (keine Lust) und den Tank bei Kälte randvoll füllen (läuft im Frühjahr garantiert über).

Zusatz von Fließverbesserern? Wäre wohl nur für den Betrieb der Heizung sinnvoll, wenn es richtig kalt ist. Aber das könnte anderen Ärger verursachen ;)
Nachtrag: Roberts Foto sieht aus wie ein Tankeinfüllverschluß an Deck. Genau das meinte ich mit dem Schlußsatz in meinem vorletzten Beitrag.
Mast- und Schotbruch,

Jürgen

40

Mittwoch, 15. September 2021, 17:54

Auch wenn es bei Tanks unerheblich sein sollte - nach dem Erlebnis glaub' ich das nicht - kann es nicht Schaden, den Tank zu füllen. Nur zwei Dinge würde ich nicht machen: den Tank komplett leeren (keine Lust) und den Tank bei Kälte randvoll füllen (läuft im Frühjahr garantiert über).

Hallo,
dann müssten sämtliche anderen Booten auch betroffen sein.
Meins ist im Winter auch außen nass durch Kondens.
Aber meine Dichtungen sind halt gepflegt.

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